Das Schreien der Umwelt

Alles rund um die Besonderheit der Wahrnehmungsfähigkeit und Gefühlswelt hochsensibler Menschen.

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Das Schreien der Umwelt

Beitragvon RD1977 » Mo 30. Jan 2012, 17:59

Hallo,

schon als Kind wurde mir permanent gesagt, dass ich zu sensibel sei. Meine Eltern und wesentlich robuster gebauten Geschwister konnten wenig damit anfangen. Ich fühlte mich häufig fehl am Platze und hätte viel dafür gegeben, so wie sie zu sein.
Heute weiß ich, dass ich hochsensibel bin und dass es viele von meiner Sorte gibt.

Ich meide große Menschenansammlungen, gehe dann zum Einkaufen, wenn die Läden nicht so voll sind, sehe kaum fern und höre nur 1 x am Tag die Nachrichten. Das ist ausreichend, um über die wichtigsten Dinge auf der Welt informiert zu sein. Im Urlaub ziehe ich mich gern auf eine ruhige Insel oder in die Berge zurück oder segle mit wenigen Freunden. So schön, so gut und eigentlich habe ich gehoff, mein glückliches Leben so weiterführen zu können.

Meine Arbeit konnte ich immer selbst organisieren, war völlig autark und hörte nur ab und zu im Rahmen von Beurteilungen, dass ich wohl gute Leistungen erbringe. Nun steht an meinem Arbeitsplatz eine große Umstrukturierung an und es werden Arbeits- und Lenkungskreis gebildet. Als ich vor 3 Wochen an einer solchen Sitzung teilnehmen musste, wurde mir klar, dass sich Zeiten (zumindest die beruflichen) ändern werden. Ich bilde jetzt ein "Team" mit Leuten, die ich nicht kenne und die mir im ersten Augenblick auch nicht sonderlich sympathisch waren. Vielleicht ändert sich meine Einschätzung ja noch. Dennoch bin ich sehr beunruhigt. Teamarbeit war schon immer ein Horror für mich...
Ich kann mit diesen lauten und ständig quasselnden Mitmenschen nichts anfangen. Ändern werde ich mich mit Sicherheit nicht mehr und habe auch kein Interesse daran, mich an allem anzupassen, war gerade mal "in" ist. Anpassung ist m. E. manipuliertes dahinsiechen.

Wer hat ähnliche Erfahrung im Beruf gemacht?

LG
Ramona
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Re: Das Schreien der Umwelt

Beitragvon ja » Mo 30. Jan 2012, 21:36

hallo ramona!

dickes wilkommen hier im forum!

vielleicht möchtest du ja allen usern die chance geben dich kennenzulernen
und stellst dic im vorstellungsbereich vor.


viel spass beim ankommen wünscht
ja.
vertrauen
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Re: Das Schreien der Umwelt

Beitragvon Anke » Di 31. Jan 2012, 07:32

Auch von mir ein herzliches sm_06 . Bin nur gerade etwas verwirrt. Heißt Du nun Ramona oder Renate? Zwei Beiträge, zwei Namen??? _hüüh_

Schöne Grüße

Anke
Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen.
Goethe
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Re: Das Schreien der Umwelt

Beitragvon sanfte_Wellness » Di 31. Jan 2012, 08:47

Hallo Ramona,

Teams - und Gruppenbildungen, Kreise ist alles auch nichts für mich. Ich weiß, dass ich in der Regel dann ganz still und passiv werde, was innerlich von mir aber nicht der Fall ist.

Das würde heißen, dass ich die anderen Leute an mich ranlassen müsste, genauso ihre neugieren Fragen und Blicke, ihr teilweise von mir als aufdringlich empfundenes Verhalten. Es fält auch bald auf, dass ich anders "ticke" und ich habe dann noch weniger Lust, auf neugierige Blicke, Fragen bzw. Urteile a la ich bin ja so ok / bzw. ich sollte mich verändern.

Das ist so, wenn in einem Klassenraum oder Seminarraum es darum geht, ob die Fenster nun offen sein sollen oder nicht. In der Regel bin ich für frische Luft, weil es mir sonst zu "menschlich" wird icon_redface _ill_ arabfr Aber in der Regel lasse ich mich auf keine Diskussionen ein, bleibe still. Auseinandersetzungen und Kompromisse sind mir zuwider, erscheinen mir auch als zeitraubend. WEnn es kalt ist, ziehe ich mir einen Pulli mehr an, dafür gibt es Kleidung.

Eigentlich drängt es mcih schnell, mich aus Gruppen und Situation rauszuwinden und bin froh, wenn ich wieder gehen kann.

Ich finde es sehr bedauerlich, dass das alles so über deinen Kopf entschieden wurde. Fri* oder sti* . Echt mies. Mancmahl mache ich aber auch die feststellung, dass wenn ich mich irgenwie integriert habe, dass ein geselliges Miteinander dann ganz schön ist. Wo ich es dann auch gerne menschlich und gesellig habe, miteinander reden und absprechen. Aber auch dann muss ich aufpassen, nicht aufgesaugt zu werden einerseits und mic nicht zu verlieren oder zu verausgaben emotional andererseits, denn bei mir ist sehr viel da gedanklich, emotioanl, was auch immer, wo ich aufpassen muss, dass ich es nicht verschleudere bzw. wie soll ich es sagen - ich muss lernen bzw. darauf achten mit meinen Energien zu haushalten. Sowas kennen viele auch nicht.

Na ja....vielleicht kansst du dich mal langsam reinfühlen und vielleicht geht es ja dann???

liebe Grüße sanfte_wellness 1alie wub
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