"Der Empfänger bestimmt die Botschaft" !?

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"Der Empfänger bestimmt die Botschaft" !?

Beitragvon Velvet » Sa 10. Mär 2018, 09:00

"Der Empfänger bestimmt die Botschaft"

Ja, wer denn sonst?

Ich versuch es mal mit einem Thread zu diesem Thema, weil diese Aussage doch immer wieder auftaucht, verschiedene Auslegungen nach sich zieht und ich nicht den "Respekt" Thread damit vom Thema ablenken möchte.

Mich interessiert, wie ihr diese These auslegt.

Ich muss noch dazusagen, dass ich mich mit z.B. Watzlawik, der sich ja u.a. ausgiebig damit auseinandergesetzt hat, gar nicht auskenne, sondern meine Meinung/Interpretation dazu rein aus Bauch und Kopf kommt. Mich interessiert auch nicht so sehr, wer wann welche Theorie dazu verfasst hat, sondern euer persönlicher Umgang mit den Aussagen anderer. Oftmals liest/hört man ja etwas im Wortlaut, empfindet aber Gegensätzliches oder zumindest Unklares hinter dem, was der andere da deutlich _im Wortlaut_ sagt (schreibt).

Reagiert ihr dann trotzdem auf den bloßen Wortlaut, oder schwingt in eurer Reaktion auch das tatsächliche Gefühl mit, was die Worte in euch auslösen?

Löst nicht jede Aussage ganz individuelle Empfindungen aus? Verknüpft man sie nicht automatisch mit z.B. dem, der sie sagt, dem jeweiligen Kontext, dem, was einem in ähnlicher Form schon mal begegnet ist? Kurz: Liest man nicht immer zwischen den Zeilen und versteht, was einem möglich ist zu verstehen, auf Basis dessen, wie man geprägt, sich entwickelt, gelernt, erfahren hat?

Ich will mal den Eingangspost nicht so ellenlang machen, nur noch kurz sagen, vllt an einem fiktiven, simplen Beispiel, wie ich es sehe: Jemand schreibt mir: "Schön, dass es heute regnet!" Ich hatte gestern allgemein verlauten lassen, dass ich heute wandern gehen will. So.

Die Botschaft an sich ist eine reine Feststellung. In mir als Empfänger löst sie so einiges an eher negativen Gefühlen und Interpretationsmöglichkeiten aus.
Für welche ich mich nun entscheide, liegt ganz an mir und u.a. an meinen Erfahrungen mit der betreffenden Person oder vergleichbaren Erlebnissen, etcpp...

Wie sollte da der Botschafter darauf Einfluss nehmen? Selbst wenn er sagt: "Ich habe das ganz anders und wertfrei gemeint, ohne jeglichen Hintergedanken", habe ich doch tatsächlich in mir nun ein Gefühl dazu, das dem nicht entspricht. Und diesem Gefühl muss ich Rechenschaft tragen. Das muss ich mir angucken. Dafür kann ich doch den Botschafter nicht verantwortlich machen und ihm auferlegen, mir mit Beteuerungen seiner "Unschuld" seinerseits, dieses Gefühl zu nehmen. Wie kommt der denn dazu? Und letztlich könnte er sagen was er will, ob ich ihm glaube oder das Gefühl schräg bleibt und ich meiner Intuition vertraue, liegt ganz bei mir.

Zudem werde ich tatsächlich niemals erfahren, wie er es wirklich gemeint hat. Also ist mir ganz wohl dabei, nicht beim Botschafter auf meine Interpretation zu beharren, womöglich einen Streit vom Zaun zu brechen, sondern bei mir zu bleiben und das mit mir selbst auszumachen, wenn ich doch weiß, dass ich nicht weiß ;).

Wie denkt ihr darüber?


(Ich fänd es schön, wenn wir uns einfach so miteinander darüber unterhalten, ohne notwendige, frustrierende Threadsperrungen etc. ;) Und, das Thema ist soweit offen, ich mag es gern, wenn es sich verzweigt und mal hier- und dahin führt, so dies die Mods nicht beanstanden. )
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Re: "Der Empfänger bestimmt die Botschaft" !?

Beitragvon atemlos » Sa 10. Mär 2018, 14:20

Hallo Velvet
Finde das interessant und auch sehr relevant, was du hier skizziert hast. Meine Sicht/Meinung dazu ist wahrscheinlich eher langweilig, weil ich dem eigentlich zustimme.

Vielleicht plauder ich totzdem noch etwas aus dem Nähkästchen..
Velvet hat geschrieben:Reagiert ihr dann trotzdem auf den bloßen Wortlaut, oder schwingt in eurer Reaktion auch das tatsächliche Gefühl mit, was die Worte in euch auslösen?

