Der MBTI-Thread Erklärung des Modells

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Der MBTI-Thread Erklärung des Modells

Beitragvon Zero-11 » Mo 5. Dez 2011, 04:49

So ich weiss jetzt nicht genau wo ich das reinsetzen sollte daher bring ich es einfach mal hier icon_kidra

http://de.wikipedia.org/wiki/Myers-Briggs-Typindikator
http://de.wikipedia.org/wiki/Keirsey_Temperament_Sorter 1güt

MBTI - Die 16 Grundmuster des Verhaltens
Da ich das Thema besonders wichtig finde damit jeder versteht warum der einzelne Mensch so handelt wie er dies nun mal tut. Werde ich versuchen das Thema hier darzulegen die Kognitiven Funktionen erklären und Schritt für Schritt wichtige Sachen übersetzen die so leider noch nicht vorhanden sind 1güt eine Ordnung wird man hier wohl kaum vorfinden icon_redface da auch vieles Grundwissen schon bei Wikipedia oder so zu finden ist. Der Schwerpunkt liegt eher auf dem was noch nicht erklärt worden ist oder wo die Beschreibung zu schwach ist um zu verstehen worum genau es sich handelt 1güt

Aktualisierung 14.01.2012:
Ich habe mir das bestellte und bereits angekommene Buch "Gifts Differing" vorgenommen und etwas übersetzt um darzustellen wozu der MBTI gut ist _bia_
Ich hege eine persönliche Überzeugung, dass ein Großteil des nicht-physischen Schmerz und Stress in unserer Welt das Ergebnis von Missverständnissen zwischen den Allgemein wohlmeinende Menschen ist und nicht durch irreparable Meinungsverschiedenheiten verursacht wird. Wenn dies so ist, sollten große Gewinne in der Qualität des Alltags für jeden von uns möglich werden, durch ein besseres Verständnis von uns selbst und wie wir unsere Informationen aufnehmen, sie verarbeiten, zu Schlussfolgerungen und Entscheidungen kommen und wie wir unsere Gedanken und Wünsche anderen mitteilen. Eine verstärkte Zusammenarbeit und Harmonie sollte möglich sein wenn wir lernen zu verstehen und zu schätzen wissen, in welcher Weise, andere sich von uns Unterscheiden und Möglichkeiten zu finden mit anderen auf eine Art zu kommunizieren die sie verstehen können und und mit dem Sie zurecht kommen.
Carl Jung schrieb über die Archetypen – diese Symbole, Mythen und Konzepte die offenbar angeboren sind und von den Mitgliedern einer Zivilisation geteilt werden, überwindend und nicht abhängig von Wörtern für Kommunikation und Wiedererkennung. Unterschiedliche Kulturen mögen unterschiedliche Formen Ihrer Archetypen haben aber die Konzepte sind universell. Wenn Persönlichkeitstypen ein solches Konzept ist und wenn es universell ist quer durch die Kulturen, Religionen, und Umfelder geht, was für eine Herausforderung liegt vor uns!
Es könnte sogar die „aha“ Reaktion möglich sein, erfahren durch Wiedererkennung etwas über sich selbst oder der Grund für den Unterschied von jemand anderem, zur Erweiterung zu einer Internationalen Familie über politische und Wirtschaftliche Grenzen. Um Verständnis, Respekt und Akzeptanz der Unterschiede zwischen den Menschen anderer Nationen, Rassen, Kulturen und Glaubensrichtungen zu bringen.
Zuletzt geändert von Zero-11 am Sa 14. Jan 2012, 05:12, insgesamt 6-mal geändert.
Zero-11
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Re: Der MBTI-Thread Erklärung des Modells

Beitragvon Zero-11 » Mo 5. Dez 2011, 06:21

Kognitive Funktion (Primär bei ESFJ und ENFJ) (Hilfsfunktion bei ISFJ und INFJ) (tertiäre Funktion bei ENTP und ESTP) (4. Funktion bei INTP und ISTP)
Fe Erklärt (Feeling Extroverted / Extrovertiertes Fühlen)

Ich lese oft von Leuten die Lenore Thomson Definitionen von Fe als Referenz sehen, und ich fühle, dass ich etwas klarstellen muss. Lenore Thomson ist selbsterklärend eine INTJ und wird auch so beurteilt, und von dem, was ich von ihrer Arbeit gelesen habe, würde ich zustimmen. Sie ist eine brillante INTJ mit einer erstaunlichen Menge an Einsicht über die Theorie der Kognitiven Funktionen. Doch als INTJ, hat sie keine natives Verständnis von Fe, und kann es daher nur verstehen es als ein externes Konzept über ihre Beobachtungen, und darüber hinaus durch Te und Fi zu Filtern. Dies lässt sie in einer Position, wo ihr Verständnis von Fe nur aus der Beobachtung von Fe in anderen kommt, meist xSFJs, und deshalb sind Ihre Beschreibungen von Fe sind nicht ganz klar definiert und sie ist eher voreingenommen als ein Außenseiter.

Deshalb fühle ich mich gezwungen, einige Missverständnisse über Fe zu klären.

Fe ist in seinem Kern ein System des Denkens basierend darauf, wie es sich anfühlt wie Dinge sein sollten oder nicht.

Lasst uns diese Aussage analysieren. Fe ist in seinem Kern ein System der Vernunft - was bedeutet, dass es in der Tat ein Prozess der Analyse, Deduktion und Behauptung ist. Je nachdem, wie es sich anfühlt - bezeichnet eine emotionale, philosophischen und ideologischen Voreingenommenheit. Dinge wie - externe Konzepte, Personen, Orte, etc. sollten sein oder nicht sein - bezeichnet einen Ausdruck und eine Aussage von Erwartungen.

Kombiniere all diese Faktoren, und jetzt verstehst du Fe. Werte und Urteile auf die äußere Welt.

