Hawi hat geschrieben:stanzi hat geschrieben:angestellte die nicht den ganzen tag positiv sind werden sofort gekündigt.
Ah, ja. Sehr positiv.

Ironiemodus off: Sowas abseitiges kann auch nur aus Amerika kommen...
stanzi hat geschrieben:nur meinen verstand kann ich nicht abschalten für kritischen themen....was nun?
Du bist schon auf dem richtigen Weg. Zwanghafte Fröhlichkeit ohne Grund hat nichts mit Positivem Denken zu tun. Und das Totschweigen von Problemen löst sie nicht. Mal wieder ein Ansatz zur allseits angestrebten Verblödung und Gleichschaltung, den wir nicht unterstützen sollten. Fehlt nur noch, daß wir uns jetzt alle mit Hurra-Pillen zudröhnen, damit wir auch den ganzen Tag zufrieden grinsen.
Zu richtig fiesen Leuten oder Zuständen muß man auch fies sein können. Nur dann kann Gutes dabei rauskommen. Oder wie mein alter Mathelehrer immer sagte: Minus mal minus gibt plus!

hallo HAWI,herrlich dein beirtag.

.....also ich lese garde zu diesen thema ein buch- hier ist es:
http://www.amazon.de/Smile-Die-Ideologi ... =1-1-spell"Eines von Ehrenreichs großen Talenten als Schriftstellerin ist es, genau die richtige Anekdote in den Fokus ihrer witzigen Kritik zu stellen ein mitreißendes, prägnantes, witziges Buch." The Times
Kurzbeschreibung
»Sei positiv! Optimisten leben länger! Der Erfolg ist in dir!« Seit Jahrzehnten künden Ratgeber und Motivationstrainer von der grenzenlosen Macht positiven Denkens. Glück, Gesundheit, Reichtum und beruflicher Erfolg so die Botschaft sind für jeden jederzeit erreichbar, eine lückenlos positive Grundhaltung vorausgesetzt. Selbst schuld, wer da noch Sorgen hat oder gar die Ursachen seiner Probleme in der Realität vermutet. Arbeitslose erfahren, einzig der Ton ihrer Bewerbung entscheide über deren Erfolg. Selbst Krebskranke werden heute gewarnt, eine »negative Haltung« könne ihre Heilung gefährden. Wie konnte aus dem harmlosen Lob einer optimistischen Lebenseinstellung eine kulturelle Glaubenswahrheit mit zunehmend zwanghaften Zügen werden? Mit kritischer Intelligenz und beißendem Spott nimmt Ehrenreich eine blühende Bewusstseinsindustrie unter die Lupe, die mit »Positive Thinking« inzwischen Milliarden verdient. Trotz fehlender wissenschaftlicher Evidenz haben »positive Psychologie« und Glücksforschung inzwischen sogar die Universitäten erobert. Doch nirgendwo ist das Ausblenden der Realität stärker verbreitet als in der Wirtschaft: Die Weigerung, negative Entwicklungen überhaupt ins Auge zu fassen, hat so Ehrenreich wesentlich zum jüngsten Crash beigetragen. Eine »erfrischend aggressive und glänzend intelligente Attacke auf das Nonsense-Monster mit den tausend Armen« (Daily Mail), zugleich ein überfälliges Plädoyer für eine Rückkehr zu Realismus und gesundem Menschenverstand.
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es geht genau mit dieser thematik einher.
mich haut das richtig nieder.

amerikanische firmen haben motivationstrainer angestellt,um ihre mitarbeiter nach kündigung- als abfertigung einen kurs anzubieten...um wieder eine neue stelle zu finden,nimmst du das nicht an- bist du negativ und sicher nicht qualifiziert fürs unternehmen
auch religiöse sekten bedienen sich dieser bewegung und sprechen im namen gottes!!
auch wird den menschen geraten sich NUR mit positiven menschen zu umgeben,wer krank ist oder leidend- ist sicher selbst schuld an seiner krankheit,weil nicht positiv gedacht.....

...............ich empfehle dieses buch dringend zu lesen.
ich empfinde das leben an sich trotzdem als schön.

ähmmm ich hoffe ich war jetzt nich zu negativ

In einer irrsinnigen Welt vernünftig sein zu wollen ist schon wieder ein Irrsinn. Voltaire:rolleyes: