Frustration wegen Bewertungen

Hier möchten wir in Diskussionen und Erfahrungsberichten zusammenfassen, wie bereichernd oder erschwerend HS im Alltag von Schule, Studium und Beruf ist.

Moderatoren: Hortensie, Eule

Frustration wegen Bewertungen

Beitragvon Denalane » Mi 14. Feb 2018, 23:06

Hallo ihr lieben,
Ich muss man eben mein Herz ausschütten.
Ich bin ein wenig frustriert, weil ich das Gefühl habe, dass mich viele falsch einschätzen. Ich befinde mich in Referendariat und weiß, dass ich viele viele Dinge für den Lehrerberuf mitbringe.
Allerdings sieht das mein Umfeld (Bewerter) nicht einmal annähernd.
In Extremsituationen kann ich mich zudem nicht gut entfalten, einfache Lerninhalte beim Vorführeffekt
nicht rüberbringen, mich sprachlich nicht entfalten (verstumme :(.)
Ich bin ziemlich traurig, weil viele "Schauspieler" ziemlich gute Noten bekommen habe und bereue es, dass ich so ehrlich war bzw bin (ich kann nicht lügen). Zudem hab ich schlimme Rektoren (strafversetzt) an meiner Schule, die mir die Note auch nicht auf Basis der Gutachten von Lehrern gegeben haben. :(
Ich frage mich oft, wieso man soviel Pech haben kann und bin echt frustriert. Natürlich versuche ich nach vorne zu schauen. Es bleibt ja auch nichts anderes übrig. Ich hoffe nur, dass ich die Abschlussprüfung schaffe.
Ich will nämlich für Gerechtigkeit ab Schulen sorgen und die Schüler schätzen mich auch sehr. Ich nutze mein Potenzial der Diagnostik /Prognostik und unterstütze alle soweit es geht.

Warum ist unsere Gesellschaft so? Warum tragen viele Menschen eine Maske und warum stehen Menschen nicht zu ihren Schwächen?

Fragt ihr euch das auch manchmal?

Lieben Gruß,
Denalane
"Wege entstehen dadurch, dass man sie geht."
- Franz Kafka
Denalane
Fleißiges Mitglied
 
Beiträge: 52
Registriert: Do 17. Dez 2015, 18:20

Re: Frustration wegen Bewertungen

Beitragvon hmmm » Do 15. Feb 2018, 07:39

Moin Delalane!

hört sich ja nach klassischem Lampenfieber an, wa?!
Wie sieht denn die Abschlußprüfung aus?

Grundsätzlich wird es sicherlich einfacher, wenn Du es schaffst Deine "Bewerter" und die "Anderen" auszublenden und Dich auf Dich und Deine Schüler konzentrierst?

Was Deine Fragen betrifft, ich denke Du kennst selbst die Antworten, das ist auch der Grund, warum du überhaupt Lehrer.in werden möchtest, um was zu verändern. Auch sind die Antworten wohl eher zweitrangig für Dein nächstes Ziel: Abschlußprüfung. Spar dir erst mal die Antworten?! Lampenfieber überwinden ist doch nun angesagt und das kannst Du schaffen. Bleib bei Dir Selbst in diesen Momenten, vergiss die anderen, die sind es wohl nicht wert, dass Du sie überhaupt beachtest... Wenn Du was verändern willst, musst Du Dich wohl durchsetzen müssen und ein wenig "härter" werden, vielleicht auch "nur" cooler :) Denke, das kannst Du ganz klassisch üben, indem Du es durchspielst, trainierst, Dir noch bewusster machst, was Dir wichtig ist und warum Du in diesem Beruf arbeiten willst, scheint wohl wirklich Deine Be.rufung zu sein...

LG! Hmmm
hmmm
Gold Member
 
Beiträge: 347
Registriert: Di 29. Nov 2016, 08:05

Re: Frustration wegen Bewertungen

Beitragvon Denalane » Sa 17. Feb 2018, 01:48

Hallo,
danke für deine Antwort. Du hast es erfasst :) Hab ganz vergessen, dass hier ja auch viele zwischen den Zeilen lesen können. ich bin tatsächlich ziemlich überfördert. an dem Prüfungstag muss alles passen und bis dahin hab ich gar keine Unterstützung. Alle sagen nur, du machst das schon und wie, ist mir ein Rätsel. Hab auch keinen, der mich emotional unterstützt. Ich würde am Liebsten alles schmeißen. 2 Referendare an meiner Schule haben es nicht gepackt. Heute war ich deshalb umso blockierter. Ich weiß einfach nicht mehr weiter und finde es krass, dass nur alle zusehen und sagen, du machst das doch - zumal sich seit Tagen bei mir nichts tut und ich nochmal von vorne anfangen muss.
Ich hab keine Lust mehr :(
"Wege entstehen dadurch, dass man sie geht."
- Franz Kafka
Denalane
Fleißiges Mitglied
 