Allerdings schaffen alle diese Faktoren sehr häufig Verhaltensweisen. Fe Nutzer haben oft eine große emotionale Investition in Menschen, auch Fremden. Fe Nutzer haben oft eine große Erwartung in sozialen Bereichen und der emotionalen Interaktion. Fe Nutzer beschäftigen sich oft mit dem, was man emotionale Währung nennen könnte. All diese Verhaltensweisen sind das Resultat von Fe bezogen auf diese Situationen, nicht von Fe an sich selbst. Dies ist eine so wichtige Unterscheidung für die Menschen, die keine nativen Fe Nutzer sind. Fe ist nicht die Summe seiner Ausdrücke, weil seine Äußerungen ein halb Fe ein halb Situation ist, und am wichtigsten nicht alle Fe Nutzer haben den selbe Ausdruck von Fe.

Zum Beispiel würde ein stereotypischer Fe dominant ihr Fe dazu nutzen sich den anderen anzupassen und Harmonie zu schaffen - weil sie das Gefühl haben, wie die Dinge sein sollten. Allerdings ein anderer Fe Nutzer könnte einfach einen Konflikt mit anderen erzeugen, weil sie fühlen die Dinge nicht so machen, wie sie getan werden sollten. Dies beweist, dass Fe nicht die "auskommen" Funktion eher mehr eine Werte Funktion. Fe Anwender bevorzugen oft die Harmonie, weil sie oft das Gefühl haben, dass Harmonie existieren sollte, nicht weil Fe von Natur aus das Bedürfnis nach Harmonie hat. Fe strebt Grundsätzlich danach die Individuellen Werte so einzusetzen um von außen respekt zu erhalten.

Ein klassisches Beispiel dafür ist, wie widerlich einige ENTPs und ESTPs werden können, weil ihr untergeordnetes Fe fühlt wie Dinge auf eine bestimmte Weise sein sollten, geführt von ihrem Verständnis durch Ti wie Dinge funktionieren sollten. Ich habe einige ENTPs und ESTPs kennen gelernt die sehr stark gefühlt haben das Harmonie eine Verschwendung von Zeit wäre. Wie auch immer, dies ist immer noch eine Manifestation von Fe.

Daher so viel wie Fi eine Funktion interner Werte ist. Ist Fe eine Funktion der eigenen äußeren Werten. Dies wird durch die Tatsache, dass die meisten Fe Nutzer genau wissen, wie sie über die Dinge fühlen, aber oft nicht erkennen, wie sie im Inneren fühlen, belegt. Fe Nutzer haben starke Meinungen, sind aber oft ein Rätsel, zu sich selbst - vorausgesetzt, sie machen sich die Mühe, ihre eigenen Gefühle (Fi) in Frage zu stellen, weil Fe Ihnen sagt wie sie sich fühlen sollten. Fe Nutzer können sich selbst davon überzeugen, dass sie Dinge fühlen oder in einer Weise, wie sie das einfach nicht können und dies kann große innere emotionale Konflikte verursachen. Auf der anderen Seite können Fe Nutzer sich selbst davon überzeugen, dass sie etwas fühlen und damit zur Größe motiviert werden. Zum Beispiel eine ESTP, die sich überzeugt, dass sie hart sei, furchtlos, usw. oder eine ESFJ, die sich überzeugt, dass sie wohlwollend, freundlich und geduldig zu ist. In beiden fällen übernimmt das Individuum ein externes/äußeres Ideal für sich selbst und nutzt somit eher Fe als Fi.

Die Idee das Fe grundsätzlich darauf basiert wie andere fühlen ist falsch. Fe kann sich durch die Meinungen anderer beeinflussen lassen, aber es ist ebenso fähig, Kraft dadurch zu erhalten sich gegen die Meinung anderer zu stemmen. Was zählt, ist die Frage, ob der Fe Nutzer fühlt sich von der Meinung anderen beeinflussen zu lassen. Zum Beispiel, ein religiöser Fe Nutzer würde fühlen das es besser wäre Ansichten zu übernehmen um zu ihrer Religion zu passen aber würde sich überhaupt nicht genötigt fühlen die Ansichten einer anderen Religion anzupassen wenn sie sich in Gesellschaft von Menschen anderen Glaubens befinden. Diese Person kann sich gezwungen fühlen, höflich zu sein und harmonisch, und respektiert daher die anderen Glaubensgemeinschaften - das Recht, seine Traditionen, aber wäre der festen Überzeugung, dass sie diese Religion nicht in der Gegenwart dieser praktizieren müsste. Wie auch immer ein Fe Nutzer welcher feindselig zu eine anderem glauben fühlt könnte zerstörend wirken wenn sie fühlen wie es richtig sein sollte. Fe ist einer der größten Gründe für religiöse Auseinandersetzungen.
Offensichtlich fühlen Fe Nutzer in Kriegen der Ideologien sich nicht dazu gezwungen Harmonie herzustellen. In der Tat kommen einige der heftigsten Auseinandersetzungen von 2 Fe Nutzern die unterschiedliche Ansichten haben wie Dinge sein sollten.

Deshalb während Fe gewöhnlich dazu motiviert Harmonisch zu sein und viele andere Dinge die dem zugerechnet werden, weil es eine Funktion äußerer/externer Werte ist, es ist zu beachten das Fe einfach das ist - eine Funktion von externen Werten und als solches ist es viel vielfältiger und anwendbarer als die meisten Definitionen ihm zuschreiben.

Quelle: http://personalitycafe.com/cognitive-fu ... ained.html

Held (dominanter Prozess)
Fe (ExFJ): Die Umgebung muss sozial freundlich sein

Elternteil (sekundärer Prozess)
Fe (IxFJ): Leitet andere an Gruppenethik oder Werte

Pueur (tertiärer Prozess)
Fe (ExTP): kindlich beim verbinden mit anderen

Anima (inferiorer Prozess)
IxTP's mag sich in Menschlichen (persönlichen) Angelegenheiten (einschließlich einer Stellung in sozialen Gruppen) villeicht unterlegen fühlen
Zuletzt geändert von Zero-11 am Mo 5. Dez 2011, 17:25, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Der MBTI-Thread Erklärung des Modells

Beitragvon ja » Mo 5. Dez 2011, 10:07

hallo zero!


