Perfekte Berufe für HSP?

Alles rund um die Besonderheit der Wahrnehmungsfähigkeit und Gefühlswelt hochsensibler Menschen.

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Perfekte Berufe für HSP?

Beitragvon Bea » Do 27. Okt 2011, 16:46

Ich habe lange Zeit als Angestellte in einem Büro gearbeitet, in dem es regelmäßig sehr stressig war. Natürlich, weil die Arbeiten immer schon am besten vorgestern erledigt werden sollten. Ich litt auch unter der Tratscherei und unter den Auseinandersetzungen mit meinem Chef. Es kam ein Zeitpunkt, ab dem ich dann nicht mehr arbeiten konnte. Ich saß an meinem Schreibtisch, wollte was tun....aber es ging nicht. Das waren dann wohl Depressionen/ Burn out.

Ich hatte damals Glück in einer Situation zu sein, einfach mal schnell kündigen zu können, um mich aus dieser Situation zu befreien.Und heute habe ich einen Job als Selbständige, so dass ich alles so einrichten kann, wie es mir gut tut. Und dafür bin ich jeden Tag so überaus dankbar!

Dabei kam mir so die Frage, welche weiteren Berufe es denn gibt, die für uns am besten wären.

z.B. Bibliothekarin oder ...mir fällt gerade nicht mehr ein. Wäre schön, wenn wir da mal für uns alle eine ordentliche Sammlung zusammen bekämen.

Los gehts! sch_lol1

lg
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Re: Perfekte Berufe für HSP?

Beitragvon Andromeda » Do 27. Okt 2011, 17:21

Hallo Bea!

Ich mache gerade ein Fernstudium "Psychologische Beratung". Ich wollte Mentor in Schulen werden, diverse Lehrgänge absolvieren usw.

Mir macht das Studium sehr viel Spass. Ich schreibe sehr gute Noten (ich war auf`m Gymnasium und flog runter: 6 in Physik und ´ne 5 in Mathe und Chemie.....die üblichen Verdächtigen...)

In der Berufsschule machte mir das Lerne richtig Spass. Ich schrieb wieder 1en.

Und nun, in meinem Studium, fühle ich mich zu Hause... Ich lerne, wie wir Menschen ticken _grin_
Spannend sag ich Dir!

Allerdings gehe ich, gesundheitsbedingt, in Rente.
Egal. Ich mach mir keinen Kopp mehr: Das Studium kann ich ja auch so "anwenden" und wer weiss, vielleicht wird das ja wieder _yessa_

Alles L I E B E,
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Re: Perfekte Berufe für HSP?

Beitragvon Andromeda » Do 27. Okt 2011, 17:26

oh, wie blöd!!!

Das heisst M E D I A T O R an Schulen.....nicht Mentor.............passiert mir immer wieder....................................................Tschüß supercool
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Re: Perfekte Berufe für HSP?

Beitragvon sanfte_Wellness » Do 27. Okt 2011, 17:43

Hallo Bea!

im Büro arbeite ich sehr gerne. Nicht, weil ich mir nichts Besseres vorstellen kann, aber dort kann ich sitzen, das ist das eine. Im Sitzen kann ich mich sammeln, kann ich meine Kräfte, Emotionen und Energien bündeln. Der Wunsch nach Sitzen hat für mich demnach nichts mit faul sein wollen zu tun, wie es oft interpretiert wurde, deshalb sage ich es schon nicht mehr, mit Ehrlichkeit komme ich nicht in dieser Thematik, das habe ich schon kapiert.
Außerdem finde ich es angenehm, in einem in der Regel sauberen und angenehmem Klima, zumindest eher ruhigem Klime zu arbeiten, klar, Regeln bestätigen die Ausnahme, aber mit ner Fabrik ist es eben doch nicht zu vergleichen. Ich mag die Büro-Geräusche: das Tippen der PC-Tastatur, die Möglichkeit am Bildschirm tätig zu sein, wobei ich auch - wenn möglich oder insofern gestattet - ins Internet kurz schalten kann. Ich mag es mit Papieren und Ordnern und Ordnungssystemen zu tun zu haben, vermutlich, weil es mir selbst sehr wichtig ist, mich gedanklich und emotional immer wieder neu zu sortieren, Erledigtes abzulegen - überhaupt, alles in die dafür vorgesehenen Bereichen abzulegen.