Löst nicht jede Aussage ganz individuelle Empfindungen aus? Verknüpft man sie nicht automatisch mit z.B. dem, der sie sagt, dem jeweiligen Kontext, dem, was einem in ähnlicher Form schon mal begegnet ist? Kurz: Liest man nicht immer zwischen den Zeilen und versteht, was einem möglich ist zu verstehen, auf Basis dessen, wie man geprägt, sich entwickelt, gelernt, erfahren hat?

Mir scheint, das beschreibt das Standardverhalten der Menschen in westlichen Kulturen! Glaube ich, dass das nicht anders geht oder gar so sein soll? NEIN, definitiv nicht! Dieses Muster ist eine unerschöpfliche Quelle für Illusionen, Konflikt, usw. Sieht man zu genüge hier im Forum, aber auch im realen Leben.

Ich meine damit nicht, dass man Geschichte, gemachte Erfahrungen, persönliche Einsichten 'aus dem Fenster werfen' soll, nein. (Geht auch gar nicht.) Aber sich unreflektiert mit all dem zu indentifizieren und impulsiv zu interpretieren oder danach zu handeln wird in meinen Augen nicht allzu viel Positives hervorbringen.

Velvet hat geschrieben:Zudem werde ich tatsächlich niemals erfahren, wie er es wirklich gemeint hat. Also ist mir ganz wohl dabei, nicht beim Botschafter auf meine Interpretation zu beharren, womöglich einen Streit vom Zaun zu brechen, sondern bei mir zu bleiben und das mit mir selbst auszumachen, wenn ich doch weiß, dass ich nicht weiß ;).

Wie bist du denn zu dieser Sichtweise gekommen, Velvet? Vielleicht ist es ja für irgendjemanden interessant/wertvoll zu wissen, wie man auf so etwas kommt oder kommen kann?

Viele Grüße iwikx
atemlos
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Re: "Der Empfänger bestimmt die Botschaft" !?

Beitragvon Velvet » So 11. Mär 2018, 07:07

Guten Morgen, atemlos,


atemlos hat geschrieben:...
Mir scheint, das beschreibt das Standardverhalten der Menschen in westlichen Kulturen! Glaube ich, dass das nicht anders geht oder gar so sein soll? NEIN, definitiv nicht! Dieses Muster ist eine unerschöpfliche Quelle für Illusionen, Konflikt, usw. Sieht man zu genüge hier im Forum, aber auch im realen Leben. ...


ist das in anderen Kulturen anders? Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, wie es funktionieren kann, ohne diesen persönlichen Backround einzubeziehen und ohne, dass da etwas angestoßen wird (positiv oder negativ) in der Auseinandersetzung mit einem Gegenüber.
Was denkst du, wie das anders gehen könnte und wie man dieses große Potential zu Missverständnissen schmälern könnte?

Ah, ok, das könnte schon deine Antwort sein:

Aber sich unreflektiert mit all dem zu indentifizieren und impulsiv zu interpretieren oder danach zu handeln wird in meinen Augen nicht allzu viel Positives hervorbringen.


Zumindest steckt darin auch ein bisschen eine Antwort auf deine Frage, wie ich zu dieser Sichtweise gekommen bin. Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob du das für dich relevant findest oder du im Sinne imaginärer "Anderer" fragst?

Mir mutet es irgendwie unbehaglich an, davon auszugehen, dass das, was ich mir da zusammengesammelt und zurechtgebastelt habe im Laufe der Jahre, ganz selbstverständlich auch für jemand anderen so passen könnte und dies auch noch einer tatsächlichen Frage vorwegzunehmen, weiß du wie ich meine?

Vielleicht nur kurz für dich: Es hat sich aus meiner persönlichen Geschichte und einer dringenden Not-wendigkeit für mich ergeben, dass ich nicht mehr drum herum kam, meine starke Abhängigkeit von den Urteilen und Reaktionen anderer auf mich genauestens unter die Lupe zu nehmen. Dabei kam so einiges ans Licht.

Letztlich hing und hängt bei mir vieles mit dem großen Thema Selbst-bewusstsein/Selbstwert zusammen, eng verknüpft damit, Verantwortung für mich und mein Sein/Tun/Leben zu übernehmen und sie nicht "den anderen" und ihrem Tun und Lassen zu übertragen. Mir ging es um Unabhängigkeit und Aufrichtigkeit, mir selbst und meiner Umwelt gegenüber...

Und du? Welchen Weg bist du gegangen? ...falls du hier erzählen möchtest...


Dir auch viele Grüße und danke für´s Öffnen deines Nähkästchens :)
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Re: "Der Empfänger bestimmt die Botschaft" !?

