Lärm und Hass auf andere Leute

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Lärm und Hass auf andere Leute

Beitragvon sha » Mi 9. Aug 2017, 09:17

Hallo Forum,

ich bin 49 Jahre alt. Ich bin vor einiger Zeit, weil ich so empfindlich auf Lärm,
mit Abstand am meisten durch Menschen verursachten Lärm reagiere, bei der Suche im Internet
auf dieses Forum gestossen.

Es ist eigentlich schon mein ganzes Leben lang mein Problem, aber eben weil der
meiste Lärm von meiner Meinung nach rücksichtslosen, abgestumpften Lärm verursacht
wird (wo viel unnötig und vermeidbar wären), hat sich auch schon grosser Hass
auf viele Leute (und tw. (verbale) Aggressionsausbrüche) entwickelt.

Ich habe früher Wohnungen gehabt, wo ich die wegen Lärmbelästigung unterschiedlichster
Arte gewechselt habe. Vor ca. 15 Jahren boten mir meine Eltern an, das Haus zu übernehmen
und ich hatte das Gefühl, ich hatte es endlich "geschafft", eine ruhige und entspannende
Umgebung zu haben. Das war es nicht ganz, aber am Anfang schon eine Wohltat. Leider
wurde das nach und nach immer schlechter.

Ab 2015 wurde das für mich ganz arg. Erstens ist in das Mietshaus nebenan ein
sehr provokanter Nachbar eingezogen. Also ich habe seine Art als sehr provokant empfunden
(ausbreiten, alle möglichen Sachen draussen deponieren, Musik machen, Grillen, mit
den Bierflaschen herumstolzieren),...

Die Situation bei mir ist so. Ich wohne leider neben einer grösseren Durchzugsstrasse,
einer kleinere Bauernstrasse und ein Lokalzug. In der kleineren Strasse hat sich die Situation massiv verschlechtert.
Es geht bei dieser Strasse unten ein Berg hinaus, da müssen manche extra
vorher Gas geben, laute Traktoren brettern duch (auch teilweise in der Nacht), Autos, die die Diskomusik aufgedreht haben, geben oft
noch unverhältnismässig Gas. Ich fühle mich genötigt, die Fenster selbst im Sommer zu schliessen (Raumtemperatur bis 27°C),
da ich sonst kaum einschlafen kann. Das geht sicher bis 22h30 so dahin, dann wirds
endlich ruhiger. Aber man weiss nie, fährt jemand überdrehter wieder mit lauter Musikanlage durch... und
das ist so eine beunruhigende Erwartungshaltung.
Am morgen kommt der Zug ins Spiel, ab 5h30 etwa fängt der zu fahren an. Manchmal pfeifft
er extrem laut, das mich aus dem Schlaf gerissen werde. Da wache ich schon schlecht
gelaunt wegen diesem blöden Zug auf (umso mehr, wenn ich sehe, dass an der Kreuzung
unten eh kein Auto fuhr).

Hab mich schon ein paar mal wegen der Pfeifferei beschwert, nützt alles nicht.

Dann kommt das für mich noch was anderes hinzu, was mich zur Zeit noch mehr aufregt.
Mein Onkel und sein Wirtshaus mitsamt Mietshaus. Wir haben eine gemeinsame Zufahrt und
die Häuser sind sehr eng. Ein anderer Nachbar (aus Langeweile) hat sich bei meinem Onkel
zum Rasenmähen angetragen. Und das hat er ausgiebig (jede Woche) und lange (3 Stunden für eine
kleine Fläche) getan. Ich konnte mir das immer anhören.

2013 kam ein neuer Pächter zum Wirtshaus. Ich kannte den schon sporadisch von früher,
ein schwerer Alkoholiker. Mein erster Gedanke war: das bedeutet nichts gutes und
das hat sich leider umso mehr bewahrheitet. Bauernschläue hat er ja, und bietet Bier
zu einem Dumpingpreis an (kein Wirt sonst verkauft Bier so billig).
Was zieht er an? Natürlich nicht die gesellschaftliche Elite, sondern andere (primitive) Alkoholiker.


