Telefonieren oder nicht?!

Alles rund um die Besonderheit der Wahrnehmungsfähigkeit und Gefühlswelt hochsensibler Menschen.

Moderatoren: ja, Eule, winterrose, Anke

Telefonieren oder nicht?!

Beitragvon DrKatZe » Sa 17. Sep 2011, 23:21

Telefonieren ist für mich so eine Sache. Es ist nicht gerade meine Lieblingsbeschäftigung und schon gar nicht um Kontakt zu halten. Mit meinen engsten, liebsten und vertrautesten Menschen mag das ja noch gehen. Dann sind auch Stundentelefonate durchaus drin. Aber wenn es nicht sein muss, dann verzichte ich sehr gern darauf.

Zum Telefonieren muss ich mich regelmäßig überwinden.

Noch nie mochte ich es, mich telefonisch bei fremden Leuten, Firmen etc vorzustellen. Lieber wollte ich persönlich vorbei gehen und von Angesicht zu Angesicht mit den Menschen sprechen.

Heute gibt es die Möglichkeit des e-mailens. Was für eine tolle Erfindung! Das ist genau mein Ding. Beim Schreiben habe ich die Möglichkeit meine Gedanken in Fom zu bringen, sie zu sortieren und die Worte so aneinander zu reihen, dass sie Sinn ergeben. Ich kann mich vollkommen auf meine Finger, die Tastatur, das Denken und den daraus entstehenden Text konzentrieren. Auf nichts anderes als auf mich muss ich achten. Ähnlich wie jetzt hier und beim Tagebuch schreiben oder literarische Ergüsse produzieren.

Telefonieren strengt mich an. Ich kann mein Gegenüber nicht sehen, muss ihn ausschließlich hören. Ich kann nichts nebenbei machen, weil ich so hoch konzentriert sein muss. Oft verliere ich den Faden, wenn mein Gegenhörer viel und lange spricht. Wenn es dann auch noch ums Philosophieren, Analysieren und Probleme wälzen geht, bin ich nach jedem Telefonat erstmal so überspannt und gereizt, dass ich mich am Liebsten in einen völlig reizarmen Raum zurück ziehen möchte.

Allerdings habe ich das auch erst vor Kurzem so begriffen, also die Hintergründe, warum ich nicht gern telefoniere. Alles im Rahmen meiner Selbsterkundung und HSP.

Wie geht es euch mit dem Telefonieren? Ist das für euch die ideale Möglichkeit der Kontaktanbahnung und -pflege? Zieht ihr E-Mailen, Briefe oder Karten schreiben vor?
Gib mir Kraft, zu verändern, was ich verändern kann, und die Gelassenheit, geschehen zu lassen, was ich nicht verändern kann, und die Weisheit, das eine vom andern zu unterscheiden. .Seneca.

Ich bin verantwortlich für das, was ich sage. Aber ich bin nicht verantwortlich für das, was du verstehst.
DrKatZe
Gold Member
 
Beiträge: 426
Registriert: So 4. Sep 2011, 19:20
Wohnort: Berlin

Re: Telefonieren oder nicht?!

Beitragvon wikipetra » So 18. Sep 2011, 12:46

Hallo DrKatZe,

in dem was du schreibst, erkenne ich mich zu 100% wieder.

Ich hab noch nie gerne telefoniert, vor allem wenn ich jemanden Fremdes anrufen musste, oder beim Arzt etc.
Ich muß mich echt überwinden, wenn ich irgendwo einen Termin machen muß, meistens brauche ich mehrere Anläufe.
Das macht es mir im Moment auch so schwer, mich hinter einen Termin beim Therapeuten zu klemmen, ich kann mich einfach nicht überwinden, in der Befürchtung, wieder nur einen AB dran zu haben oder eine Absage zu erhalten.
Ich muß dringend einen Termin für meinen Hund zum Herzultraschall machen, das schiebe ich jetzt schon einen Monat vor mir her. Oder die Anmeldung meines Autos in der Werkstatt. Meistens bitte ich meinen Mann darum.