Beiträge: 52
Registriert: Do 17. Dez 2015, 18:20

Re: Frustration wegen Bewertungen

Beitragvon DesdiNova87 » Sa 17. Feb 2018, 02:13

Hi,

Ohne jetzt direkt ins große Erzählen zu kommen, aber ich wollte dir nur sagen ich kann mir in etwa vorstellen wie es Dir geht _yessa_.

Ich hatte zunächst Lehramt studiert und erst später im Studium auf fachwissenschaftlich gewechselt. Zwei Praktika an Gymnasien waren vor dem Wechsel für mich mit drin.

Und ich habe da vieles beobachten können und mich auch mit den Referendaren an den Schulen unterhalten; bei einigen durfte ich auch hospitieren. Ich habe dann doch relativ bald erkannt, dass ich nicht für den Lehrerberuf gemacht bin und habe noch einigermaßen rechtzeitig die Reißleine gezogen.

Was ich denke:

1. Du musst dir endgültig darüber klar werden, ob du Lehrer sein willst. Was du schreibst hört sich danach an, aber ich war auch selbst in der Situation. Bei Lehrern haben doch alle immer die Erwartungen, dass sie motiviert sind und ihren Job total toll finden. Manchmal spiegelt man das dann auch, und lässt unterdrückt manch eine Unzufriedenheit im Austausch mit anderen.

Finde ich bescheuert. Den Müllmann fragt auch keiner, "Hey, bist du dir deiner Verantwortung bewusst?", aber bei Lehrern meint jeder sich einmischen zu müssen.

Jedenfalls gehe da noch mal in dich, und denk da nur für dich selbst einfach mal drüber nach. Auch auf keinen Fall überstürzt abbrechen, so kurz vor der Prüfung wär das ein blöder Zeitpunkt!!

2. Wenn du dir dann sicher bist, dass es der richtige Beruf für dich ist, dann musst du dich einfach so gut wie möglich auch mal entspannen und runterkommen. Man merkt ja deinen Texten an, wie sehr du da drin steckst, und wie sehr diese Welt dein Denken dominiert. Also versuch da irgendwie für dich zu trennen. Das ist eine ist deine Arbeit, das andere ist dein Privatleben. Was auf der Arbeit passiert sollte dich im Privaten nicht zu sehr beschäftigen, du solltest das machen was dir guttut statt in dieser Zeit zu grübeln. Somit hast du dann auch während der Arbeit immer etwas worauf du dich freuen kannst.

Ich hoffe du kannst da ein bisschen was mit anfangen.

LG DesdiNova87
Benutzeravatar
DesdiNova87
Full Member
 
Beiträge: 240
Registriert: Di 6. Jun 2017, 22:45

Re: Frustration wegen Bewertungen

Beitragvon Denalane » Sa 17. Feb 2018, 13:24

Hallo Desdinova,
danke für deine Nachricht. Ich stimme dir definitiv dabei zu,dass ich mich mehr davon distanzieren muss.
Aber es ist wirklich sehr schwierig, da ich unter Zeitdruck stehe und ich abliefern muss (Ideen). Es wird doch oft gesagt,dass wir HSP genau dann nicht so produktiv sind-was sich bei mir oft bewiesen hat.
Zudem denken einige HSP auch zu komplex,
was wiederum in Bewertungssituationen komisch ankommt: Nach dem Motto 'Sie kann nicht einmal die einfachen Dinge beantworten, sie ist zu dumm'
Ich möchte den Beruf auf jeden Fall ausüben. Die Bestätigung von den Schülern tut gut. Klassen,die ich abgegeben habe, vermissen mich. Schüler strahlen mich an, wenn ich sie sehe.Das gibt mir Kraft, ändert aber leider nichts an der Situation, in der ich mich befinde.
Ich schaue jetzt nichts mehr nach links un rechts (Vergelich mit anderen), darauf wurde ich hier ja auch hingewiesen.
Ich weiß ja nicht, wie es dir geht, aber ich habe unheimlich große Schwirtigkeiten, Entscheidungen zu treffen, was mein größtes Problem grad ist und ein typisches Merkmal von HSPlern.
Was machst du beruflich? Wie gehst du mit Druck um?
Liebe Grüße und vielen lieben Dank für deine Antwort. Es geht mir schon viel besser.
"Wege entstehen dadurch, dass man sie geht."
- Franz Kafka
Denalane
Fleißiges Mitglied
 
