Partnerschaftsprobleme

Alles rund um die Besonderheit der Wahrnehmungsfähigkeit und Gefühlswelt hochsensibler Menschen.

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Partnerschaftsprobleme

Beitragvon ButterHart » Do 1. Dez 2011, 10:45

Hallo! In meinem Vorstellungs-Thread
[url]http://www.treffpunkt-hochsensibilität.de/11590502nx46300/vorstellungsrunde-waere-toll-wenn-wir-dich-hier-ein-wenig-kennenlernen-duerfen-f6/christian-aus-frankfurt-t1141.html[/url]
war die Diskussion langsam in Fahrt gekommen, aber ich denke, wir sollten hier einen eigenen Themenbaum eröffnen.

Es ging um problematische Beziehungen im Zusammenhang mit HS. Deshalb erzähl ich vielleicht mal ohne Blatt vor dem Mund ganz offen von einigen meiner konkreten Probleme...

1. Ich bin extrem leicht kränkbar.
Vermutlich kann man als Nicht-HSP noch nicht mal erahnen, was mich alles kränkt. Da reichen belanglose Bemerkungen meiner Frau, oder Zeit, die sie mit ihrer Freundin verbringt. Ich nehme viele Kleinigkeiten wahr, die andere Menschen vielleicht gar nicht bemerken und lege sie dann auch noch auf die Goldwaage. Neulich sagte meine Frau ganz beiläufig in einem Gespräch, dass ihre beste Freundin für sie eine "Insel im Alltag" wäre. Das hat mich so sehr verletzt, dass ich tagelang nicht mit ihr sprechen konnte. Für mich war das wie die Aussage: "Du genügst mir nicht mehr, ich habe meinen Halt jetzt bei einem anderen Menschen gefunden". Ich war zutiefst verletzt, auch wenn ich das selbst für eine völlig unangemessene Reaktion von mir halte.

2. Ich brauche Intimität mehr als andere Menschen
Für mich ist körperliche Nähe die Form von Kommunikation, die mir mehr liegt, als verbale. Streicheleinheiten und Zärtlichkeiten sind für mich fast das elementarste Grundbedürfnis und ohne die gehe ich förmlich kaputt, vertrockne wie eine Pflanze ohne Wasser. Das ist für einen Mann sehr untypisch und für andere Menschen schwer nachvollziehbar und ich denke, es hat etwas mit meiner HS zu tun. Ich nehme Berührungen meiner Haut extrem intensiv wahr und habe das Gefühl, sie laden mich mit Energie auf und geben mir gleichzeitig durch die Nähe des Menschen, der mich berührt, die Geborgenheit und den Halt, den ich ständig brauche.
Für meine Frau dagegen ist körperliche Nähe absolut verzichtbar und durch verbale Kommunikation voll ersetzbar.
Damit prallen zwei völlig unterschiedliche Ansprüche aufeinander, die oft in beiderseitigem Frust enden.

3. Ich kann mich nicht mit oberflächlichen Dingen beschäftigen
Für mich muss alles in komplexes Denken eingebettet sein. Reflektiertes und tiefgründiges Auseinandersetzen mit der Umwelt gehört zu meinem Grundcharakter und zu meiner Persönlichkeitsstruktur. Ich kann dadurch nur sehr schwer an den leichten und lustigen Dingen des Alltags teilnehmen. Ich kann mich nicht einfach mal gehen lassen oder ausgelassen sein. Das macht mich zur Spaßbremse, zum "komischen Kauz" oder zum "harten Brocken". Meine Frau ist eher ein Mensch, der auch mal lustig und ausgelassen sein will und Spaß und Unterhaltung sucht. Auch das bringt Konflikte mit sich und ein weiteres Problem ist, dass mein Selbstwertgefühl sinkt, weil ich merke, dass ich den Bedürfnissen meiner Frau oder anderer Menschen damit nicht gerecht werde.