Für mich waren emails die beste Erfindung der Welt. Leider kann man aber nicht alles per email erledigen, und viele Menschen verstehen auch nicht, warum man nicht gerne telefoniert. Mein Handy hab ich fast nur für SMS.

Im Job ist das auch so eine Sache, da muß ich ja häufig telefonieren, wenn ich keine Möglichkeit habe, etwas per mail zu erledigen. Das hat mir auch schon Probleme eingebracht, weil manche Dinge dann eben länger dauern.
Mir gehen Menschen, die bei jedem Impuls zum Hörer greifen und ununterbrochen telefonieren (meist in einer unangemessenen Lautstärke) salopp gesagt auf den Geist, es wird ohne Ende Zeit verschwendet, um eine Kleinigkeit zu erledigen. emails finde ich da echt effizienter, vor allem kann man die nicht so leicht vergessen oder ignorieren.

Ich habe mich früher auch immer gefragt, warum ich da so verklemmt bin, aber seit ich mich mit HS auseinadersetze, verstehe ich es besser. Und ich bin froh zu erfahren, daß ich mit dieser Macke nicht allein bin.
Benutzeravatar
wikipetra
Fleißiges Mitglied
 
Beiträge: 52
Registriert: Mo 22. Aug 2011, 11:29
Wohnort: Viersen

Re: Telefonieren oder nicht?!

Beitragvon betty » So 18. Sep 2011, 13:23

Liebe DrKatZe, liebe wikipetra,

ich telefoniere auch sehr ungern und nutze viel lieber E-Mail o.ä. um Kontakt zu halten. Beim Telefonieren passiert es mir oft, dass ich nicht wirklich ausdrücken kann, was ich eigentlich meine oder Dinge sage, die ich eigentlich gar nicht sagen wollte, so dass ich mich hinterher darüber ärgere/frustriert bin. :-( Wahrscheinlich liegt das auch an der "Reizüberflutung"...gerade beim Telefonieren muss man ja schnell reagieren, weil "Stille" hier noch stärker auffallen würde als im persönlichen Gespräch bzw. kaum interpretierbar wäre.
Manchmal, v.a. wenn ich innerlich sehr erschöpft bin, lasse ich sogar dem AB den Vortritt. Das gibt mir dann zwar die Möglichkeit mich besser auf das Gespräch einzustellen (höre mir erst die Nachricht an), andererseits habe ich dann dem Anrufer gegenüber ein schlechtes Gewissen, weil ich den Anruf nicht ja nicht *sofort* angenommen habe. So oder so ein Dilemma.
Mit Menschen für die Telefonieren das Natürlichste der Welt ist und die darüber Kontakte aufrecht erhalten wollen, tue ich mich schwer bzw. stoße auf Unverständnis, wenn/weil ich mich nicht genauso verhalte. Es ist mir da leider auch schon passiert, dass mein "Nicht-Gerne-Telefonieren-Wollen" einfach als Desinteresse oder gar Ablehnung interpretiert wurde. :-(

Lg,

betty
Benutzeravatar
betty
Neuling
 
Beiträge: 33
Registriert: Mi 31. Aug 2011, 11:51

Re: Telefonieren oder nicht?!

Beitragvon Cassiopeia » So 18. Sep 2011, 16:05

Hallo Zusammen,

ich kenne es auch von mir, dass ich eine Quasselstrippe Deluxe sein kann am Telefon, aber auch die Situation, wenn es für mich zur Belastung wird, wenn Gespräche am Telefon geführt werden müssen wegen Terminen, eiligen Sachen, wenn Freunde anrufen und ich aber zu der Zeit einfach nicht mental darauf eingestellt bin. Ich sehe es dann als unfair ihnen gegenüber an, weil ich ja die volle Aufmerksamkeit widmen will, die ich dann in dem Moment nicht habe und das führt zu innerem Stress und auch unbefriedigenden Gesprächen, da ich mich nicht darauf besinnen kann.
Ich lasse auch manchmal andere lieber hier und da anrufen und muss mir häufiger anhören, dass ich Angst vor den anderen Menschen hätte, was ja gar nicht stimmt.
Ich habe das gleiche wie Betty erlebt, Menschen die erwarten, dass man sich jede 2-3 Tage meldet, ansonsten sind sie beleidigt und melden sich nicht mehr zurück. Auch so sind schon Freundschaften verschwunden. Daher bin ich froh über meine privaten Kontakte, dass diese nicht darauf pochen regelmäßig angerufen zu werden, sondern dann wenn es einfach mal passt.

