Meditation: Wie (oft) übt ihr? [Umfrage]

alles, was sonst nirgends reinpasst!

Moderatoren: Hortensie, Eule, jules1976

Meditation: Wie oft praktiziert ihr?

Regelmäßig - vier mal oder öfter pro Woche.
7
20%
Gelegentlich - weniger als 4x / Woche.
1
3%
Bei Bedarf - z.B. wenn es mir (nicht) gut geht.
11
31%
Gar nicht - Kein Interesse; funktioniert nicht etc.
16
46%
 
Abstimmungen insgesamt : 35

Meditation: Wie (oft) übt ihr? [Umfrage]

Beitragvon atemlos » Mo 9. Okt 2017, 17:21

Hallo
Ich habe den Eindruck gewonnen, dass man sich dem Thema Meditation sehr unterschiedlich nähern kann, weswegen ich hier von einer 'Definition' absehe. Trotzdem möchte ich klarstellen was gemeint ist:
Meine Frage zielt auf eure formale Meditationspraxis ab, also Zeit die nur zum Üben da ist. Ob das Ganze nun am Sitzkissen, dem 'walking path', im Kopfstand etc. stattfindet, oder Methode X vor Y angewendet wird ist egal. Achtsamkeit & Co im Alltag, sowie Esoterik meine ich damit nicht! (Jemand der glaubt, dass sein Alltag tatsächlich zur Praxis und vice versa geworden ist, darf das dann natürlich dazuzählen.)

Wer möchte ist auch eingeladen, was zur gegebenen Antwort zu schreiben. Also z.B. warum ihr so geantwortet habt, oder welche Art von Meditation ihr nutzt/bevorzugt/versucht habt/usw. oder ob/welchen Stellenwert das Ganze für euch hat etc. Eine sich aufdrängende Verbindung zwischen Meditation und dem Konzept HS möchte ich hier nicht postulieren. Persönlich habe ich aber festgestellt, dass es durchaus Potential hat sich die zwei Themen mal 'gemeinsam anzusehen'.

Einen Überblick an Strängen rund um das Thema Meditation findet ihr hier.
MfG, atemlos iwikx

PS.: Die Frage wie oft? ist mehr der Einfachheit bzw. Umfrage geschuldet. Es ist nicht meine Absicht das hier zu einem Wettrennen oder einer Art 'spirituellem Materialismus' werden zu lassen! Ob/wieviele User das Werkzeug Meditation nutzen, ist aber vielleicht doch interessant/spannend..
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Re: Meditation: Wie (oft) übt ihr? [Umfrage]

Beitragvon sensibelchen115 » Fr 13. Okt 2017, 06:39

Meditation ist nicht wichtig für mich.

Nach der Umfrage bin ich damit allein.
Aber Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen
mache ich schon , aber selten.
Bewusst Atmen habe ich auch in der Kur ( wegen Schlafstörung) gelernt.
Am besten komme ich aber mit Musik runter.
Liebe ist ein Stoff,den die Natur gewebt und die Phantasie bestickt hat.
Voltaire
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Re: Meditation: Wie (oft) übt ihr? [Umfrage]

Beitragvon atemlos » Mi 1. Nov 2017, 15:01

So, nun schreib ich auch noch was dazu, schließlich hab ich ja den Strang angeleiert. Meine Geschichte, wie ich auf den ganzen 'Trip' gekommen bin, erspar ich euch. Schon vor geraumer Zeit (15+ Jahre) bin ich auf das Thema Meditation gestoßen, 'klick' gemacht (was auch immer das bedeuten soll) hat es aber erst vor 2-3 Jahren..

Ich bin (mittlerweile) bestrebt regelmäßig zu meditieren. Wenn es mal nicht ist, mach ich mir deswegen aber auch nicht die Hölle heiß. Bild Die Sache ist mir zu wichtig geworden als dass ich sie mir durch eine herkömliche/dumme Herangehensweise kaputt machen möchte! middle way..

