Unser System

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Beitragvon Ratte » Mo 20. Jun 2011, 10:22

In letzter Zeit mache ich mir immer mehr Gedanken über das System. Damit meine ich, dass eigentlich alles darauf aufgebaut ist, dass man (finanziellen) Erfolg hat, Gewinn macht und alles immer größer, besser, höher, schneller und weiter sein muss. Auch meine ich damit, dass der Wohlstand gesichert werden muss, jeder zumindest eine große, schöne Wohnung und ein Auto hat, etc.
Zugegeben macht mich das alles ziemlich fertig, nicht zuletzt wegen dem drohenden Staatsbankrott von Griechenland. Es ist nicht mehr so, dass ich sozusagen dem System schaden möchte oder irgend welche Sprüche wie "Stürzt das System" von mir gebe, wie es bei mir in meiner Jugendzeit oft der Fall war. Damals wusste ich, wie viele andere Möchtegern-Punks, eigentlich gar nicht, was diese Sprüche bedeuten - ich fand sie einfach irgendwie cool. Ich habe mir auch in meiner Jugendzeit viele Gedanken über Politik, Ungerechtigkeit, etc. gemacht und auch damals schon oft und viel nachgegrübelt.

Schon in der Handelsakademie habe ich immer nur von Gewinn gehört und ich habe mich immer gefragt, dass es ja auch Verlierer geben muss. Und es ist nun einmal so, dass es anderen schlecht geht, damit es uns gut gehen kann. Zumindest kommt mir das so vor.
Eine gute Freundin war eine Zeit lang in Indien und hat dort den Menschen geholfen, was ich unglaublich beeindruckend finde. Ich habe bei manchen Dingen, die sie erzählt, echt mit den Tränen gekämpft und als ich dann alleine war, musste ich echt heftig losheulen. Aber neben ihr wollte ich das nicht.
Aber auch über Afrika mache ich mir ziemlich viele Gedanken. Auch, weil es den Völkern dort aufgrund der Diktaturen so schlecht geht, die Hilfsgüter oft nicht einmal ins Landesinnere lassen.

Irgendwie kommt es mir so vor, als ob das ganze System nur auf Geld aufgebaut ist und es Gewinne und Verluste gibt, einfach nur wie im Handel. Es kommt mir alles so sinnlos vor und ich habe ein echt schlechtes Gewissen, dass ich nur um meinen Wohlstand zu sichern bei diesem Kommerz und Wettbewerb mitmische. Außerdem finde ich, dass wir uns schon viel zu weit dort "hineingeritten" haben, um überhaupt wieder aus diesem System heraus zu kommen.
Es tut mir leid, wenn das jetzt etwas verwirrend war, aber ich mache mir im Moment echt viele Gedanken über das alles und ich halte diese Ungerechtigkeit fast nicht mehr aus.
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Re: Unser System

Beitragvon Lavendele » Mo 20. Jun 2011, 10:28

Sehr schöner Beitrag Ratte!!! Du sprichst mir aus der Seele...ich werde mir ein paar Gedanken dazu machen und Dir später schreiben. Doch wieder mal schön, dass es jemanden gibt, der so denkt wie ich..

liebe Grüße Lavendele
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Re: Unser System

Beitragvon Ratte » Mo 20. Jun 2011, 10:56

danke, Lavendele :)
Ich hatte schon Angst, mein Beitrag wäre zu verwirrend geschrieben, weil ich diesbezüglich echt chaotische Gefühle und Gedanken habe.
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Re: Unser System

Beitragvon Sarina » Mo 20. Jun 2011, 12:34

kann ich gut verstehen was du da schreibst. Ich finde auch das unser ganzes Systen an der Oberflächlichkeit krankt, es geht nur um's Geld und um den Profit geht, der einzelne Mensch zählt nicht, ist nichts wert wenn er nicht funktioniert.