Ich musste auch erstmal lernen, dass man ein Telefon auch mal klingeln lassen und sich Zeit nehmen kann, zurück zu rufen oder das Handy einfach mal einen Tag beiseite zu legen, weil man wirklich nicht gestört werden will. Aber diese "Pflichtbewusstheit" macht mir dennoch immer wieder mal zu schaffen.

Cassi
Cassiopeia
Neuling
 
Beiträge: 9
Registriert: Mi 14. Sep 2011, 10:29
Wohnort: Hannover

Re: Telefonieren oder nicht?!

Beitragvon DrKatZe » So 18. Sep 2011, 20:37

Schon gleich mal als Erstes möchte ich betonen, wie erleichtert ich bin, dass es hier auch einige von euch gibt, die ähnlich oder gar genauso wie ich empfinden. Bisher bin ich mit dieser "Antitelefonier-Macke" nämlich auch eher auf Unverständnis gestoßen. Ganz schlimm war es bei einer Freundin, die grundsätzlich viel mehr Kontakt mit mir wollte, als ich mit ihr. Das heißt, sie war sehr fordernd und aufmerksamkeitzehrend. Wenn wir zusammen waren ging es viel um ihr vermurkstes Leben, dieses zu analysieren, zu reflektieren etc. Gut damit umgehen konnte ich im persönlichen Kontakt. Aber am Telefon forderte es von mir so viel Kraft, dass ich regelmäßig danach erschöpft war und gereizt, weil überspannt. Diese Telefonate dauerten meist auch Stunden und fanden fast wöchentlich oder alle drei Tage mal statt. Für mich viel zu viel. Da ich zu dieser Zeit leider noch nicht wusste, dass es an meiner Art der Wahrnehmung lag, konnte ich ihr gegenüber das auch gar nicht klar formulieren.

Als ich ihr dann schließlich sagte, dass ich nicht gerne telefoniere, war sie pikiert, enttäuscht und verständnislos. Klar, brauchte sie meine Zuwendung und scheinbar gab ich ihr genau das, was sie brauchte. Allerdings raubte es mir dafür jede Faser meiner Kraft. Naja, es musste schlimmer kommen. Denn wir konnten uns auch nicht wie sie gern wollte wöchentlich treffen. Das war mir auch zu viel, wor allem wenn es fast ausschließlich um Probleme wälzen geht. Sie machte mir daraus einen Vorwurf, es spitzte sich zu und endete in der Kündigung der Freundschaft von meiner Seite aus. Das war zu viel für mich und konnte ich nicht ertragen. Allerdings war so ein drastischer Schritt meinerseits das erste Mal, dass ich für MICH die Notbremse gezogen und eine volle Kehrtwende eingelegt habe. Für mich und meine Gesundheit war es das Richtige.

Meine beste Freundin hat Verständnis. Da ist das Telefonieren aber auch eine besondere Sache. Wir kennen uns so sehr gut, dass wir wissen, wann wir miteinander telefonieren können und wann nicht. Und wenn beim Telefonieren was dazwischen kommt, können wir kurz und Problem schluss machen und einanderes Mal weiter schnacken.

Mein Anrufbeantworter hat für mich auch einen wichtigen Job. Er ist ein wichtiger Informator, wenn ich mal nicht rangehen kann oder will. Mein Freund macht da auch gut mit. Ich kann ihn bitten ans Telefon zu gehen und er wimmelt dann den Anrufer ab. Später kann ich dann zurückrufen, wenn ich darauf eingestellt bin.

Allerdings ist diese Macke auch sehr stark tageszeitabhängig. Morgens können mich alle anrufen, wenn sie wollen. Da bin ich flexibel, fit und bereit für jede Art von Mitteilung. Nachmittags und abends. wenn ich vom Tag erledigt bin, aus der Uni zurück oder vom Job gerade nach Hause gekommen bin, dann ist kaum noch was zu wollen. Telefonieren ist dann für mich maximal ein Pflichtprogramm.

