Hs-Tests und Barnum-Effekt

Was gibt es neues und interessantes? Diskussionen zum Ursprung von Hochsensibilität!

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Hs-Tests und Barnum-Effekt

Beitragvon ja » Sa 29. Okt 2011, 14:21

hallo forumianer!



Angestossen durch ein statement von „jamania“ ("differenzierter Denker, der seine eigenen Muster versucht zu entdecken und möglichst viel von außen Vorgebenes auf den Prüfstand stellt") in einem anderen thread und meine stetigen zweifeln
bin ich gedanklich mal wieder an der fragestellung des bezuges von: hs-tests und barnum-effekt hängen geblieben.


So möchte ich gerne mal allgemein „in die runde“ fragen,
wie ist den so euer statement dazu?



_gruebel_
ja.



ps
tante wiki sagt
http://de.wikipedia.org/wiki/Barnum-Effekt
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Re: Hs-Tests und Barnum-Effekt

Beitragvon Celina » Mo 31. Okt 2011, 10:54

...
Zuletzt geändert von Celina am Sa 19. Nov 2011, 14:49, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Hs-Tests und Barnum-Effekt

Beitragvon Anke » Mo 31. Okt 2011, 13:53

Ich denke, dass gerade bei HS der Barnum-Effekt bei Tests nicht unterschätzt werden darf. Wenn man sich ewig fragt warum man "anders" / sensibler als seine Mitmenschen ist und dann bekommt das ganze auf einmal einen Namen, dann möchte man in dem Test doch auch das "richtige" Ergebnis haben. Die Fragen sind doch auch meist so gestellt, dass man auch leicht seine eigene Sensibilität ein wenig überinterpretieren kann. Also ich habe zumindestens "gemerkt" bei welchen Fragen ein "besonders zutreffend" deutlich für HS spricht.
Gleiche Effekte gibt es aber auch bei anderen Tests, z.B. Eltern- / Lehrer-Fragebögen zum Thema ADHS oder ähnliches. In der Tendenz kommt das heraus, von dem man vor dem Test überzeugt ist _lüpe_
Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen.
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Re: Hs-Tests und Barnum-Effekt

Beitragvon atemlos » Di 1. Nov 2011, 12:05

Naja, pauschal würd ich sagen, da ist bestimmt was dran.

ABER, es ist definitiv nicht so, dass jeder der sich selbst zu so einem Test manövriert hat pro Hochsensibilität ist! Ich war/bin so ein Beispiel. Es ist aber auch nicht so, dass ich mich hier jetzt (im Sinne von "Mein ist Testergebnis ist deshalb repräsentativ") profilieren will. Wollte das auch nur mal in den Raum stellen.

Sind diejenigen die nicht wahr-haben-wollen dass sie vielleicht HSP sind (also "negativ" eingestellt sind), diejenigen die neutral und "ehrlich" und diejenigen die sich wünschen für all das bzw. für ihr Leben eine Erklärung/Entschuldigung zu haben (also positiv eingestellt sind) gleichverteilt? Würde eine Gleichverteilung den Barnum-Effekt statistisch aufheben oder ausgleichen? Ist nicht mein Spezialgebiet, vielleicht ist ja jemand hier vom Fach und kann diesen Teilaspekt professioneller beleuchten?

Viele Grüße
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Re: Hs-Tests und Barnum-Effekt

Beitragvon ja » Di 1. Nov 2011, 14:38

hallo liebe atemlos,


da ich auf „dem schlauch stehe“ würde ich dich gerne fragen was du damit:

ABER, es ist definitiv nicht so, dass jeder der sich selbst zu so einem Test manövriert hat pro Hochsensibilität ist! Ich war/bin so ein Beispiel. Es ist aber auch nicht so, dass ich mich hier jetzt (im Sinne von "Mein ist Testergebnis ist deshalb repräsentativ") profilieren will. Wollte das auch nur mal in den Raum stellen.


Meinst? Was die kernaussage ist?