Da soll Griechenland mit Geldern geholfen werden und was passiert? hohe Zinsen, wie soll das denn Hilfe sein, da geht es nur tiefer bergab. Die Banken müssten das ohne Zinsen zur Verfügung stellen, nicht die Steuerzahler, denn dann geht das in den Ländern ja auch irgendwann so drastisch bergab. Sieht man ja jetzt schon, für alles ist Geld da, nur nicht für die Menschen im eigenen Land, ob Kinder, alte Menschen. Das Menschlichkeit und Pflicht den Bürgern im eigenen Land aus Gründen "ja wer soll das bezahlen" einfach so abgetan wird, keine Wertigkeit mehr hat, macht mich oft traurig und wütend.

Jeder Normalbürger muss für sich selbst grade stehen, wenn er sich finanziell verzettelt hat, nur Firmencheffs oder die Banken nicht, die bekommen dann sogar noch Unterstützung aus Steuergeldern, da muss keiner mit seinem Privatvermögen haften. Die Spanne driftet immer mehr auseinander und daran krankt unser System auch. Auf der anderen Seite wird versucht Leuten mit Minijobs und super wenig Stundenlohn auch noch permanent eingeredet, sie könnten froh sein überhaupt einen Job zu haben. Das ist doch krank und macht die, bei denen das fruchtet immer kleiner und hilfloser, bis sie völlig ausgeliefert sind.

lg Sarina
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Re: Unser System

Beitragvon Lavendele » Mo 20. Jun 2011, 14:12

Ratte hat geschrieben:In letzter Zeit mache ich mir immer mehr Gedanken über das System. Damit meine ich, dass eigentlich alles darauf aufgebaut ist, dass man (finanziellen) Erfolg hat, Gewinn macht und alles immer größer, besser, höher, schneller und weiter sein muss.ich erweitere..schlanker, schöner, gelifteter..alle wollen alt werden, doch nicht alt aussehen... Auch meine ich damit, dass der Wohlstand gesichert werden muss, jeder zumindest eine große, schöne Wohnung und ein Auto hat, etc. erinnert mich an das Märchen der Fischer und seine Frau...
Zugegeben macht mich das alles ziemlich fertig, nicht zuletzt wegen dem drohenden Staatsbankrott von Griechenland.Das bekomme ich nur peripher mit, Politik hat mich schon immer verwirrt, zuletzt auch, weil Dinge versprochen wurden und niemals eingehalten wurden und ich hasse Ungerechtigkeit...so versuche ich, mich so wenig wie möglich aufzregen und diese Energie lieber in andere Dinge zu stecken. Es ist nicht mehr so, dass ich sozusagen dem System schaden möchte oder irgend welche Sprüche wie "Stürzt das System" von mir gebe, wie es bei mir in meiner Jugendzeit oft der Fall war. Damals wusste ich, wie viele andere Möchtegern-Punks, eigentlich gar nicht, was diese Sprüche bedeuten - ich fand sie einfach irgendwie cool. Ich habe mir auch in meiner Jugendzeit viele Gedanken über Politik, Ungerechtigkeit, etc. gemacht und auch damals schon oft und viel nachgegrübelt.

Schon in der Handelsakademie habe ich immer nur von Gewinn gehört und ich habe mich immer gefragt, dass es ja auch Verlierer geben muss. Und es ist nun einmal so, dass es anderen schlecht geht, damit es uns gut gehen kann. Zumindest kommt mir das so vor. Vielleicht, weil wir mit unseren Maßstäben messen..wenn ich mir Dokus ansehe über Menschen in "armen" Ländern,die wirken gar nicht so unglücklich, wie ich es vielleicht an ihrer Stelle wäre. Eine Bekannte von mir hat ein Patenkind in ..Mist- vergessen- egal auf jeden Fall in unseren Augen armes Land...sie hatte die Möglichkeit die Familie mit dem Kind zu besuchen und ist mit gemischten Gefühlen dorthin...sie sagte, sie hätte niemals freundlichere, Lebenslustigere und gastfreundlichere Menschen getroffen als dort..und die hatten noch weniger als nichts...überall hingen Bilder von ihr mit Blümchen geschmückt...hach wenn ich an die Erzählung denke, hab ich gleich wieder nen Kloß im Hals..
Eine gute Freundin war eine Zeit lang in Indien und hat dort den Menschen geholfen, was ich unglaublich beeindruckend finde. Ich habe bei manchen Dingen, die sie erzählt, echt mit den Tränen gekämpft und als ich dann alleine war, musste ich echt heftig losheulen. Aber neben ihr wollte ich das nicht.
Aber auch über Afrika mache ich mir ziemlich viele Gedanken. Auch, weil es den Völkern dort aufgrund der Diktaturen so schlecht geht, die Hilfsgüter oft nicht einmal ins Landesinnere lassen.