Ist nur doof, wenn viele andere Bekannten und Freundschaften abends erst aktiv werden und erst dann so richtig durchstarten. _nüxweiss_
Naja, Kompromisse lassen sich ja doch mal finden.

Also wie gesagt, ich bin echt erleichtert, dass ich nicht alleine diese Macke habe und hier auf Verständnis stoße. _knüddel_
Gib mir Kraft, zu verändern, was ich verändern kann, und die Gelassenheit, geschehen zu lassen, was ich nicht verändern kann, und die Weisheit, das eine vom andern zu unterscheiden. .Seneca.

Ich bin verantwortlich für das, was ich sage. Aber ich bin nicht verantwortlich für das, was du verstehst.
DrKatZe
Gold Member
 
Beiträge: 426
Registriert: So 4. Sep 2011, 19:20
Wohnort: Berlin

Re: Telefonieren oder nicht?!

Beitragvon wikipetra » Mo 19. Sep 2011, 11:04

Liebe DrKatZe,

so einen Fall habe ich auch mit einer Bekannten. Sie ist eine echt Liebe, und wir verstehen uns auch ganz gut auf Abstand.
Sie ist auch sehr kommunikativ, und kann stundenlang ohne Punkt und Komma reden.
Sie hat mich ein paar mal abends angerufen, wenn ich schon fix und alle mit Männe auf der Couch lag und mich einfach nur von der Glotze berieseln lassen wollte und hat mich über zwei Stunden zugequatscht. Mehrere Versuche, das Gespräch elegant zuende zu bringen, sind ins Leere gelaufen. Ich war danach total aufgekratzt und konnte nicht einschlafen, wobei ich am nächsten Morgen um fünf wieder raus musste.

Ich habe mich dann eine Weile zurückgezogen, und seit dem chatten wir mal bei facebook, damit komme ich klar. Ich habe ihr von meiner HS erzählt und ich glaube sie hat es auch verstanden.
Niemand kann besser verstehen, daß einem manchmal vor lauter unausgesprochenen gedanken der Kopf platzt als ein HS´ler, aber trotzdem ist es auch sehr belastend. Vor allem weil ich ja besonders empfindlich im bereich Gehör bin und es mich viel Kraft kostet, mich zu konzentrieren.

Aber es ist echt eine Erleichterung zu hören, daß ich diese Eigenschaft mit Euch anderen teile.

Liebe Grüsse

wikipetra
Benutzeravatar
wikipetra
Fleißiges Mitglied
 
Beiträge: 52
Registriert: Mo 22. Aug 2011, 11:29
Wohnort: Viersen

Re: Telefonieren oder nicht?!

Beitragvon Katharina90 » So 25. Sep 2011, 01:12

Hallo DrKatZe _hello_

Mir geht es da genau wie dir. Telefonieren ist für mich der absolute Horror.
Wenn ich meine Familie oder meine engsten Freunde anrufe, dann geht es noch. Ich tue es zwar auch nicht gern, aber es ist okay.
Wenn ich allerdings bei Fremden anrufen muss, dann ist das einfach nur schlimm für mich. Ich sitze bestimmt eine halbe Stunde mit dem Hörer in der Hand und muss mich richtig überwinden die Nummer zu wählen.
Daher vermeide ich das Telefonieren auch so gut es geht. Also wenn ich zum Beispiel einen Zahnarzttermin ausmachen will, dann fahre ich zur Praxis und lasse mir einen geben. Und E-Mails schreiben ist, wie hier schon einige geschrieben haben, auch für mich die beste Erfindung überhaupt. Damit kann man sich in den meisten Fällen vorm Telefonieren drücken _grin_
Ich habe schon ein paar Mal überlegt, ob ich mein Handy nicht einfach in den nächsten Fluss schmeiße, um nicht mehr erreichbar zu sein bzw. niemanden mehr anrufen zu können/müssen. Die ständige Erreichbarkeit geht mir ohnehin tierisch auf den Keks. Ständig hört man irgendwo Handys bimmeln und deren Besitzer telefonieren dann in einer Lautstärke, dass auch noch der Letzte mitbekommt, was es dort nachher zu Essen gibt...!