Sorry – oft verstehe ich dinge schlecht bis gar nicht
so erlebte ich leider schon mehrfach missverständnisse ...
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liebe grüsse,
ja.
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Re: Hs-Tests und Barnum-Effekt

Beitragvon atemlos » Do 3. Nov 2011, 22:26

Hallo ja
Ich hab das nicht gerade toll formuliert, muss ich zugeben.

Kern meines Posts sollte sein: Es ist vielleicht ausschlaggebend wie man den "vagen und allgemeingültigen Aussagen über die eigene Person" gegenübersteht. Also ob man voreingenommen bez. des Themas bzw. der Aussage ist. Wenn zB. eine Aussage über mich von mir durchwegs negativ interpretiert wird, dann wird meine Voreingenommenheit vielleicht dem Barnum-Effekt entgegenwirken. Wenn man sich wünscht HSP zu sein, werde die Antworten anders aussehen, als wenn man es nicht wahr haben will. Das war meine Theorie.

Ad Profilieren:
Aufgrund des Barnum-Effektes könnte es also sein, dass so ein Test kaum repräsentative Ergebnisse liefert. Und da komm dann ich daher und meine "Ich habe mir gar nicht so gewünscht dass rauskommt dass ich eine HSP bin", habe also unbewusst vielleicht so geantwortet, dass der Test vielleicht doch negativ ausfällt. War aber nicht so, was heißen muss/kann, dass der Test in meinem Fall die Wahrheit widergespiegelt hat. Das hat fast so geklungen als ob ich mich dadurch hervortuen wollte: "Ihr seid dem Barnum-Effekt aufgesessen, ich aber nicht". Um dem vorzubeugen hab ich geschrieben, dass ich mich aufgrund dessen nicht profilieren will. Angesichts der Tatsache, dass ich hier in einem Forum mit dem Thema Hochsensibilität schreibe, hätte ich mir diese Bemerkung wahrscheinlich ruhig sparen können. Ich weiß leider wie es in anderen Foren zugeht, wo nur allzuschnell geurteilt wird und man eine üble Nachrede hat.

Liebe Grüße

By the way: Ich bin ein "er" _yessa_ . Macht aber nix.
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Re: Hs-Tests und Barnum-Effekt

Beitragvon ja » Fr 4. Nov 2011, 09:39

danke liebeR _grinsevil_ atemlos,
ich weiss das echt zu schätzen, das du die die mühe gemacht hast mir dein posting erneut zu erklären!

im übrigen stimme ich deinen überlegungen zu!


und vielleicht zur erklärung,
da ich versuche die welt re-zulernen beschäftige ich mich mit allem möglichen
und da ich nicht "betriebsblind" sein will eröffne ich oft threads zu den themen über die ich nachgrübbele,
es ist so toll andere meinungen und sicht weisen erfahren zu dürfen wub



einen freudvollen tag wünsche ich,
ja.
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Re: Hs-Tests und Barnum-Effekt

Beitragvon Jamania » Fr 4. Nov 2011, 10:08

Ich wusste auch nicht, dass es "Barnum-Effekt" heißt.

Aber das geistert mir schon lange im Kopf heraum, nicht nur was HS betrifft, sondern auch so.

Bis jetzt sind es eher unausgegorene Gedanken, die ich noch nicht richtig zusammenfügen kann.

Ich versuchs mal auf HS bezogen, möchte ganz deutlich nicht alle über einen Kamm scheren und auch klar machen, dass ich für mich so etwas wie hohe Sensibilität hier sehe und es auf mich sehr überzeugend wirkt, aber von außen drauf schauend (falls das überhaupt noch geht) sehe ich auch einen Kern, der das ganze als Bewegung ausmacht:

Das Selbstbild ist abhängig von der Rolle, die man im Leben (oft/immer) einnahm.
Diese Rolle ist meist viel variaber als von vielen Menschen mit negativem Selbstbild wahrgenommen, die m.M. nach oft in der Rolle bleiben, die ihnen zugewiesen wurde, zwar schon mit Wut, Frustration, aber eher ohne Überzeugung, dass diese Rolle z.B. in anderer Umgebung (in die man sich trauen muss) anders sein könnte.