Beitragvon Anima (Lufthauch) » So 11. Mär 2018, 09:36

Hallo zusammen,
hallo Velvet (danke fürs interessante Thema :-) ),

ich selbst würde auf die Ausgangsfrage mit „nein“ antworten, einfach weil es meinem Gerechtigkeitssinn widersteht, bei einem zweipoligen Geschehen (Empfänger und Sender) nur einem zuzugestehen, dass er etwas (hier: die Botschaft) zu „bestimmen“ hat. Aber das nur nebenbei.

Für mich persönlich finde ich folgendes wichtiger (oder wie schon gesagt wurde: "ich bin diesen Weg gegangen"):
für mich stellen Empfänger und Sender keine isoliert voneinander abgeschottete Entitäten dar, die sich jeweils mit ihren Prägungen und Lernerfahrungen gegenüberstehen und jeder für sich darüber bestimmt, wie eine jeweilige Botschaft zu verstehen ist, meint: in Aktionen und Reaktionen.

Sondern ich sehe und erlebe es immer wieder mal so:
Geäußerte Inhalte in der Kommunikation, im Austausch, in Gesprächen, oder von mir aus auch wechselseitige „Botschaften“ können fast sogar unabhängig von den Protagonisten so etwas wie ein Eigenleben entfalten. Also nicht nur Aktion und Reaktion, sondern Interaktion:
Das würde bedeuten, dass in einem quasi übergeordneten Raum – ich weiß jetzt nicht, wie ich es anders beschreiben soll - so was ähnliches wie „chemische Prozesse“ stattfinden: im besten Fall können diese diffundieren, ineinander übergehen, sich miteinander verknüpfen, sich ggf. miteinander in einer Sache weiterentwickeln. Im schlechtesten Fall kann aber natürlich auch eine Art negativer Ablauf entstehen, so etwas wie Abstoßungsprozesse.

Auf den Punkt gebracht: Manchmal denke ich, dass es um Vereinbarkeiten bzw. Unvereinbarkeiten zwischen Lebens- und Geisteshaltungen, Gedanken, Einstellungen, Philosophien usw. geht, wie auch immer diese im Einzelnen entstanden sein mögen (das finde ich eigentlich nicht so spannend). Jedenfalls in diesem Moment sind sie jetzt mal so, wie sie sind, und sie wirken im Kontakt zwischen den Menschen, in denen sie wohnen und machen auch was mit denen. – Das finde ich einfach faszinierend zu beobachten und mit meiner eigenen Gedankenwelt gleichzeitig ein Teil von alledem zu sein.

Ist das irgendwie verständlich rübergekommen, und kennt ihr das auch so?

Euch einen schönen Sonntag! :-)
Anima
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Re: "Der Empfänger bestimmt die Botschaft" !?

Beitragvon Jamania » So 11. Mär 2018, 12:44

Hallo Velvet, :-),
Velvet hat geschrieben:"Der Empfänger bestimmt die Botschaft"
Ja, wer denn sonst?

ja, stimmt, das Thema taucht hier immer wieder auf. :-)
Anima (Lufthauch) hat geschrieben:...so was ähnliches wie „chemische Prozesse“ stattfinden: im besten Fall können diese diffundieren, ineinander übergehen, sich miteinander verknüpfen, sich ggf. miteinander in einer Sache weiterentwickeln. Im schlechtesten Fall kann aber natürlich auch eine Art negativer Ablauf entstehen, so etwas wie Abstoßungsprozesse.

Das finde ich ein gutes Bild!
Für mich ist das alles nicht in klare Kategorien einteilbar, sondern entsteht in einem organischen Umfeld, in dem so vieles sich immer wieder neu verbindet.
Z.B. eben Intention und Verhalten des Senders, Sachlage, Stellung alleine und zueinander, natürlich der Acker auf dem es beim Empfänger fällt, unvm.

Für mich liegt die Verantwortung auf beiden Seiten.
Ein Sender kann (muss nicht) die Botschaft vorgeben und somit "bestimmen", der Empfänger kann (muss nicht) sie beurteilen.
Die Reaktion ist für mich tatsächlich eindeutig in der Verantwortung des Empfängers.
Velvet hat geschrieben:Reagiert ihr dann trotzdem auf den bloßen Wortlaut, oder schwingt in eurer Reaktion auch das tatsächliche Gefühl mit, was die Worte in euch auslösen?