Jetzt haben wir in der Zufahrt links und rechts die Autos der Gäste stehen, wo nur ein schmaler Streifen
überbleibt (der auch schon öfters verparkt war). Im Sommer treffen sie sich wöchentlich Donnerstag zu einem Wirtshaussport zusammen,
der Lärm verursacht. Man hört Gewiehere, Gelächter und Gegröle herüber und auch die Luft
riecht bei uns oft nach dem Gasthaus, eine üble Mischung aus Zigaretten und Fett.
Nun war bei uns letzten Samstag ein Traktorttreffen, vor diesem Ereignis war ich
eh schon mehrere Wochen im voraus beunruhigt und tatsächlich war es dann so, dass sich
meine Befürchtungen bestätigt haben. Schon alleine dass etwa 200 Traktoren da in der
Nähe sind, hat mich nervös gemacht. Ich bin tw. von zuhause geflüchtet. habe es aber
auch noch in 500m Entfernung gehört, Lautsprecherdurchsagen und Musik, am Kopf greif,
primitive alte Schlager- und Alpenmusik. Das Zelt, dass sie aufgebaut haben, steht immer noch,
als wenn der Wirt seinen "Erfolg" noch länger auskosten möchte, und schon alleine das ärgert mich.


Mit meinem Onkel hatte überhaupt kein Einsehen, "ich rege mich über alles auf" (ich solle einfach den Mund halten) ist ein lapidarer, unsensibler Kommentar
und mit dem soll ich abgespeist werden. Das äregert mich sehr. Wegen dieser herablassenden, arroganten Haltung bin ich sehr sauer und rede deswegen ncihts
mehr mit ihm. Der Wirt zeigt ohnehin null Verständnis, ist rücksichtlos und desinteressiert gegenüber den Nachbarn. Im Gegenteil, mir scheint, als wolle er sich immer mehr ausbreiten.
Ich habe so einen Abneigung gegen diese zwei Personen und hatte (leider) so einen Hass und Rachegedanken aufgebaut (und wünsche ihnen nichts gutes in ihrem Leben).

Leider habe ich keine verbündete, den anderen Nachbarn scheint das nichts oder kaum was auszumachen. Ich fühle mich alleine, niemand teilt meine Meinung und Verständnis
bekomme ich auch nicht, weder von meiner Mutter noch von meinen Geschwistern. Im Gegenteil ich habe das Gefühl, sie rechtfertigen die anderen und ich bin der böse und der Quertreiber.

Warum habe ich so ein Pech? Gerade ich, so lärmempfindlich und empfindlich gegen rüpelhaftes Benehmen, muss in so einer Umgebung wohnen. Hier wars vor 20 Jahren noch angenehm,
aber als Wohngegend ist das ein Witz geworden. Das Haus wäre schön, die Umgebung an und für sich auch, aber leider ist die Lage nicht gut.

Im Sommer ists immer am schlimmsten, deswegen habe ich gegen diese Jahreszeit schon die grösste Abneigung. Wenns ohnehin schon so heiss ist (was ich nicht mag), kommt der Ärger und
der Lärm nochmals dazu. Traktoren, Motorräder, Discoautos, Autos allgemein, die dann auch noch extra viel Gas geben müssen, weil man ja so super ist...

(leider sind nur 6000 Zeichen erlaubt, deswegen der restliche Teil als Antwortpost).
sha
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Re: Lärm und Hass auf andere Leute

Beitragvon sha » Mi 9. Aug 2017, 09:19

Mit meiner Mutter habe ich schon oft und erfolglos darüber diskutiert. Und das endet immer schlimm,
da sie nur auf der Gefühlsebene agiert und keine Argumente. Da habe ich auch immer das Gefühl,
sie rechtfertigt die anderne, sagt mir, ich sei so gehässig und sie versteht das nicht,
manchmal fängt sie zu weinen an (und das ist schlimm, dann bekomme ich Schuldgefühle). Auf der anderen Seite
habe ich da dein Verdacht, dass ich so in der Art manipuliert werde, um möglichst
klein beigeben zu müssen. Schlechtes Gewissen, Schuldgefühle... es ist ein Teufelskreis.