Meine go-to Meditation ist meist ānāpāna-sati (..der Atem wird u.a. als Meditationsobjekt benutzt); Visualisierungen finde ich aber auch gut, z.B. den Klassiker mettā Meditation. Nicht selten kommt es aber anders! Ich würd mich selbst nicht als besonders fortgeschritten bezeichnen, aber mit etwas Erfahrung 'bekommt' man neue Werkzeuge in den Meditationswerkzeugkoffer. (Angefangen, wie jeder, hab ich mit nur einem großen Hammer.. icon_winkle ) Wenn ich sehe, dass mein Verstand (wieder mal) aaaabsolut außer Rand und Band ist (monkey mind eben..), find ich es eher utopisch zu versuchen sich gleich auf ein subtiles Meditationsobjekt wie z.B. den Atem zu stürzen. Aber glaubt mir nicht, probiert es ruhig aus! _grin_ Und das führt dann z.B. dazu, dass ich mir einfach "nur" Raum zum Existieren verordne (letting-be) wenn sonst nichts geht, oder zuerst den Körper adressiere (body sweep) und entspanne, oder Substitutionsmethoden (Affirmationen, abstrakte Visualisierungen, mantras) nutze, etc. Hört sich vielleicht kompliziert an, ist es aber nicht wirklich. Auf 'geführte Meditation' steh ich persönlich nicht so, und auf Kommerz oder selbsternannte Gurus sowieso nicht.
So sieht das zur Zeit aus. MfG, atemlos _#)_
PS.: Vielleicht kommen mit der Zeit ja noch ein paar Abstimmungen dazu; ich hab nämlich schon eine Theorie wie das aussehen wird und warum. _grinsevil_ Werd ich aber jetzt nicht vorwegnehmen..
PPS.: Ach ja, Gehmeditation möchte ich auch irgendwann mal genauer adressieren. Mit/als "Laufmeditation" hab ich's vor paar Jahren schon mal versucht/getestet *crazy shit!*
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Re: Meditation: Wie (oft) übt ihr? [Umfrage]

Beitragvon Jamania » Mi 1. Nov 2017, 16:24

Hi atemlos,

habe mich bisher hier fern gehalten, weil ich noch ankreuzen muss: gar nicht.
Deshalb dachte ich nicht sehr viel beizutragen zu haben, habe aber meine Meinung geändert. _grinsevil_
Also immer noch keine Meditation, aber zumindest Annäherungen, die ich näher erklären kann.

Bin ein eher unruhiger Typ und habe aus genau diesem Grund vor einigen Jahren mit Yoga angefangen, das ich mittlerweile täglich mache.
Aber eher was den körperlichen Aspekt angeht, wobei ich mich um die Atemübungen meist drücken würde, wenn ich nicht einen Kater hätte, der sie toll findet und dann in meinem Schoß schnurrend einschläft. :-)
Großartige Entspannung!
Ich komme tatsächlich manchmal an so Zustände heran, in denen meine Gedanken mal aufhören und ich einfach nur sitze und atme.
Schön.
An mehr habe ich mich noch nicht heran getraut, es gibt so viel, das für mich nicht passt und ich müsste ausprobieren, ob ich mit Stimme, Musik, geführt, frei, etc. zurecht komme, den Schritt dahin habe ich bis jetzt noch nicht gemacht.
Experimentiere eher mit dem, was ich mir mit den Atemübungen ganz, ganz langsam erschließe, aber das ist harte Arbeit für mich und meist weit weg von Entspannung - ich weiß nicht, ob es mit dem bewussten Vorsatz oder der Sitzposition (durch Yoga finde ich es nicht mehr soooo befremdlich) oder der falschen Zeit, oder was anderem zu tun hat.
Oder ob ich einfach eine sehr harte Nuss diesbezüglich bin.

Da du aber "Laufmeditation" ansprichst...
Ich habe erstaunliche Erfahrungen dabei gemacht, mit Hund durch den Wald zu gehen.
Ist allerdings schon einige Jahre her, damals mit 2 Hunden, die frei laufen durften und noch irgendwie sorgloser, so ganz allein im dunklen Wald, und so...