Ich glaube, es ist relativ selten nur auf einen Wortlaut zu reagieren, dazu sind wir nun mal sinnsuchende und verknüpfende Wesen.
Wir agieren nun mal mit unserem Set an Gefühl, Selbsterhaltung, Selbstpflege und Interpretation, um das Leben und uns selbst darin einpassend zu erklären.
Aber es ist möglich, wenn unsere Interpretation entscheidet, dass in einer Situation eben nur der Wortlaut das Wesentliche ist.
Velvet hat geschrieben:Löst nicht jede Aussage ganz individuelle Empfindungen aus?

Ja genau.
Aber ist das nicht genauso, wenn man "agiert" und eben nicht nur, wenn man "reagiert".
Und hat der Empfänger nicht genauso das Recht, den Agierenden in die Pflicht zu nehmen, als nur bei sich zu schauen?

Ich ahne eigentlich, warum das kritisch gesehen wird, denn ein Schauen auf den Anderen bietet immer die Gefahr, es sich leicht zu machen.
Die mir unangenehmsten Menschen sind die, die überhaupt nicht bei sich schauen, sondern alles auf andere schieben und sich selbst mit den so konstruierten Beweisen freisprechen.

Da sind die Menschen, die überhaupt nicht mehr werten wollen, sondern nur noch bei sich schauen schon weiter, aber für mich übers gute Ziel hinaus geschossen und in manchen Fällen eben auch nicht glaubwürdig - und mir dann fast genauso unangenehm wie die aus dem anderen Extrem.
Z. B. dann, wenn dieser "Respekt" für Menschen darin ausartet, dass man sich einfach andere Kriterien sucht, die moralisch, universell, spirituell, was-weiß-ich überhöht sind, so dass man sagen kann: "werten tue ich ja nicht, aber in Fall ABC mache ich es dann doch, denn da ist es aus moralischer Sicht gerechtfertigt."
Nichts gegen persönliche Grenzen und persönliches Empfinden, aber je höher die moralische Latte, desto schwieriger wird es, diese dann noch darunter schieben zu wollen und daraus resultiert dann oft Ablehnung.

Velvet hat geschrieben:Jemand schreibt mir: "Schön, dass es heute regnet!" Ich hatte gestern allgemein verlauten lassen, dass ich heute wandern gehen will. So. Die Botschaft an sich ist eine reine Feststellung. In mir als Empfänger löst sie so einiges an eher negativen Gefühlen und Interpretationsmöglichkeiten aus.
Für welche ich mich nun entscheide, liegt ganz an mir und u.a. an meinen Erfahrungen mit der betreffenden Person oder vergleichbaren Erlebnissen, etcpp...

Die Botschaft löst was in dir aus - das kannst du also doch gar nicht ändern, oder?
Wie du damit umgehst schon, das meine ich mit der Selbstverantwortung.
Aber wenn sie etwas in dir auslöst und das hat tatsächlich eher damit zu tun, dass z.B. ein Mensch sich dir gegenüber schon diverse Male fies verhalten oder Sachen geäußert hat, die dich und dein Verhalten oder deine Aktivitäten z.B. hier passiv niedergemacht haben, dann fände ich es ok, die Verantwortung auch dahin zu schieben und sich nicht mit im schlimmsten Fall Fragen zu quälen, warum ich - jetzt mal als Beispiel - mich "immer so schnell verletzt fühle".

Das mag auch der Fall sein, aber hier wäre es dann eben mal keine Überreaktion oder ein Mangel bei mir, sondern sehr angemessen, dass ich mich so fühle wie ich fühle.

Wie ich damit umgehe, das ist wieder eine eigene Kiste und das liegt vollkommen bei mir, da stimme ich dir uneingeschränkt zu.
Velvet hat geschrieben:Wie sollte da der Botschafter darauf Einfluss nehmen? Selbst wenn er sagt: "Ich habe das ganz anders und wertfrei gemeint, ohne jeglichen Hintergedanken", habe ich doch tatsächlich in mir nun ein Gefühl dazu, das dem nicht entspricht.

Und das finde ich eben die große Lernaufgabe:
Traue ich mich, auf das alles möglichst ehrlich zu schauen?
Sowohl auf mich selbst mit meinen Schwächen und Unsicherheiten und dann evtl. zugeben zu müssen, dass der Andere nur gegen meinen blauen Fleck gestoßen ist und ansonsten nichts getan hat.
Als auch auf den Anderen, der - auch wenn nicht in der jeweiligen Aktion greifbar - dafür verantwortlich sein kann, dass kein guter Austausch oder freundliche Gefühle möglich sind und ich nicht bei mir schauen BRAUCHE.
In manchen Fällen ist das auch nicht die leichtere Variante, sondern die schwere, wenn man z.B. jemanden liebt und sich nicht traut, einzugestehen, dass der einem nicht sehr wohlgesonnen ist.

