Hochsensibilität ist normal

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Hochsensibilität ist normal

Beitragvon Anders » Do 18. Jan 2018, 10:37

Guten Morgen zusammen.
Mir ist die Idee gekommen, dass das was als Hochsensibel bezeichnet wird, rein evolutionär und biologisch normal ist. Für unsere menschlichen Vorfahren waren diese Fähigkeiten Normalität und eine wichtige und sinnvolle Hilfe im Alltag. Nicht wir hier sind übermäßig sensibel, sondern viele Menschen heutzutage sind ziemlich abgestumpft. Abgestumpft z.B. durch den körperlichen Gewöhnungseffekt.

Oder aber auch das man seine Sensitivität ab-erzogen bekommt. Man soll sich nicht so anstellen, nicht so empfindlich sein, wird dazu aufgefordert mehr auszuhalten, "tapfer" zu sein. Das scheinen viele Menschen mit "erwachsen sein" in Verbindung zu bringen und es fängt oft schon in der Kindheit an, das man dazu aufgefordert wird. Wenn einem etwas weh tut wird erwartet das man nicht weint, usw. Nun gibt es eine Minderheit an Menschen, bei denen das ab-erziehen ihrer natürlichen Sensitivität (aus unterschiedlichen Gründen) nicht funktioniert hat. Aber an Babys sieht man, das die Sensitivität bei jedem Mensch vorhanden ist, somit ist das was als Hochsensibel bezeichnet wird normal bei den Menschen.

Und eigentlich sind es die abgestumpften oder minder-sensiblen Menschen, die "unnormal" geworden sind. Da sie aber in der Mehrzahl sind, wird die Minder-Sensibilität als gesellschaftliche Norm-Grundlage genommen.

Darauf gekommen bin ich durch den Vergleich mit dem Thema Laktose Intoleranz. Eigentlich ist es körperlich normal das Menschen ab einem gewissen Alter keine Laktose mehr vertragen, sobald sie keine Muttermilch mehr brauchen. Laktose auch als Erwachsener verdauen zu können ist eigentlich unnormal. Aber weil es mittlerweile die Mehrheit ist, wird die eigentlich normale Laktose-Intoleranz heutzutage als Krankheit diagnostiziert. So ähnlich ist es auch mit der Sensitivität der Menschen, unser Level an Sensitivität ist normal und natürlich, aber weil die Mehrheit heutzutage davon abweicht, wird die Mehrheit als Norm genommen obwohl deren verminderte Sensitivität unnormal und unnatürlich ist.

Es sollte nicht unser Problem sein, wenn die Mehrheit von der eigentlichen Normalität abweicht. Nicht wir sind Hochsensibel oder übermäßig sensibel, sondern wir sind normal sensibel und die meisten anderen sind Mindersensibel.

Das was wir als erhöhte Sensibilität bezeichnen kommt in natürlicher Weise bei sehr vielen Lebewesen vor. Menschliche Babys haben normaler Weise alle diese Sensitivität, aber auch bei vielen Tierarten (wo es eben nicht ab-erzogen wird) ist diese Sensitivität natürlich und normal, auch bei erwachsenen Tieren. Und auch bei Tierarten, mit denen der Mensch genetische Gemeinsamkeiten hat. Wir sollten uns eigentlich nicht von der Minder-sensiblen Mehrheit als unnormal abstempeln lassen, nur weil wir in der Minderheit sind. Nicht wir sind Hochsensibel, sondern viele Menschen sind Minder-sensibel, zumindest wenn man es aus biologischer Sicht und biologischer Norm betrachtet.

Ich kenne auch die neurowissenschaftliche Theorie, dass im Laufe des Heranwachsens sich der vordere Stirnlappen verkleinert (welcher bei Babys noch größer ist) und dadurch die Reizfilterung des Gehirns ermöglicht wird. Es ist aber nicht gesagt, dass die Verkleinerung des Stirnlappens normal ist, nachträgliche Verkleinerungen des Gehirns sind eigentlich nicht üblich. Und das was wir als Hochsensibel bezeichnen betrifft mehr als nur die Reizfilterung des Gehirns.
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Re: Hochsensibilität ist normal

Beitragvon abstract » Do 18. Jan 2018, 11:59

Hallo ihr

Anders hat geschrieben:Aber an Babys sieht man, das die Sensitivität bei jedem Mensch vorhanden ist, somit ist das was als Hochsensibel bezeichnet wird normal bei den Menschen.
...

