Erleichterung für HSPler durch NDT/INPP

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Erleichterung für HSPler durch NDT/INPP

Beitragvon Edda » Di 9. Dez 2014, 10:57

Neurophysiologische Entwicklungsförderung NDT/INPP

Dies ist dir Kurzbeschreibung einer mir persönlich bekannten INPP-Therapeutin die mehrjährige berufliche Erfahrung darin mit hohen Erfolgen aufweißt.
Das Angebot gilt nicht nur für Kinder sondern kann durchgängig in jedem Lebensalter diagnostiziert und mit ganz einfachen regelmäßigen Übungen behandelt werden!
Ich selber habe diese Therapie mit Anfang 20 absolviert und kam danach wesendlich besser mit mir und meiner Umwelt klar!

Immer wieder lese ich hier von unten Beschriebene Schwierigkeiten, die sich natürlich auch bis in das Erwachsenen Alter ziehen. Daher habe ich mich entschlossen mit Euch dieses wissen um eine Erleichterung zu teilen und hoffe das ich nicht wegen Scharlatanerie rausgeschmissen werde iwikx

Für Kontaktinformationen könnt ihr euch gern an mich wenden.

Ich Arbeite mit Frau Bettermann auch im Rahmen meines Vereins für Hochsensible Kinder und deren Angehörige eng zusammen!

Kurzbeschreibung:
Es gibt immer wieder Kinder und das bedauerlicher Weise in zunehmenden Maß, die für ihre Eltern und die Umwelt von Anfang an eine ständige Belastungsprobe darstellen. Eigentlich sollten sie doch zur Freude ihrer Eltern heranwachsen und sich zu geschickten, lernbegierigen und umgänglichen Individuen entwickeln.

Viele dieser Kinder zeigen schon sehr zeitig Auffälligkeiten wie:
•Keinen festen Schlafrhythmus, Schreikinder
•Nicht altersgerechtes Verhalten – Trotz- und Wutanfälle
•Plötzliche Stimmungsumschwünge
•Ängstlichkeit, mitunter auf nicht erfindlichen Gründen
•Trennungsängste
•Ungeschicklichkeit und Gleichgewichtsprobleme
•Auffälligkeiten und Verzögerungen in der Sprachentwicklung
•Auffälligkeiten in der Grob- und Feinmotorik
•Einnässen, oft bis ins Schulalter

Offensichtlich handelt es sich hierbei um Kinder, die in einem oder mehreren Bereichen Entwicklungsdefizite aufweisen.
Diese nicht altersgerechte Entwicklung setzt sich dann im Schulalter fort. Diese Kinder fallen in der Schule auf, sie können dem Alltag und den Anforderungen in der Schule nicht gerecht werden.

Folgende Merkmale können sich zeigen:
•Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens und des Schreibens
•Langsames Tempo bei der Bewältigung von Aufgaben
•Schwierigkeiten Fakten und Ereignisse zu ordnen und in eine logische Abfolge zu bringen
•Starke Ablenkungsbereitschaft
•Impulsives, aggressives und gewaltbereites Verhalten
•Hyperaktivität, Unkonzentriertheit
•Kurze Aufmerksamkeitsspanne
•Sprech- und Sprachprobleme
•Auditive Wahrnehmungsprobleme, es wird ständig nachgefragt (Der HNO-Befund ist unauffällig)
•Schwierigkeiten beim Erlernen des Radfahrens, des Schwimmens und der Uhr
•Schwierigkeiten in der Rechts-Links-Wahrnehmung
•Schwierigkeiten beim Schreiben die Zeilen oder Ränder einzuhalten
•Auffällige Sitzhaltung beim Schreiben
•Schnelles Ermüden beim Lesen und Schreiben
•Ängstlichkeit und oftmals starkes Erschrecken
•Vermeiden neuer Situationen
•Lernprobleme – Lese-Rechtschreib-Schwäche, Matheschwäche
•Bewegungsfaulheit
•Unkoordinierte Bewegungsabläufe

Diese eben beschriebenen Auffälligkeiten können unter Umständen typische Auswirkungen noch vorhandener Restreaktionen frühkindlicher Reflexe sein, die im Schulkindalter nicht mehr vorhanden sein sollten.