Ich fühle mich da in der Enge und will einfach die ganzen (soviele) Leute nicht neben mir
haben. Früher haben die Vorpächter viel weniger Gäste gehabt deswegen hat es mich auch nicht
so gestört

Ich finds traurig, dass ich mich zu einem so misanthropen Menschen entwickelt habe.
in dieser Zeit in dieser Umgebung war das aber in meinen Augen leider eine logische
Entwicklung. Ich fühl mich nur noch müde, ausgelaugt, frustriert und müde durch diese langen
unerfreulichen Ereignisse. Ich hätte das ganz anders gewollt und mir das zum Zeitpunkt
der Übernahme des Hauses ganz anders vorgestellt.

Am liebsten wäre ich dahin, irgendwo weit weg... dann braucht man wieder Arbeit, man
muss ja wovon leben können. Aber ich will nicht noch mehr Lebenszeit verschwenden hier.

Bin echt ratlos momentan (manchmal fühle ich mich auch als schlechten Menschen)
Am schlimmsten finde ich das Gefühl, nichts (zum positiven) ändern zu können, man
soll sich einfach alles gefallen lassen (und das macht mich wirklich fertig).
Mit dem Wirt und meinem Onkel rede ich
schon ein Jahr nichts mehr, es hat sich bei mir einfach schon zuviel aufgestaut.

Sorry ist ein wenig lang geworden... aber irgendwie ist mir auch leichter, wenn
ich das einmal so niederschreiben kann. Trotzdem: ich weiss nicht, was ich tun kann,
um das ganze, die Situation zu verbessern. Muss ich doch weg? Ist alles nicht so leicht,
das Haus, die Mutter , der Job...

sha
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Re: Lärm und Hass auf andere Leute

Beitragvon Abifiz » Mi 9. Aug 2017, 15:36

Hallo sha.

Ich selber bin absoluter Neuling in diesem Forum. Ob das für Dich die richtige Adresse ist, kann ich also nicht sagen.
Ich empfehle Dir zweierlei, und zwar zum Realisieren spätestens schon "gestern".

Sofort dorthin umziehen, wo die Gegend ruhiger, die Verwandtschaft nicht um die Ecke.

Sofort eine Gesprächspsychotherapie aufsuchen.

Mit guten Veränderungswünschen
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Re: Lärm und Hass auf andere Leute

Beitragvon sha » Do 10. Aug 2017, 17:23

Hallo Abifiz,

danke für die Antwort.

Ich habe gelesen, HSP ist ein Wesenszug und keine Krankheit. Ich habe schon genug Psychopharmaka und auch psychologische Therapien. Hat alles wenig geholfen, ausser dass ich Nebenwirkungen von Medikamenten, auch beim Absetzen, verspürt habe. Auch meine Mutter und Geschwister versuchen mich immer wieder zu bewegen, Tabletten zu nehmen oder Therapien zu machen. Ich habe mich immer für empfindlicher gehalten als andere, aber nicht für krank!!!

Ich habe mich vor Jahren schon einmal mit dem Thema beschäftigt, dann aber leider (warum auch?) wieder zur Seite geschoben (ich habe auch das Buch von Elaine Aron damals gekauft. Vor kurzem habe ich das Thema erst wieder "wiederentdeckt".

Das mit dem Haus verlassen, wird wohl mehr oder weniger nicht vermeidbar sein. Es tut mir im Herzen weh für meinem Vater, der schon verstorben ist (und viel Energie und Geld da hineingesteckt hat), aber was habe ich davon, wenn mich das ganze nur mehr krank macht?

Was hätte ich mir alles an Nerven erspart (oder auch nicht), wenn ich das Haus nicht übernommen hätte. Wenn ich bedenke, dass mir da besonders zwei Personen da das Leben jahrelang versauert haben, dann steigt in mir gleich wieder ein sehr unangenehmes Gefühl (Wut, Hass) hoch. Das einzige was ich mir vorwerfen kann, dass ich nicht schon viel früher die Konsequenzen gezogen habe. Aussicht auf Besserung ist nicht da, es wurde in den letzten beiden Jahren nur noch nur schlimmer. :(
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Re: Lärm und Hass auf andere Leute

Beitragvon Abifiz » Do 10. Aug 2017, 19:18

Jo... Da die Pille sehr bitter ist, lieber schon gestern als übermorgen erledigen, um sie endlich hinter Dir zu haben. :-)

Eine Gesprächstherapie hatt' ich Dir erwähnt, um den brodelnden Haß zu verarbeiten, ihn nicht mit dem Umzug in einem Koffer mitzuschleppen.