Um so besser, wenn Rechnen nicht Dauerprogramm ist, sondern eher nebenbei, weil ich konzentriere mich nicht gerne auf Kommando, sondern gerne freiwillig. Alles was aus Zwang geschieht, tut mir in der Regel nicht gut, das ist nun mal so.

Die unvermeidlichen Grünpflanzen tun mir in ihrer Gegenwart gut, das Blubbern aus der Kaffee-Maschine, das Foto auf dem Schreibtisch, das die Behaglchkeit von Zuhause und Famili in das Arbeitszimmer bringen kann. Schöööön - ein Traum von mir, wäre ein eigenes, verschließbares und selbst-gestaltbares Bürozimmer. _yessa_

Problematisch kann allerdings widerum Dauersitzen sein, künstliches Bildschirmlicht, Büro-Neonlicht...Schön, wenn Tageslicht reingelassen werden kann. Kleines Radio nach Bedarf - Luxus.

Eine kreativere Tätigkeit wünsche ich mir oft, aber kreativ sein auf Kommando wird wieder schwierig. Ebenso Soziales - da möchte ich gar nichts mehr tun, weil ich mich emotional immer zu sehr auf etwas einlasse. Ich kann das auch gut, aber - es tut mir nur nicht gut, weil ich zuviel in mir aufnehme und ich mcih gerne mittlerweile sehr sogar, abgrenzen möchte, weil mir das gut tut.

Eine Fabrik-Tätigkeit wird wieder schwierig. Bei eher einfachen und eintönigen Tätigkeiten habe ich zwar den Vorteil, meinen Gedanken - und auch in gewisser Weise meinen Gefühlen, meie Phantasie nebenbei freien Lauf lassen zu können. Schwierig wird es eher, bei eventueller Lautstäre, vor allem Geruchsbelastung - also da tue ic mich sehr schwer, schie unaushaltbar.

Könnte ich wählen, würde ich gerne in einer Verwaltung tätig werden, das könnte ich mir für mich gut vorstellen. Bibliothek, auch in gewisserweise, zumindest eher, wie eine Buchhandlung, die auf verkaufen müssen aus sein muss.

Bye mal, sanfte_wellness !! 1alie wub

Hm..meinen Wunschberuf muss ich mir aber wohl selber backen..bin ein Stück weit zumindest mal mit der Rezeptzusammenstellung beschäftig, aber...schwierig...aber mal sehen! _biggthump_up 1güt
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Re: Perfekte Berufe für HSP?

Beitragvon Rhodesian Ridgeback » Do 27. Okt 2011, 17:45

Andromeda hat geschrieben:
Ich mache gerade ein Fernstudium "Psychologische Beratung".


Bei welchen Fernlerninstitut machst du dein Fernstudium?

LG Rhodesian Ridgeback
Unsere Hochsensibilität ist wie ein Präzisionswerkzeug, das beeindruckend leistungsfähig ist in der Wahrnehmung und im kreativen Output. Doch leider ist es ein Werkzeug, für das wir keine Gebrauchsanweisung erhalten haben und das wir versuchen zu verstehen durch Versuch und Irrtum

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Re: Perfekte Berufe für HSP?

Beitragvon Andromeda » Do 27. Okt 2011, 18:16

Hallo Rhodesian Ridgeback (schöne Hunde übrigens! _grin_ )

http://www.akademie-fuer-fernstudien.de ... nal-coach/
in Hamburg.

Mein Tutor (OBERlieb) kommt aber aus Süddeutschland. Ist ja eh alles per Mail.

Bei ILS ist er auch beschäftigt. Die könnte ich also auch empfehlen.

Abraten(!!!!!!!!!!!!) tue ich von SGD (Darmstadt). Da war ich voreher. Die Betreuung war nicht gut, bzw g a r n i c h t...... _nüxweiss_

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Re: Perfekte Berufe für HSP?

Beitragvon Kiki » Fr 28. Okt 2011, 00:35

Toller Thread, danke Bea!