HS bildet m.M. nach ein Konzept, in dem eine Neudeutung dieser Rolle entstehen kann, nichts wird geändert, aber alles neu interpretiert.
Der Test kann u.a. tieferes Empfinden in Empfindlichkeiten hineinsuggerieren, ebenso wie eine ganz natürliche Überforderung, die mit Logik (Reizüberflutung) erklärt wird.
Das Krankhafte, in anderen Kreisen störende wird herausgenommen und zu einer Schnittmenge gemacht, in der genau diese Dinge normal und erklärbar bis hin zu überlegen gedeutet werden können und dürfen.

Das ist für mich die Voraussetzung dafür, dass es für diese bestimmte Gruppe Menschen ein sehr attraktives Konzept ist, eins, dem man sich gerne zugehörig fühlen möchte.
Der Test/die Tests sind für mich entsprechend angelegt, damit es passt, denn sie sind grundsätzlich eindimensional, auch, wenn sie Vielschichtigkeit vorgaukeln.
Durch das Festlegen auf einen Wert hat man sich eindimensional festgelegt, es gibt keine verlässlichen Größen, sie kommen alleine aus dem Innen, aus der eigenen Einschätzung, die natürlich vom Wunsch (bewusst oder unterbewusst) bestimmt ist.
Das Verständnis, das alleine durch den Test erfahren wird, könnte u.U. schon mehr sein, als viele Menschen in langen Jahren von außen erfahren haben, daher ist er für mich dahingehend hochmanipulativ.
Denn er wird immer passen, wenn die Opfer- und Leidenshaltung oder das Gefühl der permanenten Isolation die Grundhaltung ist, egal aus welchem Grund.

Das belegt sich für mich dadurch, dass die Communities im großen Umfang auf diese Menschen ausgerichtet sind, mit übervorsichtigem Umgang, Ausschluss bestimmter Themen, beinahe grenzenloser Offenheit nach "unten" in die Bereiche des Versagens, aber mit sehr nah gesetzter Grenze nach oben (in die Dominanz)
Offener Ärger, Wehrhaftigkeit, Kritik werden eher verteufelt als in ihrer Angemessenheit als evtl. notwendiges Regulativ wahrgenommen, eigentlich nie durch die differenziertere Wahrnehmung so verfeinert, dass sie tatsächlich menschlich und bereichernd, zumindest zugehörig sein können, ohne als die "böse Seite der Macht" abgestempelt zu werden.

"Die forschere HSP" scheint ein Widerspruch in sich zu sein.

Ich könnte mir auch vorstellen, dass diese HSP sich nicht von dem Test und dem darauf aufgebauten Bild angezogen fühlen, sich eher distanzieren, da zuviel an Eigenverantwortlichkeit und differenzierter Wahrnehmung weggenommen werden.
Und das ist für mich das eigentlich Widersprüchliche: HS soll bedeuten differenzierter wahrzunehmen.
Was aber Situationen, die unangenehm sind angeht, scheint oft genau das Gegenteil zu passieren - alles wird HS-passend gemacht und jede Differenzierung setzt aus.
Meine Wahrnehmung jetzt...

Ja, du hattest einen Beitrag über das Kinder-Ich verfasst, an den ich ständig denken muss:
Der HS-Test ist für mich sehr simpel und kindgerecht verfasst.
Er stellt viele Fragen zur Zufriedenheit im bisherigen Leben und lockt in ein Konzept, dass da Abhilfe (in einer sicheren Gemeinschaft), zumindest aber Zuspruch verspricht und um es funktionieren zu lassen, ist jeder, der sich im Test entsprechend eingestuft hat, dem Gedanken verpflichtet und würde sich selbst ausschließen, handelt er da gegen.
Betreutes surfen - wer da kein Problem mit hat, findet es wunderbar und endlich sicher, wer mehr in der Welt verankert ist, sich schneller bevormundet fühlt, wird erst gar nicht herkommen oder sich schnell falsch fühlen.
Eine natürliche Selektion, die schnell dazu führt, dass diese "Anderen" ja auch gar nicht die richtigen HSP sind und das Konzept nur von einer Seite mit den entsprechenden Blickwinkeln betrachtet wird.