Irgendwie kommt es mir so vor, als ob das ganze System nur auf Geld aufgebaut ist und es Gewinne und Verluste gibt, einfach nur wie im Handel. Es kommt mir alles so sinnlos vor und ich habe ein echt schlechtes Gewissen, dass ich nur um meinen Wohlstand zu sichern bei diesem Kommerz und Wettbewerb mitmische. Außerdem finde ich, dass wir uns schon viel zu weit dort "hineingeritten" haben, um überhaupt wieder aus diesem System heraus zu kommen. Ich denke, da ist ein normales Mittelmaß gefragt...ich ärgere mich auch darüber, doch mit zwei Kindern, die zwangsläufig im Konsumgetummel stecken und noch rausfinden dürfen, was für sie gut ist oder nicht- ist es schwierig...ich versuche ihnen wichtige Werte zum vermitteln indem ich es vorlebe..es darf ihnen gutgehen, doch sollen sie nicht übers Ziel hinausschießen.

Mich beunruhigt eher unser Krankheitssystem...da geht es m.E. auch nur um Gewinn..Ärzte, die wirklich "berufen" sind ihren Job auszuführen, kann man an einer Hand abzählen...Menschlichkeit, Vertrauen aufbauen und zuhören sind oft leider nur zweitrangig..

Es tut mir leid, wenn das jetzt etwas verwirrend war, aber ich mache mir im Moment echt viele Gedanken über das alles und ich halte diese Ungerechtigkeit fast nicht mehr aus.


Liebe Grüße Lavendele
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Re: Unser System

Beitragvon Viola cornuta » Mo 20. Jun 2011, 17:59

Naja, die Sache mit dem System finde ich auch seltsam...
Ich würde sogar so weit gehen zu sagen daß wir keine Demokratie mehr haben, sondern eine Lobbyismusherrschaft.

Wieso? Ein Beispiel ist Gentechnik. Je nach Zählung sind zwischen 70 und 80% der Eu Bürger dagegen.
Jeder der konventionell angebautes Fleisch isst isst, ohne es zu wissen, Gentechnik. Aus Amerika wird Druck gemacht, daß gentechnisch veränderte Nahrungsmittel nicht nur als Futtermittel erlaubt werden.
(Ich persönlich habe nicht wirklich grundsätzlich was gegen Gentechnik, habe schon selbst Gentechnisch veränderte Organismen hergestellt. Mich stören eher die sozialen Folgen des jetzigen Umgangs mit Gentechnisch veränderten Organismen..genauso wie F1 Saatgut. Das ist aber ein anderes Kapitel..).

Die Armut in Afrika?
Daran sind wir schuld. Nicht wir im Sinne von jeder Bürger selbst. Wir im Sinne von Eu und ihre Subventionen. Durch die Agrarsubventionen (die wir Bürger zahlen) kann die einheimische Agrarwirtschaft billig produzieren.
Das billige Eu Essen wir dann nach Afrika exportiert. Dort ist es billiger als der Preis, den einheimische Bauern verlangen müssten, um zu überleben.
Folge: Armut, Landflucht, Slums, Gewalt.

Schuld 2 von Armut in Afrika. Im Kongo herrscht Krieg, es geht um Coltan. Dieser Krieg wird mehr oder weniger offen von grossen Firmen unterstützt, indem sie nämlich Rohstoff von allen Seiten kaufen.
Es ist ein netter, klassischer "brennt die dörfer nieder, schlachtet die Säuglinge vergewaltigt die Frauen die Kinder werden Soldaten oder in die Minen geschickt" Krieg.
Coltan? Nie gehört? Steckt in jedem PC drin, in jedem Handy, und bald auch in jeder Klospülung wenn es so weitergeht. Aber hey, immer das neueste Handy haben, das muss schon sein!
Diese Schuld tragen sämtliche Industrienationen....

