Mit der aktuellen Familienpolitik habe ich Schwierigkeiten. Man stellt sich als ach so familienfreundlich dar, aber die Realität sieht anders aus.
Meiner (antiquierten) Meinung nach gehört ein kleines Kind zu seiner Bezugsperson (das muß nicht unbedingt Mama sein). Nicht umsonst hat die Natur diese enge Bindung vorgegeben. Allein schon durch das Stillen dann eben doch Mama

), als auch durch die Bildung von Vertrauen und Sicherheit.
Bei etwas größeren Kindern würde ich sagen, es hängt vom Wesen des Kindes und auch vom Wesen der Bezugsperson (meistens auch wieder Mama) ab. Es gibt Kinder, die den Kontakt zu anderen Menschen suchen und mögen, dann ist es in Ordnung.
Und es gibt auch Mamas, die zu Hause wirklich einsam sind, zu versauern drohen und für die es gut ist, wieder im Beruf sein zu können. Da ist das Kind viellleicht bei einer gut gelaunten Betreuungsperson besser aufgehoben als bei der unzufriedenen Mutter.
Aber das eine Mama ihr Kind abgeben muß, obwohl sie es liebevoll erziehen möchte und zufrieden dabei ist, das finde ich überhaupt nicht gut.