Re: Affirmationen
von Tammika » So 20. Feb 2011, 04:06
Liebe Eterna,
Affimartionen sind kein Regelwerk. Ich ziiere mal gerne einen Teil:
Affirmationen – Ein praktischer Weg zu Wachstum und mentalem Wohlbefinden
Affirmationen zu nutzen, ist eine der einfachsten und bekanntesten Methoden, wenn es darum geht, sich selbst zu ändern. Hier eine kurze Erklärung, was eine Affirmation ist
Eine Affirmation ist ein selbstbejahender Satz, den wir uns selbst wieder und wieder sagen, um unsere Gedanken umzuprogrammieren.
Das Ziel dabei ist, unser Verhalten und unsere Gefühle zu dauerhaft zu verändern. Denn Denken, Fühlen und Handeln hängen wechselseitig zusammen und wenn ich meine Gedanken durch Affirmationen dauerhaft ändere, dann ändert sich nach einer Weile auch mein Verhalten und auch meine Gefühle ziehen nach. Das fällt einem zwar nicht wie von selbst zu, aber es hilft bei disziplinierter Arbeit schon kurzfristig, bei täglicher Arbeit damit auch langfristig. Vor allem, wenn man einige Regeln befolgt, die du im Laufe dieses Textes kennenlernen wirst.
Dazu ein Beispiel: Wenn ich mir wünsche, selbstbewusster zu werden, dann kann ich die folgende Affirmation wieder und wieder im Geiste vor mir hersagen:
“Ich glaube jeden Tag mehr daran, dass ich wichtig bin und dass ich zähle.”
oder
“Ich glaube an mich. Jeden Tag mehr und mehr.”
Wenn du dir diese Affirmationen eine Weile lang selbst sagst, dann wird sich das positiv auf dein Selbstbewusstsein auswirken – du programmierst dein Gehirn gleichsam darauf, selbstbewusster zu werden. Du versetzt deine Zweifel und negativen Gedanken über dich selbst durch positive – und das wirkt.
Vorsicht vor direkten Formulierungen!
Manch ein Affirmations-Kenner wird jetzt bei den Beispielen von oben Folgendes sagen: Das ist ja gar keine Affirmation. Die ist ja gar nicht in der Gegenwartsform (Ich bin …) formuliert und diese Sätze sind ja viel zu lang. So eine Affirmation muss vielmehr so lauten:
“Ich bin selbstbewusst.” oder “Ich bin schön.”
Und genau darin liegt die Ursache dafür, warum Affirmationen bei manchen Menschen überhaupt nicht funktionieren: Solche direkten Form von Affirmation haben einen gravierenden Nachteil.
Wenn wir uns sagen: “Ich bin schön” melden sich bei vielen von uns sofort die inneren Zweifler zu Wort und sagen:
• Das glaubst du doch selbst nicht.
• Mach dir nur etwas vor.
• Was soll der Quatsch?
Und letztlich stärken wir dann dadurch unsere Zweifel und nicht das, was wir eigentlich stärken wollten (zum Beispiel unser Selbstbewusstsein). Deswegen ist es wichtig, dass wir unsere Affirmationen indirekt formulieren.
Statt: “Ich bin selbstbewusst” umschreiben Sie die Sache lieber vorsichtig.
Zum Beispiel: “Ich werde stärker und stärker mit jedem Moment und jeden Tag”
Oder: “Ich werde wachsen und wachsen – jeden Tag!”
Oder: “Ich traue mich jeden Tag mehr und mehr einfach ICH zu sein”
Finde selbst heraus, welche Formulierung für dich die Richtige ist. Lass dich hierbei von deinem Gefühl leiten.
Sprich eine Affirmation einfach einmal aus und höre dann in dich hinein. Fühlst du dich wohl mit der Affirmation, dann bleibe dabei. Hörst du innere Zweifel, verspannst du dich innerlich oder fühlst dich einfach unwohl mit dem Satz, dann bist du auf dem falschen Weg.
Wähle einfach die Formulierungen, zu denen du innerlich “Ja” sagen kannst und bei denen du ein gutes Gefühl hast.
Liebe Grüße Tammi
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Schwierige Zeiten lassen uns Entschlossenheit und innere Stärke entwickeln...
Dalai Lama XIV.
eig. Tanchu Dhondup
geistliches Oberhaupt der tibet. Buddhisten, 1989