Hallo,
ich bin dann die Neue.
Mir geht es ähnlich wie allen hier.
Ich fühlte mich (bewusst) seit frühester Jugend von meiner Umwelt und ganz speziell von meinen Eltern vollkommen unverstanden und irgendwie hatte ich immer das Gefühl, "nicht passend" zu sein.
Aber erst mal zu mir: ich bin 36 Jahre alt, habe einen 8-jährigen Sohn, bin seit kurzem geschieden, arbeite in der EDV und trainiere in meiner Freizeit eine Kinder- und eine Jugendtanzgruppe. Ersteres ist Beruf, letzteres Berufung mit ganz viel Herzblut.
Mein Sohn ist mit größter Wahrscheinlichkeit auch ein HSP. Nur weil er im Hort und in der Schule ab und an mal "austickt" und wir seit einigen Wochen eine Therapie mit ihm machen, bin ich überhaupt auf das Thema HSP gestossen (worden). Es soll vererbbar sein, also habe ich den Test gemacht. Es waren 239 Punkte.
Ich habe mich in das Thema reingelesen und plötzlich fügten sich ganz viele Puzzleteilchen zu einem Bild zusammen. Auch wenn ich mich nicht als schüchtern bezeichnen würde. Ich bin eher extrovertiert, aber das ist auch das einzige, was nicht wirklich ins Bild passt.
Ich bin aber ganz ehrlich: ich weiss noch nicht, wie ich mit dem Thema umgehen soll.
Im ersten Moment war ich nur erleichtert, daß ich plötzlich was Greifbares in der Hand hatte.
Jetzt bin ich dabei, Infomationen zu sammeln, um meinem Kleenen ein zufriedenes und glückliches Leben zu ermöglichen. Oder ihn wenigstens darin zu unterstützen.
Und deshalb bin ich auf der Suche nach "Gleichgesinnten". Ich scheine sie gefunden zu haben.
Liebe Grüße
Lady_Chaos

Das mit den Puzzleteilchen erlebe ich seit ich hier angemeldet bin und auch sonst zum Thema lese nahezu täglich. Ich finde es sehr beruhigend gar nicht bekloppt zu sein, sondern ganz normal, nämlich HS-Normal.