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Sinnfragen
von stanzi » Fr 26. Aug 2011, 13:37
ich habe dazu diesen wunderbaren artikel gefunden.
http://www.zeit.de/2007/24/Peter-Bierier hast mich bestätigt,ermutigt das ich gar nicht soo falsch unterwegs bin.

In einer irrsinnigen Welt vernünftig sein zu wollen ist schon wieder ein Irrsinn. Voltaire:rolleyes:
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stanzi
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Re: Sinnfragen
von Kopfkino » So 2. Okt 2011, 13:51
Liebe Stanzi,
ich habe heute erste diesen tollen Beitrag wahrgenommen, den Du hier verlinkt hast. Danke, dass Du das mit uns teilst!
Ich habe für mich zwei aussagestarke und berührende Passagen aus dem Text kopiert, welche ich in diesem Beitrag gern beleuchten möchte.
"Was kann das bedeuten? Es kann nicht heißen, von den Anderen überhaupt nicht beeinflusst zu werden. Was wir denken, hat viel mit den Anderen zu tun: Wir teilen eine Sprache und eine Lebensform, wir werden unterrichtet und verlassen uns auf Autoritäten. Wir sind keine gedanklichen Inseln. Auch als Fühlende und Wünschende sind wir keine Inseln: Unsere Gefühle und Wünsche gelten oft den Anderen und hängen davon ab, was sie tun. Und wir lassen uns auch absichtlich von den Anderen verändern."
Genau so ist es und wie lang habe ich versucht mir vorzumachen, dass ich abgetrennt von all dem funktioniere!? Fast ein wenig überheblich.
Nein, alles was wir denken, was wir sagen, was wir fühlen schwirrt in der Atmosphäre auf der Suche nach einem Empfänger, und wird oft sehr schnell fündig.
"Äußerem Zwang entfliehen, einem befreienden Selbstbild Einfluss verschaffen, Manipulation abwehren, zu einer eigenen Stimme finden: All das gehört zum Kampf um Selbstbestimmung. Die Idee eines selbstbestimmten Lebens ist keine Idee aus einem Guss. Die Ziele und Anstrengungen sind verschieden, wenngleich nicht ohne Zusammenhang. Der Kampf kann mehr oder weniger erfolgreich sein, und er ist nie zu Ende. Selbstbestimmung ist etwas Graduelles und etwas, das immer wieder verloren gehen kann. Wir brauchen viel Glück dabei, Glück mit der Welt und mit uns selbst. In der durchlebten Gegenwart sind wir oft nicht sicher, wie nahe wir dem Ideal sind. Sternstunden der Selbstbestimmung erkennen wir manchmal erst im Rückblick. Dann sagen wir: Damals, in jenem glücklichen Moment, war ich ganz bei mir selbst."
Wie wahr!
Lg,
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