Re: Vorbilder von HSM
von Trinity » Mi 19. Okt 2011, 00:58
Hallo Dio,
ich glaube, dass es nicht zu wahrem Glück verhilft sich mit anderen Menschen zu vergleichen.
Jeder hat seine eigene Lernaufgabe in seinem Leben hier auf Erden.
Bei einem auserkorenem Vorbild oder Vergleich zielt man oft unbewusst darauf ab, sich Personen zu wählen, die vermeintlich "sehr viel erreicht" haben
und sehr weit weg ("Stars") sind.
Ich kenne diese Menschen nicht, und kann damit nicht sagen, ob das, was sie darstellen, wirklich "echt" ist.
Ich frage ich mich, ob ich das, was diese Personen ausmacht für mein Leben wirklich als erstrebenswert erachte.
Wenn ja, gehe ich auch auf eine Schauspiel/Theaterschule.
Wenn nein - warum dann ein Vergleich?
Wenn ich weiß, was ich will und wer ich bin, brauche ich ihn nicht mehr.
Außerdem ist mir bewusst, dass mein eigener Weg mindestens genauso großes Kino bietet
(auch wenn es nicht auf einer stofflichen Leinwand erstrahlt), wie der eines Filmsternchens.
Zudem sondern auch diese Menschen weder Gold noch Weisheit aus ihrem werten Hinterteil ab.
Sicher gibt es den einen oder anderen Menschen, der mich zum nachdenken anregt.
Das ist auch sinnvoll, denn sonst könnte ich nicht wachsen/lernen in meinem Dasein.
Das sind Menschen, die ich gut kenne und denen ich vertraue bzw. bei denen ich das Gefühl habe, sie spielen nicht nur eine (Theater)-Rolle,
sondern stehen wirklich hinter dem, was sie vermitteln.
Ich finde auch einzelne Zitate, Äußerungen, Reden, Aspekte oder Wortwendungen interessant und denke darüber nach sie für mich als gültig zu übernehmen.
Aber ein Vergleich mit einer fremden Person bzw. den ganzen Menschen als Vorbild auf ein Podest zu erheben erscheint mir nicht erstrebenswert.
Liebe Grüße, Trinity
Ich bin nie zu spät. Ich bin nie zu früh. Ich bin immer genau richtig.
(Gandalf d.W.)