"Frühwarnzeichen" Überstimulation / Reizüberflutung?

Alles rund um die Besonderheit der Wahrnehmungsfähigkeit und Gefühlswelt hochsensibler Menschen.

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"Frühwarnzeichen" Überstimulation / Reizüberflutung?

Beitragvon Sommerblüte » Do 7. Aug 2014, 00:40

Hallo zusammen,

irgendwie bin ich am überlegen, was (mir) helfen könnte, nicht immer so extrem k.o. nach manchen Tagen zu sein. Manchmal verstehe ich mein k.o.-Sein gar nicht, dann kommt es mir rational so vor, als ob doch gar nicht so viel Anstregendes an einem bestimmten Tag war.
Manchmal bin ich auch schon mitten am Tag, also nach wenigen Stunden erschöpft und ich frage mich, warum... _nüxweiss_

Kennt das jemand von Euch auch? Gibt es solche "Fallen" im Alltag, die man leicht übersieht?


Ist das k.o.-Sein eigentlich ein mögliches direktes Zeichen von Reizüberflutung? Welche gibt es noch?


Und dann habe ich mich gefragt, ob es vielleicht Anzeichen, Signale, Symptome gibt, die evtl. schon früh von unserem Inneren `gesendet` werden, wenn Überforderung droht, es aber noch nicht zu spät ist... und worauf man vielleicht achten (lernen) könnte - also VOR den Zeichen für Reizüberflutung?
Was meint Ihr, gibt es das? Was ist das bei Euch, was merkt ihr als evtl. "Frühwarnzeichen"?



So, glaube am besten begebe ich mich jetzt mal zügig in mein Bett _müh_ meine Augen sind müüüde und meine Schläfen drücken, sicher auch ein Zeichen von "genug für heute"...

Liebe Grüße und Gute Nacht Euch smachti
Sommerblüte
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Re: "Frühwarnzeichen" Überstimulation / Reizüberflutung?

Beitragvon Buntkatz » Do 7. Aug 2014, 12:05

Hallo Sommerblüte,
jahrelang hatte ich damit zu kämpfen. Dir wird es wohl nicht erspart bleiben mühsam ein neues Körpergefühl zu erarbeiten. Habe es auch immer nicht mitbekommen wann mein Körper mir signalisierte : es reicht
Erst wenn das Maß voll war bis oben hin. Es lag daran das ich die leiseren und zarteren Signale meines Körpers oder meiner Seele einfach nicht wahrgenommen habe. Eben kein gutes Körpergefühl hatte. Man muß wirklich sehr achtsam sein mit sich selbst und sich beobachten und die entsprechenden Zusammenhänge herstellen. Ein Bsp.: Ich habe bei mir festgestellt das sich Reizüberflutung ankündigt mit einem frösteln. Vorher habe ich mir über dieses frösteln keine Gedanken gemacht.
Ich wünsche Dir das Du Dich neu endeckst und kennenlernst. Viel Spaß mit Dir! _wol_
Es ist besser, ein einziges kleines Licht zu entzünden, als über die Dunkelheit zu fluchen.
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Re: "Frühwarnzeichen" Überstimulation / Reizüberflutung?

Beitragvon Kätzchen » Do 7. Aug 2014, 12:20

Hallo Sommerblüte,
bei mir geht die Reizüberflutung oft mit einem Gefühl einher, dass es reicht. Es besteht daraus, dass mir die Situation langsam zu viel wird, ich ein wenig die Lust und Motivation an der Aufgabe verliere und wenn ich dann noch weitermache, kommen Kopfschmerzen, Müdigkeit und Übelkeit dazu. Die Gefühle sind zu Beginn ziemlich schwach, sodass ich speziell auf sie achten muss, mit der Zeit habe ich aber halbwegs gelernt auf sie zu achten. Es ist eigentlich gar nicht so schwer wenn man weiß wie der Körper worauf reagiert.

Viel Erfolg :)
Kätzchen
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Re: "Frühwarnzeichen" Überstimulation / Reizüberflutung?