Darauf gekommen bin ich durch den Vergleich mit dem Thema Laktose Intoleranz. Eigentlich ist es körperlich normal das Menschen ab einem gewissen Alter keine Laktose mehr vertragen, sobald sie keine Muttermilch mehr brauchen. Laktose auch als Erwachsener verdauen zu können ist eigentlich unnormal. Aber weil es mittlerweile die Mehrheit ist, wird die eigentlich normale Laktose-Intoleranz heutzutage als Krankheit diagnostiziert. So ähnlich ist es auch mit der Sensitivität der Menschen, unser Level an Sensitivität ist normal und natürlich, aber weil die Mehrheit heutzutage davon abweicht, wird die Mehrheit als Norm genommen obwohl deren verminderte Sensitivität unnormal und unnatürlich ist.

...

Das was wir als erhöhte Sensibilität bezeichnen kommt in natürlicher Weise bei sehr vielen Lebewesen vor. Menschliche Babys haben normaler Weise alle diese Sensitivität, aber auch bei vielen Tierarten (wo es eben nicht ab-erzogen wird) ist diese Sensitivität natürlich und normal, auch bei erwachsenen Tieren.
...


Die Aussagen zur Laktoseintoleranz kann ich nachvollziehen. Wenn man sich die Verteilung weltweit ansieht und vielleicht auch "The China Study" kennt, kann man es es sogar auf den Kuhmilchkonsum zurückführen, dass bestimmte Kulturen sich an Laktose gewöhnt haben und sie deshalb besser vertragen.

Nur verstehe ich nicht, warum du hier davon ausgehst, dass alle Babys gleichsensibel geboren werden. Auch Babys sind unterschiedlich ausgestattet und unterschiedlich sensibel oder "unsensibel". Bereits vor der Geburt verhalten sich Babys unterschiedlich im Mutterleib. Den Zusammenhang zur Laktoseintoleranz verstehe ich daher nur bedingt. Im Strang Frühgeburten=HSP schreibst du, dass Neugeborene unterschiedlich sensibel sind, sie mögliche Geburtstraumata unterschiedlich gut verarbeiten, da ein Kind robuster ist als das andere. Worauf möchtest du hinaus?

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Re: Hochsensibilität ist normal

Beitragvon Rauhnacht » Do 18. Jan 2018, 14:16

Hi Anders,

ließ dich doch mal in die Literatur zu dem Thema ein, inzwischen gibt es schon einiges an Forschung dazu. Tatsächlich wird HSP vererbt oder kann zeitweise durch besonders traumatische Erfahrungen entstehen. Durch Erziehung kann man Sensibilität unterdrücken, was aber weiter nichts an der Tatsache ändert, dass man Hochsensibel ist.
Die "normal" empfindenden Menschen sind in der großen Überzahl, weswegen wir die "Besonderen" sind. Eine zu hohe Sensibilität konnte im Lauf der Evolution sicher von Vorteil sein, aber nachdem es weniger Menschen mit der Veranlagung gibt, werden "normale" Menschen im Hinblick darauf mehr Erfolg bei der Verbreitung ihrer Gene gehabt haben.
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Re: Hochsensibilität ist normal

Beitragvon Rakete » Do 18. Jan 2018, 15:35

Hallo Anders,

genau diesen Gedanken hatte ich gestern auch, als meine Frau bemerkte, dass sie irgendwie viel sensibler geworden ist auf körperliches Befinden.
Vielleicht liegts bei Ihr am älter werden? Nein, ich denke nicht unbedingt. Sie ist mittlerweile Yogalehrerin und macht jetzt noch eine Fortbildung.
Dort werden solche Dinge gelehrt wie Achtsamkeit, und auch das Empfinden des Körpers wahrzunehmen. Zudem übt sie täglich Yoga.
Sie bemerkte auch schon, dass sie sich mittlerweile immer besser in mich hineinversetzen kann, und mich immer besser versteht, warum ich
sensibel auf diverse Sachen bin. Früher konnte Sie das nicht!