Beiträge: 52
Registriert: Do 17. Dez 2015, 18:20

Re: Frustration wegen Bewertungen

Beitragvon DesdiNova87 » Sa 17. Feb 2018, 13:58

Hi Denalane,

Denalane hat geschrieben:Aber es ist wirklich sehr schwierig, da ich unter Zeitdruck stehe und ich abliefern muss (Ideen). Es wird doch oft gesagt,dass wir HSP genau dann nicht so produktiv sind-was sich bei mir oft bewiesen hat.
Zudem denken einige HSP auch zu komplex,
was wiederum in Bewertungssituationen komisch ankommt: Nach dem Motto 'Sie kann nicht einmal die einfachen Dinge beantworten, sie ist zu dumm'


Weiß nicht, ob man das so verallgemeinern kann. Wenn ich keinen Druck bekomme, mache ich gar nichts _läch_ bzw. ich mache nur was mir gefällt, gehe Hobbies nach oder treffe Leute.

Zu komplex denken, dass kann auch mit Hochbegabung zu tun haben, behaupte ich jetzt mal pauschal. Sehe da jedenfalls eher die Verbindung als zu HS.

Was du aber auf jeden Fall vermeiden solltest, diese selbsterfüllenden Prophezeiungen bzw. den Prüfern bestimmte Gedanken zu zuschreiben. Man weiß nie was andere denken, zumindest nicht bei Leuten die man nicht gut kennt, also stresse dich da nicht zuzätzlich mit. Sei dir aber sicher, ihre Gedanken kreisen nicht nur um dich icon_winkle.

Denalane hat geschrieben:Ich weiß ja nicht, wie es dir geht, aber ich habe unheimlich große Schwirtigkeiten, Entscheidungen zu treffen, was mein größtes Problem grad ist und ein typisches Merkmal von HSPlern.


Auch hier, ich bin mir nicht sicher ob man das so verallgemeinern kann. Hast du da irgendwelche Quellen oder so für, die du zugrunde legst? Würde ich gerne was drüber lesen.

Bei mir ist es (zufällig?) aber auch so, dass ich mich schwer tue mit Entscheidungen und das kann echt nervig sein. Ich kann mich auch gut an die Seminare an der Uni erinnern, wo dann der Unterschied zwischen einem Thema allgemein und einem Thema für eine Unterrichtsstunde erklärt wurde, und wie sehr ein Thema für eine Unterrichtsstunde eingegrenzt werden musste was mit haufenweise Entscheidungen verbunden war.

Denalane hat geschrieben:Was machst du beruflich? Wie gehst du mit Druck um?


Ich mache momentan einen Vollzeitlehrgang zum "Industriekaufmann International". Bin kurz vor dem Abschluss. Wir haben schon einiges an Zertifikaten angesammelt (u.a. Cambridge Sprachzertifikat) mit anstrengenden Prüfungssituationen, die es zu überstehen galt, und ich habe insgesamt ein halbes Jahr im Vertrieb Administration sowie Disposition (Materialbeschaffung) eines großen Industrieunternehmens gearbeitet, als Praxisphase.

Wie den meisten Menschen bekommt Druck mir auch auf Dauer nicht allzu gut, aber ich habe auch die Erfahrung machen können, dass ich mich in den Situationen wo es drauf ankommt immer auf mich verlassen kann und abliefere. Ich spiele Gitarre, gehe Laufen, Basketball spielen, Fussball spielen, Radfahren; also Sport und Bewegung im Allgemeinen. Ich zocke auch online, teambasierte Shooter, RTS oder Hack'n'Slays. Halt das was gerade Spaß macht.

Bei mir ist wichtig zu unterscheiden: Muss ich mich jetzt einfach mal ablenken und auch ein bisschen verausgaben, Spannungen abbauen, ins Schwitzen kommen?