Danke für das einstellen dieses threades.
Da dir die mbti-welt wohl wirklich wichtig ist,
finde ich es sehr nett von dir dein wissen zu teilen.

Im übrigen finde ich persönlich die rubrik total passend ausgewählt.



Grüschens
ja.
vertrauen
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Re: Der MBTI-Thread Erklärung des Modells

Beitragvon Zero-11 » Sa 24. Dez 2011, 00:14

@Ja

Naja mir liegt das analysieren wohl eher und bin daher an der Typologie interessiert _nüxweiss_ es sollte jedem zur Verfügung stehen das hilft beim Verstehen des jeweils anderen und das liegt einem HSP wie mir halt am Herzen.
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Re: Der MBTI-Thread Erklärung des Modells

Beitragvon Zero-11 » Do 29. Dez 2011, 04:42

Hier noch etwas Interessantes was man als "Kompatibel" für die Typologie betrachten könnte, aus einer Buchrezension zu den sogenannten Underachievern.

"Wenn Lernen solchen Anforderungen genügen soll, muss berücksichtigt werden, dass Kinder verschiedene Lernstile bevorzugen, das Sehen, Hören, Bewegen, Berühren; ,oft ist ein Lernweg dominant, wird jedoch mit anderen kombiniert` (Huser, 1999, S. 39). Je nach bevorzugter Vorgehensweise ergeben sich vier Lernstiltypen:

-Der Macher mit überwiegend konkret-systematischem Stil bei praktischen, faktenorientierten und gewissenhaften Persönlichkeiten
-Der Denker mit abstrakt-systematischem Stil bei analytisch, gründlich und vernetzt denkenden Persönlichkeiten
-Der Entscheider mit konkret-assoziativem Stil bei energievollen, experimentierfreudigen und willensstarken Persönlichkeiten
-Der Entdecker mit abstrakt-assoziativem Stil bei sozialen, gefühlsbetonten und kreativen Persönlichkeiten"
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Re: Der MBTI-Thread Erklärung des Modells

Beitragvon hapeess » Do 29. Dez 2011, 13:48

Hallo Zero,

vielleicht zu meinem Hintergrund ein paar Informationen. Eventuell sprichst Du mir, wenn Du diese gelesen hast, die Kompetenz eine eigene Meinung zu MBTI zu besitzen nicht mehr rundheraus ab. Ich habe lange Jahre in einem Großunternehmen gearbeitet, davon etliche Jahre mit Personalverantwortung auch im Bereich Personalwesen. MBTI wurde und wird nach wie vor als Instrument bei der Personalrekrutierung eingesetzt. Es hat sich mittlerweile erwiesen, dass MBTI nicht dazu verwendet werden kann, um Prognosen über die zukünftige Leistung und Integrationsfähigkeit des Bewerbers in das bestehende Personaltableau zu tätigen. MBTI beinhaltet zu viele methodische Mängel, um hierzu tauglich zu sein. Wichtige Gesichtspunkte wie soziale Kompetenz und emotionale Intelligenz werden vom Modell nicht erfasst. Weiterhin lässt es etwa Faktoren wie Sozialisation und kulturelles Umfeld eines Menschen außer acht. Diese Faktoren legen die Vermutung nahe, dass MBTI nicht nur im beruflichen Umfeld, sondern allgemein in der Analyse von Persönlichkeitsmerkmalen (oder Präferenzen wie Briggs-Myers es nennt), kein geeignetes Werkzeug ist.

Hinzu kommt, dass den Entwicklerinnen dieses Modells – denn mehr als ein Modell ist es nicht – ganz einfach die fachliche Qualifikation und Ausbildung (Isabel Briggs-Myers hat etwa einen Bachelorgrad in Politikwissenschaften erworben) fehlt, um fundierte Persönlichkeitsbeurteilungen bzw. Einordnungen vornehmen zu können. Nach wie vor sind die fachlichen Hintergründe und Grundlagen nicht offengelegt worden, sodass eine externe Beurteilung der Methodik nicht stattfinden kann. Die Offenlegung und Überprüfung angewandter Methoden ist elementarer wissenschaftlicher Standard, der hier völlig außer acht gelassen wird. Es gibt bisher keine einzige klinische Studie, die auf einer verlässlichen Zahlenbasis darstellen kann, dass MBTI tatsächlich valide, reliable Ergebnisse liefert. Weiterhin hält MBTI bisher keiner normierten Prüfung stand.

Zitat (Kersting et al.):

„Die in Deutschland weit verbreiteten MBTI, DISG und Insights MDI, beruhen auf der Persönlichkeitspsychologie von C.G. Jung oder auf der Theorie "Emotions of Normal People" von Marston, die beide über 80 Jahre alt sind. In heutigen Fachkreisen (z.B. im Berufsverband Deutscher Psychologen und Psychologinnen) werden diese mittlerweile als "antiquierte Modelle ohne empirische Belege" oder als "typologischer Ansatz ohne empirische Forschung" definiert. Von deren Einsatz bei Personalauswahl, Personalentwicklung, Coaching und Training wird hier mittlerweile eher abgeraten. Auch die bekannten HDI und der 16PF berufen sich laut Fachkreisen eher auf veraltete Theorien.“

Zitat Ende.