Ich arbeite seit 25 Jahren selbstständig und liebe die darin enthaltenen Freiheiten sehr.

Andererseits heißt selbstständig ja leider auch "selbst" und "ständig". Das spüre ich sehr oft daran, dass ich nicht aufhöre im Dienst zu sein, auch wenn ich eigentlich gerade nicht arbeite. Immer mit den Gedanken bei der Firma, immer auf der Suche nach Informationen die hilfreich sein könnten, schnell noch eine Notiz, ein Telefonat oder das Wochenende für Arbeiten einplanen, die liegen blieben oder zeitaufwändig bzw. konzentrationsintensiv sind.

Was wirklich schön ist, ist das selbstbestimmte arbeiten, die freie Zeiteinteilung (arbeite vom Homeoffice aus, kann wirklich jederzeit arbeiten oder es auch lassen) und dass ich die Zeiten, in denen es mir nicht gut geht, relativ einfach nacharbeiten kann (kein Drama mit dem krank melden beim Chef, schlechtem Gewissen gegenüber Kollegen, Angst vor Arbeitsplatzverlust wg. hoher Fehltage, usw.).

Die wirtschaftliche Seite ist natürlich auch immer wieder ein Stressfaktor. Ich trage das gesamte Risiko selbst, muss oftmals weitreichende Entscheidungen fällen und mich selbst und meine Finanzen gut im Griff haben (klappt nicht immer so gut, wie ich es gerne hätte s_032 ). Die gesamte Verantwortung zu tragen, auch für meine Mitarbeiter, ist manchmal ganz schön erdrückend.

Und es gibt die Gefahr von Verlusten, enttäuschenden Erfahrungen, herben Rückschlägen (mir leider passiert, als ich letztes Jahr herausfinden musste, dass mein Geschäftspartner mich nach 10 gemeinsamen Geschäftsjahren und zwei Beziehungsjahren davor, versucht zu hintergehen).

Ok........... - soweit das IST

und jetzt die ZUKUNFT

Von besagtem Geschäftspartner habe ich mich damals sofort "befreit" und es folgten kraftraubende, nervenzerfetzende Monate, in denen ich meine Firma allein führen und unsere beiden Arbeitsplätze nun als One-Woman-Show bestreiten musste. Da ich nicht wusste, welchen Mitarbeitern ich noch trauen konnte, habe ich mich auch von denen getrennt... Musste mir dann Fachwissen aneignen, neue Mitarbeiterin einstellen und einarbeiten, sehen dass mein Ex-Geschäftspartner mir nicht mehr schadet (Schlösser tauschen, Konten sperren,usw.), einen Käufer für die Firma finden, Kunden zufrieden stellen...

Schwamm drüber - ist Vergangenheit. Konnte nach 7 Monaten die Firma endlich verkaufen und bin noch bis April mindestens damit beschäftigt, das alles abzuwickeln. Habe mich durch einen längeren Klinikaufenthalt psychisch und physisch jetzt wieder stabilisiert.

Für mich stellen sich folgende Fragen:
1. will ich weiterhin selbstständig sein? (kann ich das psychisch tatsächlich weiterhin tragen oder war ich so oft krank, weil ich mich ständig überfordert habe? oder war ich krank, weil mein HSP-Sein unerkannt war?)
2. in welchem Bereich kann ich mich besser als bisher verwirklichen / einbringen? (mein inneres Kind wünscht sich ein ganz anderes Arbeitsfeld als bisher, möchte z.B. Vorlesen - keine Ahnung ob man damit Geld verdienen könnte...)
3. welche Fähigkeiten, die ich habe, lassen sich tatsächlich beruflich nutzen? welche sind auch im ausreichenden Maße wirtschaftlich rentabel?
4. könnte ich mir vorstellen, noch eine neue Ausbildung zu machen? wenn ja, welche Dauer ist das Maximum an Zeitinvestition? (ich bin jetzt fast 48 Jahre "jung" - fühle mich aber eher wie 29 ;-) welche Kosten entstehen? kann ich die tragen?
5. wie lange kann ich finanzielle "Durststrecken" überstehen, um in meiner Berufsfindung voran zu kommen?
6. welche Unterstützungsmöglichkeiten gibt es (Maßnahmen der ArGe, Förderungen, Coaching, o.ä.)?
7. falls ich nicht, wie immer bisher, "auf die Füße falle" -bin doch auch eine Katze-, könnte ich eine Berentung oder den Gang zum Sozialamt mit allen Konsequenzen akzeptieren? (leider schleicht sich nämlich immer wieder so ein Gefühl von vielleicht bin ich nicht mehr gut genug in der heutigen wirtschaftlich angespannten Geschäftswelt ein - das blockiert und macht furchtbar Angst - und Angst ist kein guter Berater und schon gar kein gutes Image bei neuen geschäftlichen oder beruflichen Kontakten) Diese Variante spiele ich nur durch, um dem worst-case den Schrecken zu nehmen._violent4_
Das nimmt mir den Druck!