Könnte es u.U. nicht auch vermeidendes Verhalten sein, das einem selbst schaden kann, immer nur bei sich zu schauen?

Ich finde das nicht so abwegig, dass diese Gefahr da ist.

Schönes Thema, danke! :-)

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Re: "Der Empfänger bestimmt die Botschaft" !?

Beitragvon atemlos » Mo 12. Mär 2018, 14:01

Hey Velvet (and all)

Velvet hat geschrieben:
atemlos hat geschrieben:...Mir scheint, das beschreibt das Standardverhalten der Menschen in westlichen Kulturen! Glaube ich, dass das nicht anders geht oder gar so sein soll? NEIN, definitiv nicht! Dieses Muster ist eine unerschöpfliche Quelle für Illusionen, Konflikt, usw. Sieht man zu genüge hier im Forum, aber auch im realen Leben. ...

ist das in anderen Kulturen anders? Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, wie es funktionieren kann, ohne diesen persönlichen Backround einzubeziehen und ohne, dass da etwas angestoßen wird (positiv oder negativ) in der Auseinandersetzung mit einem Gegenüber.
Was denkst du, wie das anders gehen könnte und wie man dieses große Potential zu Missverständnissen schmälern könnte?

Hui, dazu könnte man einiges schreiben, was ich aber nicht tun werde. _nüxweiss_ Hier der Versuch einer Kurzfassung:

Ad Kultur etc.: Was ich 'im Groben' damit sagen wollte war, dass ich finde, dass westliche Kulturen die Egos der Menschen fördern/aufpumpen. Klar, wir brauchen "Egos" oder Identitäten um miteinander in Gemeinschaften/Gesellschaften etc. zu leben, aber das meine ich damit nicht. Sondern die Einbildung jemand zu sein. Leider wird einem das ja de facto aufgezwungen. Wenn besonders betont wird: MEINE Meinung, MEINE Wahrheit (..oder was-auch-immer: MEIN Auto, MEIN Titel, MEIN Partner, MEINE Nationalität, MEINE Religion, etc.) scheint mir das meist aus einem egozentrierten Bewusstsein heraus zu geschehen.

Wenn also z.B. die Meinung von jemanden kritisiert wird, ist es nur dann ein "Problem" wenn die Fähigkeit/Bereitschaft fehlt zwischen sich und der eigenen Meinung zu differenzieren! Schließlich ist sie ja allein deshalb schon etwas wert, weil es die eigene ist, weil man jemand ist, ja? Und umgekehrt, wenn diese bestätigt wird, plustert sich das Ego auf, produziert meist noch mehr illusorische Besitzansprüche, Forderungen, etc., was zu noch mehr Widersprüchen, Dualität, Konflikt führt; inter- als auch intrapersonell. Schon mal mit dem Gedanken gespielt, ob das vielleicht ein sich selbst erhaltendes/fortsetzendes Muster sein könnte? Wie die Welt wohl aussähe, wenn die Mehrheit so agieren würde? Hm, vielleicht so, wie sie momentan aussieht, ..wäre das möglich? ..please, don't shoot the messenger! _anonym_

Zur Frage, ob es möglich ist, ohne persönlichen (was auch immer das bedeuten mag) Kontext zu sein oder auf die Umwelt zu reagieren: Ja, ich denke schon, bin mir eigentlich recht sicher. Soll auch Menschen geben die so etwas anstreben, oder gar erreicht haben. _yessa_
Ob oder wie es anders geht? Ja, damit könnte man und wurden auch schon zig Bücher gefüllt etc. Geht hier vielleicht etwas zu weit.. _pff_

Velvet hat geschrieben:Zumindest steckt darin auch ein bisschen eine Antwort auf deine Frage, wie ich zu dieser Sichtweise gekommen bin. Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob du das für dich relevant findest oder du im Sinne imaginärer "Anderer" fragst?

Hmm.. , beides vielleicht.

Velvet hat geschrieben:Mir mutet es irgendwie unbehaglich an, davon auszugehen, dass das, was ich mir da zusammengesammelt und zurechtgebastelt habe im Laufe der Jahre, ganz selbstverständlich auch für jemand anderen so passen könnte und dies auch noch einer tatsächlichen Frage vorwegzunehmen, weiß du wie ich meine?

Ja, denke schon.

Velvet hat geschrieben:Vielleicht nur kurz für dich: Es hat sich aus meiner persönlichen Geschichte und einer dringenden Not-wendigkeit für mich ergeben, dass ich nicht mehr drum herum kam, meine starke Abhängigkeit von den Urteilen und Reaktionen anderer auf mich genauestens unter die Lupe zu nehmen. Dabei kam so einiges ans Licht.

