Ich schaff es nicht mehr...

Hier möchten wir in Diskussionen und Erfahrungsberichten zusammenfassen, wie bereichernd oder erschwerend HS im Alltag von Schule, Studium und Beruf ist.

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Ich schaff es nicht mehr...

Beitragvon Erbsenprinz » Do 7. Dez 2017, 00:14

Leider bin ich meistens nur ein stiller Mitleser und wenn ich dann mal was schreibe, dann meistens zu viel. Aber ich hoffe, dass mir trotzdem jemand weiterhelfen kann.
Früher hatte ich immer große Zweifel an meiner Hochsensibilität. Das hatte hauptsächlich den Grund, dass ich gerne Metal höre (auch Melodic Death Metal und Black Metal, was viele eigentlich "nur als Lärm" bezeichnen und auch, weil ich relativ viel Alkohol trinke.
Dann habe ich schnell einmal bemerkt, wie sehr mich andere Musik nervt. Ich empfinde z.B. den gutturalen Gesang in manchen Genres des Metal angenehmer als die menschliche Stimme (z.B. halte ich die Stimmen einiger Kolleginnen nur einige Zeit lang aus, wenn überhaupt). "Geschrei" ist für mich viel mehr der "Gesang" von Lady Gaga, Rihanna, Katy Perry und wie sie alle heißen, weil diese ja mit ihrer "echten" Stimme schreien. Da brauche ich dann wieder Arch Enemy, Dark Tranquillity oder vielleicht sogar alte Songs von Mayhem (unter "Dead" oder "Maniac", die neuen Sänger wie z.B. Attila Czsesar nerven mich auch eher), um "runter zu kommen". Daneben brauche ich dann aber wieder ruhige Klänge, wie z.B. die Stimme der (leider schon verstorbenen) Aleah Starbridge und ich habe mich früher immer gefragt, was diese leise, fast flüsternde Stimme mit dem gutturalen Gesang gemeinsam hat. Dann habe ich gelesen, dass beim Flüstern und Growlen ähnliche Stimmbänder verwendet werden. Aber ich möchte nicht ausschweifen und ich zu lange mit der Musik aufhalten.

Mir wurde einmal eine Sozialphobie bzw. Selbstunsicher-vermeidende Persönlichkeitsstörung diagnostiziert, wobei ich damit nicht wirklich zufrieden bin. Denn früher war ich mit meinen Bands auf der Bühne und ich hatte auch Statistenrollen in Musicals. Lampenfieber kenne ich nur im "normalen" ausmaß und in der Schule habe ich die Referate sogar geliebt. Ich glaube auch, dass ich eher introvertiert als tatsächlich schüchtern bin und wenn ich mich zurückziehe dann, weil ich einfach "überreizt" bin. Außerdem diskutierte ich gern, wenn ich richtig in Fahrt bin und die Diskussionen "nur" auf der Sachebene stattfinden.
Das alles glaubt mir aber keiner! Da werde ich lieber mit der Chemiekeule geknüppelt, bis das ich gar nicht mehr autofahren kann (womit ich auch ein Problem habe, aber hauptsächlich, weil bei meinem Fahrstil im Gegensatz zu den meisten Verkehrsteilnehmern die Sicherhiet vor geht!) Alkohol bevorzuge ich Tabletten gegenüber deswegen, weil ich ihn dosieren kann. Psychopharmaka wirken immer, während die Wirkung von Alkohol temporär ist. Wenn wieder einmal "die Festplatte voll" ist, trinke ich ein paar Bier, um sie einigermaßen zu löschen. Mehr als vier Bier sind es meistens eh nicht, hin und wieder schaffe ich sogar fünf, aber danach bin ich aber "komplett dicht" (das heißt, ich es kommen kaum noch äußere Einflüsse in mich hinein.) Diesen Zustand "brauche ich" (zumindest habe ich das Gefühl), um alle Geschehnisse zu reflektieren, zu analysieren und etwas wie einen "beständigen Zustand" zu schaffen - denn ich habe sonst das Gefühl, alles würde sich verändern, alles wäre in Bewegung, und das macht mir Angst, weil ich eigentlich keine Veränderungen mag.
Leider leidet meine Schlafqualität sehr darunter, auch weil ich gefühlsmäßig eigentlich so um die 10-12 Stunden Schlaf bräuchte, die ich aber nicht bekomme. Schlafen kann ich meistens ohnehin nur, wenn alles vollkommen ruhig ist und mein Bett lässt im Moment auch zu wünschen übrig. Ich schlafe seit ca. 3 Jahren auf einer viel zu weichen Matratze und habe noch dazu eine Unterlage aus Metall. Es lässt sich ertragen, zehrt aber immer mehr an meinen Nerven. Als ich 2 Jahre lang in einer Stadt gelebt habe (keinen Tag länger hätte ich es ertragen) musste ich mich außerdem regelmäßig betrinken, um überhaupt einschlafen zu können - wegen der lauten Nachbarn und der Autos, die vor meiner Wohnung vorbei fuhren.
Darum zweifle ich auch wegen meines Alkoholkonsums nicht mehr an meiner Hochsensibilität, auch wenn ich im Gegensatz zu vielen anderen HSPs vielleicht etwas mehr vertrage. Aber der Alkohol hat eine vollkommen andere Wirkung auf mich als z.B. auf meine Kollegen.
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Re: Ich schaff es nicht mehr...