All das hat unsere Ehe vergiftet und an einen Punkt gebracht, wo wir nur schwer gemeinsame Anknüpfungspunkte finden. Dabei sind die beschriebenen Probleme im Grunde nur die eine Seite der Medaille, denn auf der anderen Seite sind wir beide sehr empfindsam und behutsam im Umgang miteinander und werden deshalb von unserer Umwelt auch bewundert. Außerdem haben wir es schon 15 Jahre miteinander ausgehalten und viele schöne Zeiten miteinander geteilt.

Meine Partnerschaft ist eine ständige Gradwanderung zwischen Harmonie und dem Abgrund meiner "Andersartigkeit". Ob diese Andersartigkeit tatsächlich mit HS zusammenhängt oder in ihr begründet liegt, kann ich noch nicht abschließend sagen. Aber bisher erkenne ich in den Selbstbeschreibungen hier im Forum viele meiner Eigenheiten wieder.

Erkennt Ihr Euch bei meinen Partnerschaftsproblemen teilweise wieder? Welche Erfahrungen habt Ihr?
Zuletzt geändert von ButterHart am Do 1. Dez 2011, 16:33, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Partnerschaftsprobleme

Beitragvon honeysuckle » Do 1. Dez 2011, 12:30

Lieber "Butterhart"
nichts von dem was ich dir schreibe solltest du als Kritik verstehen, denn die steht mir nicht zu, denn ich kenne dich ja nicht wirklich. Aber wenn du kein Blatt vor den Mund nimmst, schreibe ich auch ohne dasselbe. Ist das in Ordnung für dich?

Es tut mir leid für euch Beide, dass eure Partnerschaft so gebeutelt wird, vor allem, da ja auch noch die kleinen Menschen da sind, die ihren Papa und ihre Mama gleichermaßen brauchen und dummerweise meist sehr feine Antennen dafür haben, das etwas nicht stimmt.

Punkt 1 muß ich unbeantwortet lassen, denn weder war mein Partner schnell gekränkt, noch lasse ich mich schnell kränken. Was mir daran allerdings auffällt ist eine Sache, die ich persönlich noch nie kapiert habe: kann ich jemanden glücklich machen? Lach mich jetzt bitte nicht aus, ich meine diesen Satz absolut ernst. Ich meine, dass ich zwar dazu beitragen kann, das jemand glücklich ist, aber das ist eine Summe aus vielen Faktoren, die nicht allein bei mir liegen. Mich persönlich würde es sogar ängstigen, wenn ich der einzige wäre, der jemanden glücklich machen kann. Was wenn die Kraft zum tun, zum machen nicht mehr reicht? Mein Mann hat sich zwar sehr intensiv an mich gebunden, brauchte wenig Außenkontakte, aber es gab "Eigenwelten" in denen er sein Glück allein fand. Die Technik, die Musik und die Menschen, die diese Neigungen mit ihm teilten. Ich konnte das nicht und war froh, dass es diese Kontakte gab.

Punkt 2
Er brauchte das auch deutlich intensiver als ich und manchmal war er traurig, wenn ich mich entzog. Er hat erst sehr spät überhaupt verstehen gelernt, was eine 3-Kindermutter mit noch der ein oder anderen Verpflichtung so anhängt. Er ahnte nicht, wie müde man dann sein kann. Das hat er erst verstehen gelernt, als er krankheitsbedingt den ganzen Tag daheim war und hautnah mitkriegte was da läuft. Zu dem Zeitpunkt gab es dann auch bei uns Probleme. Aber wir hatten einen riesigen Vorteil: wir konntenohne Schuldzuweisungen darüber reden. Er hat sehr geweint, als ihm das alles bewußt wurde und sagte, dass er Schuld habe. Da konnte ich aber auch nur sagen, dass mein Anteil ebenso groß war, da ich nie etwas von der Überforderung und dem Gefühl mit allem alleingelassen zu werden gesagt habe.