Bis dann, Sha.
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Re: Lärm und Hass auf andere Leute

Beitragvon sha » So 13. Aug 2017, 12:14

Abifiz hat geschrieben:Jo... Da die Pille sehr bitter ist, lieber schon gestern als übermorgen erledigen, um sie endlich hinter Dir zu haben. :-)

Eine Gesprächstherapie hatt' ich Dir erwähnt, um den brodelnden Haß zu verarbeiten, ihn nicht mit dem Umzug in einem Koffer mitzuschleppen.

Bis dann, Sha.


Danke nochmals, Abifiz. Ja, du hast völlig recht, Aussprachen sind nicht mrhr möglich, die Fronten sind verhärtet. Ich habe schon psychologisch in Art von Energetiker bzw. Cranio Sakraltherapie was probiert, aber, na ja, liegt mir nicht oder ich finde da wenig Zugang.

Hmm, ja...ich weiss, es ist ein giftiges und mächtiges Gefühl. Ich fühle mich nicht gut dabei und es dauert, bis es sich aufbaut. Das kommt nicht von heute auf morgen. Wie momentan vielleicht Wut, die wieder verschwindet, aber Hass ist einfach eine dauerhafte Steigerungsform, eine IMHO hat das eine andere Dimension..

Ich denke, ich fordere, ich habe ein Recht auf Ruhe (zumindest in erträglicher Weise) und wenn das jahrelang verwehrt wird, mit in meinen Augen unnötigen, menschengemachten Lärm, dann projiziert man (ich) das auf ein pasr Personen und dabei entsteht dann vielleich Groll, dann Hass (schreibe ich jetzt einfach einmal so).

Wenn man das mal hat, kann mans kaum mehr abstellen; zumindest geht es mir so. Es arbeitet tief im Gehirn und kommt immer wieder hoch in der Form: was für rücksichtslose, gemeine (*/#&&) -leute und dann kommen auch noch Rachegedanken dazu, es stört den Schlaf und gesund ist es sonst mit Sicherheit auch nicht. Ich habe immer einen Neid auf Leute, die abgelegener wohnen mit kaum Nachbarn und Strassen.

Leider kam sonst keine Antwort, ... vielleicht zu arg ???
sha
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Re: Lärm und Hass auf andere Leute

Beitragvon mike lowrey » So 13. Aug 2017, 22:08

Hallo sha,

es hat mir großen Spaß gemacht deinen Text zu lesen, er liest sich schön, einfach und verständlich!

Wohnte einst an einer Hauptstraße in Berlin, wenn ich an sich schon gestresst war, fiel mir der Lärm auch besonders auf.
Vielleicht die Dinge positiv betrachten, die Menschen lieben lernen. So hab ich das im allgemeinen gemacht.

.....weil ich so empfindlich auf Lärm,
mit Abstand am meisten durch Menschen verursachten Lärm reagiere


Vielleicht ist das genau deine Aufgabe, dich davon zu befreien? Entweder durch Umzug oder durch Akzeptanz?

LG
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Re: Lärm und Hass auf andere Leute

Beitragvon sha » Mo 14. Aug 2017, 09:47

mike lowrey hat geschrieben:Hallo sha,

es hat mir großen Spaß gemacht deinen Text zu lesen, er liest sich schön, einfach und verständlich!

Danke Mike, für die Rückmeldung... hmm, nur das mit dem "Spass", da weiss ich nicht recht, wie ich das interpretieren soll.

mike lowrey hat geschrieben:Wohnte einst an einer Hauptstraße in Berlin, wenn ich an sich schon gestresst war, fiel mir der Lärm auch besonders auf.

