So, nun texte ich euch gleich mal zu in meiner Freude euch gefunden zu haben!
Eines meiner größten Probleme ist die ewige Heulerei. Wollte fragen, ob das jemand von euch in der Forum kennt, und vielleicht einen Rat hat, wie man damit umgehen, oder es sogar vermeiden kann.
Bei mir gibt es eine Art Schalter. Dieser legt sich um, wenn mir jemand etwas " vorsetzt". Ich hab bisher leider noch nicht heraus gefunden, was der Trigger ist. Es kommt ganz oft bei Aussagen meines Vaters vor- oder auch im Job. Viele Mitmenschen schütteln mit dem Kopf, sehen in den " Aussagen" nichts Schlimmes.. und schon gar keinen Grund zum Heulen. Darum werde ich auch oft als " konfliktscheu" abgetan. Mir ist dies oft sehr peinlich, aber ich kann es in dem Moment auch nicht beeinflussen- und es kann sich Tage hinziehen. Immer wieder kommt es hoch und der " Wasserfall" startet. In meinen letzten Jobs war ich sogar immer wieder mal krank gemeldet deswegen.( offiziell hatte ich Migräne- die sich dann tatsächlich oft noch drauf setzt)
Es fühlt sich an, wie eine schlimme Verletzung, nimmt mir die Luft.
Im Moment arbeite ich nicht ( meine letzten beiden Stellungen habe ich nicht verlängert- weil ich es nicht ausgehalten habe dort - hatte ständig das Gefühl in einer Prüfungssituation zu stehen... ständig in Beobachtung von den Kolleginnen, von denen ich meinte, jeden Gedanken lesen zu können)
Durch meinen " Perfektionismus" und meine "sensible Ader" mache ich meinen Job eigentlich recht gut ( bin Erzieherin) und die Kinder lieben mich. Aber die Kollegen- es gibt SO viele Neider. Und dann ständig die Migräne, die mich einholt!
Dazu kommt, dass ich so eine genaue Vorstellung von meiner Arbeit habe, dass ich " Ungerechtigkeiten" oder " Fehler" ( aus meiner Sicht)von Kolleginnen ganz schlecht ab kann. Eine der vielen Ärzte sagte mir mal in einem Gespräch: " Ist doch völlig egal, ob Kinder nun ihr Frühstück aus der Bäckertüte oder von einem Teller essen- das sagt doch nicht über die Qualität der Arbeit aus"- Für mich aber schon, denn Kinder sollten doch auch ein wenig " Kultur" vermittelt bekommen- und dazu gehört für mich ein schön gedeckter und sauberer Tisch. ( ja.. mein Perfektionismus wieder!)
Auf jeden Fall habe ich nun wieder ein Stellenangebot. Es ist eine Einrichtung, in die ich schon lange einsteigen möchte. Aber die Ängste sind halt wieder da!
Vielleicht könnt ihr mich verstehen, oder hab Ähnliches erlebt. Bin für jeden Rat dankbar!
LG Barbara

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Danach geht es mir etwas besser.