Beitragvon Erbsenprinz » Do 7. Dez 2017, 00:15

Teil 2 (musste den Beitrag leider aufteilen...)

Und da möchte ich auch schon zum eigentlichen Thema kommen. Ich arbeite gerade als Friseur und muss sagen, ich halte es nicht mehr aus! Hauptsächlich ist es dieses ganze "Blah Blah" den ganzen Tag! Von meinen Kolleginnen kommt nichts als heiße Luft und ich habe oft das Gefühl, sie reden nur, damit Schall entsteht. Schweigen empfinden sie wahrscheinlich als unangenehm, dabei könnte ich oft Stunden lang einfach nur dasitzen und nichts sagen - denn zu den Themen, die sie interessieren, will mir so gar nichts einfallen. Es geht dabei nur um ihre Liebesbeziehungen, wobei meistens nicht einmal erkennbar ist, ob es sich bei dem Genannten um den Hund oder den Freund handelt (wenn nicht etwa der Name genannt wird - oder man erkennt nur, dass es sich wohl um den Hund handelt, wenn es z.B. darum geht, dass "er" in die Wohnung geschissen hat) Ansonsten hat man das Gefühl, die Mädels würden ihren Freund nur dressieren, verändern, etc., bis dieser nur mehr nach ihrer Pfeife tanzt. Wehe, wenn er nicht so tut, wie sie es wollen. Außerdem entsteht bei mir der Eindruck, als würden sie ständig durch die Gegend vögeln. Kondompackungen werden gekauft wie "normalere" Menschen sich Zigarettenpackungen kaufen und die Mädels springen (gefühlt) mit jedem zweiten ins Bett, den sie kennen lernen. Ich habe damit ein gewaltiges Problem, nicht nur aufgrund meiner eher konservativen Erziehung oder weil ich asexuell veranlagt bin (genau gesagt "grau-asexuel") und ich finde, dass unsere Gesellschaft übersexualisiert ist. Würden sie es für sich behalten, hätte ich wahrscheinlich auch kein Problem damit - aber alles muss ja lautstark verkündet werden! Um mitreden zu können, habe ich mich sogar durch den ersten Teil von "Shades of Grey" gequält, natürlich "nur" den Film und nicht das Buch.
Wenn ich versuche, dieses geistlose Geschwafel zu ignorieren, erkennen meine Kolleginnen das aber sofort und fragen, ob ich gehört habe, was sie sagten. Das ist eben der Nachteil, wenn man sonst als "guter Zuhörer" gilt. Aber wenn der Filter voll ist, ist er eben voll und viele reagieren beleidigt, wenn ich mich zurückziehe oder mich in Schweigen hülle. Aber nur, weil ich aufnahmefähig bin, bin ich noch lange nicht die Mülltonne! Eine Kollegin hat mich letztens auch gefragt, warum ich mit anderen Kolleginnen in der Pause nicht essen gehe. Sorry, aber ich brauche an eine harten Arbeitstag wenigstens eine Stunde lang Ruhe! Erschwerend hinzu kommen diese furchtbaren, schrillen Stimmen, die kontinuierlich lauter werden. Und daneben dann diese geistlose, monotone - Vokabel aus Nazijargon entfernt . jules1976 -. Die selbe Playlist jeden Tag und kaum ein wirklich gutes Lied dabei!