Zitat (http://diagnostik.sdbb.ch/sites/testrau ... 081015.pdf):

Die Interpretation der Typen wird überstrapaziert und ist z.T. sehr spekulativ. Der theoretische
Hintergrund der verschiedenen Betrachtungsweisen der Typen ist etwas unklar, und die
Begrifflichkeit ist unscharf. Es gibt Analogien, aber auch deutliche Unterschiede zu C.G. Jung.
Es besteht in der Anwendung die Gefahr einer vorschnellen und oberflächlichen Zuordnung von
Persönlichkeitstypen. Die Zuordnung basiert auf einer zu simplen Betrachtung....

Zitat Ende.

Weiterhin wird bei der Gewichtung von Präferenzen nicht zwischen verschiedenen Stärken einer Ausprägung differenziert. Man wird kaum annehmen dürfen, dass die Qualität einer Ausprägung von 95 % einer Präferenz einer Ausprägung von 55 % gleichzusetzen ist.

Zitat (http://www.umsetzungsberatung.de/person ... stests.php):

Der Großteil der Verfahren kommt aus dem angloamerikanischen Sprachraum. Das Problem mit fremdsprachigen Tests ist jedoch, dass beim Übersetzen ihre Normierung verloren geht. Schon kleine sprachliche Nuancen, die bei einer Übersetzung unvermeidlich sind, können dazu führen, dass Testfragen anders beantwortet werden. Oftmals müssen sogar einzelne Items wegen mangelnder Trennschärfe ausgetauscht werden. Das hat die unangenehme Folge, dass auch die gesamte Forschung zu dem amerikanischen oder englischen Original auf die deutsche Version nicht übertragbar ist. Zu vielen Tests gibt es zwar deutsche Versionen, aber es gibt nur wenige Untersuchungen zu ihrer Aussagekraft für eignungsdiagnostische Zwecke.

Zu den kommerziellen Persönlichkeitstests und Fragebögen, die nach der sorgfältigen Untersuchung der Bochumer Forschungsgruppe den öffentlichen Nachweis ihrer Eignung für die Personalauswahl schuldig geblieben sind, zählen unter anderem:

DISG-Persönlichkeitsprofil,

HDI (Hirn-Dominanz-Instrument / Herrmann Dominanz Instrument),

DNLA (Discovery of Natural Abilities) und

OPQ (Occupation Personality Questionnaire).

Ebenfalls kein Nachweis der wissenschaftlichen Fundierung ist nach unserer Kenntnis veröffentlicht zu

Insight Discovery und

Leadership Check (beides kommerzielle MBTI -Varianten).


Die Ursache für dieses schwache Bild dürfte sein, dass kommerzielle Testentwicklungen vor drei beinahe unüberwindlichen Hindernissen stehen: Erstens ist die Entwicklung eines Tests sehr aufwändig, insbesondere wenn es um ein so komplexes Thema wie Persönlichkeit geht. Denn bei der Testentwicklung ist nur der Anfang leicht: Während im Grunde jeder halbwegs phantasievolle Mensch einen plausiblen Test entwerfen kann, sind vor allem die Normierung und eine saubere Validierung mit erheblichem Zeit- und Kostenaufwand verbunden. Da aber nur wenige Auftraggeber bereit sind, den erheblichen Mehraufwand für einen sauber entwickelten Test zu honorieren, liegt es für die Anbieter nahe, sich den steinigen Teil des Wegs zu ersparen und die hohe Treffsicherheit und Trennschärfe ihres Verfahrens nicht mühselig zu beweisen, sondern stattdessen einfach zu behaupten - mit wortreichen Hinweisen auf exzellente Ergebnisse, ihre langjährige Erfahrung und auf zahlreiche hochzufriedene Kunden im In- und Ausland.

Entwicklung solider Tests ist teuer

Zum zweiten gibt es einen unauflösbaren Widerspruch zwischen der Exklusivvermarktung eines Tests und der Bestätigung seiner Validität durch neutrale Studien. Die wissenschaftliche Überprüfung und Anerkennung eines Verfahrens erfordert nun einmal die weitgehende Offenlegung von Methoden und Befunden. Wer seine Investition durch Geheimhaltung und teure Lizenzvergaben zu schützen versucht, erweckt damit unweigerlich den Eindruck von Geheimniskrämerei und bleibt einen nachprüfbaren Validitätsnachweis schuldig.


Zitat Ende.

MBTI mag als Mittel sich selbst besser kennen zu lernen und einordnen zu können durchaus ein legitimer Ansatz sein. Wogegen ich mich ganz entschieden wehre ist, ein solches Modell mit einem Absolutheitsanspruch zu vertreten.


Ich gebe Dir jetzt einmal eine Rückmeldung, wie die Art dessen, was Du sagst, auf mich wirkt. Sobald irgendjemand hier Zweifel an MBTI äußert, holst Du die große Keule heraus und qualifizierst die Aussagen Deines Gegenübers mit Totschlagsargumenten ab. Eine sachliche, differenzierte Auseinandersetzung mit einem Thema, über das man durchaus geteilter Meinung sein kann, sieht anders aus und lässt auch den nötigen Respekt vor Deinem Gegenüber ziemlich vermissen. Es mag durchaus sein, dass Dir MBTI geholfen hat, Dich selbst besser zu verstehen. Das heißt aber noch lange nicht, dass dieses Modell für andere ein genauso schlüssigen Erklärungsansatz liefern muss. In einer derartigen Diskussion ist es nicht eben hilfreich, einen anderen Menschen mit Ausdrücken wie „Na denn gute Nacht“ oder ähnlichem zu belegen.
Vielleicht machst Du Dir einmal Gedanken darüber, dass man anderen Menschen mit derselben Achtung gegenübertritt, die man für sich selber erwartet.