Punkt 3
Bei uns prallten auch kristallklares Denken, Spaßbremse, komischer Kauz mit einem Bauchmenschen, Quatschtasche, Menschenfreund zusammen.
Jedes Ding mußte ausdiskutiert, analysiert, belegt werden und wenn ich nicht einfach mal etwas tat, wäre nie irgendetwas wirklich zustande gekommen.
Sensibel auf unterschiedliche Weise waren beide. Einfach war es oft auch nicht. Dennoch eine Ehe nach dem Versprechen: bis dass der Tod euch scheidet.

Was ich nachdem er nicht mehr da war für mich als tröstlich empfand: wir konnten immer absolut offen sein, das Reden miteinander hörte nie auf und beide konnten Fehler verzeihen und Freiräume zulassen.
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Re: Partnerschaftsprobleme

Beitragvon hope2010 » Do 1. Dez 2011, 13:46

In dem Du sagst, du kannst dich nicht so in den Alltag bringen und alles hinter dir lassen, kann ich Dir nur Zustimmen, denn so geht es mir. Mir fällt es teilweise sehr Schwer. Ich ertappe mich selber oft das ich da sitze und zb. mein Mann erzählt was und ich bin gar nichts wirklich da, alles andere geht mir durch den Kopf, selbstverständlich höre ich Ihm zu...aber ich hinterfrage viele Dinge auch immer, nach dem Motto "Was wäre denn jetzt gewesen wenn das so und so gemacht worden wäre, oder hätte der Chef von Ihm nicht es anders sagen können, warum hat Er das so gesagt...folge daraus, ich komme manchmal gar nicht hinterher.

Was mir auch leider immer wieder auffällt ist, das wenn ich überreizt bin, das er es sehr oft abbekommt bzw. zu spüren bekommt und das will ich doch gar nicht. Das tut mir dann immer so leid.

Er ist so ein toller Mensch, er tut so viel für mich, er ist immer für mich da, etwas besseres hätte mir nicht passieren können. Ich bin so Froh das ich Ihn hab.

Es macht mich dann immer Traurig wenn ich dann überreizt bin und er es abbekommt, das ich in dem Moment mich dafür Hasse.
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Re: Partnerschaftsprobleme

Beitragvon stanzi » Do 1. Dez 2011, 15:06

ButterHart hat geschrieben: Ich nehme Berührungen meiner Haut extrem intensiv wahr und habe das Gefühl, sie laden mich mit Energie auf und geben mir gleichzeitig durch die Nähe des Menschen, der mich berührt, die Geborgenheit und den Halt, den ich ständig brauche.
Für meine Frau dagegen ist körperliche Nähe absolut verzichtbar und durch verbale Kommunikation voll ersetzbar.
Damit prallen zwei völlig unterschiedliche Ansprüche aufeinander, die oft in beiderseitigem Frust enden.



hallo butterhart,möchte mich hier gleich mal anschließen.körperliche nähe und hautspühren ist für mich auch lebensnotwendig.

einen partner der das nicht haben kann würde ich aber in zukunft ausschließen.

gewisse erwartungen und bedürfnisse sollten doch gemeinsam stimmen.wie ich jünger war war ich bereit zu kompromissen,heute sehe ich das anders.menschen die keine nähe ertragen finde ich (fast) abartig verhaltensgestört. _ill_

schön das du diesen tread aufgemacht hast.

danke
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Re: Partnerschaftsprobleme

Beitragvon Armin » Fr 9. Dez 2011, 23:14

Hallo ButterHart,

Du schreibst mir richtig aus der Seele!
Probleme dieser Art hatte ich in vergangenen Beziehungen ebenfalls. Ich war immer schnell gekränkt, auch bei Kleinigkeiten, wenn ich das Gefühl von Liebesentzug hatte. Oh ja, das mit dem Halt der besten Freundin kenne ich, als ob ihr Alltag mit mir sooo leer währe. Halt?? Wieso braucht sie halt, ich gebe ihr doch alles. Mein ganzes Leben gebe ich für sie auf, nur aus Liebe, wie kann sie mir sowas sagen?? Wie kann sie mich so verletzen?

Bei mir musste die Beziehung in vollem Ernst und hoher Intimität ablaufen, mit richtiger Seelenverschmelzung. Oberflächlicher Mist wie einfaches Vergnügen geht bei mir mal überhaupt nicht.

Ich hatte eine Beziehung, die ging fast fünf Jahre. Heute weiss ich, dass ich am Bruch dieser Beziehung nicht unschuldig bin und ich meine Exfreundin zum Teil überforderte.
Ich bin eben schnell zu verletzen, werde sehr schnell eifersüchtig. Ich werde auch schnell quengelig, wenn ich die gewünschte Nähe und Liebe nicht bekomme ... eigentlich bekam ich von Letzterem nie genug ... War aber auch immer bereit, ihr das auch zu geben, was ich von ihr erwarte ... und auch damit war sie überfordert! Zuviel Streicheleinheiten wollte sie nicht, sie wollte irgendwann von mir in Ruhe gelassen werden. Au, das tut im Herzen weh!!

Meine letzte Beziehung ging 2007 zu ende, seitdem bin ich Single. Ich habe mich so entschieden. Was habe ich von einer Beziehung geprägt von Verletzungen und Schmerzen?? Schon allein deswegen, weil einfach die Zärtlichkeit nicht da ist, die ich mir von einer Beziehung erhoffe. Da empfinde ich Einsamkeit als erträglicher.
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Re: Partnerschaftsprobleme

Beitragvon Lucine » Sa 10. Dez 2011, 18:29

Das kenne ich so gut... vor allem diese Aussagen von Armin:

Ich war immer schnell gekränkt, auch bei Kleinigkeiten, wenn ich das Gefühl von Liebesentzug hatte.

und
Ich bin eben schnell zu verletzen, werde sehr schnell eifersüchtig. Ich werde auch schnell quengelig, wenn ich die gewünschte Nähe und Liebe nicht bekomme


Ich hadere gerade mit diesem Problem und frage mich, wie ich mit meinem Freund umgehen soll. Natürlich kann ein anderer Mensch nicht "auf Abruf" bereitstehen und mir auf Knopfdruck das geben, was ich möchte. Für mich ist schwer, auseinanderzuhalten, was Verlustangst und was wirkliche Abweisung ist. _nüxweiss_
Das ist bei mir auch stark von der Tagesform abhängig... manchmal finde ich es selbst verrückt, was ich am Abend zuvor noch für abweisendes Verhalten gehalten habe, aber andererseits kann ich doch nicht permanent meine eigenen Gefühle übergehen... _hüüh_
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Re: Partnerschaftsprobleme

Beitragvon Armin » So 11. Dez 2011, 17:54

Lucine hat geschrieben:Das kenne ich so gut... vor allem diese Aussagen von Armin:

Ich war immer schnell gekränkt, auch bei Kleinigkeiten, wenn ich das Gefühl von Liebesentzug hatte.

und
Ich bin eben schnell zu verletzen, werde sehr schnell eifersüchtig. Ich werde auch schnell quengelig, wenn ich die gewünschte Nähe und Liebe nicht bekomme


Ich hadere gerade mit diesem Problem und frage mich, wie ich mit meinem Freund umgehen soll. Natürlich kann ein anderer Mensch nicht "auf Abruf" bereitstehen und mir auf Knopfdruck das geben, was ich möchte. Für mich ist schwer, auseinanderzuhalten, was Verlustangst und was wirkliche Abweisung ist. _nüxweiss_
Das ist bei mir auch stark von der Tagesform abhängig... manchmal finde ich es selbst verrückt, was ich am Abend zuvor noch für abweisendes Verhalten gehalten habe, aber andererseits kann ich doch nicht permanent meine eigenen Gefühle übergehen... _hüüh_



Generell kann ich aus vergangenen Beziehungen sagen, dass man einen Menschen nicht ändern kann. Man sollte allerdings eine Basis haben, über Probleme offen reden zu können.
Ja, ich kann das verstehen, es war öfter der Fall bei mir, wo ich mich zurückgewiesen gefühlt habe und ein Tag später gemerkt habe, dass es eigentlich keinen Grund gab und ich mich in etwas reingesteigert hatte. Wobei es auch häufig Situationen gab, in denen diese Emotionen gerechtfertigt waren.
Mir ging es so, sobald ich in so eine emotionale Situation gekommen bin, konnte ich nicht analysieren, ob diese Emotionen nun gerechtfertigt sind oder nicht.

Eines der schlimmsten Dinge war, wenn ich wusste, was meine damalige Freundin für ihren Ex alles gemacht hat, aber für mich nicht auch machen wollte. Wie jetzt, hatte sie für ihn mehr empfunden als für mich?? Bin ich neben ihrem Ex der letzte Dreck oder wie?? Sozusagen ein billiger Ersatz, sowas wie ein Reservereifen?

Ich denke im Nachhinein, dass es keinen Sinn macht, gegen diese Gefühle vorzugehen. Sobald es zu sehr weh tut, sollte darüber offen gesprochen werden, soweit es geht auf sachlicher Ebene. Denn wenn sich diese Emotionen im Nachhinein als nicht gerechtfertigt herausstellen, konnte das zumindest offen angesprochen werden.

Denn die zweite Variante ist, solche Sachen herunterzuschlucken. Das kann man aber nicht ewig machen. Irgendwann reicht ein kleiner Tropfen, der das Fass zum überlaufen bringt. Und dann kommt ein ganz dicker Ausraster ... Die Wahrscheinlichkeit, dass das gut ausgeht, ist definitiv geringer als wenn man gleich von Anfang an das Gespräch gesucht hätte.
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Re: Partnerschaftsprobleme

Beitragvon ellen71 » Mo 26. Dez 2011, 19:51

Möglicherweise sind einige von euch auch Stier- oder Skorpiongeborene ...
Kuschel- und Harmoniebedürfnis, sehr anfällig für Kränkungen (auch Eifersucht), Bedürfnis nach totaler Verschmelzung ... kenne ich auch alles _grin_
Wünsche allen eine frohe Osterzeit!
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Re: Partnerschaftsprobleme

Beitragvon Jennifer » Di 27. Dez 2011, 09:03

Naja, ich bin Schuetze...
Finde mich dennoch hier genau wieder.
Leide sehr unter scheinbarem "Liebesentzug", welches bei uns immer mehr zum Haupt-Diskussionsthema wird.

Und ehrlich gesagt, wenn ich Naehe bzw Zaertlichkeiten von aussen bekommen kann, lasse ich das auch immer oefter zu.
Schaetze, wohl eher HSP-untypisch..

Begnuege ich mich mit dem, was mein Mann mir gibt, (und das ist so gut wie nichts) gehe ich daran kaputt - zweifellos.

Allerdings ist eine Trennung fuer mich keine Option, wir haben einen kleinen Sohn und dieser waechst gluecklich auf. Und das soll auch so bleiben.. Sein Glueck steht an oberster Stelle.
Und auch fuer meinen Mann waere eine Trennung schmerzhafter als alles andere..
Schade, dass er nicht begreift, was mir fehlt.
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Re: Partnerschaftsprobleme

Beitragvon ellen71 » Di 27. Dez 2011, 09:13

Mein Mann ist zwar ein "Kuscheltier", aber nach der Kuschelphase braucht er dann wieder längere Zeit seine Ruhe. - Und die zeitlichen Abstände zwischen den Kuschel-Ereignissen sind mir auch manchmal zu groß.
Da melde ich mich dann bei ihm und sage ganz klar (Ich-Botschaft): "Ich will jetzt mit dir kuscheln".

Das macht er dann auch. _10_
Er arbeitet sehr viel und da vergisst er manchmal alles rund um sich herum. Deshalb gebe ich ihm von Zeit zu Zeit einen kleinen Anstoß.
Wünsche allen eine frohe Osterzeit!
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