Ja genau, dann gilt das Sprichwort "Ein Unglück kommt selten allein".
mike lowrey hat geschrieben:Vielleicht die Dinge positiv betrachten, die Menschen lieben lernen. So hab ich das im allgemeinen gemacht.

Das kann ich mir (momentan) bei mir gar nicht vorstellen.

mike lowrey hat geschrieben:
.....weil ich so empfindlich auf Lärm,
mit Abstand am meisten durch Menschen verursachten Lärm reagiere


Vielleicht ist das genau deine Aufgabe, dich davon zu befreien? Entweder durch Umzug oder durch Akzeptanz?

Das Wort "Akzeptanz". oder auch "loslassen". Finde ich im Prinzip schon richtig (vom Verstand her), aber der Mensch ist oft nicht nur ein rationales Wesen ... 647&/
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Re: Lärm und Hass auf andere Leute

Beitragvon mike lowrey » Mo 14. Aug 2017, 10:21

Hallo sha,

hmm, nur das mit dem "Spass", da weiss ich nicht recht, wie ich das interpretieren soll.


Wüsste ich spontan auch nicht, doch kann ich dir mitteilen das es nicht die Situation an sich ist, sondern wie du schreibst.

Es ist eigentlich schon mein ganzes Leben lang mein Problem, aber eben weil der
meiste Lärm von meiner Meinung nach rücksichtslosen, abgestumpften Lärm verursacht
wird (wo viel unnötig und vermeidbar wären), hat sich auch schon grosser Hass
auf viele Leute (und tw. (verbale) Aggressionsausbrüche) entwickelt.

Das kann ich mir (momentan) bei mir gar nicht vorstellen


Andere zum nachdenken oder mitfühlen zu bewegen ist wohl schwierig?! Wäre die Chance bei nicht Umzug nicht größer das du dich entwickelst anstatt sie? :)

Das Wort "Akzeptanz". oder auch "loslassen". Finde ich im Prinzip schon richtig (vom Verstand her), aber der Mensch ist oft nicht nur ein rationales Wesen ...


Gebe ich dir recht :) Genau deswegen vielleicht die Gefühle die du hast Akzeptieren, sie nicht verurteilen und erleben, denn genau das macht wohl grad jede Partei (die lauten Menschen und du) "voreilig" ins Gefühl eingreifen und sich der Wut hingeben.
Durch das erleben kannst du sie verstehen, warum sie rücksichtslos sind, so zumindest meine Erfahrung.

Lieben Gruß
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Re: Lärm und Hass auf andere Leute

Beitragvon sha » Mo 14. Aug 2017, 10:41

mike lowrey hat geschrieben:Hallo sha,

Wüsste ich spontan auch nicht, doch kann ich dir mitteilen das es nicht die Situation an sich ist, sondern wie du schreibst.



Alles klar, danke, dann nehme ich das als Kompliment auf... ;)

mike lowrey hat geschrieben:Hallo sha,
Das Wort "Akzeptanz". oder auch "loslassen". Finde ich im Prinzip schon richtig (vom Verstand her), aber der Mensch ist oft nicht nur ein rationales Wesen ...


Gebe ich dir recht :) Genau deswegen vielleicht die Gefühle die du hast Akzeptieren, sie nicht verurteilen und erleben, denn genau das macht wohl grad jede Partei (die lauten Menschen und du) "voreilig" ins Gefühl eingreifen und sich der Wut hingeben.
Durch das erleben kannst du sie verstehen, warum sie rücksichtslos sind, so zumindest meine Erfahrung.


Ja, da ist schon was dran, habe ich auch schon öfters gehört, das so zu sehen. So auf die Art: annehmen und nicht bewerten oder urteilen... Ist halt (auch wieder) schwierig, ... die Impulsivität (mit dem alten Muster) kommt halt schnell hervor.

Und von einem Menschen, der in sich selbst ruht, wie zb. ein meditierender Meister, da bin ich meilenweit entfernt. und ich weiss nicht recht, ob sowas für mich überhaupt erstrebenswert ist; sicher mehr Gelassenheit wäre immer (meistens) gut.
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