Gibt ja so viele Möglichkeiten, die mir schon eingefallen sind, was beruflich möglich wäre. Und der Test auf diesen Berufsfindungsseiten *http://www.finest-jobs.com/berufstest* ergab, dass ich ein IDEALIST bin, Untergruppen MEISTER, LEHRER, HEILER, BERATER. Und, ganz spannend, ich soll keinen (!) Bürojob machen und schon gar keine Buchhaltung. Beides war bisher mein Leben. _gruebel_

Also hier mal ein paar meiner Zukunftsideen:
- Hörbücher sprechen (Vorlesen für meine "Kleine")
- Karten legen, Lebensberatung (am Telefon oder face-to-face?)
- Heilpraktikerin-Ausbildung
- Biohof(-laden) mitarbeiten oder selbst aufmachen
- ein HSP-Zentrum gründen (mit Leise-Läden und Gedämpft-Disco, Meditationsangeboten, Fitness ohne Dauerbeschallung, einem HSP-Kaufhaus, ...)
- Übersetzungen für die Tourismusbranche
- eine Nische in der Medienwelt finden
- ...

Muss wirklich mal eine Liste meiner Fähigkeiten zusammen stellen. Ist alles noch ziemlich wirr. Bevor ich wußte, dass ich HS bin, schien es etwas "leichter" zu sein. Jetzt denke ich aber auch, dass es ein Riesenglück ist, dass ich nun davon erfahren habe und so eine wirkliche, echte Chance besteht, einen Herzensberuf für mich zu finden.

Möchte so gern gut zu meiner Seele sein, dass sie nicht weiter so "schreien" muss. big_cry2

So, nun aber erst mal genug für heute. Danke, wer bis hier gelesen hat. Anregungen oder weitere Ideen von Euch wären toll. Oder falls sich jemand aus Norddeutschland bei einer meiner Ideen einklinken möchte... _biggthump_up

Ganz herzliche Grüße an Alle,
Kirsten
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Re: Perfekte Berufe für HSP?

Beitragvon sanfte_Wellness » Fr 28. Okt 2011, 09:40

- Hörbücher sprechen (Vorlesen für meine "Kleine")
- Karten legen, Lebensberatung (am Telefon oder face-to-face?)
- Heilpraktikerin-Ausbildung
- Biohof(-laden) mitarbeiten oder selbst aufmachen
- ein HSP-Zentrum gründen (mit Leise-Läden und Gedämpft-Disco, Meditationsangeboten, Fitness ohne Dauerbeschallung, einem HSP-Kaufhaus, ...)
- Übersetzungen für die Tourismusbranche
- eine Nische in der Medienwelt finden
- ...



Hallo Kiki,

gerne habe ich deinen Beitrag bis zum Schluss gelesen. Ich finde es bewundernswert, was du im Bereich Erfahrungen berulicher Selbstständigkeit alles schon erlebt, gestaltet und erreicht hast. Gut, das der Klinik-Aufenthalt stabilisierende Wirkung für dich hatte! So wie du das beschreibst, dachte ich mir, dass ich vielleich ruhig auch mal die Hilfe derartiger Einrichtungen in Anspruch nehmen könnte...bisher hält mich die Angst davor ab, in eher negativierendes Fahrwasser zu geraten, dass mich vielleicht einer möglichen pathologisch-ähnliche Passivität aussetzen könnte...deshalb denke ich immer: ich kenne meine Schwachpunkte auch so, bzw. konnte durch eigene Gedanken irgendwann immer selbst erkennen, welche Schritte nun als nächstes zu unternehmen sind. Wichtig ist mir, meinen nun mal gefundenen roten Faden, nicht zu verlieren.