Meine Gedanken waren da, aber irgendwie im Hintergrund, alles sehr entspannt.
Ich habe mich nicht drauf konzentriert, sondern war in der Lage sie fließen zu lassen.
Relativ oft hatte ich danach das Gefühl, Dinge geordnet zu haben oder Probleme lösen zu können, ohne dass ich die Anstrengung des bewussten Nachdenkens gespürt hatte
Im Gegenteil, was mir da beim Gassi-gehen durch den Kopf ging, war alles andere als linear oder lösungsorientiert, desto erstaunlicher für mich das Resultat.

Das wäre das, was ich mir von Meditation nun vorstellen würde, aber ich habe den Zugang noch nicht gefunden.
Jamania
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Re: Meditation: Wie (oft) übt ihr? [Umfrage]

Beitragvon cindy sun » Mi 1. Nov 2017, 17:37

Hallo atemlos,

ich gehöre zu denen, die immer dann mit dem Meditieren beginnen, wenn das Kind eigentlich schon in den Brunnen gefallen ist, heißt, wenn es mir schlecht geht.
Im Grunde genau das Falsche und das weiß ich auch. Im Grunde wäre es besser in entspannten Zeiten mit dem Meditieren zu beginnen, um es so verinnerlicht zu haben, damit es wenn ich es wirklich brauche von selbst läuft.
Schaffe ich nicht. Zum einen ist da der innere Schweinehund, der mich nicht durchhalten lässt. Zum anderen habe ich auch Angst davor. Angst vor den Bildern und Gefühlen die hochkommen und mich triggern. Ist eine wohlbegründete Angst, denn die Erdahrung habe ich schon öfters gemacht. Oftmals kann ich dann nicht damit umgehen, fühle mich überfordert.

Wenn ich dann mal meditiere, dann meistens Chakren-Meditation. So ca. 2 Minuten verwende ich dann auf jeden Punkt, stelle mir dabei genau die Farbe vor. Je nach Verfassung, nehme ich mir dann die Punkte, wo es hakt, wo ich Blockaden spüre nochmals vor, bis sie sich lösen.
Manchmal atme ich aber auch nicht nur in diese Punkte, sondern schicke das entsprechende Licht von den Füßen aufwärts in meinen Körper. Auch da merke ich genau, wo es hakt.

Mit Atemmeditationen komme ich nicht klar, da laufen meine Gedanken weiter. Phantasiereisen geht auch. Da habe ich einige schöne Texte.
Aber alles nur, wenn ich nicht völlig unter Spannung stehe. Dann geht gar nichts.

Hallo Jamina, ich mache seit Jahren Pilates, allerdings nicht zuhause. Aber nach der Stunde ist mein Kopf auch immer weitestgehend frei. Da geht das mit der Atmung, aber da habe ich auch Anleitung, eine Stimme auf die ich hören kann. Fällt mir grundsätzlich sowieso leichter, wenn das von außen kommt.

Schönen Abend noch, cindy
.
Ich bin nicht egoistisch - ich passe nur auf mich auf! _yessa_

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M.F.F. 2013
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Re: Meditation: Wie (oft) übt ihr? [Umfrage]

Beitragvon atemlos » Sa 4. Nov 2017, 11:05

Hallo Jamania und cindy sun, schön dass ihr reingeschaut habt _cre_

Ich habe total viele Anknüpfungspunkte in euren Beiträgen gefunden. Wird wohl am Thema liegen freüde Weiß aber noch nicht ob ich dazu was schreiben werde. Wie dem auch sei, LG.
PS@Jamania: Ich hab die Umfrage so angelegt, dass man jederzeit 'umstimmen' kann.. icon_winkle
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Re: Meditation: Wie (oft) übt ihr? [Umfrage]

Beitragvon Haeschen » Sa 4. Nov 2017, 12:36

Ich hab ein paar Mal versucht, zu meditieren. Inzwischen hab ich zweimal gehofft, es mir "beibringen" zu können (beim letzten Mal mit Anleitung einer von meiner Thera empfohlenen App), aber es taugt mir einfach nicht. Mir fällt es sehr schwer, mir die Zeit zu nehmen und mich dann nur auf eine Stimme/meine Atmung zu konzentrieren. Plötzlich sind alle Umgebungsgeräusche noch zig mal lauter und lenken mich ab. Mich stresst es eher.
Da setze ich mich lieber bewusst mit meiner Lieblingsmusik auf den Ohren hin und höre da bewusst zu - vermutlich schon auch eine Art Meditation? Das hilft mir eher, runterzukommen.

