Wie findet ihr es, dass immer mehr englische Worte in die deutsche Sprache mit einfließen? Woher stammt das Gefühl, dass einem das fürchtet oder iwie unangenehm ist? Fällt euch das überhaupt auf?
Ich kam drauf, weil ich in einem Kochbuch heute von einem pancake gelesen habe. Da musste ich erst einmal übersetzen. Habe GEGOOGLET ob man unter pancake was anderes als Pfannenkuchen versteht. Ne! Ist n Eierkuchen, also Pfannenkuchen, wie ich diese leckere Mahlzeit benenne. Habe dann gewikipediat (..) und herausgefunden, dass man dazu auch Palatschinken sagen kann. Da fiel mir ein Ereignis aus dem Kindergarten ein:
Ich war immer skeptisch Unbekanntem gegenüber und als Kind war ich was Essen betraf sehr ängstlich, wollte nichts essen, was mir nicht schmeckt, war da ziemlich empfindlich und vieles schmeckte mir auch nicht, hat sich aber beim älter werden laaaaaaaangsam aber nach und nach verändert. Im Kindi gab es mal Palatschinken. Ich wusste nicht, was darunter zu verstehen war und meldete mich aus der Gruppe ab. Irgendwie sah ich mal kurz, was das war - und wollte dann doch dabei sein und probieren, was von den Kigärtnerinnen abgelehnt wurde, abgemeldet, ist abgemeldet!
So machte ich schon damals Bekanntschaft mit einer kalten, vom Ratio gesteuerten Welt
Hilflos, traurig und enttäuscht musste ich akzeptieren. Was ein weiteres Phänomen ist: besonders als Kind, war es mir unwahrscheinlich peinlich bis hin zum Mitleid der Person gegenüber, aber mir ebenfalls gegnüber, dass ich eine Antwort bewirkt hatte, die eine fürm ich gefühlte harte Ablehnung oder sonstige Verneinung aus schlichten Gründen bewirkte!! -versteckt ist das heute immer noch so, aber ich musste ja härter werden ein Stück weit auf meinem Weg. *seufz*
Hm, aber zurück zu den Anglizismen - ja, es sört mich, fühle aber auch , dass die engl. Bezeichnen knapper, weicher, verspielter und prägnanter sein können. drive-in - coffee to go usw.
Liebe Grüße sanfte-wellness



die gerichte aber verschieden.!
,
sanfte_wellness