Beitragvon Aloha » Do 7. Aug 2014, 13:05

Oh ja, das kenn ich.
Ich denke oft, diese ganzen Reize zu verarbeiten kostet enorm viel Energie, so dass man abends völlig alle ist.
Ich selbst bin meistens mitten drin im Geschehen, mache meine Sachen, die zu machen sind, dann kommen meine Gedanken dazu und evt. noch ungeplante Anforderungen.
Ich merke erst, wenn das Fass fast überläuft, dass es schon längst zu viel ist.
Ich nehme mir einen Tag in der Woche, der nur mir gehört. Schlafen, ausruhen, mich zurückziehen und malen, musizieren oder spazieren gehen. Gar nicht viel unter Leute oder telefonieren.
Dann geht`s wieder.
Aloha
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Re: "Frühwarnzeichen" Überstimulation / Reizüberflutung?

Beitragvon Carolyn » Do 7. Aug 2014, 18:23

So ein frühes Warnzeichen hätte ich gerne. Inzwischen kann ich es einigermaßen abschätzen, wie viel ich mir zumuten kann, so dass mir ein Absturz meistens erspart bleibt (gerade beruflich kann man nicht immer dosieren), aber das funktioniert nur bei halbwegs bekannten Situationen. Ich versuche mich derzeit sozusagen von unten an meine Grenzen heranzutasten, einerseits um sie besser kennen zu lernen, andererseits, um sie evtl. hinauszuschieben (Trainingseffekt). Vielleicht finde ich dabei ja dann auch mal die Signale heraus, mit denen sich eine Überstimulation ankündigt.
Wenn Du nicht an Dich glaubst, wird es kein anderer tun. (Kruppa/Grüschow)
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Re: "Frühwarnzeichen" Überstimulation / Reizüberflutung?

Beitragvon Einsame » Do 7. Aug 2014, 23:37

Sommerblüte hat geschrieben:Hallo zusammen,

irgendwie bin ich am überlegen, was (mir) helfen könnte, nicht immer so extrem k.o. nach manchen Tagen zu sein. Manchmal verstehe ich mein k.o.-Sein gar nicht, dann kommt es mir rational so vor, als ob doch gar nicht so viel Anstregendes an einem bestimmten Tag war.
Manchmal bin ich auch schon mitten am Tag, also nach wenigen Stunden erschöpft und ich frage mich, warum... _nüxweiss_

Kennt das jemand von Euch auch? Gibt es solche "Fallen" im Alltag, die man leicht übersieht?


Ist das k.o.-Sein eigentlich ein mögliches direktes Zeichen von Reizüberflutung? Welche gibt es noch?


Und dann habe ich mich gefragt, ob es vielleicht Anzeichen, Signale, Symptome gibt, die evtl. schon früh von unserem Inneren `gesendet` werden, wenn Überforderung droht, es aber noch nicht zu spät ist... und worauf man vielleicht achten (lernen) könnte - also VOR den Zeichen für Reizüberflutung?
Was meint Ihr, gibt es das? Was ist das bei Euch, was merkt ihr als evtl. "Frühwarnzeichen"?



So, glaube am besten begebe ich mich jetzt mal zügig in mein Bett _müh_ meine Augen sind müüüde und meine Schläfen drücken, sicher auch ein Zeichen von "genug für heute"...

Liebe Grüße und Gute Nacht Euch smachti
Sommerblüte



Das mit plötzlich so k.o oder fertig sein kenn ich auch, manchmal hab ich es so schlimm dass ich mich zwischendurch am Tag kurz hinlege und wenns stark ist sogar einfach kurzzeitig einpenn... also nicht nur bissl dösen... trete dann richtiggehend weg ne Weile... halbe Stunde oder so...