Ja, ich denke auch, dass wir normalsensibler sind wie der abgestumpte Rest. Nunja, früher haben diese Eigenschaften für ein Überleben gesorgt,
heute in dieser abgestumpften Welt sind sie unnütz, bzw. sogar hinderlich. Nehmen wir mal die Wahrnehmungsfähigkeit für irgendwelche
Bewegungen die nicht im Fokus des Auges liegen. Also ich sehe nachts den Fuchs am Straßenrand sofort, oder auch sonst, sei es nur ein Blatt
welches sich bewegt, oder die Maus die über die Straße rennt. Also ich wäre der perfekte Jäger, mir entgeht nichts!
Oder Wachposten, vielleicht kann ich drum Nachts nicht schlafen???
In der heutigen Welt sind diese Fähigkeiten schlicht nicht mehr so wichtig, weshalb das auch verkümmert. Im Sport oder beim Autofahren
braucht man das noch, aber sonst? Tjo, und wir haben das nicht verlernt. Und jetzt kann sein das verschiebt sich auch auf andere Gebiete.
Oder ist die allgemeine Überflutung mit Reizen? Überall blinkt und tönt es, wer das ausblenden kann hats leichter.
Seien es nur die zappelnden Smilies rechts neben dem Eingabefeld hier.
Der Mensch ist programmiert darauf das wahrzunehmen, also meine kleine Tochter guckt die gerne an. Das erklärt auch warum Menschen
so gerne Fernseher schauen, oder irgendwo beim Sport zuglotzen. Also ich kann nicht mehr lange Fernseher schauen, da wird mir schwindlig
davon und ich fühle mich unwohl. Liegt auch an den vielen tollen Kameraschwenks und das schnelle wechslen der Szenen, also muss das alle
2 Sekunden sein?

Nur obs hilft, wenn man das Problem umdreht? Also 80 % der Bevölkerung anmault die seien nicht normal? Also selbst wenn ich das
manchmal versuche gibt es so dermaßen eine drauf! Ich werde angeschnauzt: Sei nicht so sensibel! Versuche ich dann zu erklären warum,
dann stoße ich nur auf Ablehnung, oder es wird nur noch eine draufgesetzt bis ich wieder verstumme.

Irgendwie ist es beides. Eine göttliche Gabe! Und ein teuflischer Fluch! Zugleich!

Ich selbst habe an mir bemerkt, dass ich mich auch stumpf machen kann. Nur empfinde ich dann garnichtsmehr. Alles ist egal.
Und ich habe dann so ein losgelöstets Gefühl. Das sind dann meine depressiven Phasen. Es passiert was wie ein Streit, ich bin
mit Reizen überflutet, dann dauert das wieder ein paar Tage bis es besser wird. Kommt dann zu schnell was blödes komme
ich da nicht mehr heraus. Vielleicht sollte ich mich echt mal ausklinken, quasi einen Feldversuch machen. Komisch, im Urlaub ist
alles irgendwie besser was so Allgemeinbefinden und sonstige Symptome angeht. Aber was soll man machen? Urlaub für immer?

Maik
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Re: Hochsensibilität ist normal

Beitragvon DesdiNova87 » Do 18. Jan 2018, 19:33

Anders hat geschrieben:Guten Morgen zusammen.
Mir ist die Idee gekommen, dass das was als Hochsensibel bezeichnet wird, rein evolutionär und biologisch normal ist. Für unsere menschlichen Vorfahren waren diese Fähigkeiten Normalität und eine wichtige und sinnvolle Hilfe im Alltag. Nicht wir hier sind übermäßig sensibel, sondern viele Menschen heutzutage sind ziemlich abgestumpft. Abgestumpft z.B. durch den körperlichen Gewöhnungseffekt.


Auch bekannt als "Hunter vs farmer hypothesis" aus der ADHS-Forschung:

Hartmann notes that most or all humans were nomadic hunter-gatherers for hundreds of thousands of years, but that this standard gradually changed as agriculture developed in most societies, and more people worldwide became farmers. Over many years, most humans adapted to farming cultures, but Hartmann speculates that people with ADHD retained some of the older hunter characteristics.

A key component of the hypothesis is that the proposed "hyperfocus" aspect of ADHD is a gift or benefit under appropriate circumstances. The hypothesis also explains the distractibility factor in ADHD individuals and their short attention span for subject matter that does not interest the individual (which may or may not trigger hyperfocus), along with various other characteristics such as apathy towards social norms, poor planning and organizing ability, distorted sense of time, impatience, attraction to variety or novelty or excitement, and impulsiveness. It is argued that in the hunter-gatherer cultures that preceded farming societies, hunters needed hyperfocus more than gatherers.


https://en.wikipedia.org/wiki/Hunter_vs ... hypothesis
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Re: Hochsensibilität ist normal

Beitragvon DesdiNova87 » Do 18. Jan 2018, 19:46

Anders hat geschrieben:Eigentlich ist es körperlich normal das Menschen ab einem gewissen Alter keine Laktose mehr vertragen, sobald sie keine Muttermilch mehr brauchen. Laktose auch als Erwachsener verdauen zu können ist eigentlich unnormal.


