Durch ihr feines Gespür und ihre besondere Wahrnehmung können sie einen wertvollen Beitrag leisten für die Gemeinschaft, sei es in Familie, Beruf oder Öffentlichkeit.
Wenn man sieht, wie viele tolle HSP es gibt, die nicht nur durch herausragende Talente, sondern auch durch ihre ganz besondere Persönlichkeit diese Welt in positiver Weise prägen, dann muss man sich, wenn man auch zu dieser Spezies zählt, bestimmt nicht schämen.
Es zeigt sich aber auch, dass HSP oftmals Individualisten, Autodidakten, Vorkämpfer, Idealisten, Kritiker, Analytiker oder Forscher sind.
Ihre Persönlichkeitsmerkmale bringen sie ganz bewusst in ihre berufliche Tätigkeit ein.
So wird der "Makel", das "Handicap" zum Vorteil, zum Bonus.
Viele Normalos reagieren mit Neid oder Ablehnung auf HSP. - Aus gutem Grund: weil wir ihnen etwas voraus haben! Anstatt uns für unser "So-Sein" zu entschuldigen, sollten wir ganz klar zu unserer Persönlichkeit stehen.
Ich meine, wenn wir schon so speziell begabt sind, dann sollten wir das auch ganz bewusst als Auftrag für uns persönlich sehen, diese Fähigkeiten auch aktiv einzusetzen.
Sich jahrelang im Hintergrund zu halten und die Begabungen zu unterdrücken, kann auf Dauer nicht wirklich befriedigend und beglückend sein.
Daher plädiere ich doch mehr für den offensiven Umgang mit HS, denn für einen ängstlichen Rückzug.
Das, was wir noch lernen müssen, ist ein stabiles Selbstwertgefühl. Nicht nur als Einzelner, sondern auch als Gruppe der Gesellschaft. Ein starkes "Wir-Gefühl" könnte uns ganz neue Möglichkeiten eröffnen ...

