Ich bin auf einen hochinteressanten Gedanken gekommen!
Kann es sein, dass eine Überreizung erst dann entstehen kann, wenn man sich versucht anzupassen, und ich glaube, dass kann man schon als Kind versuchen um einen Freundeskreis zu halten, vielleicht. Vielleicht deshalb, weil ich schon immer lieber alleine war, weil die anderen mir zu laut und zu schnell und zu oberflächlich und gefühlt damit auch irgendwie zu "kalt" immer waren. Aber auch ich habe eine Anpassungsphase hinter mir. Eine ganz bewusste Phase, in der ich sowohl meine eigenen Bedürfnisse im Auge behalten wollte, als auch im ganzen Gros mithalten wollte. Mit dem Anpassungs-Thema ging bei mir auch eine geistige Entwicklung einher, die zuvor jahrelang leider aufgrund von Unwissenheit sich nicht so gut und schnell entwickelte, wie ich in der Lage gewesen wäre. Vom intellektuellen Potential habe ich ordentlich was auf dem Kasten, was aber von niemand beachtet oder gefördert wurde - da musste ich dann selbst ran in den letzten Jahren, und aus Unwissenheit verstand ich auch diese Bestrebungen von mir her zunächst nicht wirklich. Und leider konnte ich somit auch keinen sog. roten Faden in beruflichen Dingen verfolgen! :(
Hihi, diese Anpassungs-Phase..., das war die Phase, als ich anfing, mir auch Produkte in Neo-Farben zulegte, und Plastikwaren - all das mochte ich zuvor nicht. Oder anfing, Pop_Musik zu hören.Ein Stück weit erlebte ich ein Gefühl der Befreiung, aber wirklich glücklich machte mich das alles nicht. Erst die Besinnung auf meine Empfindungen und den damit einhergehenden Bedürfnissen tat mir gut (Anpassungs-Thread). Es fällt mir schwer das jetzt hier klar zu beschreiben aufgrund auch von gewissen Zeitsprüngen.
Jedenfalls hatte ich das Problem der Überreizung vor bestimmten Ereignissen nicht, d.h. erst der Kontakt zu vielen Möglichkeiten und interessanten Menschen mit unterschiedlichden Themen und schließlich meine eigenen Bestrebungen, meinen Interessen nachgehen zu wollen und Kurse und Abschlüsse zu absolvieren etc.. - Ich könnte mir vorstellen, dass dass mit eine Überreizungs-Tendenz gebracht hat.
Ich meine, bis zu einem bestimmten Alter oder Lebensphase hatte ich einen natürlichen Schutzschild..Unwissenheit kann auch schützen, wenngleich Unzufriedenheit unterschwellig auch schwelen kann, oder Unglückichsein.
Ich kann mich an Phasen erinnern, wo ich aus Unter - Reizung bzw. Unterforderung mir eine Übrreizung und Überforderungen gewünscht habe. Jetzt wünsche ich mir beides wieder - also unterrreizung - na, unterforderung weniger..eher Ausgeglichenheit in beiden, aber ohne die negativen Ausmaße, wie: das belastende Gefühl, dass ich meine Zeit vergeuden könnte. Diese Phase hatte ich besonders, als einfach unklar war, was sind meine Interessen, und wie realisiere ich sie..z.B.
ohje, sind ganz neu diese Gedanken, hoffe, ich konnte micheinigermaen verständlch machen
Liebe Grüße sanfte_wellness



), ich habe im hss - Thread schon geschrieben.