Die von dir erwähnten Berufe finde ich alle toll, und hatte ich in der Richtung auch schon mal, d.h. bis auf die HSP-zentrum Ideen. Das wäre ja toll: ein HSP-Kaufhaus! oder eine hsp-disco!!! cool

karten legen oder lebensberatung...könnten vielleicht auch auf meiner Welle liegen, würde ich für mich aber ausschließen, beruflich zu machen. heilpraktiker vielleicht auch...obwohl dieser Bereich schon auch nicht ganz uninteressant ist, genauso was alles mit Natur- und Alternativmedizin, bzw. Traditionelle Chinesische Medizin zu tun hat ... mal sehen.

Aktuell würde ich gerne etwas im Bereich Gesundheit, bereich Fitness und Gymnsastik bzw. Entspannung und Wellness tun. Körpermassagen in Richtung Physiotherapie lehne ich aber etrst einmal ab, aufgrund der Körperkraft die vermutlich(???) dafür nötig ist . Ich glaube der direkte Körperkontakt zu meist Fremden gefällt mir heirbei auch nicht. Und sorry: aktuell hätte ich auch nicht so Lust, die Wohlstandsleiber zu kneten, wo ich selbst gerade dabei bin, meinen negativerweise angefutterten Wohlstandsleib abzulegen. Akutell beschäfitge ich mcih mit Themen in Richtung Zivilisationskrankheiten, siehe so auch in wikipedia.

Ja, meiner Seele was Gutes tun, ja, das ist es !! _yessa_

Bis denn mal ihr Lieben und liebe Grüße sanfte_wellness ! 1alie wub
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Re: Perfekte Berufe für HSP?

Beitragvon Sensi » Fr 28. Okt 2011, 11:17

Hallo Kiki,

wow, ich kann nur staunen, dass Du beruflich so voller Tatendrang bist.
Ich bin etwas jünger als Du, aber beruflich so unehrgeizig.
Eigentlich will ich nur meine Ruhe.
Bin in der Pflege tätig, was ich aber aufgeben möchte. Habe das Gefühl, 20 Jahre Pflege reicht.
Was Neues lernen? Nee.
Habe ein Angebot bekommen, von einer guten Bekannten (eine ältere Dame) sie zu betreuen; werde das Jobangebot auch annehmen.
D.h. für mich, keine Kollegen mehr, die einem das Leben schwer machen können, keine Chefin mehr, keine Pflichten wie regel. Fortbildungen, Dienstbesprechungen, sehr anstrengende Patienten (und immer freundlich bleiben müssen)...das ist für mich alles Horror...

Deshalb echt meine Hochachtung!
LG
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Re: Perfekte Berufe für HSP?

Beitragvon sanfte_Wellness » Sa 29. Okt 2011, 07:42

D.h. für mich, keine Kollegen mehr, die einem das Leben schwer machen können, keine Chefin mehr, keine Pflichten wie regel. Fortbildungen, Dienstbesprechungen, sehr anstrengende Patienten (und immer freundlich bleiben müssen)...das ist für mich alles Horror...



Hallo sensi,

da kann ich nur mitfühlen und zustimmend nicken! Also ich bin nicht direkt in der Pflege tätig, hatte mal am Rande in den Bereichen damit zu tun, kann aber gut nachvollziehen, was du meinst. Die Fähigkeit, lieber ohne KollegeInnen und ihre vielen oft negativen Energien oder Ansprüche bzw. Erwartungen sein zu wollen, erlebe ich auch bei mir - und die liebste Chefin bin ich mir selbst _grin_ 1güt

Allerdings bin ich der Typ, dass ich Fortbildungen gerne mag, und im weiteren Sinne Dienst- , Team-Besprechungen ebenfalls, da sie oft kreativer und lebendiger sind, als der evtl. eintönige oder schwierige Arbeitsalltag *seufz* _angel4_

Liebe Grüße sanfte_wellness 1alie wub
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