Letztlich hing und hängt bei mir vieles mit dem großen Thema Selbst-bewusstsein/Selbstwert zusammen, eng verknüpft damit, Verantwortung für mich und mein Sein/Tun/Leben zu übernehmen und sie nicht "den anderen" und ihrem Tun und Lassen zu übertragen. Mir ging es um Unabhängigkeit und Aufrichtigkeit, mir selbst und meiner Umwelt gegenüber..

Und du? Welchen Weg bist du gegangen? ...falls du hier erzählen möchtest...

Erstmal danke für den persönlichen Einblick; kann ich nachvollziehen. Bei mir war es auch nicht "nur" Logik/Hausverstand an einem ruhigen sonnigen Sonntag Nachmittag, du verstehst? Wenn es einem irgendwann wichtiger ist, das Problem an der Hand zu verstehen, mit einer unguten Situaion klarzukommen, als wie sonst üblich zu versuchen die Situaion abzuwenden, davon zu laufen, zu negieren etc., kann das doch eine wertvolle Chance darstellen, finde ich. Eine Gelegenheit zum Hinschauen, wie du geschrieben hast. Und zwar nicht selektiv/fragmentiert, durch den gewohnten ich-Filter (mag ich, mag ich nicht, ..siehe oben), sondern im besten Fall uneingeschränkt, total. Bild Bei mir waren es mehr "meine eigenen Botschaften" gegenüber denen ich mich emanzipieren wollte, was aber technisch gesehen vielleicht auf das Selbe hinausläuft (wie bei dir).

"Care about what other people think and you will always be their prisoner." (Lao Tzu) User die meinen Beitrag gelesen haben, haben vielleicht eine Idee mit was man 'other people' im Zitat substituieren könnte, ..nur so zum Spaß. icon_winkle
Beste Grüße Bild
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Re: "Der Empfänger bestimmt die Botschaft" !?

Beitragvon Source » Mo 12. Mär 2018, 14:38

Hallo Atemlos,

erstmal danke für deinen interessanten Beitrag. Dazu möchte ich auch meine Meinung kundtun :-)

atemlos hat geschrieben:Ad Kultur etc.: Was ich 'im Groben' damit sagen wollte war, dass ich finde, dass westliche Kulturen die Egos der Menschen fördern/aufpumpen. Klar, wir brauchen "Egos" oder Identitäten um miteinander in Gemeinschaften/Gesellschaften etc. zu leben, aber das meine ich damit nicht. Sondern die Einbildung jemand zu sein. Leider wird einem das ja de facto aufgezwungen. Wenn besonders betont wird: MEINE Meinung, MEINE Wahrheit (..oder was-auch-immer: MEIN Auto, MEIN Titel, MEIN Partner, MEINE Nationalität, MEINE Religion, etc.) scheint mir das meist aus einem egozentrierten Bewusstsein heraus zu geschehen.

Wenn also z.B. die Meinung von jemanden kritisiert wird, ist es nur dann ein "Problem" wenn die Fähigkeit/Bereitschaft fehlt zwischen sich und der eigenen Meinung zu differenzieren! Schließlich ist sie ja allein deshalb schon etwas wert, weil es die eigene ist, weil man jemand ist, ja? Und umgekehrt, wenn diese bestätigt wird, plustert sich das Ego auf, produziert meist noch mehr illusorische Besitzansprüche etc., was zu noch mehr Widersprüchen, Dualität, Konflikt führt; inter- als auch intrapersonell. Wie die Welt wohl aussähe, wenn die Mehrheit so agieren würde? Hm, vielleicht so, wie sie momentan aussieht, ..wäre das möglich?


Ich bin in der Ansicht bei dir, dass uns in unserer Kultur eine eigene Identität aufgezwungen wird und dass es notwendig ist zwischen sich und der eigenen Meinung zu unterscheiden.
Andererseits stimme ich nicht mir dir überein, wenn du sagst, dass die eigene Meinung ihren Wert daraus gewinnt, dass es eben die eigene ist, die deshalb etwas wert ist. Da kommt mir der Begriff Narzissmus in den Sinn. Meinst du das? Ich mime jetzt mal den advocatus diabolis, d. h. ich nehme jetzt eine Perspektive ein, die ich sonst nicht einnehmen würde: Das Überbewerten der eigenen Meinung wird sicherlich auch eine Rolle spielen, aber es gibt neben Narzissmus noch mehr Gründe, sich übermäßig mit der eigenen Meinung zu identifizieren, z. B. das hier im Forum bereits diskutierte Abgrenzen, das unter anderem dem Selbstschutz dient und dann manchmal recht verzweifelt anmutende Züge gewinnt.
Sind bloß meine zwei cents icon_winkle

Liebe Grüße
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Re: "Der Empfänger bestimmt die Botschaft" !?