Was sind nun frühkindliche Reflexe?
Jedes Kind entwickelt im Laufe seiner Entstehung, in der embryonalen und fötalen Phase im Mutterleib, frühkindliche Reflexe. Sie entstehen in einem genau definierten Zeitraster. Diese Reflexe unterstützen die Geburt, helfen beim Überleben im ersten Lebensjahr und bringen sowohl die motorische Entwicklung, als auch die Hirnreifung in Gang. Sobald sich eine harmonische Willkürmotorik entwickelt hat, werden diese Reflexe nicht mehr benötigt. Sie werden durch höhere Hirnfunktionen gehemmt und kontrolliert.
Geschieht diese Hemmung nicht oder nur unvollständig wird das Gehirn in seiner Reifung behindert d.h. ungeachtet der Intelligenzentwicklung kann das Gehirn in seinen Funktionen nicht altersadäquate Leistungen erbringen.

Vielen Eltern fallen natürlich die Unzulänglichkeiten ihrer Kinder auf. Die meisten Kinder haben auch schon einen „Therapie-Marathon“ in Form Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie und vielleicht auch Lerntherapie mit nur mäßigem Erfolg hinter sich gebracht, ehe die Eltern das Vorhandensein frühkindlicher Reflexe als mögliche Ursache für die Schwierigkeiten ihrer Kinder in Betracht ziehen.

Natürlich gibt es auch Menschen die mit ihren frühkindlichen Reflexen gut leben und durch entsprechende Kompensationsstrategien gelernt haben, damit umzugehen und die negativen Wirkungen weitgehend vermeiden konnten.

Die Umstände unter denen Kinder heute aufwachsen, haben sich geändert.

Das Institut für Neurophysiologische Psychologie (INPP) hat in langjähriger Forschungsarbeit entscheidende Durchbrüche im Erkennen und Behandeln von Entwicklungsverzögerungen auf Grund von Restreaktionen frühkindlicher Reflexe frühkindlicher Reflexe erzielt. Es wurden umfangreiche Tests entwickelt, mit deren Hilfe die Anwesenheit frühkindlicher Reflexe und die Abwesenheit von Halte- und Stellreaktionen sowie Störungen in der sensorischen Wahrnehmungsfähigkeit mit großer Sicherheit festgestellt werden können.

Des Weiteren wurde ein Übungsprogramm entwickelt, das die reale Möglichkeit bietet, die frühkindlichen Reflexe sozusagen im zweiten Anlauf zu hemmen. Damit eröffnet sich die Möglichkeit, dass sich Halte- und Stellreflexe herausbilden können.

Mit der Behandlung und der damit einhergehenden Normalisierung der Reflexstruktur verschwinden auch viele der Lern-, Bewegungs- und Erziehungsprobleme, sollte aber nicht als Allheilmittel verstanden werden.

Auf die einzelnen frühkindlichen Reflexe soll hier nicht näher eingegangen werden. Eine Informationsmöglichkeit erhalten Sie unter http://www.inpp.de

Therapie

– Informationsgespräch und Erhebung eines Fragebogens

– Erfassung den neurophysiologischen Entwicklungsstandes (Diagnostik)

– während der Diagnostik sind die Eltern zugegen und erfolgt in folgenden Bereichen:
a.Gleichgewicht und Bewegungskoordination
b.Grob- und Feinmotorik
c.Anwesenheit frühkindlicher Reflexe und /oder Abwesenheit von Halte- und Stellreaktionen
d.Visuelle (Augen) und auditive (Ohren) Wahrnehmung
e.Auge-/Handkoordination
f.Seitigkeitsentwicklung
g.Lese-, Schreib- und Rechenfähigkeiten
h.Verhalten