Was ist schon normal und wer legt das fest? Es ist kein Zufall, dass sehr viele Menschen im nördlichen Europa ihr Leben lang Laktose vertragen (in Skandinavien soll dies bei 97% der Bevölkerung der Fall sein!), sondern eine evolutionäre Anpassung, die extrem rasch vonstatten ging, und sich dabei parallel in mehreren Kontinenten entwickelte.

Surprisingly, with respect to dairying, human populations on separate continents seem to have led parallel lives — or rather, followed parallel evolutionary trajectories. Recent evidence suggests that cattle may have been domesticated independently in several places, including Africa. As African populations began herding cattle, lactose tolerance became an advantageous trait. The stage was set, in Africa too, for the spread of a lactose tolerance mutation. In January 2007, an international team of researchers led by geneticist Sarah Tishkoff announced that they had uncovered the genetic roots of Africans' lactose tolerance. Just as in Europe, on this continent, mutations (in this case, probably three) randomly arose, and these happened to have the effect of keeping the lactase gene switched on. And just as in Europe, these mutations were favored by natural selection and quickly spread through dairy-dependent populations.


https://evolution.berkeley.edu/evolibra ... 01_lactose
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Re: Hochsensibilität ist normal

Beitragvon abstract » Do 18. Jan 2018, 19:50

@DN87
Hast du dazu auch die Originalquelle? Gerne auch auf Schwedisch.
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Re: Hochsensibilität ist normal

Beitragvon abstract » Do 18. Jan 2018, 20:52

@DN86 und Anders
Wollt ihr "naive Neuankömmlinge" hier spekulieren, etwas machen oder Lieschen Müllers Meinung zelebrieren? _möh_ 'paint#

Sowohl AD(H)S- als auch (Asperger-)Autismustests sind schon lange über die gesetzliche Krankenkasse möglich. Wer sich ernsthaft dafür interessiert, setzt bestimmt nicht an diese vorhersehbare kuschelige Diskussion an. #bäh#

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Re: Hochsensibilität ist normal

Beitragvon Anima (Lufthauch) » Do 18. Jan 2018, 22:17

Anders hat geschrieben:Es sollte nicht unser Problem sein, wenn die Mehrheit von der eigentlichen Normalität abweicht. Nicht wir sind Hochsensibel oder übermäßig sensibel, sondern wir sind normal sensibel und die meisten anderen sind Mindersensibel.

Mal ganz abgesehen von deiner „Evolutions-Theorie“, ich verstehe noch nicht den Sinn dahinter, Hochsensibilität als „normal“ deklarieren zu wollen.
Soll dadurch das geringe (hoch)sensiblere Selbstwertgefühl aufgewertet werden?
Sollen die abgestumpften Mindersensiblen in Richtung Sensibilitätserhöhung (als dem biologischen Normalzustand) „zurück“-erzogen werden?
Soll man sich als Sensibler dadurch besser gegen potenzielle Einflussnahmen durch die Mehrheit der Mindersensiblen wehren lernen?
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Re: Hochsensibilität ist normal

Beitragvon Wyontl » Do 18. Jan 2018, 23:08

Glaube mich daran erinnern zu können, irgendwo gelesen zu haben, dass auch Tiere – insbesondere Katzen, Hunde, Pferde und Nagetiere – etwa zum selben Prozentsatz wie Menschen, nämlich zu 15 bis 25 %, hochsensibel sind und noch stärker auf Reize reagieren als ihre Artgenossen. Kann momentan keine Quelle nennen, werde mich mal auf die Suche machen...

Meine Theorie: Beide "Sorten" Tier oder Mensch waren für das Überleben der Art notwendig.

Wenn ein Hochsensibler beim ersten Anzeichen von Gefahr (z.B. Brandgeruch) aus tiefen Schlaf erwacht und seine Gruppe warnt, dann hat diese Gruppe eine größere Überlebenschance.

Die ca. 80% Nicht-ganz-so-Sensiblen sind in der Regel weniger ängstlich, wenn es um Neues und Unbekanntes geht. Nicht-ganz-so-Sensiblen wird es also leichter fallen, neue Lebensräume und neue Nahrungsquellen zu erkunden.

Die Welt ist groß - die Risiken auch. Vielleicht deshalb mehr Nicht-ganz-so-Sensible? (Verluste können eher verkraftet werden - im Sinne des Arterhaltes)
Ein "Wachhund" dagegen reicht?

Beide "Sorten" Mensch wären demnach normal. Jede "Sorte" erfüllt ihren Zweck.
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