Hallo und DANKE, dass es dieses Forum gibt.
Ich bin 58 Jahre alt, lebe seit 10 Jahren im Odenwald und eigentlich könnte die Welt in Ordnung sein, wenn da nicht meine seit Jahren "versteckte" Hochsensibilität wär.
Hab mich immer gut zugemauert, in der Öffentlichkeit immer gut drauf und ein prima Zuhörer und Problembewältiger, zu Hause gerne in Ruhe und kreativ und bitte "nicht stören", sonst ist es mit der Kreativität aus....
Mein bisheriges Leben war nicht sehr einfach, ungeliebetes Kind und Jugendzeit, frühe Partnerschaft und Kind, Probleme, 2. Partnerschaft, Stiefkind, Selbständigkeit mit vielen Problemen, Tod des Partners durch Autounfall, Verlust aller Verbindungen zu der Familie und zwischenzeitlich auch "fast" zum Lebenspartner, Tod der Mutter, Verlust des Arbeitsplatzes nach 20 Jahren und und und....
War ziemlich am Ende, weil ich diese vielen Ängste, Demütigungen und sinnlosen Kämpfe nicht mehr ausgehalten habe. Bin seit einen Jahr in Psychotherapie, aber auch das hat nicht den Umschwung gebracht. Von vielen körperlichen Beschwerden wir Allergien, Asthma, Bandscheibenvorfällen und Arthrose will ich gar nicht reden.
Seit ich jedoch erkannt habe, dass ich eben hochsensibel bin, bin ich irgendwie erleichtert, weil es wurde viel über mich mit negativen Vorwürfen gehandelt, von schizophren bis irre......
Das tut weh, ganz tief drinnen.
Inzwischen kann ich mich einigermaßen lieben und muß nicht immer und ständig alle anderen Bedürfnisse erfüllen oder perfekt sein.
ES GIBT AUCH NOCH MICH!
Dieser Lernprozess ist schwierig und ich hoffe, dass ich es in Euerem Raum mit viel Verständnis schaffen könnte.
Alles Liebe für Euch alle
kopfchaos

im Forum und ja du hast völlig Recht, ES GIBT AUCH NOCH MICH!!! Muss ich mir selber des öfteren hinter die Ohren schreiben