Um auf das Berufliche zurück zu kommen: Ich bin Friseur und habe Angst vor jedem Kunden - zumindest habe ich das gedacht. Eigentlich habe ich Angst davor, Fehler zu machen. Vor allem, wenn mir viele Fehler unterlaufen sind, beschäftigt mich das lange Zeit. Aber ich darf mich mit den Fehlern nicht aufhalten, ich muss ja immer souverän und auch selbstsicher wirken. Und diesen furchtbaren, unerträglichen und vor allem geistlosen Small Talk machen! Früher habe ich sogar einmal im Sozialbereich gearbeitet, aber da ist es das gleiche in "grün"!
Der langen Rede kurzer Sinn: Ich habe einfach das Gefühl, von den meisten Menschen missverstanden zu werden. Während anderen das vielleicht egal ist, wurmt es mich ungemein und es ist für mich beinahe unerträglich. Früher dachte ich selber, ich wäre sozialphobisch und würde es allen recht machen wollen bzw. ich würde wollen, das alle mich mögen. Aber so einfach ist das nicht. Denn wenn ich das wollen würde, würde ich mich einfügen. Aber ich sehe zu viele "Fehler", vor allem im zwischenmenschlichen Bereich und kann diese einfach nicht von meinen Kolleginnen und Vorgesetzten übernehmen. Die verfolgen alle diese straffen Strukturen und jede von ihnen macht das selbe, weil sie es ja auch in ihrer Lehrzeit gelernt hat. Um zu rebellieren bin ich wiederum zu harmoniebedürftig und scheue den Konflikt, weil ich ja niemanden angreifen will.
Ich wohne übrigens wieder bei meinen Eltern, weil es dort sehr ruhig ist, die Nachbarn weit weg sind und ich einen eigenen Rückzugsort habe, was für mich lebensnotwendig ist. Am Liebsten hätte ich aber ein eigenes Haus, irgendwo abgelegen, vielleicht sogar in einem Wald. Wenn ich öfter in die Natur gehen kann, kann ich daraus Kraft tanken und trinke auch weniger Alkohol.
In meinem "neuen" Beruf halte ich es nicht aus, in meinen alten Beruf kann ich genau so wenig zurück. Was ich sehr gerne mache ist schreiben (wie wahrscheinlich jeder feststellen wird, der meinen Aufsatz bis hier hin geschafft hat). Außerdem hat mir während der Ausbildung das Maskenbilden sehr viel Spaß gemacht und ich überlege, ob ich statt in einem klassischen Friseursalon beim Theater oder vielleicht sogar beim Film arbeiten könnte. Es würde mir natürlich nichts ausmachen, noch zusätzliche Kurse dafür zu machen, aber das Fundament hätte ja ich schon gelernt.
Oder vielleicht fällt jemandem etwas ein, woran ich noch gar nicht gedacht habe?
Ich bin über alle Anregungen sehr dankbar!

liebe Grüße,
der Prinz auf der Erbse
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Re: Ich schaff es nicht mehr...

Beitragvon Retrospektiva » Do 7. Dez 2017, 05:22

Guten Morgen!

Ich melde mich als Kundin zu Wort, die lieber zum Zahnarzt oder zum Gynäkologen geht, als zum Friseur...
Smalltalk ist mir ein Graus und tiefsinnige Gespräche im Salon finde ich unangebracht.
Das macht mir schwer zu schaffen, denn bis der Schnitt vollendet ist werde ich in einem fort animiert doch bitte irgendwas zu erzählen...
Es ist die Hölle.
„Silent Scissor“ wäre die Lösung für mich.
Ein Friseursalon in dem auf Geschwafel verzichtet wird.
Leise Musik vielleicht und gut.
Sollte das eine Geschäftsidee für Dich sein, dann gib mir Bescheid, ich werde vom ersten Tag an Stammkundin sein... eine lange Anfahrt nehme ich in Kauf.

LG,

Retro
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Re: Ich schaff es nicht mehr...