Weiter gehts. Klimawandel. Sind wir selber schuld dran, passiert definitiv, führt jetzt schon zu Klimaflüchtlingen (die keiner haben will...).
Aber Fleisch ist lecker, Fleisch ist wichtig, der Burger ist "the american way of life", genauso wie 15 Liter Autos. Da stehen die Amerikaner aber nicht alleine da, wir sind fast genauso schlimm...

Hm, apropos Konsumgüter. Ist es nicht seltsam, daß Schokolade, für die 30- Euro Kindersklaven, die selten älter als 15 werden, schuften, als "normal" gilt, und Schokolade, die es ermöglicht daß Kinder in die Schule gehen, als etwas besonderes, seltenes?
Dito Kaffee. Wer kauft Fair Trade? Eine Minderheit. Fair trade ist nicht teurer, übrigens, es ist genauso teuer oder billig wie vergleichbare Qualitäten von Unfair Trade.


Auch interessant finde ich "Bio". Wieso ist "Bio" etwas ungewöhnliches, und "nicht bio" normal? Warum ist es normal, daß Lebensmittel mit horrenden Folgen für die Umwelt, die Böden, die Gesundheit hergestellt werden (nicht-bio-bananen bringen die Anbauer langsam aber sicher um wegen der Pestizidmengen), obwohl es anders geht?
Warum müssen wir für Bio Lebensmittel den vollen Preis zahlen, während die normalen Lebensmittel nur billig sind, weil sie subventioniert werden (sprich, weil wir ALLE sie indirekt zahlen)? Ganz zu schweigen von den Langzeitfolgen der "konventionellen" Landwirtschaft, die auch die Öffentlichkeit trägt...

Warum muss mein T-Shirt von 14 jährigen Mädchen, die in Sklavereiähnlichen Zuständen in einer Fabrik eingesperrt sind, genäht werden? Die Produktionskosten wären nicht wesentlich teurer wenn der Lohn vernünftig wäre...

Warum haben wir ein System, welches so tut als sei es ein freier Markt, aber in wirklichkeit nicht frei ist, denn der Konsument kann nicht frei entscheiden? Auf viele Infos gibt es kein Anrecht. Zum Beispiel auf die Quelle von "Gammelfleisch". Täter werden geschützt, die Produzenten, die Qualität produzieren, werden dadurch bestraft, denn die schlechtere Qualität ist billiger.

Warum haben wir, obwohl der Grossteil der Bevölkerung dagegen ist (hat da jemand Umfagezahlen? ich habe gerade keine im Kopf), Atomkraftwerke? Nicht erst seit Japan, auch vorher schon waren sie in der Bewölkerung nie sehr beliebt...

Privater: Warum muss ich als Akademikerin mir einerseits anhören, daß ich Kinder bekommen soll, andererseits daß ich mit Kind arbeitstechnisch keine Chance mehr habe?

Warum ist es ziemlich schwierig, herauszufinden, wenn man Geld in Fonds investieren möchte, ob damit Kriege und co finanziert werden?

Und vieles mehr...
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Re: Unser System

Beitragvon sanfte_Wellness » Fr 16. Dez 2011, 18:50

ich stelle es mir als ideal vor, wenn alle zurück zu eigener Landwirtschaft gehen. Wenn sich jeder wieder selbst wieder versorgt! Was denkt ihr darüber?