Beitragvon Velvet » Mo 12. Mär 2018, 14:45

Hallo Anima,

nur kurz vorweg, weil du Gerechtigkeitssinn erwähntest: Ich glaube nicht an Gerechtigkeit. Für mich ist das eine Erfindung des Menschen, eine Illusion. Eine schöne zwar, aber irreal...(mM)


Das würde bedeuten, dass in einem quasi übergeordneten Raum – ich weiß jetzt nicht, wie ich es anders beschreiben soll - so was ähnliches wie „chemische Prozesse“ stattfinden: im besten Fall können diese diffundieren, ineinander übergehen, sich miteinander verknüpfen, sich ggf. miteinander in einer Sache weiterentwickeln. Im schlechtesten Fall kann aber natürlich auch eine Art negativer Ablauf entstehen, so etwas wie Abstoßungsprozesse.


könntest du dafür ein Beispiel oder Bild nennen? Wenn ich darüber nachdenke komme ich immer wieder an den Punkt, den ich auch nannte, dass die Prägungen, Erfahrungen, Gelerntes, der Kontext der Auseinandersetzung ... immer auch eine Rolle spielen. Aber du wolltest sicher etwas anderes sagen.

Auf den Punkt gebracht: Manchmal denke ich, dass es um Vereinbarkeiten bzw. Unvereinbarkeiten zwischen Lebens- und Geisteshaltungen, Gedanken, Einstellungen, Philosophien usw. geht, ...


Bei was genau meinst du?
So, wie ich dich verstehe sagst du, dass eine abgeschickte oder empfangene Botschaft und deren Missverständnispotential, grob gesagt, von der jeweilig aktuellen Lebenseinstellung beider Gesprächspartner abhängt...weiß nicht, ob ich dich da verstanden habe.

Das kann natürlich gut möglich sein (Sollte ich mit meiner Interpretation jetzt nicht daneben liegen).
Für mich, und wenn ich so an meine Erlebnisse mit Kommunikation denke, wären dies aber eher Thematiken ("Lebens- und Geisteshaltungen, Gedanken, Einstellungen, Philosophien usw. ")_innerhalb_ von Gesprächen, die dann zu Diskrepanzen führen könnten. Also handfeste und auch benennbare Verschiedenheiten.

MMn hat die Art und Weise, wie daraufhin ein solcher Austausch geführt wird, wo er hinführt und wie man miteinander umgeht, dann doch wieder mit lediglich dem ganz persönlich gefärbten Empfang und der Interpretation von Aussagen zu tun. Das gilt natürlich auch für den Botschafter, dessen Aussagen ja auch von seiner Persönlichkeit gefärbt sind.
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Re: "Der Empfänger bestimmt die Botschaft" !?

Beitragvon Velvet » Mo 12. Mär 2018, 14:48

Hallo Jamania,

Ein Sender kann (muss nicht) die Botschaft vorgeben und somit "bestimmen", der Empfänger kann (muss nicht) sie beurteilen.


Das verstehe ich nicht, wie kann denn ein Sender eine Botschaft ohne Botschaft versenden? Und der, der sie empfängt könnte sie dann höchstens nicht lesen, um einem Urteil über sie aus dem Weg zu gehen? Hm.


Und hat der Empfänger nicht genauso das Recht, den Agierenden in die Pflicht zu nehmen, als nur bei sich zu schauen?

Ich ahne eigentlich, warum das kritisch gesehen wird, denn ein Schauen auf den Anderen bietet immer die Gefahr, es sich leicht zu machen.


Deine Vermutung kann ich persönlich nicht bestätigen.
Zum einen die Frage: Was für Pflichten hat der Sender und weiß er davon? Und was, wenn nicht oder er ihnen nicht nachkommen will/kann? Was machst du dann mit deinen Erwartungen an ihn, mit deiner Schieflage?

Meine Sicht und mein Fazit beruhen z.B. darauf, dass ich mir schon auch "den anderen" und sein Tun sehr genau ansehe unter allen Umständen. Und einsehe, dass ich eben nichts erwarten kann und will. Ich mag niemanden zwingen, so oder so zu sein, dies oder jenes zu sagen, in dem das, was ich hören möchte, einfach nicht stattfindet. Ich lasse gern die Menschen wie sie sind. Sie in "die Pflicht" zu nehmen ist aus meiner Sicht ein sinnloses Unterfangen und ich wüsste gar nicht, was mir das bringen sollte. Worum genau geht es dir dabei?

