Re: Das Gesetz der Resonanz
von Trinity » Di 30. Aug 2011, 18:41
Es ist für mich nicht ganz einfach, meine Gedanken zu solch komplexen Themen in die angemessenen Worte zu fassen.
Worte sind die Quelle aller Missverständnisse... !
Wenn auch Gestik und Mimik von Ansprechpartnern (+ eigene) zur Verdeutlichung fehlen, habe ich die Befürchtung, meine Gedanken nicht so verständlich zu machen wie ich es erlebe.
Von einigen hochspirituellen Dingen habe ich manchmal nur eine flühtige Ahnung.
In kreativen Phasen, wenn ich völlig „runterfahre“, streift mich ein Hauch, ein flüchtiger Gedanke an irgendeiner Bewusstseinsschwelle;
ich habe das Gefühl von einer "universellen Wahrheit" kurz berührt zu werden, so als könnte ich alle Zusammenhänge verstehen, und im nächsten Augenblick ist dieser Hauch von Erkenntnis wieder weg..
So, als sollte ich "es" eigentlich gar nicht wissen.
Ich weiß, das hört sich kompliziert und vielleicht verrückt an. Aber ich erlebe es so und kann es nicht anders formulieren.
Ich weiß, dass ich nichts weiß.
Ich möchte mit meinem begrenzten Wissen nicht darüber urteilen, ob je ein Mensch dem Göttlichen so nahe gekommen ist, dass er es wirklich erkannt hat.
Und wenn, dann glaube ich, war oder ist er so weise, dass er diese Wahrheit noch für sich behält oder nur in ganz bestimmten kleinen Kreisen kommuniziert.
Wobei ich denke, dass uns selbst die Ausdrucksmöglichkeiten noch fehlen, zu beschreiben, was diese Welt zusammen hält, erschaffen hat und antreibt.
Möglicherweise ist es individuell verschieden. Vielleicht nimmt der Einzelne ein Bruchstück dieser großen Wahrheit wahr. (Ist nicht schon ein Baum göttlich?)
Aber ich denke, man würde zu diesem Zeitpunkt schlicht verrückt, würde man alle Zusammenhänge realisieren.
Ich habe Menschen kennengelernt, die kleinere Wahrheiten des menschlichen Daseins dieser Zeit gewahr wurden und sich das Leben nahmen, weil sie nicht damit zurecht kamen. (Geheimakten Pentagon)
Ich glaube im Großen und Ganzen ist die Menschheit noch nicht bereit, mit diesem Wissen umzugehen.
Zwar befindet sich vieles im Wandel, und ich bin weiß Gott kein Pessimist, aber zumindest in unserer hoch technologisierten materiellen Gesellschaft steuern wir eher dem Abstreiten einer göttlichen Intelligenz entgegen, als dem Vertrauen in sie.
Danke, dass ihr mich nochmal darauf aufmerksam macht. Ja, ich kann mich auch daran erinnern gelesen zu haben, das Erwartungen subjektiv sind und von eigener Moral und Bewertungen geprägt, die das Universum bei den Bestellungen nicht kennt.
Wenn ich in den mitgeschickten "Haken" meine Lernaufgabe finden kann, kann ich mich irgendwie doch mit dem Gedanken versöhnen, dass das Bestellte manchmal nicht so ist, wie in Gedanken ausgemalt.
Sich diesbezüglich von Details zu lösen und dem Universum die Auswahl zu lassen, wen oder was es schickt, ist genau das Gegenteil von dem, was ich bisher dachte. (an alle Details denken beim wünschen)
Diese Blickrichtung ist wirklich angenehmer, lässt sie doch Überraschungen zu und fühlt sich wesentlich freier und ungezwungener an.
Ich freue mich über diese Hinweise und stelle fest, dass die beiden Ausgangsthemen doch eins sind.
Als ich ein Kind war, habe ich es geliebt mit meinem Opa unter dem Sternenzelt zu sitzen. Das war immer ein besonders magischer Augenblick.
Die dunkle schwarze Nacht und all ihre funkelnden Lichter, man fühlt sich so klein und doch ist man Teil von Allem...
Er war der Mensch, der mir vor langer Zeit die Welt erklärte.
Ich saß mit großen staunenden Kinderaugen vor ihm, habe alles in mich aufgesogen und war schier sprachlos...!
Mit einem photografischen Gedächnis, das alles speichert konnte ich mir merken, was er mir preisgab.
Ich habe nur kleine, für mich mögliche, Fragen gestellt und Antwortexplosionen in hundertfacher Richtung erhalten.
Diese Welt, sein Wissen, war so umfangreich, dass mir bei aller Faszination oft die Worte fehlten aber nie die Aufmerksamkeit weiter lernen zu wollen.
So geht es mir mit dem was du schreibst, lieber Zeitreisender.
Ich verstehe, was du schreibst und teile deine Ansichten und sitze auch fasziniert vor dem Bildschirm.
Themen, wie die Sesshaftwerdung der Völker, "Brot & Spiele" der heutigen Zeit, Quantenpysik und Antimaterietheorie, Endzeitszenarien der Hochkulturen und religiöse Lehren,... sind mir nicht fremd.
Und dennoch sind deine Gedanken für mich so hochkomplex, dass ich zwar am liebsten recht aufgeregt zu allem etwas schreiben würde,
aber es hier jeden Rahmen sprengt!
Zumal es auch in meinem Kopf erst einer bestimmten Sortierung meiner Gedanken bedarf.
Nichtsdestotrotz sei dir der staunenden Augen sicher und fühl dich ermutigt und bestätigt weiterhin dein Wissen in deiner Form und Art niederzuschreiben.
Auch wenn scheinbar manchmal die Resonanz zu dem einzelnen fehlt...
Ich habe übrigens nach dem Sinnen deines Pseudonyms gefragt, weil ich denke, dass die Zeiteinteilung, die wir Menschen geschaffen haben in dieser Form nicht existiert. Uns verlangt danach, alle Geschehnisse irgendwie einzuordnen, zu berechnen, zu kategorisieren, zu erklären,...
weil wir uns eine Ordnung schaffen wollen, eine Sicherheit...
Die Sicherheit einen Sinn zu haben.
Der Fluch oder Segen des Bewusstseins lässt uns danach streben.
Je mehr uns das Vertrauen und der Glaube abhanden kommt, welches die alten Völker mit der Natur verband, nicht erklären zu müssen, sondern einfach zu SEIN, desto mehr suchen wir nach dem berechenbaren Sinn von allem.
Und entfernen uns von dem was Zeit wirklich ist...
Zeit ist Leben. Und das Leben wohnt im Herzen.
herzlich, Trinity
Ich bin nie zu spät. Ich bin nie zu früh. Ich bin immer genau richtig.
(Gandalf d.W.)