Das ist jetzt alles sehr verallgemeinernd, aber für mich der Kern des Gedankens, z.B. auch, wenn ich die Texte der Neuankommenden lese und immer wieder dasselbe finde.
Noch einmal: ich glaube an hohe Sensibilität, finde hier Menschen, die sehr differenziert und behutsam damit umgehen, ohne, dass ich sie als Opfer irgendwelcher Bauernfänger sehe.
Was jeder selbst aus diesem durchaus wichtigen Ansätzen macht, ist so vielschichtig, dass ich es nicht durchschauen kann, aber dennoch formt sich ein Bild in der Gesamtheit und mit dem stehe ich weiterhin im Clinch.
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Re: Hs-Tests und Barnum-Effekt

Beitragvon tootsie » Fr 4. Nov 2011, 14:34

JAMANIA, Deine Beiträge finde ich sehr spannend. Habe gerade alle Beiträge gelesen, die Du auf diesem Forum verfasst hast, so neugierig hast Du mich gemacht! _wav_

Deine Gabe, die Dinge zu hinterfragen, und die Bereitschaft, die Themen auch weiterzudenken, wenns ungemütlich wird, beeindruckt mich. _yessa_
Daher auch Danke, dass Du dieses Thema hier angestoßen hast.

Sicherlich ist eine Menge Auto-Suggestion dabei. Abhängig davon, ob man sich zu dem "Konzept HSP" hingezogen fühlt oder eben nicht, wird man auch unbewusst so ankreuzen, dass man sich dann dazu zählen kann oder eben nicht.

Mir geht es allerdings ähnlich wie Atemlos. Ich gehöre NICHT zu denen, die gerne HSP sein wollen. Hatte im Februar 2011 zum ersten Mal ein Buch darüber gelesen und niemandem davon erzählt. Erst ein halbes Jahr später. Denn ich will keinen Stempel aufgedrückt bekommen, der dann zur Entschuldigung hergezogen wird. Genauer: ich möchte weder bevorzugt behandelt werden ("Sie ist so feinfühlig und deswegen schätzt sie die Dinge besser ein, als wir andern") noch möchte ich benachteiligt werden ("Die Arme, hat eben eine dünne Haut. Wir sollten sie weniger belasten."

Es spricht also in meinem Fall dagegen, dass es meinem "Wunschdenken" entsprach, dazu zu gehören.

Was für mich einfach frappierend war, war, dass ganz unterschiedliche Phänomene, die ich NIE miteinander verbunden habe, plötzlich unter einer "Überschrift" Sinn machten. Nur ein Beispiel, um Euch nicht stundenlang zu langweilen: NIE wäre ich darauf gekommen, meine Empathie für Behinderte Menschen, mein High-Werden nach dem Kaffetrinken (dafür haben mich alle für verrückt gehalten) und mein übertriebenes Ruhebedürfnis (gehe oft alleine ins Kino, was oft Fragezeichen auslöst) mit EINER Quelle zu verbinden. Das ist einfach total faszinierend!

Bis jetzt habe ich alle menschlichen Eigenschaften z.B. auf die Charakter- oder Hormonschiene zurückgeführt. Eine NERVliche (Über)Empfänglichkeit kam mir nie in den Sinn.