Liebe Grüße sanfte_wellness 1alie wub
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Re: Unser System

Beitragvon honeysuckle » Sa 17. Dez 2011, 06:51

Hallo Ratte,
n letzter Zeit mache ich mir immer mehr Gedanken über das System. Damit meine ich, dass eigentlich alles darauf aufgebaut ist, dass man (finanziellen) Erfolg hat, Gewinn macht und alles immer größer, besser, höher, schneller und weiter sein muss. Auch meine ich damit, dass der Wohlstand gesichert werden muss, jeder zumindest eine große, schöne Wohnung und ein Auto hat, etc.
Zugegeben macht mich das alles ziemlich fertig,

Dass du dir Gedanken machst ist in Ordnung. Dass es dich fertig macht ist nicht in Ordnung.
Unser System ist immerzu auf Wachstum aufgebaut. Immerwährendes Wachstum gibt es aber nicht. Oder vielleicht doch? Aber dann heißt es Krebs. Allmählich scheinen die Wachstumsgrenzen erreicht. Und wo man auch hinschaut, es wankt.....
Da aber ich und du zu klein sind, um am System etwas Grundlegendes zu verändern, schlage ich vor, dass wir unser kleines Leben leben, so gut es geht, den allgemeinen Wahn nicht mitspielen, sondern unser nahes Umfeld so gut es geht verantwortungsbewußt gestalten. Und vielleicht ist unser Tun ja dem ein oder anderen im Nahbereich ein Beispiel......

sanfte Wellness
ich stelle es mir als ideal vor, wenn alle zurück zu eigener Landwirtschaft gehen. Wenn sich jeder wieder selbst wieder versorgt! Was denkt ihr darüber?

Ich denke, dass ich zu wenig Land habe und zu wenig Wissen um zu eigener Landwirtschaft zurückzugehen. Bin schon froh, wenn ich einen Teil meines Essens selbst erzeuge und einen Teil meiner Bekleidung selbst herstelle. Aber als wirklicher Selbstversorger hätte ich keine Schnitte.
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Re: Unser System

Beitragvon Sensi » Sa 17. Dez 2011, 08:55

sanfte_Wellness hat geschrieben:ich stelle es mir als ideal vor, wenn alle zurück zu eigener Landwirtschaft gehen. Wenn sich jeder wieder selbst wieder versorgt! Was denkt ihr darüber?

Liebe Grüße sanfte_wellness 1alie wub


Bißchen unrealistisch, oder? _gruebel_
Glaubst Du, dadurch würde die Menschheit friedfertiger, bescheidener, ohne Neid?
Das bezweifel ich stark.
Meine Meinung _yessa_

LG
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Re: Unser System

Beitragvon BurningDiamond » Sa 24. Dez 2011, 04:51

Ratte hat geschrieben:
Irgendwie kommt es mir so vor, als ob das ganze System nur auf Geld aufgebaut ist und es Gewinne und Verluste gibt, einfach nur wie im Handel. Es kommt mir alles so sinnlos vor und ich habe ein echt schlechtes Gewissen, dass ich nur um meinen Wohlstand zu sichern bei diesem Kommerz und Wettbewerb mitmische. Außerdem finde ich, dass wir uns schon viel zu weit dort "hineingeritten" haben, um überhaupt wieder aus diesem System heraus zu kommen.
Es tut mir leid, wenn das jetzt etwas verwirrend war, aber ich mache mir im Moment echt viele Gedanken über das alles und ich halte diese Ungerechtigkeit fast nicht mehr aus.



Ich schreibe jetzt mal nicht so viel dazu, weil dies ein Thema ist, was mich schon mehrere Jahre beschaeftigt....

Nur eins:

Die Schere zwischen arm und reich geht immer mehr auseinander, sowas hat schon immer zu Mord und Totschlag gefuehrt und wird es auch weiterhin....

Die Gier regiert die Welt und ich finde dies so schlimm, dass es mir die Traenen ins Gesicht treibt, deshalb fang ich auch garnicht erst an, etwas tiefgruendigeres dazu zu schreiben, weil dann koennte ich nicht mehr aufhoeren zu schreiben und es wuerde dann keiner lesen.
So lass ich mal diesen Satz so stehen..

Meine Mom weiss in etwa wie ich darueber denke, sagt aber halt "Du kannst es nicht aendern"
Bloss wie soll es besser werden, wenn jeder so denkt.

Die richtigen Leute an den richtigen Plaetzen, und schon waere alles besser, ganz einfach...

Schoen, dass sich auch andere darueber mal den Kopf zerbrechen :)
"Ein Diamant verbrennt, genau wie ein empfindsamer Mensch, der Kieselstein ueberlebt, woran der Diamant zugrunde geht."
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