Aber es ist schön hier zu lesen, dass es nicht nur mir mit dem Telefonieren so geht.

Liebe Grüße an alle _hello_
Only when the last tree has been cut down
Only when the last river has been poisened
Only when the last fish has been caught
Then only will you see that money can not be eaten
Benutzeravatar
Katharina90
Neuling
 
Beiträge: 17
Registriert: So 25. Sep 2011, 00:04

Re: Telefonieren oder nicht?!

Beitragvon Joey » Mo 26. Sep 2011, 10:38

Hallo,

telefonieren mochte ich als Kind garnicht. Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt. Meine Kinder rennen sich gegenseitig fast über den Haufen, um ans klingelde Telefon zu gehen. Ich ignoriere das Klingeln am liebsten. Ich freue mich, wenn ich nach Hause komme und niemand auf den Abrufbeantworter gesprochen hat. Meistens sind Anrufe damit verbunden, dass ich irgendetwas organisieren muss. Ein Schwätzchen halte ich gerne, aber am liebsten habe ich einfach meine Ruhe.
Ich habe mich bisher auch geweigert, ein Handy anzuschaffen. Ich möchte nicht ereichbar sein. Das ist schon egoistisch von mir. Ich werde mir trotz großer Abneigung wohl doch demnächst eins zulegen. Die Vorteile sind kaum noch zu übersehen.

Joey
Joey
Fleißiges Mitglied
 
Beiträge: 91
Registriert: Di 20. Sep 2011, 20:19

Re: Telefonieren oder nicht?!

Beitragvon Piaget » Do 29. Sep 2011, 16:14

Oh telefonieren mag ich auch überhaupt nicht.
Ich kann es, wenn es notwendig ist, aber falls möglich vermeide ich Telefonate gern.
Lieber schreibe ich eine Mail, oder gehe persönlich vorbei.
Aber dieses Zwischending... einen Menschen zu hören, ohne in seinem gesicht lesen zu können.
Das liegt mir einfach garnicht.

Natürlich kann ich mit Freunden telefonieren. Und hinterher bin icha uch eigentlich immer ganz froh, das ichs gemacht habe.
Aber ich muss mich trotzdem jedesmal dazu überwinden.

Früher hab ich mich immer mit meinem Schatz gestritten, wer von uns beim Pizzaservice anruft und bestellt.
An dieser Stelle möchte ich demjenigen meinen Dank aussprechen, der das Online-Bestellen erfunden hat. *___*
Piaget
Neuling
 
Beiträge: 25
Registriert: Do 29. Sep 2011, 13:39

Re: Telefonieren oder nicht?!

Beitragvon engel0421 » Do 29. Sep 2011, 16:34

Ich telefoniere JETZT nicht mehr gern.Und früher eigentlich auch nicht.Allerdings hat das Arbeitsamt 2006 darauf bestanden,daß ich mich in einem Inbound Callcenter bewerbe.Und die haben mich tatsächlich genommen.Ich mußte 3 Jahre in einem riesen Floor mit über 200 Agenten sitzen und eine telefonat nach dem anderen führen.Zwischen 80 bis 100 Anrufe pro Tag.Technischer Support.Nach den 3 Jahren war ich reif für die Klapsmühle und bis heute mag ich nicht mehr telefonieren....
LG engel0421
Die Vergangenheit kann ich nicht ändern.Aber ich bereue zutiefst.Die Zukunft kenne ich nicht,aber sie kann nur besser werden.Die Gegenwart,das HIER und JETZT,ist das Einzige,was zählt.Jeder Moment.Und der ist schön.
Benutzeravatar
engel0421
Full Member
 
Beiträge: 119
Registriert: Mo 26. Sep 2011, 10:56
Wohnort: Lutherstadt Wittenberg

Nächste


Ähnliche Beiträge


Zurück zu Hochsensibilität Allgemein

Wer ist online?

0 Mitglieder

cron