Gruß

HP
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Wenn man zugrunde legt, dass 15 % - 20% aller Menschen hochsensibel sind, besteht eine hohe statistische Wahrscheinlichkeit, dass sie einen Querschnitt der Gesellschaft repräsentativ abbilden. Das lässt den Schluss zu, dass der prozentuale Anteil von Schwerverbrechern innerhalb der Gruppe der Hochsensiblen mit dem Anteil von Schwerverbrechern innerhalb der gesamten Gesellschaft korreliert. (advocatus diaboli aka HPS) Bitte nicht ganz so ernst nehmen, ich erzähle manchmal Unfug supercool
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Re: Der MBTI-Thread Erklärung des Modells

Beitragvon Zero-11 » Do 29. Dez 2011, 23:20

vielleicht zu meinem Hintergrund ein paar Informationen. Eventuell sprichst Du mir, wenn Du diese gelesen hast, die Kompetenz eine eigene Meinung zu MBTI zu besitzen nicht mehr rundheraus ab. Ich habe lange Jahre in einem Großunternehmen gearbeitet, davon etliche Jahre mit Personalverantwortung auch im Bereich Personalwesen. MBTI wurde und wird nach wie vor als Instrument bei der Personalrekrutierung eingesetzt. Es hat sich mittlerweile erwiesen, dass MBTI nicht dazu verwendet werden kann, um Prognosen über die zukünftige Leistung und Integrationsfähigkeit des Bewerbers in das bestehende Personaltableau zu tätigen.


Es hat sich mittlerweile erwiesen... bla bla bla du funktionierst nur in der Gruppe totales Rudelverhalten hier(Schon mal mit Selbstreflexion versucht biste nicht gewohnt, was als Pseudo-HSP) (hast du auch eine eigene Meinung oder laberst du nur das nach was diese Horsties als gut ansehen?)

MBTI beinhaltet zu viele methodische Mängel, um hierzu tauglich zu sein. Wichtige Gesichtspunkte wie soziale Kompetenz und emotionale Intelligenz werden vom Modell nicht erfasst. Weiterhin lässt es etwa Faktoren wie Sozialisation und kulturelles Umfeld eines Menschen außer acht. Diese Faktoren legen die Vermutung nahe, dass MBTI nicht nur im beruflichen Umfeld, sondern allgemein in der Analyse von Persönlichkeitsmerkmalen (oder Präferenzen wie Briggs-Myers es nennt), kein geeignetes Werkzeug ist.


Ach und dewswegen schmeißen wir es über Bord? Niemand preist den MBTI als Heilmittel an er ist nur verdammt nützlich. Methodische Mängel haha yeah oh man (denkst du auch selbst nach) Das ist nur dazu da um das System schlecht zu reden von Leuten die es nicht verstanden haben. Der MBTI zeigt dir an in welchem Fach deine Natur liegt, nicht welche Kompetenzen es noch zu entwickeln gilt (Stichwort vorhandene Muster und nicht etwas was man zu erlernen hat). Es gibt noch andere Analysen z. B. das Enneagram oh man _clown_ der Text besteht nicht aus Konstruktiver Kritik sonder Unverständnis und Besserwisserei.

Hinzu kommt, dass den Entwicklerinnen dieses Modells – denn mehr als ein Modell ist es nicht – ganz einfach die fachliche Qualifikation und Ausbildung (Isabel Briggs-Myers hat etwa einen Bachelorgrad in Politikwissenschaften erworben) fehlt, um fundierte Persönlichkeitsbeurteilungen bzw. Einordnungen vornehmen zu können. Nach wie vor sind die fachlichen Hintergründe und Grundlagen nicht offengelegt worden, sodass eine externe Beurteilung der Methodik nicht stattfinden kann. Die Offenlegung und Überprüfung angewandter Methoden ist elementarer wissenschaftlicher Standard, der hier völlig außer acht gelassen wird. Es gibt bisher keine einzige klinische Studie, die auf einer verlässlichen Zahlenbasis darstellen kann, dass MBTI tatsächlich valide, reliable Ergebnisse liefert. Weiterhin hält MBTI bisher keiner normierten Prüfung stand.


Elementarerer Wissenschaftlicher Standard wasn das? Eine Leitline die sich an der Royal Society orientiert und Ihre Schäfchen im Zaun hält. Es kann auch keine Studie geben die etwas darstellt dafür ist der MBTI viel zu komplex um ihn in so etwas reinzudrücken. Norminierte Prüfung was natürlich wenn es denn Leuten in Hohen Positionen nicht gefällt wird es abgesägt 1alie zum Kotzen sowas.

Zitat (Kersting et al.):

„Die in Deutschland weit verbreiteten MBTI, DISG und Insights MDI, beruhen auf der Persönlichkeitspsychologie von C.G. Jung oder auf der Theorie "Emotions of Normal People" von Marston, die beide über 80 Jahre alt sind. In heutigen Fachkreisen (z.B. im Berufsverband Deutscher Psychologen und Psychologinnen) werden diese mittlerweile als "antiquierte Modelle ohne empirische Belege" oder als "typologischer Ansatz ohne empirische Forschung" definiert. Von deren Einsatz bei Personalauswahl, Personalentwicklung, Coaching und Training wird hier mittlerweile eher abgeraten. Auch die bekannten HDI und der 16PF berufen sich laut Fachkreisen eher auf veraltete Theorien.“
Zitat Ende.


In Fachkreisen was naja sagt ja schon alles. Und wo ist die Neue Alternative zu dem achso Veralterten Modell? Ich warte! Der MBTI wurde durch die Keirsey Temperamente z. B. erweitert es gibt bei den Kognitiven Funktionen immer mehr Beispiele an denen man sich Orientieren kann. Die Sozionik ein ähnliches Modell wird ebenfalls weiterentwickelt.


Zitat (http://diagnostik.sdbb.ch/sites/testrau ... 081015.pdf):

Die Interpretation der Typen wird überstrapaziert und ist z.T. sehr spekulativ. Der theoretische
Hintergrund der verschiedenen Betrachtungsweisen der Typen ist etwas unklar, und die
Begrifflichkeit ist unscharf. Es gibt Analogien, aber auch deutliche Unterschiede zu C.G. Jung.
Es besteht in der Anwendung die Gefahr einer vorschnellen und oberflächlichen Zuordnung von
Persönlichkeitstypen. Die Zuordnung basiert auf einer zu simplen Betrachtung....