Oder brauche ich einfach mal Ruhe und Entspannung, um meine Akkus wieder aufzuladen? Dann mache ich mir einen Film/Serie an und hau mich auf die Couch. Oder Entspannungsmusik/White Noise und ins Bett legen und einfach treiben lassen. Entspannungsübungen wie autogenes Training praktiziere ich auch.

Das bringt mich zu meiner nächsten Frage: Ich habe vieles im Rahmen einer Therapie beim Psychologen erlernt, vlt wäre das auch eine Möglichekeit für dich, dir einen Psychologen zu suchen, mit dem du einfach mal alles durchsprichst und der dir dann Methoden an die Hand gibt damit umzugehen? Mir hilft so ein Gespräch hin und wieder immens, und auf Dauer lernt man dazu, welche Methoden gut bei einem helfen und kann sich so auch selbst "therapieren".

LG DesdiNova87
Benutzeravatar
DesdiNova87
Full Member
 
Beiträge: 240
Registriert: Di 6. Jun 2017, 22:45

Re: Frustration wegen Bewertungen

Beitragvon Denalane » Sa 17. Feb 2018, 17:09

Hallo,

Auch hier, ich bin mir nicht sicher ob man das so verallgemeinern kann. Hast du da irgendwelche Quellen oder so für, die du zugrunde legst? Würde ich gerne was drüber lesen.


Ich habe "Zart besaitet" gelesen und dort steht, dass ""HSP fragen in der gründlichen Beleuchtung einer Entscheidungsfrage oft viele verschiedene Menschen um ihre Meinung, lassen sich darauf ein und übernehmen vielleicht den geäußerten Standpunkt sozusagen probeweise für einige Stunden. (...) Doch selten wird ein HSP ohne gründliches Überlegen eine heikle Entscheidung treffen, es sei denn sie kann ihrer Intuition bereits gut genug vertrauen, um sich sicher von ihr leiten zu lassen."

Er bezeichnet HSP als "entscheidungsschwach" und schreibt, dass es oftmals von anderen als ""Unfähigkeit oder Schwäche" gesehen wird. Lustig, die Wahrnehmung von anderen hatte ich vorher ja auch erwähnt.
Ich fixiere mich natürlich nicht absichtlich auf die "Bewerter". Es ärgert mich nur, dass sie ein falsches Bild haben, weil ich ja auf sie angewiesen bin. Ich möchte ihnen beweisen, dass sie falsch liegen. Hab aber gerade keine Ideen
Wenn ich fertig bin, ist mir das egal. Dann kümmere ich mich um meine SchülerInnen und genieße die pädagogische Freiheit.

Zu komplex denken, dass kann auch mit Hochbegabung zu tun haben, behaupte ich jetzt mal pauschal. Sehe da jedenfalls eher die Verbindung als zu HS.

Parlow schreibt auch, dass HSP in größeren Zusammenhängen denken und systematisches Denken ihnen schwer fällt. Ein Hund ist nicht nur ein Tier auf vier Beinen, sondern "ein komplexes System von Zusammenhängen" (Abstammung, Verhalten, soziale Beziehung etc").

Ich setzte mich nun seit einigen Jahren mit der HSP auseinander und genieße es, dass ich viele meiner Verhaltensweisen begründen kann und meine Stärken besser einsetzen kann.

Mit der Therapie kann ich leider nicht beginnen, weil mir meine Zukunft grad wichtiger ist. Mir geht es normalerweise ja auch viel besser. Es ist nur im Moment wegen der Abschlussprüfung.

Es ist schön und wichtig, dass du so viel Sport machst, dein Leben soweit wie möglich genießt.
Ich gönne mir nach der Phase, egal ob es schief läuft, einen schönen Urlaub und ganz ganz viel Ruhe.

WIe lange hast du die Therapie gemacht?

Grüße,
Denalane
"Wege entstehen dadurch, dass man sie geht."
- Franz Kafka
Denalane
Fleißiges Mitglied
 
Beiträge: 52
Registriert: Do 17. Dez 2015, 18:20

Re: Frustration wegen Bewertungen

Beitragvon DesdiNova87 » Sa 17. Feb 2018, 19:45

Danke für die Hinweise zur Literatur. Ich selbst kann mich da auch durchaus drin wieder finden.

