Schön, dass du dir meinen Beitrag durchliest.
Ich bin Christ und glaube an Gott und mich interessiert es, ob es hier noch andere Hochsensible gibt, die vielleicht auch das Buch "Lastentragen - die verkannte Gabe" von Dirk & Christa Lüling kennen.
Ich habe das Buch mal vor ein paar Jahren gelesen und damals dachte ich, "es hört sich gut an, aber ich bin keine Hochsensible Person." Jetzt vor so 3 Monaten habe ich es nochmal gelesen und gemerkt: "Ja, ich bin doch eine Hochsensible Person." Und dann habe ich angefangen ( & bin auch immer noch dabei), immer wieder tagsüber Gott Menschen und Dinge einfach abzugeben und nicht die Lasten der Menschen zu tragen, sondern zu beten, "Gott was soll ich tragen? Welche Lasten von den Menschen soll ich spüren?"
Ich finde es manchmal schwierig, man möchte gerne anderen Menschen helfen, aber wenn man all ihre Lasten trägt und spürt, wird man irgendwie selber dadurch negativ beeinflusst oder irgendwie runtergedrückt. Aber was mir dabei hilft, ich muss nicht Menschen retten, ich darf sie zum Retter führen.
Was mir auch geholfen hat, ist das mir Gott gezeigt hat(& immer noch zeigt), wer ich in seinen Augen bin: wunderbar gemacht, einzigartig. Er liebt mich so wie ich bin, er hat mir diese Gabe des Mitempfindens gegeben und ich möchte sie gerne dafür verwenden um mit anderen Menschen zu leiden, aber auch andere Menschen zu ermutigen und ihnen Gott zeigen.
Mir kommt es öfters so vor, als würde ich Gott besonders erleben, wenn ich Lieder singe oder in der Bibel lese und einfach merke, wie er kleine und größere Gebete in meinem Leben erhört.
Mir gibt Gott Sinn in meinem Leben und hilft mir dabei, die Hochsensibilität als etwas Gutes zu sehen und zu gebrauchen.
Was mich echt interessiert, was denkst du darüber?



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