Was genau es ist bin ich mir nicht sicher, Reizüberflutung? Mag seind ass dies Mitschuld hat... kanns nicht "beweisen"...
und falls es... Nachts schlecht Geschlafen haben.... wäre, wüsste ich es zumindest nicht immer, manchmal weiss ich es weil ich es mitkriege aber nicht immer. Vielleicht ist es schon auch Reizüberflutung, ich weiss nur dass ich auf jeden Fall noch nie (seit ich denken kann) dieselben Leistungen geschafft habe wie andere Menschen um mich herum. War immer schneller "kaputt" als Kind schon.... da hiess es immer "stell Dich nicht so an"...
An der Ausdauer fehlte es immer. Keine Ausgeglichenheit, immer ein extremes auf und ab. Bäume ausreissen oder dann gleich wieder völlig kaputt.

Vielleicht ist ja heutzutage das hier noch etwas mitschuld, das wär dann neu hinzugekommen: (Ich verdächtige es zumindest mit)
Bin heut "nur noch" Hausfrau weil mich seit den 2 Bandscheiben OPs letztes Jahr keiner mehr anstellt, darf nix mehr heben und so, denn wenn ich es riskiere noch eine OP über mich ergehen lassen zu müssen (die Gefahr bestehe sehr stark so wie das bei meinem Rücken aussieht, zuwenig "gute Substanz" hiess es vermutlich erblich bedingt...) dann würde man mir eine Metallscheibe reinoperieren bei den Wirbeln und das würde eine gewisse "Versteifung" bedeuten, darauf habe ich keine Lust. Ich mach also brav Rückenaufbautrainig spezielles für Bandscheiben Probleme. Lang sitzen ist auch nicht, nach 10 Min. starke Schmerzen... das einzigste was gut geht ist flach liegen oder gehen/spazieren. Wenn ich mich ausruhe liege ich zuhause ganz flach auf dem Sofa, dieses ist grade und eben das ist wichtig Sofa ohne Schräge Sitzfläche, dazwischen wird Stückchenweise der Haushalt geschafft was ich halt "darf"... Wäschekorb heben, Badewanne (bücken) schrubben muss mein Mann helfen darf ich nicht mehr... darf bis 4 kg heben mehr nicht, das ist beschissen sowas... weil man will selber leisten und darf nicht mehr... immer wieder Ruhepausen weil ich es nicht mehr anders darf und kann leider. Ein sehr doofes Gefühl wenn man oft auf anderer Leute Hilfe angewiesen ist ich hasse das.... aber wenn ich nicht NOCH eine OP will dann MUSS ich so....

Und was davon mich nun am meisten müde macht weiss ich nicht genau.... ob das seit ein paar Tagen neu entdeckte HS mit dazu schuld ist ? Frage ich mich nun auch....
Also jedenfalls kenne ich dieses oft kaputt sein.....

Aber so ein richtiges Rezept kann ich Dir auch nicht geben, aber ich sag mal... Ruh Dich soviel wie möglich aus wenn Du kannst ich finde wenn der Körper einem Müdigkeit kaputtfühlen k.o. Gefühl und so zeigt soll das ein Zeichen sein dass er Ruhe braucht, ist vermutlich besser es ihm dann zu geben.... denke ich mal so jedenfalls hab ich nun die besseren Erfahrungen seit ich das so mache. Aber wie bei allem: Was für MICH gut ist muss noch lange nicht immer gleich für wen anderes gut sein, man muss das bissl selber rausfinden. Tu auf jeden Fall irgendetwas das Dir sehr gut tut. Nicht noch zusätzlich Anstrengendes....
Ich wünsch Dir alles Liebe...

Die Einsame
Einsame
 

Re: "Frühwarnzeichen" Überstimulation / Reizüberflutung?

Beitragvon Sommerblüte » Fr 8. Aug 2014, 16:30

Hallo, Ihr Lieben

Vielen Dank für Eure Antworten und den ganzen Input, den Ihr mir zum Nachdenken gegeben habt!
Musste das Alles nach dem ersten Lesen auch erstmal sacken lassen, mir meine Gedanke dazu machen… Evtl. kennt Ihr das auch?