Zitat Ende.


Spekulativ nur für diejenigen die keine Muster erkennen können und bei denen sich auch kein Gesamtbild herauskristalisiert. Ein Funktionierendes Modell zu diskreditieren nur um die eigene Inkompetenz zu verschleiern. Unklar und Unscharf - ist ja kein Wunder es sind Präferenzen die aber wenn man weitere Informationen zur Person hat zur richtigen Lösung führen.
Weiterhin wird bei der Gewichtung von Präferenzen nicht zwischen verschiedenen Stärken einer Ausprägung differenziert. Man wird kaum annehmen dürfen, dass die Qualität einer Ausprägung von 95 % einer Präferenz einer Ausprägung von 55 % gleichzusetzen ist.


Ach nein echt hat der Verfasser diese Textes das etwa ganz von alleine heraus gekriegt? Was ein Genie 1alie

Zitat (http://www.umsetzungsberatung.de/person ... stests.php):

Der Großteil der Verfahren kommt aus dem angloamerikanischen Sprachraum. Das Problem mit fremdsprachigen Tests ist jedoch, dass beim Übersetzen ihre Normierung verloren geht. Schon kleine sprachliche Nuancen, die bei einer Übersetzung unvermeidlich sind, können dazu führen, dass Testfragen anders beantwortet werden. Oftmals müssen sogar einzelne Items wegen mangelnder Trennschärfe ausgetauscht werden. Das hat die unangenehme Folge, dass auch die gesamte Forschung zu dem amerikanischen oder englischen Original auf die deutsche Version nicht übertragbar ist. Zu vielen Tests gibt es zwar deutsche Versionen, aber es gibt nur wenige Untersuchungen zu ihrer Aussagekraft für eignungsdiagnostische Zwecke.


Was für eine Billige Entschuldigung ist das denn? Unfähig selbst etwas zu tun eine Firma anheuern und je nach Chinaqualität übersetzen lassen und wenns nicht machbar is dem Kapitalismusabgrund zum Fras vorwerfen. Ist wie mit den ganzen Leutchen die Demokratie toll finden aber von Politik so gar nix wissen wollen.

Entwicklung solider Tests ist teuer

Nicht der Test ist wichtig Nein den der ist nur der Einstieg. Man muss sich in der eigenen Typenbeschreibung wiedererkennen und die Muster des eigenen Typs abgleichen könnnen. Da sieht man mal wieder das diese viel zu hoch bezahlten Sesselfurzer keine Ahnung haben von was Sie eigentlich reden. Schon blöd wenn man sich Elenbogenmäßig nach oben gekämpft hat einem der Mensch an sich völlig egal ist und man daher nur von Ja-Sagern umgeben ist.

Zum zweiten gibt es einen unauflösbaren Widerspruch zwischen der Exklusivvermarktung eines Tests und der Bestätigung seiner Validität durch neutrale Studien. Die wissenschaftliche Überprüfung und Anerkennung eines Verfahrens erfordert nun einmal die weitgehende Offenlegung von Methoden und Befunden. Wer seine Investition durch Geheimhaltung und teure Lizenzvergaben zu schützen versucht, erweckt damit unweigerlich den Eindruck von Geheimniskrämerei und bleibt einen nachprüfbaren Validitätsnachweis schuldig.

Zitat Ende.


ja die Situation hierzulande ist Scheiße deswegen versuch ich es ja auch Kostenlos zur Verfügung zu stellen s_032

MBTI mag als Mittel sich selbst besser kennen zu lernen und einordnen zu können durchaus ein legitimer Ansatz sein. Wogegen ich mich ganz entschieden wehre ist, ein solches Modell mit einem Absolutheitsanspruch zu vertreten.


Verweigerung besserer Verständlichkeit und Erklärungen! Viele Missverständisse würden gar nicht erst aufkreuzen wenn man über dieses System bescheid wüsste. Schwer lesbare Psychologische Einzelteile werden hier Anwenderfreundlich zusammengefasst. Verständlich und Nutzbar genial icon_kidra

Ich gebe Dir jetzt einmal eine Rückmeldung, wie die Art dessen, was Du sagst, auf mich wirkt. Sobald irgendjemand hier Zweifel an MBTI äußert, holst Du die große Keule heraus und qualifizierst die Aussagen Deines Gegenübers mit Totschlagsargumenten ab. Eine sachliche, differenzierte Auseinandersetzung mit einem Thema, über das man durchaus geteilter Meinung sein kann, sieht anders aus und lässt auch den nötigen Respekt vor Deinem Gegenüber ziemlich vermissen. Es mag durchaus sein, dass Dir MBTI geholfen hat, Dich selbst besser zu verstehen. Das heißt aber noch lange nicht, dass dieses Modell für andere ein genauso schlüssigen Erklärungsansatz liefern muss. In einer derartigen Diskussion ist es nicht eben hilfreich, einen anderen Menschen mit Ausdrücken wie „Na denn gute Nacht“ oder ähnlichem zu belegen.
Vielleicht machst Du Dir einmal Gedanken darüber, dass man anderen Menschen mit derselben Achtung gegenübertritt, die man für sich selber erwartet.


