Hallo Triiine,
Was du schreibst, kommt mir auch bekannt vor

Allerdings kann ich meine besondere Art für mich akzeptieren und sie tut mir im Akzeptieren auch gut.
Für mich hat das Aufräumen und Putzen auch eine andere, eine besondere, eine sehr viel kreativere Bedeutung als für meinen Partner, der alles nur praktisch (und gut) abhaken will. "So macht man das" (*Augenroll*). Sie hat wohl auch einen anderen Stellenwert.
Es soll sauber und hygienisch bei mir zugehen, da bin ich auch dafür!

Aber...bei mir ist es so, dass etwas noch nicht in Schrank soll, wenn es mal wieder erst noch mit kochend heißem Wasser übergossen werden soll, was ich bevorzugt nach Fisch, Fleisch, Eiern unbedingt machen will (Salmonellen-Angst, wenn auch unbegründet). Dann bleibt der Topf halt erst mal draußen..Antwort: "Warum ist der noch nicht gespült" und Unverständnis seinerseits.
Außerdem hätte ich in meiner Küche gerne eine grüne Kräuter - Oase...ihm stehen die Petersilie - und Schnittlauch-Töpfchen im Weg...*Augenroll*
Mir ist es wichtig, Ruhe genießen und entspannt sein zu könne, ohne mir einen Kopf zu machen, ob er sich über etwas in dieser Hinsicht aufregen könnte...also stelle ich sie dekorativ eben auf das Fensterbrett, sieht auch schön aus.
Ich bin auch damit beschäftigt, den Spagat zu schaffen, zwischen Reiz (Eindrücke)-Verarbeitung und dem ganz normalen praktischen Alltagswahnsinn.
Vielleicht könntest du deinem Partner den Wind aus den Segeln nehmen, wenn du dich ein wenig besser organisierst - irgendwie. Da ich Glück habe, kann ich im Rahmen meines Biorhytmusses als Frühaufsteherin, morgens beim Kaffee kochen, schon den übrig gebliebenen Spülberg bearbeiten und Anderes. Vielleicht könnten dir auch solche Tricks einfallen?
Liebe Grüße sanfte_wellness
