kopfchaos hat geschrieben:Wenn ich die Lebensgeschichten lese, dann falle ich da komplett rein und empfinde unheimlich viel und muß es erst mal sacken lassen, um etwas Vernünftiges dazu zu schreiben.
Dann sind aber schon soviel andere Beiträge dazwischen, dass ich mir wieder völlig überflüssig mit meinem Gedankengut vorkomme. Ich brauche einfach für alles viel viel länger.... sorry.
Lotta hat geschrieben:Mir geht es auch oft so, dass ich die vielen Beiträge lese und manchmal überfordert bin. Ich fühle mit, ich empfinde ähnlich oder habe sogar stellenweise ähnliches erlebt. Oft geht es mir so, dass ich nach maximal 5 Beiträgen, die ich schreibe (jedes mal wenn ich online bin) überfüllt bin und das erstmal setzen lasse oder es steht eben das schon da, was ich auch dazu geschrieben hätte.
Was soll ich sagen, mir geht es eben so.
Hinzu kommt noch, dass wenn ich mich dann doch "überwinden" kann etwas zu schreiben, denn entsteht beim Schreiben in mir das Gefühl, es ist nutzlos, was ich mitteilen will, totatler Quatsch und nicht wert geschrieben zu werden. Also lösche ich es wieder und setze neu an (was meist genauso scheitert) oder lasse es ganz. Schreibe ich doch etwas und teile es mit allen, dann habe ich anhand der folgenden Beiträge manchmal das Gefühl, ich gehe das Thema von einer völlig anderen Seite an, um die es in diesem Thread aber gar nicht geht. Mit diesen Eindrücken hemme ich mich schließlich selbst auf weitere Themen und Beiträge einzugehen. Aber häufiger noch ist es so, dass ich schnell reizüberflutet bin von dem vielen Text, der überall geschrieben steht und auch von den Themen, die zwar hochinteressant aber schwer auf längere Dauer für mich denkbar sind, vor allem mit Blick auf den PC-Bildschirm.
Das Lesen der Beiträge gibt mir sehr viel. Ich fühle mich euch zugehörig. Das tut mir gut. Das kann ich sehr genießen. Jeder weitere Schritt, mich mitzuteilen, muss in mir durch einen Impuls ausgelöst werden, sonst kommt eben nur Müll bei raus.
Vielen Dank, Zeitreisender, für deine Idee.