– Besprechen der Ergebnisse – Auf Grund der Ergebnisse wird nun ein individuelles Übungsprogramm zusammengestellt, bei dem die Eltern während des häuslichen Übens die Rolle des Therapeuten einnehmen.
– Häusliches Übungsprogramm – Je nach derzeitigem Entwicklungsstand verschiedene, von der beabsichtigten Wirkung aufeinander aufbauende Übungen, die max. 15 Minuten dauern
– Wiedervorstellung – erfolgt im Abstand von 6-8 Wochen

Die Richtigkeit und Wirksamkeit dieses Konzeptes wurde in einer wissenschaftlichen Studie der “Queens University” in Belfast nachgewiesen und in der medizinischen Fachzeitschrift “The Lancet” im Februar 2000 veröffentlicht.

“Neurophysiologischer Entwicklungstherapeut” ist ein in Deutschland rechtlich geschützter Begriff. Diese zusätzliche Berufsbezeichnung darf nur tragen, wer die erforderliche Qualifikation erworben hat und dies mit dem Zertifikat zum “Neuro-Developmental-Therapist” NDT/INPP nachweisen kann.
Edda
 

Re: Erleichterung für HSPler durch NDT/INPP

Beitragvon gyn » Di 9. Dez 2014, 12:02

Edda hat geschrieben:Es gibt immer wieder Kinder und das bedauerlicher Weise in zunehmenden Maß, die für ihre Eltern und die Umwelt von Anfang an eine ständige Belastungsprobe darstellen. Eigentlich sollten sie doch zur Freude ihrer Eltern heranwachsen und sich zu geschickten, lernbegierigen und umgänglichen Individuen entwickeln.



Hierzu hätte ich mal noch eine kurze Nachfrage: Geht es dir darum, den Kindern zu helfen, oder geht es dir darum, den Eltern ein bessere "Lebenssituation" zu ermöglichen?

LG Günter
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Re: Erleichterung für HSPler durch NDT/INPP

Beitragvon Ellana » Di 9. Dez 2014, 12:08

Irgendwie bekomme ich doch den Eindruck, dass HSP eine "Krankheit" bzw. nicht gut und problematisch ist. Ich hatte die ganze Zeit damit ja schon Probleme, wenn Leute schrieben, wie positiv sie das ganze sehen, während ich mit einigen Dingen echt Mühe habe. Wenn ich den Text nun lese, habe ich wieder den Eindruck, besonders sensibel zu sein, aus welchen Gründen und in welchen Rahmen auch immer, birgt mehr Konfliktmaterial in dieser Welt, als dass es seine guten Seiten zeigen kann. Leider.


Nachtrag: Ich will nicht das Gegenteil behaupten, aber mich wundert, dass dieser Begriff "neurophysiologischer Entwicklungstherapeut" geschützt sein soll, zumal es ein so seltener Begriff ist, dass ich ihn noch nie gehört habe, obwohl ich mich schon recht lange mit sozialpsychologisch-therapeutischen Themen auseinander setze. Ich will nicht behaupten, dass ich allwissend bin, aber das Programm bzw. eher der Begriff ist mir vollkommen neu. ...und da das mit dem rechtlichen Schützen von Begriffen und Berufsbezeichungen so eine Sache ist, wunder ich mich halt. Kenne ich so nicht.

Nachtrag 2: Hat man als HSP-ler oft ne Lernschwäche? Vielleicht bin ich gar keine HSP.

Nachtrag 3: Wird die Therapie denn von den Krankenkassen finanziert? Was ist die Grundausbildung dieser Therapeuten? Ne Heilerlaubnis braucht man ja, um heilen zu dürfen. ...und was genau kann diese Behandlung mehr als Ergotherapie, Sprachtherapie,Mototherapie,...?
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Re: Erleichterung für HSPler durch NDT/INPP

Beitragvon gyn » Di 9. Dez 2014, 12:28

Ja, ich habe auch, wie wahrscheinlich alle hier, echt Mühe mit einigen Dingen. Trotzdem, HSP ist keine Krankheit, ich sehe es einfach als ein "Anderssein", das weder besser noch schlechter als das "Sein" von anderen Menschen ist. Es ist einfach anders. Es ist so, wie wir sind, so, wie jeder für sich ist, der individuelle Ausdruck der Persönlichkeit jedes Einzelnen. Was kann und sollte da therapiert werden?
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Re: Erleichterung für HSPler durch NDT/INPP

