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Hallo, gut dass du hier bist - wir sind schon neugierig auf dich!

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Beitragvon Streiflicht » So 14. Aug 2011, 21:42

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Streiflicht
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Re: Gleichgesinnter

Beitragvon ja » Mo 15. Aug 2011, 08:42

guten morgen streiflicht!

auch dir einen dicken willkommensgruss!!!


_hello_
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Re: Gleichgesinnter

Beitragvon Sarina » Mo 15. Aug 2011, 10:21

Hallo Streiflicht,

von mir auch ein herzliches sm_06

lg Sarina
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Re: Gleichgesinnter

Beitragvon Kopfkino » Mo 15. Aug 2011, 10:31

Hallo Streiflicht!

Schön dass Du hergefunden hast und gleich so ausführlich von Dir berichtest. Danke für die Offenheit!

In vielen Deiner Zeilen habe ich mich wiedergefunden, speziell zum Thema HSP und der Arbeitsalltag. Ich habe in der Vergangenheit sehr ähnlich auf die Sache geblickt und fand es immer befremdlicher was so um mich herum geschieht. Ich habe irgendwann angefangen mich dagegen aufzulehnen, und mich an gewisse Vorgaben einfach nicht mehr zu halten bzw. meine Geschwindigkeit einzuhalten, da ein schnellerer Ablauf zu Lasten der Qualität gegangen wäre. Dafür wurde ich von den Menschen die auf meine Sorgfalt weiterhin zählen konnten sehr geschätzt, bekam aber immer wieder mal Stiche von der Leitung. So Aussagen wie: "Die oder der schaffen es doch auch in der Zeit, warum also Du nicht?" Da ich aber durch meine Art auch Anhänger unter den Arbeitskollegen gefunden habe, konnte ich mich mit ihnen immer kurzschließen, so dass wir ihr gemeinsam erklären konnten, warum das eben nicht geht. Und die Leute die augenscheinlich so schnell ihre Arbeit machten, fiehlen irgendwann negativ auf, da sie vermehrt Flüchtigkeitsfehler gemacht haben und bei den Leuten nicht mehr gerne gesehen wurden. Unter anderem auch weil ihnen die Menschlichkeit abhanden gekommen ist. Ich WAR in der Pflege tätig, zum besseren Verständnis. Trotzdem dass ich mich da ganz gut abschirmen konnte und so durchgekommen bin, was die Rahmenbedingungen angeht, hat mir der Job immer mehr zugesetzt, da ich irgendwann auf andere Art über meine Grenzen gegangen bin, nämlich durch gesteigerte Anteilnahme und immer mehr Augenblicke des Mitleidens. Jetzt schwebe ich so dazwischen und weiß nicht wohin es gehen soll beruflich, werde bald ein Förderungsprogramm für "Ahnungslose" beginnen.

Du hingegen hast ja Deinen Beruf (Deine Berufung) gefunden, und Deine Fotografien sind wirklich sehr schön. Glückwunsch! Das ist schon sehr viel wert! Damit kannst Du sehr viel machen, wenn Du erstmal fertig bist mit der Lehre. Du hast auch die Möglchkeit als Fotograf, Dir mehr Freiraum einzuräumen und vielleicht machst Du Dich damit ja komplett selbständig, so dass Du dem Hamsterrad etwas entfliehen kannst. Also da ist jede Menge drin, worüber Du Dir sicherlich selbst schon Deine Gedanken gemacht hast.

Ich teile ebenso die Liebe zur Musik und das Interesse an spirituellen Themen mit Dir.

Ich würde mich freuen mehr von Dir zu lesen.

Lg,

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Beitragvon Streiflicht » Mo 15. Aug 2011, 22:21

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Re: Gleichgesinnter

Beitragvon Kopfkino » Di 16. Aug 2011, 22:15

Hallo Streiflicht!

Ich hatte vorhin schonmal angesetzt Dir zu antworten, aber irgendwie ist der komplette Text, als ich einen Link einfügen wollte, in den Tiefen des Internets verloren gegangen. Echt unheimlich! _lüpe_

Nun denn, auf ein Neues, jedoch ohne zu vergessen eine Sicherheitskopie zu machen.

Du schriebst: Schon bei meiner von der Außenwelt abgeschotteten Arbeit im Fotostudio brauche ich nach Feierabend noch lange um abzuschalten und meißt kommen sofort beim Schließen der Augen im Bett die Alltagszenen wieder hoch bis ich mich mit hastigem Kopfschütteln wieder "aufschrecke" und merke, dass ich ja doch jetzt eigentlich Ruhe habe.


Das kenne ich ganz gut, da ich ebenfalls dazu neige die Vorkommnisse des Tages, bewegender Natur, im Ruhezustand (so wie Du meist vor dem Schlafen) durchzukauen. Seit ich diese Zeit nutze um zu meditieren, schlafe ich wesentlich besser ein, dafür verarbeite ich diese Dinge dann sehr lebhaft in meinen Träumen. Diese Arbeit birgt die Gefahr sich gedanklich zu sehr zu verketten, und mit einem Vollzeitjob kann dies den Höhepunkt der Intensität erreichen. Da bleibt dann nur noch wenig Zeit für das Seelenheil.

