Möchte das doch mal in einem eigenen Thread zusammen fassen:
Teilweise mag es an negativen Kindheits-Erfahrungen liegen, die sich dann im weiteren Leben fortpflanzen. Aber bestimmt nicht in jedem Fall ist es so.
Ablehnung in teilweise sehr subtilen Variationen bemerkt man als HSP deutlicher als andere Menschen. Nicht nur, dass man andere mit dem "Röntgen-Blick" durchschaut, man sieht und spürt, ob der andere unaufrichtig ist oder einem wohl gesonnen ist.
Ich mache oft die Erfahrung, dass mein freundlich gemeinter Blick oft schon als unangenehm empfunden wird.
Die Folge: Kontakte kommen gar nicht erst zustande. Gespräche werden vermieden. Man wird als "anders" wahrgenommen und da machen die Leute einen großen Bogen um einen. Schlimmer noch: man wird komplett ignoriert, als ob man Luft wäre. Selbst in einer Gruppe ist man wie "unsichtbar".
In Diskussionen und Talkrunden wird man selbst vom Moderator nie angesprochen. Auf die Meinung der HSP wird kein Wert gelegt. Es interessiert einfach nicht.
Vor zwei Jahren habe ich mit viel Mühe und Aufwand ein Klassentreffen organisiert. Als wir dann alle gemütlich an einem großen Tisch versammelt waren, bildeten sich sofort Gesprächskreise und angeregte Unterhaltungen. - Meine Bemühungen, mich daran zu beteiligen, wurden eiskalt abgeblockt. Man würdigte mich keines Blickes oder wenn doch, kam nur ein geringschätziges Grinsen.
Ich hatte doch angenommen, dass man auch mit mir, nach 25 Jahren, das Gespräch suchen würde.
Nach zwei Stunden verließ ich die Veranstaltung. - Obwohl ich mich verabschiedete, bemerkten es einige nicht einmal, die hoben nicht einmal die Köpfe und unterhielten sich einfach weiter ...



gefragt wurde, ob "man" denn sammeln "soll", weil ich ja Auslagen gehabt habe ...