Denalane hat geschrieben:Mit der Therapie kann ich leider nicht beginnen, weil mir meine Zukunft grad wichtiger ist. Mir geht es normalerweise ja auch viel besser. Es ist nur im Moment wegen der Abschlussprüfung.


Ich weiß nicht, was du jetzt für Vorstellungen im Kopf hast, aber das ist keine stationäre Therapie. Man macht einfach Termine mit dem Psychologen, einmal die Woche, einmal im Monat, einmal im Quartal, je nachdem. Zu Beginn sieht man sich meist häufiger, dann mit größeren Abständen oder wenn etwas konkretes dringend geklärt werden muss.

Also mehr als eine Stunde pro Woche oder alle zwei Wochen wäre das nicht.

Pass auf jeden Fall auf, dass du nicht nur noch ausschließlich für den Job lebst, dass zieht u.U. eine Erschöpfungsdepression ("Burnout") nach sich.

Du brauchst eine gewisse Work-Life-Balance, um noch ein Wort ins Spiel zu bringen, was derzeit in aller Munde ist.

Denalane hat geschrieben:WIe lange hast du die Therapie gemacht?


Ich habe Ende 2015 damit angefangen, zuerst mit Probegesprächen. Der Psychologe hat dann die Notwendigkeit gesehen und mich als Patienten angenommen. Dann musste ich die Therapie bei der Krankenkasse beantragen, die zum Glück auch mitgespielt hat.

Also mache ich die Therapie jetzt seit gut zwei Jahren. Inzwischen stehen nicht mehr viele Termine aus und ich bin nur noch einmal im Quartal da. Ich habe ganz viel Material an die Hand bekommen in Form von Ausdrucken oder auch was ich selbst mitgeschrieben habe, und habe da jetzt einen Fundus auf den ich zurückgreifen kann.

Man könnte das auch als eine Form des Selbstmanagements beschreiben, wenn man einen Begriff dafür sucht. Mir hilft es jedenfalls und mein Leben hat sich seit dem Therapiebeginn total verändert. Das heißt nicht, dass mich manche Dinge nicht mehr herausfordern oder etwas abverlangen, aber ich stelle mich diesen Dingen und bin erfolgreich.

LG DesdiNova87
Benutzeravatar
DesdiNova87
Full Member
 
Beiträge: 240
Registriert: Di 6. Jun 2017, 22:45

Re: Frustration wegen Bewertungen

Beitragvon Denalane » Sa 17. Feb 2018, 20:30

Hey,
ich finde es gut,dass du die Therapie machst und es freut mich zu hören, dass es dir hilft.
mir ist die Beamtung sehr wichtig, vorausgesetzt ich schaffe meine doofe Abschlussprüfung. wenn ich jetzt eine Therapie mache, werde ich definitiv nicht verbeamtet.
Und ich würde die Therapie natürlich wegen anderen Gründen machen, denn in der Schule hab ich mich immer wohl gefühlt und wenn ich fertig bin, bin ich ja nicht mehr in der Bewertungssituation.
meine jetztige Situation ist eine Ausnahme- man macht die Prüfung nur einmal (bzw maximal zweimal).
Kannst du das nachvollziehen?
Ich glaube, man könnte das studenlang drüber diskutieren ;)
"Wege entstehen dadurch, dass man sie geht."
- Franz Kafka
Denalane
Fleißiges Mitglied
 
Beiträge: 52
Registriert: Do 17. Dez 2015, 18:20

Re: Frustration wegen Bewertungen

Beitragvon hmmm » Sa 17. Feb 2018, 20:49

Hey Denalane,

sehe ich auch so, erst mal ist das ein Ausnahmefall, den Du trainieren kannst. Ich meine damit durchspielen, be.schreiben, wie es im besten Fall ablaufen wird und warum, es Dir Vorstellen, ausmalen, kommunizieren, mit Dir selbst und anderen, bis du schlussendlich selbst daran glaubst und Dir vertraust. Denke das in dem Faden niederzuschreiben kann das ganze Thema "Abschlussprüfung" versachlichen, begreifbar machen... Fragte, wie die Abschlussprüfung denn aussieht und wann ist sie denn?

LG! Hmmm
hmmm
Gold Member
 
Beiträge: 347
Registriert: Di 29. Nov 2016, 08:05

Nächste


Ähnliche Beiträge


Zurück zu HS in Arbeit und Ausbildung

Wer ist online?

0 Mitglieder

cron