Ich kann auch sehr gut nachempfinden was Du über die Motivation in der Arbeit schreibst. Dazu kommt dass ich ein Autoritätsproblem habe, gesteigert wenn ich die Person zudem für inkompetent halte, und daher sehr empfindlich auf Anweisungen in einem unangemessenem Ton bin und wenn es nur die Zwischentöne sind. Ich bin deswegen auch schon oft angeeckt, da meine Körpersprache wohl sehr deutlich verrät, was ich von meinem Gegenüber und der Art und Weise der Anweisung halte. Das war auch schon in der Schulzeit so. Ich erledige die Aufgabe dann wohl so dass es reicht, aber nicht meinem Anspruch entsprechend.

Du schriebst: Ich hab mir nur das Haus innen mit angesehen. Und da beklomm mich schon diese Furcht und die "krankhafte" Stimmung und das Eingesperrtsein, sodass ich nur noch raus wollte. Als Ersatzleistung musste ich dann einen Aufsatz über meine Eindrücke schreiben und was man an dem Haus verbessern könnte.


Eine weitere Gabe einer HSP, die Atmosphäre in Räumlichkeiten zu erspüren. Ich befand mich in manchen Altenheimen und diversen Pat.- Wohnungen gefühlt auch oft im Wartesaal des Todes. Ich denke Du hast sehr deutlich geschildert was Du bezüglich der Einrichtung für Verbesserungsvorschläge hast, und die Umsetzung würde wahrscheinlich eine Komplettrenovierung bedeuten, könnte ich mir vorstellen. _biggrin_

Du schriebst: Kennst du auch das Gefühl von einem Drang zur "Verplichtung" (oder so ähnlich) manche Leiden die Andere erfahren, ebenfalls fühlen zu müssen/wollen? Konkret zB: Lese ich in der Zeitung, dass ein junger Mensch, vielleicht in meinem Alter bei einem Wohnungsbrand verbrannt ist, dann sagt irgendwas in mir, dass ich das auch erleben müsse.. aus Solidarität oder weil es eben nicht sein darf, dass er das allein tragen muss oder vielleicht auch weil ich mich frage wie sich das anfühlt.


So wie Du schreibst nicht ganz, sondern eher ein Drang sich vorzustellen wie sich etwas anfühlt, z.B. wie es sich anfühlt im Koma zu liegen, mit der Fragestellung was derjenige in diesem Zustand wohl fühlt, wahrnimmt. Schicksale die einem täglich selbst betreffen könnten. Durch meinen Job habe ich mich in manche Situation versucht einzufühlen, manchmal überkamen mich diese Gefühle auch so, durch das was sich so im Raum bewegt (Gedankenformen, Gefühle) auch wenn die Gedanken in mir Unbehagen bereitet haben.

Du schriebst: Was hast du so gelesen?


Also ich habe schon einiges gelesen, speziell zum Thema Weltreligionen, die jüdische Geheimlehre Kabbala (Chakren, Tarot, Engel, Numerologie), Astralreisen, Runen, Mythologie und und und. Das letzte Buch das ich gelesen habe, ist von Edgar Cayce "Du weißt, wer Du warst" und befaßt sich neben der Karmawirkung ("Wir ernten was wir säen." _biggrin_ ), eben um Reinkarnation. Davor habe ich das Kybalion gelesen, basierend auf den hermetischen Gesetzen. Das Buch das Du erwähnt hast kenne ich gar nicht, muß ich mich mal nach umschauen.

Du schriebst: Machst du selbst Musik und welche Richtung begeistert dich am meißten?


Ich habe ja auch eine Gitarre hier rumstehen und hatte irgendwann mal den festen Willen, mit der Hilfe von Peter Bursch, dieses Instrument spielen zu lernen. Tja, was soll ich sagen. Leider mangelte es irgendwann dann doch an Motivation und so staubt sie hier vor sich hin. Ich fand es immer faszinierend den Könnern zuzugucken, bzw. zu lauschen, vor allem wenn die Gitarre eine schöne Stimme untermalte. Das habe ich aber auch bei vielen anderen Instrumenten und überhaupt bei allem was mit Musik zu tun hat, nur beim Gitarre spielen konnte ich mir vorstellen es selbständig zu erlernen. Mich bewegt Musik tief im Inneren, was ich neulich auf einem Konzert wieder lebhaft gespürt habe. In der Öffentlichkeit versuche ich es jedoch auch zu unterdrücken, da es mir unangenehm ist. Ich höre alles mögliche an Musik, außer die Musik für die Harten unter uns...Heavy Metal. _biggrin_ Damit kann ich wenig anfangen, wenn es nicht gerade etwas softer daher kommt. Wie das ein oder andere Stück von Metallica z.B. Aktuell höre ich sehr gerne The XX, Eddie Vedder, Glen Hansard & Markéta Irglová ....Synth- Pop mag ich auch sehr, speziell aus den 80ern (OMD, A- ha, Depeche Mode, Erasure, Alphaville...). Auch einiges aus dem Gothic- Bereich, one of my favorits is Wolfsheim ...u.v.m.

Lg,

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Re: Gleichgesinnter

Beitragvon Kopfkino » Mi 17. Aug 2011, 10:51

Übrigens...

Du schriebst: Ich wünsche dir jedenfalls, dass du deine Berufung bzw Orientierung findest oder einfach nur irgendwas neues probierst - muss ja nicht für ewig sein.


Vielen lieben Dank!
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Re: Gleichgesinnter

Beitragvon Nòlien » Mi 17. Aug 2011, 14:08

Herzlich Willkommen heir!

Mir gefällt wie Du schreibst, ich hoffe wir werden noch öfter etwas von dir lesen!
Liebe Grüße Nólien
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