,habe dieses Forum hier gesucht und gefunden, nachdem ich einen Test entsprechend des Themas gemacht habe. Laut dieser ca. 30 Fragen gehöre ich zu dieser Gruppe von Menschen - was einiges in meinem Leben erklären würde.
Eigentlich weiß ich nicht so recht, wie ich anfangen soll. Bin 22 Jahre alt, wie im Titel zu sehen weiblich, habe eine Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin wegen meiner Chefin abgebrochen (Mobbing?), mache derzeit eine Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten, in der ich wieder unglücklich bin und in die ich mich jeden Tag quäle weil ich das eigentlich gar nicht machen möchte und die Kollegen sich super unterhalten und amüsieren, während man mich konsequent ignoriert (was nichts damit zu tun hat, dass ich ständig im Mittelpunkt stehen möchte - ganz im Gegenteil!) und für mich nur die Drecksarbeit, Gemecker und Sätze wie "Ich dulde keinen Widerspruch!" übrig hat.
Durch meinen Erzeuger habe ich in meiner Kindheit jahrelang psychische Gewalt erlebt, sodass ich ein Leben in Angst und ohne Selbstbewusstsein führen musste. Was sich auch noch in meinem heutigen Leben so abspielt.
In mir gibt es immer das Gefühl, dass ich daheim nicht ausziehen möchte, weil ich...ja warum eigentlich? Das hat sich für mich bis heute nicht geklärt. Von meiner Mutter kann mich niemand trennen.
Außerdem beherrschen mich viele Ängste - darunter welche, die ich mittlerweile durch eigene Kraft, ohne fremde Hilfe überwunden habe.
Zusätzlich habe ich in der Schule 7 1/2 Jahre Mobbing hinter mir. Warum weiß ich bis heute nicht. Ich habe mich weder aufgeführt wie eine Prinzessin, noch wollte ich ständig im Mittelpunkt stehen oder hätte irgendjemandem etwas Schlechtes gewollt. Das heißt nicht, dass nicht auch ich meine Fehler habe - will ich nicht behaupten! Aber ich weiß einfach bis heute nicht WARUM?
Von allen Seiten wurde ich also bisher klein gemacht und habe nie einen Weg gefunden, mich zu wehren. Dabei habe ich noch mehr gelitten, als es irgendjemand anderes getan hätte. Man stempelte mich ab als jemanden der übertreibt oder meint etwas Besseres zu sein - dabei habe ich schlicht und einfach unter allem gelitten wie ein Hund.
Wenn man sich "nicht um mich kümmert" (innerhalb der Familie), gehe ich ein wie ein Blümchen. Ich bin sehr harmoniebedürftig, bekomme aber genau diese Harmonie niemals in meinem Leben. Mein Leben und ich selbst, sind eine einzige Baustelle, dabei will ich doch nur eins: ICH selbst sein, so wie ich sein möchte. Und akzeptiert werden. Selbstbewusstsein haben. Geschätzt und geliebt werden. Ordnung in meinem Leben haben. Wissen wo ich hingehöre. Das sind alles doch so einfache Dinge. Aber ich weiß nicht wo anfangen und jemand anderen kümmert es nicht - das ist genau das, worunter ich leide: Für alle anderen Menschen in meiner Familie gibt es zig Menschen, die sich um ihn/sie sorgen, um sie/ihn kümmern, für ihn/sie da sind oder einfach mal zuhören. Aber *mal unfreundlich formuliert* keinen Deppen interessiert was ICH mache, was ICH will, wie es MIR geht. Aber ich darf ständig für alle da sein (was ich auch gerene mache) und unter den Stimmungen von anderen Menschen leiden.
Ich weiß das hört sich alles an, als ob ich sagen will: hier bin ich, bedauert mich oder alle Anderen sind schuld, nur ich nicht. NEIN! Ich hoffe nur einfach mal eine Stelle gefunden zu haben, wo MIR jemand zuhört und wo Andere mich verstehen!
Noch dazu bin ich von Sternzeichen Fisch - wie sicherlich bekannt ist, sind die sowieso sehr sensibel
Vielleicht hat euch das ja mal einen Einblick in mein Leben gegeben. Und hoffentlich habe ich euch nicht direkt abgeschreckt.
Allerliebste Grüße, das sensible Mäuschen



Nur diesen Tag morgen muss ich noch durchstehen...