Ach nein glaubst du etwa als HSP kann ich nicht einschätzen wie das was ich schreibe auf dich wirkt? Weit gefehlt du konntest nicht mal an einem einfachen Beispiel verstehen was ich damit meinte und hast irgendwelche Fremdmeinungen die dir von deinem Umfeld einprogrammiert worden sind als Ansätze genommen. Da du selber nicht verstehen konntest um was es sich handelt. Weil jemand eine eigene Meinung hat nimmst du gleich alles aus deiner Kiste und versuchst das zu Zerstören was nicht in dein kleines Weltbild passt. Dein letzter Satz zeigt auch von welchem Schlag du bist, ziemlich Arrogant mir vorzuwerfen ich müsse jemanden wie dir Achtung entgegenbrigen obwohl es umgekehrt ja überhaupt nicht der Fall ist, glaubst du ich bin blöd und merk nix oder was. Was glaubst du eigentl. wie viel ich durch den MBTI über andere Menschen gelernt habe und wie ich aus Ihren Texten lesen kann. Wenn du damit zu tun gehabt hast müsstest du das eigentlich wissen. Aber bei den Quellen die du hier angibst hast du wirklich Null Ahnung davon. Ich hab mir das ganze auf Englischen Seiten und etlichen Forenbeiträgen zusammengesucht und mein Erkennungsmuster wird sich stetig verbessern. Du hast auch schon bewiesen das du dich nicht mal richig einordnen kannst - was machst du als Nicht-Hochsensibler in einem HS Forum? Bis jetzt hast du in deinen Beiträgen jeglichen scharfen Verstand vermissen lassen. HSP zu sein bedeutet nicht sich einfach mal überfordert zu fühlen, die Denkleistung ist man von Geburt an gewöhnt da das Nervensystem nicht so viele Eindrücke Filtert. Man schwimmt nicht mit in der Sozialen Hierachie nein man wird wegen seiner Intelligenz gemobbt und als Bedrohung empfunden weil man sich nicht dem primitven Masseverhalten anpassen will. Destruktives Konkurrenzdenken ist für Nicht-HSPs Normaler Alltag da wird halt auf nix wichtiges geachtet Hauptsache man erreicht seine Ziele Konsequenzen werden eh nicht gesehen da die Normalos dafür zu Blind sind.

PS: Du hast eh nicht verstanden was ich sagen wollte andere werden es verstehen und für die ist dieses Schreiben dann auch noch gedacht. Viel spass noch dabei im Strom zu schwimmen eigene Beiträge hast du ja anscheinend nicht drauf.

Mag sein das die Antwort heftig ist aber so ist nun mal meine Meinung ich war schwer daran überhaupt zu Antworten da es sich ja eh kaum lohnt. tränk4 Wenn du für mich in einem anderen Bild erscheinen willst und das korrigieren kannst bitte dann wirst du auch mit dem nötigen Respekt behandelt. Aber ehrlich bin ich nun mal und so gesehen hab ich da keine reale Hoffnung.

Na MBTI Haapes mit welchen 2Typen kommt ein INTJ wohl naturgemäß am schlechtesten zurecht? Das müsstest du Experte über das Thema doch wissen oder?
Deine Antwort hier ist ein Witz und besteht nur aus Firmengeschwafel _hüüh_ und deiner Einschätzung als das Non-Plus Ultra der Böse Zero kommt sofort mit Totschlargumenten. Dem Gegenüber solcher Sachen zu bezichtigen und glauben sich durchsetzen zu können. Was hat dein Text bitte mit Feedback zu tun? Das ist nur dadurch entstanden weil du Hochsensibilität nicht richtig kapiert hast. Dein Post hat auch gezeigt wie nötig hier eine Abgrenzung wird Freu dich du hast mich Inspiriert big_smoke

Du brauchst dich hier gar nicht erst zu entrüsten und rumheulen wie sehr ich doch Urteilen würde, Beweise mir einfach das Gegenteil und die Sache ist gegessen.

Wenn du den MBTI aus persönlichen Gründen ablehnst bitte aber komm mir nicht mit der Intellektuellen schiene da rennst du nur gegen eine Wand.
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Re: Der MBTI-Thread Erklärung des Modells

Beitragvon Jamania » Fr 30. Dez 2011, 09:52

Zero-11 hat geschrieben: ...man wird wegen seiner Intelligenz gemobbt ...


Und du denkst tatsächlich, dass du wegen einer Intelligenz (die ich dir nicht absprechen möchte, die mir persönlich aber auch im Vergleich mit nicht-HSP nicht ganz so ersichtlich wird) in deinem Leben oft gemobbt wurdest? _hüüh_
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Re: Der MBTI-Thread Erklärung des Modells

Beitragvon Zero-11 » Fr 30. Dez 2011, 12:29

Es ist zumindest ein sehr großer Faktor du kannst auch Intelligenz mit einem ähnlichen Begriff austauschen ich greife immer zu dem Begriff der einfachsten zu greifen ist. Nicht nur meine Stimmung schwankt sondern auch der Rhytmus wie mir Wörter zu fliegen. Als HSP ohne Feedback und ohne Hintergrundwissen um das Thema kann man davon leider nichts Wissen und gerade bei anderen Persönlichkeitstypen tut der glauben an die eigenen Werte auch stark schwanken ein ISFP oder INFP z. B. haben so was wie unerschütterliches Selbstvertrauen durch die Fi dominanz.

Und du denkst tatsächlich, dass du wegen einer Intelligenz (die ich dir nicht absprechen möchte, die mir persönlich aber auch im Vergleich mit nicht-HSP nicht ganz so ersichtlich wird) in deinem Leben oft gemobbt wurdest? _hüüh_


ich werde es mal versuchen darzustellen - ein HSP ist es von Anfang an gewöhnt mehr zu denken sich den Kopf über sämtliche Dinge zu zerbrechen. Das führt zu einem anderen Verhalten und zu anderen Ergebnissen. Das schlechte Nicht-HSP Beispiel sieht das dieses Verhalten von der Gruppe abweicht und einen Negativen einfluss auf seine Stellung haben könnte.
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Re: Der MBTI-Thread Erklärung des Modells

Beitragvon Zero-11 » Sa 14. Jan 2012, 05:40

Bei Wikipedia unter Carl Gustav Jung zu finden die "Kognitiven Funktionen" etwas modifiziert big_smoke
Die Typen in Klammern sind diejenigen die diese Funktion Dominant/ an erster Stelle/ als Autopilot nutzen.