Mein Plädoyer also: der Barnum-Effekt scheint mir plausibel. Das Konzept über die Existenz von HSP ist mir ebenfalls plausibel. Dazwischen gibt es Grauzonen (wie immer) und in dieser Grauzone tummeln sich sicherlich solche und solche Leute
- Menschen die unbedingt gerne HSP WÄREN (vielleicht um Ausreden für ihr Verhalten in der Vergangenheit zu finden)
- Menschen die ganz krass HSP sind (mit allen Sinnen und fast "alltagsuntauglich") aber furchtbar Angst haben, das einzugestehen und deshalb vielleicht den Test niemals so beantworten würden, dass er sich als "positiv" herausstellt
- usw. usw. usw.

Nur weil es Grauzonen gibt (wo Menschen sich selbst was vorflunkern oder von andern Menschen ein Label aufgezwängt kriegen), heißt es m.E. aber nicht, dass es die HSP nicht gibt bzw. dass die Extrem-HSP nicht auch über einen Test "identifiziert" werden können (Statistiker würden wohl sowas wie "statistisch valide erhoben" sagen).

Ich müsste eigentlich arbeiten, finde es aber hier bei Euch soo spannend. freüde freüde freüde
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Re: Hs-Tests und Barnum-Effekt

Beitragvon Jamania » Fr 4. Nov 2011, 15:05

Hi tootsie,

mir geht es da wie dir: ich müsste eigentlich was ganz anderes machen, aaaber mich fasziniert das Thema _yessa_

Danke für deinen Beitrag, ich weiß gar nicht, ob ich da jetzt "gegen"argumentieren möchte, ich würde ihn am liebsten so stehen lassen.

Und dein Lob... icon_redface

Vielleicht nur so viel:

tootsie schrieb
Ich gehöre NICHT zu denen, die gerne HSP sein wollen. Hatte im Februar 2011 zum ersten Mal ein Buch darüber gelesen und niemandem davon erzählt. Erst ein halbes Jahr später. Denn ich will keinen Stempel aufgedrückt bekommen, der dann zur Entschuldigung hergezogen wird. Genauer: ich möchte weder bevorzugt behandelt werden ("Sie ist so feinfühlig und deswegen schätzt sie die Dinge besser ein, als wir andern") noch möchte ich benachteiligt werden ("Die Arme, hat eben eine dünne Haut. Wir sollten sie weniger belasten."


Ja, ja und nochmal ja!
Ich muss gestehen, dass ich das in meinen Anfängen mit HS gar nicht mal so gesehen habe, aber es wurde immer unbequemer, je länger ich mich damit befasst habe.

Genau deshalb finde ich mich in dem Konzept oft so falsch aufgehoben, je nachdem, auf welche Strömung ich da fokussiert bin, nehme aber eben die Opferströmung als elementaren Teil wahr.

Nicht verneinen will ich aber auch, dass ich in HS-Foren viele Menschen gelesen habe, die auf mich großen Eindruck gemacht haben, da man "draußen" evtl. auch nicht so oft Gelegenheit hat, so kondensiert die Gedankenessenzen mitzubekommen.

Dadurch ist für mich die Schlussfolgerung - hohe Sensibilität - differenzierte Denkweise nicht so abwegig, wie vielleicht meine Beiträge denken lassen.
Ich will das nur nicht als natürlich gegebenes Attribut einer Gruppe annehmen müssen, wie vieles andere, was hier oft miteinander verwoben wird.
Und da ist der Test mit Sicherheit ein Richtungsweiser, der bestimmte Denkweisen einfach vorgibt, z.B. "ich empfinde tiefer als andere" oder "ich verliebe mich heftiger" oder "ich bin oft großzügig bis hin zum Märtyrertum"
Außen vor bleiben z.B. die Gründe, die auch sehr egoistisch sein können, aber das jetzt nur am Rand.

Ich würde mir da einfach eine nicht so plakative Vereinnahmung (ich musste jetzt nach dem richtigen Wort suchen) wünschen _gruebel_
Zuletzt geändert von Jamania am Fr 4. Nov 2011, 15:17, insgesamt 1-mal geändert.
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