Beitragvon Herbststurm » Do 7. Dez 2017, 09:31

Lieber Erbsenprinz,

Da schliess ich mich gleich mit an...wär aber dann schon für eine Filiale in der Schweiz...sonst ist es zu weit für mich ;-).

Bei uns im Dorf gab es mal eine Frau, die energetisch Haare geschnitten hat (hab nie so ganz heraus gefunden, wie das geht, da ich nicht zu ihr ging)...mein Mann war aber immer sehr zufrieden...und die Haare lagen super....und sie hatte volle Auftragsbücher....leider ist sie dann weit weggezogen (für meinen Mann zeitlich nicht mehr machbar).
Ich selber war bei einem Coiffeur, der sich immer über seine Kollegen und Kolleginnen geärgert hat, wegen dem "Geschwafel", wie er es jeweils nannte und wegen der lieblosen Einrichtung und so weiter und so fort...und der sich dann halt selbstständig gemacht hat. Es lief sehr gut und er arbeitet auch heute noch glücklich auf dem Beruf, wenngleich nicht mehr so viel, da er merkte, dass er noch etwas mehr Zeit für sich und seine Interessen ausserhalb der Arbeit möchte.
Mein Optiker ist übrigens auch aus Unzufriedenheit (er war der Meinung, dass sein damaliger Vorgesetzter zu wenig kundenorientiert gearbeitet hat und die Qualität nicht stimmte) selbstständig geworden und mit seiner Einstellung und Kundenorientierung und auch Arbeitsethik hat er unterdessen mehrere Optikergeschäfte und das seit über dreissig Jahren und er besteht als einer der Kleineren immer noch trotz der grossen Ketten, weil er eben gerade durch seine Kernkompetenzen sich vom restlichen Markt abhebt...und für den fahre ich noch heute immer sehr weit, um meine Brillen und alles drumrumrum bei ihm zu erhalten.

Also, warum nicht wie vorgeschlagen etwas, das dich ärgert, zur Kernkompetenz machen und dich gleich auch so positionieren?
Finde den Vorschlag super.

Herzlich,
Herbststurm
*tanne* *tanne*
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Re: Ich schaff es nicht mehr...

Beitragvon Pira » Do 7. Dez 2017, 09:58

Hallo!

Spontan kam mir der Gedanke, dass du dich mit einem "neuen" Friseurkonzept selbstständig machen könntest.
Du eröffnest deinen eigenen Laden (dazu müsstest du allerdings den Meister machen, wie du sicher weißt) und
das Besondere an deinem Laden wäre, dass man dort still sein muss (abgesehen von den kurz besprochenen
Kundenwünschen).
Es gibt sehr viele Menschen, besonders Männer (würde ich jetzt mal behaupten), die auf Small Talk auch keine
Lust haben und die Stille vorziehen.
Eine spontane Idee für deinen Ladenname wäre dann "Shhh-ere" _grin_

Aber deine Idee in Richtung Maskenbild zu gehen, klingt auch sehr gut.
Ich selbst interessiere mich fürs Bühnenbild, allerdings muss man sagen, dass die Jobs am Theater und beim
Fernsehen sehr beliebt sind und es schwer werden wird, sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen.
Überstunden und Arbeiten bis in die Nacht hinein, sind da keine Seltenheit.
Mich persönlich, schrecken diese Umstände sehr ab, da ich einen geregelten Tagesablauf brauche.

Liebe Grüße
♡ In darkness she swims, swims through the night collecting the stars where they fell down from the sky ♡
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Re: Ich schaff es nicht mehr...

Beitragvon Erbsenprinz » Do 7. Dez 2017, 15:34

Hallo :)
Also erst einmal möchte ich mich für eure lieben Antworten bedanken.
Lustigerweise hat mein Vater mir etwas Ähnliches vorgeschlagen: einen Frisiersalon der Stille.
Ein Ziel wäre es auf jeden Fall mal...
aber das mit der Selbstständigkeit ist immer so eine Sache... da trau ich mich nicht wirklich drüber...
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Re: Ich schaff es nicht mehr...

Beitragvon Libellchen » Do 7. Dez 2017, 20:03

Hallo Erbsenprinz,

ich kann dich sehr gut verstehen. Dieses belanglose Geschwafel im Frisiersalon ist mir auch ein Graus. Und dazu noch die Geräusche vom Fön etc. Einfach nur schrecklich.