Beitragvon Ellana » Di 9. Dez 2014, 12:39

Therapie als Unterstützung finde ich ja gut, wenn man das selber für sich möchte, aber bei der Aufführung oben habe ich eher den Eindruck, dass das etwas Krankhaftes ist, was weggemacht, verbessert werden muss. Würde das Ganze nicht in Verbindung mit der Überschrift stehen, wo es ganz klar um HSP-ler geht, würde ich das noch etwas anders sehen.
Für mich sind die oben beschriebenen Dinge ein Fall für Ergotherapie, als Unterstützung für das Kind, hat aber für mich wenig mit HSP zu tun (und würde ich unter diesen Umständen nicht sein wollen).
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Re: Erleichterung für HSPler durch NDT/INPP

Beitragvon Susa » Di 9. Dez 2014, 13:23

Hatte im Rahmen meiner Arbeit auch sehr viel mit persistierenden frühkindlichen Reflexen zu tun. Auf Grund dieser Reflexe kommt es zu einer gestörten Motorik- und Wahrnehmungsentwicklung. Durch die gezielte Behandlung können die dadurch entstehenden Probleme verringert werden, was eine enorme Erleichterung und auch Stressmminderung z.B. im Schulalltag darstellt.

Mir fehlt aber irgendwie noch die Verbindung zur HS. Sind die Ausgangssituationen nicht völlig verschieden? Würde mich über eine genauere Erklärung freuen
Bücher müssen schwer sein, weil die ganze Welt in ihnen steckt. (Cornelia Funke: "Tintenherz")
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Re: Erleichterung für HSPler durch NDT/INPP

Beitragvon Ellana » Di 9. Dez 2014, 13:32

Was für Reflexe sind das denn, dass man nicht gut Fahrradfahren, sich nicht gut konzentrieren, nicht gut rechnen und nicht die Ränder beim Schreiben einhalten kann? Ich habe auf eine Seite einer Person gesehen, die diese Behandlung von oben anbietet. Da steht was davon, dass man Reflexe unterbinden müsste. Unterbinden, statt ausagieren oder umleiten? Das Kind anpassen und dessen Bedürfnisse an die Umwelt, die ihm z.T. vordiktiert wird?
Mir ist noch nicht klar, was das für Reflexe sind, wodurch sie behandelt werden, wie sie sich ändern und wie das dann bei Erwachsenen sein soll (die können aber dann schon radfahren, rechnen und Ränder einhalten, oder?).
Zuletzt geändert von Ellana am Di 9. Dez 2014, 14:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Erleichterung für HSPler durch NDT/INPP

Beitragvon gyn » Di 9. Dez 2014, 13:42

Ellana hat geschrieben: Da steht was davon, dass man Reflexe unterbinden müsste. Unterbinden, statt ausagieren oder umleiten?


Wenn ich sowas lese, bekomme ich leiches Ziehen im Bauch.
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Re: Erleichterung für HSPler durch NDT/INPP

Beitragvon Hortensie » Di 9. Dez 2014, 14:24

Hm, wegen des oben eingefügten Links würde ich das jetzt glatt in den Bereich Werbung verschieben. Oder warum machst Du Werbung für Deine Bekannte, Edda?
pragmatisch und bodenständig
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Re: Erleichterung für HSPler durch NDT/INPP

Beitragvon Ellana » Di 9. Dez 2014, 14:38

Diese Infos aus dem ersten Beitrag sind von der Seite von Frau Bettermann kopiert. Hm. Scheint wirklich Werbung zu sein. Ob das Kopieren und hier Einfügen Frau Bettermann bewusst und Recht ist? Ich meine, soviele Leute aus Berlin, auf deren Kinder das zutrifft, werden wohl hier nicht sein, glaube ich.
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