lg Haeschen
***stille Mitleserin / Gelegenheits-Wochenend-Schreiberin***
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(-.-)
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Re: Meditation: Wie (oft) übt ihr? [Umfrage]

Beitragvon Herbststurm » So 5. Nov 2017, 08:16

Liebe atemlos,
ich habe mich früher oft darin versucht...es aber nicht hingekriegt, wurde immer kribbelig.
Teile aus den Meditationen verwende ich aber...zum Beispiel helfen mir so Bilder und Gedankenreisen (weiss nicht mehr, wie das hiess) oder Meditationsmusik hören.
Und seit ich regelmässig schwimmen gehe habe ich schon mehr gedacht: irgendwie ist schwimmen für mich auf eine Art meditativ...zumindest vergesse ich alles rund um mich herum und bin sozusagen nur....und es tut mir unglaublich gut.
Ach ja und ich habe immer gerne autogenes Training gemacht früher in herausforderungsreichen Zeiten, wenngleich das ja wahrscheinlich nicht im eigentlichen Sinne Meditation ist.
Und ich mag es an einem Bachlauf oder kleineren Fluss zu sitzen und einfach nichts zu tun, das tut mir auch sehr gut....aber ohne Meditation im eigentlichen Sinne.
Ich gabe mir also sozusagen diesbezüglich etwas eigenes zusammen geschustert.

P.S. und ich habe gar nicht angekreuzt...

Herzlich,
Herbststurm
sblätter @+@
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Re: Meditation: Wie (oft) übt ihr? [Umfrage]

Beitragvon Puck » So 5. Nov 2017, 20:29

Zählen meditative Tätigkeiten mit?
Oder nur die wo man sich extra Zeit dafür nimmt (mit konkretem Ziel Meditation)?
Puck
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Re: Meditation: Wie (oft) übt ihr? [Umfrage]

Beitragvon atemlos » Mo 6. Nov 2017, 15:19

Hallo Haeschen, Herbststurm; danke für eure Erfahrungsberichte.

@Haeschen: Ich bin durch Zufall (ich lese de facto keine perönlichen Threads) auf deine letzten Beiträge hier gestoßen. Ähm, ja. Ich glaub nicht dass jemand was davon hat, wenn ich hier predige. Was hast du (oder irgendwer) von meinen Einsichten? Das Thema an sich gibt es ja schon seit ein paar tausend Jahren; also der Korpus an Wissen hierzu war niemals größer und verfügbarer als jetzt. Das für sich nutzbar, lebbar, zu Weisheit zu machen (wenn man das denn möchte), kann einem niemand abnehmen, und liegt vielleicht sogar in der Natur der Sache? Jeder hat auch etwas andere Voraussetzungen. Ich "muss" z.B. wissen was ich tue und warum; bevorzuge/brauche daher methodisches Vorgehen. Jemand mit einer autotelischen Persönlichkeit kann das vermutlich ganz anders handhaben. That's life.. _nüxweiss_

Puck hat geschrieben:Zählen meditative Tätigkeiten mit? Oder nur die wo man sich extra Zeit dafür nimmt (mit konkretem Ziel Meditation)?

Letzteres, bitte. Im Grunde kann man ja vieles/alles? zur Meditation machen; was jedoch die Umfrage so wie ich sie angelegt hab, nichtig macht. Wenn du z.B. "Klo-Putz-Meditation" betreibst, dir dafür explizit Zeit nimmst und diese Tätigkeit zum Objekt deiner Meditation machst, dann würde ich das schon unter formale Praxis (wie im Eingangspost beschrieben) einordnen. Dass dein WC in diesem hypothetischen Fall vermutlich bald Reinraumqualitäten aufweisen wird, ist dann quasi nur ein Nebeneffekt. :-)
Beste Grüße, atemlos Bild
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