Ich finde es viel anstrengender, mein Wohl und Wehe in die Hände anderer zu legen. Das hab ich alles schon leben müssen.
Es kostet mich so viel Nerven, auf etwas zu beharren, was der andere zu geben nicht bereit ist. Selbst wenn er es dann rausrücken würde, wäre es mir nichts wert und ist es nichts wert. Was nicht frei- willig geschieht, bedeutet mir nichts.

Dass Botschafter wie Empfänger beidermaßen für sich und ihr Treiben verantwortlich sind steht ja außer Frage. Wenn ich eine Botschaft sende, die z.B. gegenteilig beim anderen ankommt, kann ich mich fragen: habe ich mich deutlich genug ausgedrückt, ist es mir wichtig, dass der Empfänger zumindest eine Ahnung dessen bekommt, was ich sagen will, war ich unterschwellig giftig...etcpp. Liegt mir Klärung am Herzen, versuche ich natürlich, die Informationen zu geben, die mein Gegenüber (mMn) braucht, um klarer zu sehen. Das ist meine für mich selbst definierte Verantwortlichkeit. Aber das birgt auf keinen Fall die Garantie, dass der Empfänger versteht, was ich meine, mir glaubt oder was auch immer.

So ist es für mich wesentlich einfacher, mich nicht von Erwartungen abhängig zu machen, die ja in seltensten Fällen Erfüllung finden, sondern für mich selbst klar zu sein, in Botschaft und Empfang. Mich interessiert auch nicht mehr wirklich, was da von mir erwartet wird. Vielleicht erfülle ich es zufällig mit dem, was sich für mich gut und richtig (verantwortlich) anfühlt, oder nicht. Ich wäre nicht bereit, mich da im Grundsatz zu ändern.
Kommt natürlich auch auf die Art der Beziehung zueinander an. Da gibt es schon deutliche Unterschiede bei mir.

Aber wenn sie etwas in dir auslöst und das hat tatsächlich eher damit zu tun, dass z.B. ein Mensch sich dir gegenüber schon diverse Male fies verhalten oder Sachen geäußert hat, die dich und dein Verhalten oder deine Aktivitäten z.B. hier passiv niedergemacht haben, dann fände ich es ok, die Verantwortung auch dahin zu schieben und sich nicht mit im schlimmsten Fall Fragen zu quälen, warum ich - jetzt mal als Beispiel - mich "immer so schnell verletzt fühle".


Na klar, das sehe ich (mittlerweile) auch so. Mich für´s Empfangene zu verantworten heißt für mich nicht, dass der Botschafter Gott ist- und selbst der lässt seinen Botschaften sehr viel Interpretationsspielraum ;).
Das meinte ich auch im Eingangspost mit:
Zitat Velvet:
...Für welche ich mich nun entscheide, liegt ganz an mir und u.a. an meinen Erfahrungen mit der betreffenden Person oder vergleichbaren Erlebnissen, etcpp...


********

Zitat Jamania:
Könnte es u.U. nicht auch vermeidendes Verhalten sein, das einem selbst schaden kann, immer nur bei sich zu schauen?


Diese Thematik betreffend finde ich vermeidendes Verhalten für mich nicht schädlich, sondern eher gesund.
Grundsätzlich hat für mich Vermeidungsverhalten nichts unbedingt Negatives oder Schädliches. Ich vermeide so einiges von dem ich überzeugt bin, dass mir eine Konfrontation damit nichts bringt.
Aber ja, ausschließlich sich selbst für alles verantwortlich/schuldig zu fühlen macht krank.

Wie gesagt, ich sehe schon auch des Botschafters Verantwortung. Aber die lass´ ich auch dort, ob er sich ihrer bewusst ist oder nicht ;)
Zuletzt geändert von Velvet am Mo 12. Mär 2018, 15:06, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: "Der Empfänger bestimmt die Botschaft" !?

Beitragvon Velvet » Mo 12. Mär 2018, 14:54

Oh sorry, Source, jetzt hab ich dich so weggepostet, das war keine Absicht, freu mich, wenn geschrieben wird. Auf einmal so viel los hier, war grad am Antworten :).


@ atemlos, ich wollte nur schnell das Rätsel beantworten/lösen? :

User die meinen Beitrag gelesen haben, haben vielleicht eine Idee mit was man 'other people' im Zitat substituieren könnte,


Kann ja dann nur Ego sein, laut deiner Aussagen ;)

Und auch nur kurz: ich finde auch nicht, dass "meine Meinung" einen Besitzstand anzeigt, wie z.B. mein Auto. Ich weise oft deshalb darauf hin, nicht weil sie mir gehört, sondern, um die Subjektivität meiner Aussagen zu unterstreichen. Ich will nicht allgemeingültig reden.

...vielleicht später noch ein bisschen mehr zu deinem Text :)
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