Ich kenne die Situation nur als Kundin. Ich habe immer die Frisörtermine rausgeschoben. Früher hatte ich dann eine Frisörin gefunden, die ins Haus kam. Dann zog sie weg und mich mußte mich wieder umschauen. Ich habe dann einen kleinen Salon auf der 1. Etage gefunden, der ruhig und nicht so sehr besucht war.

Die Frisörin hat den Laden dann geschlossen und ein Kleingewerbe angemeldet. Sie frisiert nun ihre Kunden bei sich zuhause oder besucht sie zu Hause bzw. im Krankenhaus oder Altenheim. Sie hat immer die gleichen Kunden und kennt viele schon über Jahre. Dadurch sind die Gespräche auch tiefsinniger. Ich fahre auch zu ihr nach Hause und alles ist ruhig und entspannt. Wenn ich mal nicht reden will, ist auch gut.

Vielleicht wäre das auch eine Möglichkeit für dich. Evtl. hast du schon Kunden, die dir symphatisch sind und auch Ruhe möchten.
Klar, wenn du Hausbesuche machst, kommt noch das blöde Autofahren hinzu. Aber du hast dann Stammkunden und kennst die Fahrt. Vielleicht auch in einem Altenheim. Dann kannst du mehrere Kunden bedienen. Du hast kein großes Risiko. Brauchst nur ein Auto und etwas Werbung mit Handzettell, Aushängen und evtl. Zeitungsanzeigen.

Ich kann verstehen, dass selbständig machen, nicht jedermanns Sache ist. Meine wäre es auch nicht. Besonders, wenn man einen Salon eröffnen möchte.

Oder vielleicht gehst du in eine ganz andere Richtung, z.B Schafhirt, Gärtner, Waldarbeiter etc.
Es gibt auch die Möglichkeit in Dorf (Österreich) in eine tibetische Gemeinschaft zu gehen, die Leute aufnimmt, sie versorgt (Wohnen und Essen) und man arbeitet dort im Gegenzug.

Ich wünsche dir alles Gute und dass du deinen Weg findest.
Liebe Grüße
Libellchen
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Re: Ich schaff es nicht mehr...

Beitragvon Puck » Do 7. Dez 2017, 20:56

Libellchen hat geschrieben:Es gibt auch die Möglichkeit in Dorf (Österreich) in eine tibetische Gemeinschaft zu gehen, die Leute aufnimmt, sie versorgt (Wohnen und Essen) und man arbeitet dort im Gegenzug.

Meinst Du das hier: https://www.tibetcenter.at/ ?
Was Du beschreibst hab ich da nicht gefunden, nur ehrenamtlich, Lehrgänge etc. aber alles recht kostenintensiv.

@Erbsenprinz
Vielleicht ist eine Stelle beim Barbier was für dich - da gibts kein dummes Gegacker.
Bloss ...musik läuft da auch, fällt mir grad ein. Aber diese ...musik versteht eh kein Mensch, weil die meist auf muselmanisch "singen".
Bei uns spriessen die seit einiger Zeit wie Pilze aus dem Boden und die suchen oft Leute.
Meiner, ein Echter (türkisch), z.B. würde Deutsche sogar bevorzugt einstellen (er ist nicht doof und denkt mit...).
Zuletzt geändert von jules1976 am Mi 13. Dez 2017, 09:28, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Angleichung
Puck
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Re: Ich schaff es nicht mehr...

Beitragvon Hortensie » Do 7. Dez 2017, 22:39

Willst du provozieren, Puck?
pragmatisch und bodenständig
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Re: Ich schaff es nicht mehr...

Beitragvon Puck » Do 7. Dez 2017, 22:48

Erbsenprinz hat geschrieben:...Erschwerend hinzu kommen diese furchtbaren, schrillen Stimmen, die kontinuierlich lauter werden. Und daneben dann diese geistlose, monotone - man verzeihe mir den Ausdruck in Ermangelung eines Besseren - ...musik. Die selbe Playlist jeden Tag und kaum ein wirklich gutes Lied dabei!

Das ist ok so?
Zuletzt geändert von jules1976 am Mi 13. Dez 2017, 09:29, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Nein, war nicht so ok. Vielen Dank !
Puck
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