Psychologische Typen

Bei seinem täglichen Umgang mit Patienten merkte Jung schnell, dass Menschen sehr verschieden sind und daher auch unterschiedlich behandelt werden müssen. Daraufhin entwickelte er die Unterscheidung in extravertierte und introvertierte Menschen.

Als extravertiert bezeichnete er einen Menschen, dessen Verhalten auf die äussere, objektive Welt ausgerichtet und von ihr geleitet wird. Introvertierte Menschen sind dagegen auf ihre innere, subjektive Welt ausgerichtet und verhalten sich nach ihr. Da diese Differenzierung nicht ausreichte, entwickelte er ein Modell, bestehend aus vier Funktionen – Denken(Thinking), Fühlen(Feeling), Intuition und Empfinden(Sensing) – das, kombiniert mit dem Attribut introvertiert oder extravertiert, acht Möglichkeiten ergibt, aus denen sich je nach Paarung acht Typen zusammensetzen lassen. In seinem Werk „Psychologische Typen“ von 1921 schrieb er darüber.

Te: extravertiertes Denken orientiert sich stark an objektiven und äusseren Gegebenheiten und ist oft, aber nicht immer an konkrete und reale Tatsachen gebunden. Personen mit diesem Typus haben ein hohes Rechtsbewusstsein und fordern gleiches von anderen. Dabei gehen sie teilweise kompromisslos vor, nach dem Motto „Der Zweck heiligt die Mittel“; eine konservative Neigung ist gegeben. Aufgrund der untergeordneten Gefühlsfunktion wirken sie oftmals gefühlsarm und unpersönlich. (ENTJ, ESTJ)
Fe: extravertiertes Fühlen ist altruistisch, erfüllt wie keine andere Funktion die Konventionen und verfügt über eher traditionelle Wertmassstäbe. Bei zu viel Objekteinfluss wirkt dieser Typ kalt, unglaubwürdig und zweckorientiert und kann in seinem Standpunkt alternieren und daher anderen unglaubwürdig vorkommen. Dieser Typus ist nach Jung am anfälligsten für Hysterie. (ESFJ, ENFJ)
Se: extravertiertes Empfinden ist eine vitale Funktion mit dem stärksten Lebenstrieb. Ein solcher Mensch ist realistisch und oft auch genussorientiert. Bei zu starkem Objekteinfluss kommt seine skrupellose und teilweise naiv-lächerliche Moral zum Vorschein. In Neurosen entwickelt er Phobien aller Art mit Zwangssymptomen und ist nicht fähig, die Seele des Objektes zu erkennen. (ESTP, ESFP)
Ne: extravertierte Intuition strebt nach Entdeckung von Möglichkeiten und opfert sich u. U. dafür auf; werden keine weiteren Entwicklungen gewittert, kann die Möglichkeit genauso schnell wieder fallengelassen werden. Dabei nimmt dieser Typ häufig nur geringe Rücksicht auf die Umgebung. Er lässt sich leicht ablenken, bleibt nicht lange genug bei einer Sache und kann deshalb zuweilen die Früchte seiner Arbeit nicht ernten. (ENFP, ENTP)
Ti: introvertiertes Denken schafft Theorie um der Theorie willen und ist wenig praktisch veranlagt. Es ist eher um Entwicklung der subjektiven Ideen als um Tatsachen bemüht. Andere Menschen werden oft als überflüssig oder störend empfunden, weswegen diese Typen als rücksichtslos oder kalt erscheinen. Dadurch besteht die Gefahr, dass sie sich isolieren. (INTP, ISTP)
Fi: introvertiertes Fühlen ist schwer zugänglich und oft hinter einer banalen oder kindlichen Maske versteckt. Diese Menschen sind harmonisch unauffällig und zeigen wenig Emotionen, auch wenn diese erlebt werden; Emotionen sind bei ihnen nicht extensiv sondern intensiv. In einer Neurose kommt ihre heimtückische, grausame Seite zum Vorschein. (INFP, ISFP)
Si: introvertiertes Empfinden führt zu charakterbedingten Ausdruckserschwerungen. Die Personen sind oft ruhig und passiv. Ihre künstlerische Ausdrucksfähigkeit ist dafür stark ausgeprägt. Sie bewegen sich in einer mythologischen Welt und haben eine etwas phantastische und leichtgläubige Einstellung. (ISFJ, ISTJ)
Ni: introvertierte Intuition kommt bei Menschen vor, die sich für die Hintergrundvorgänge des Bewusstseins interessieren. Nicht selten sind sie mystische Träumer oder Seher einerseits, Phantasten und Künstler andererseits. Sie versuchen ihre Visionen in ihr eigenes Leben zu integrieren. Im Falle einer Neurose neigen sie zur Zwangsneurose mit hypochondrischem Erscheinungsbild. (INFJ, INTJ)

Jung ordnete alle denkenden und fühlenden Funktionen als rational und alle empfindsamen und intuitiven Funktionen als irrational ein. Anwendung finden die psychologischen Typen Jungs vor allem in abgewandelter Form mit dem Myers-Briggs-Typindikator sowie der Sozionik.

Jung schlug 4 Hauptfunktionen des Bewusstseins vor:

Two perceiving functions: Sensation and Intuition Pi Si Se Ni Ne
Two judging functions: Thinking and Feeling Ji Fi Fe Ti Te

Zwei Wahrnehmungs- Funktionen: Sensation and Intuition (Empfindung und Intuition) Pi
Zwei Urteilungs- Funktionen: Thinking and Feeling (Denken und Fühlen) Ji

The eight psychological types are as follows: http://en.wikipedia.org/wiki/Psychological_Types

Extraverted sensation
Introverted sensation
Extraverted intuition
Introverted intuition
Extraverted thinking
Introverted thinking
Extraverted feeling
Introverted feeling
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