Hab mich sehr gefreut, dass Ihr mir geantwortet habt.
Irgendwie war da gestern Morgen erstmal so ne Befürchtung, dass das vielleicht doofe Fragen sind, die mich da nachts zuvor umgetrieben haben und zu diesem Thread führten... )/898u


Buntkatz hat geschrieben:Hallo Sommerblüte,
jahrelang hatte ich damit zu kämpfen. Dir wird es wohl nicht erspart bleiben mühsam ein neues Körpergefühl zu erarbeiten. Habe es auch immer nicht mitbekommen wann mein Körper mir signalisierte : es reicht
Erst wenn das Maß voll war bis oben hin. Es lag daran das ich die leiseren und zarteren Signale meines Körpers oder meiner Seele einfach nicht wahrgenommen habe. Eben kein gutes Körpergefühl hatte. Man muß wirklich sehr achtsam sein mit sich selbst und sich beobachten und die entsprechenden Zusammenhänge herstellen. Ein Bsp.: Ich habe bei mir festgestellt das sich Reizüberflutung ankündigt mit einem frösteln. Vorher habe ich mir über dieses frösteln keine Gedanken gemacht.
Ich wünsche Dir das Du Dich neu endeckst und kennenlernst. Viel Spaß mit Dir! _wol_



Hallo Buntkatz,
Danke für Deine geschilderten Erfahrungen!
Was das eigene Körpergefühl betrifft, kommt es mir wie ein längerer Prozess vor, so, als ob es da vielleicht verschiedene Stufen oder Ebenen gibt.

Versuche das mal zu benennen, wie ich´s meine, weiß nicht, ob es gelingt:

Grenzen meines Körpers ignorieren & unreflektiert übergehen
Grenzen erahnen, aber erstmal weiterhin noch drüber gehen (vielleicht da noch nicht klar ist wo & wie hab ich zu bremsen..)
Grenzen erkennen, Signale wahrnehmen, wenn das „zu viel“ erreicht ist – also hinterher reflektieren
Versuchen, Grenzen früher wahrzunehmen – vorher
Versuchen vorzubeugen und möglichst gar nicht mehr (so oft) an die Grenzen zu stoßen.


Insgesamt ist das aber gar nicht so leicht und braucht (zumindest bei mir) echt einige Zeit (Jahre).

Glaube ich bin nun mittendrin dabei zu versuchen, die Grenzen früher wahrzunehmen - was z.T. gelingt und z.T. leider noch nicht. Du und andere hier sind offensichtlich schon deutlich weiter..
Sommerblüte
 

Re: "Frühwarnzeichen" Überstimulation / Reizüberflutung?

Beitragvon Sommerblüte » Fr 8. Aug 2014, 16:39

Kätzchen hat geschrieben:Hallo Sommerblüte,
bei mir geht die Reizüberflutung oft mit einem Gefühl einher, dass es reicht. Es besteht daraus, dass mir die Situation langsam zu viel wird, ich ein wenig die Lust und Motivation an der Aufgabe verliere und wenn ich dann noch weitermache, kommen Kopfschmerzen, Müdigkeit und Übelkeit dazu. Die Gefühle sind zu Beginn ziemlich schwach, sodass ich speziell auf sie achten muss, mit der Zeit habe ich aber halbwegs gelernt auf sie zu achten. Es ist eigentlich gar nicht so schwer wenn man weiß wie der Körper worauf reagiert.

Viel Erfolg :)


Hallo Kätzchen,
ja, das kenne ich auch. Dieses Gefühl, dass es reicht.
Schwierig nur, wenn das am Beginn oder in der Mitte eines Arbeitstages oder beruflichen Termins ist :-((( Was macht man dann??? _nüxweiss_
Ich habe vor einigen Monaten angefangen, verstärkt auf kurze, kleine Zwischenzeiten zwischen Anspannungsphasen (berufl. Terminen) zu achten. Allerdings kommt da immer wieder doch noch was dazwischen und dann bleibt mir manchmal nur noch, mich einmal hinzusetzen, aufzurichten und bewusst Luft zu holen, bevor es dann wieder „weiter“ geht.
Und hinterher merke ich dann, dass dies offenbar (noch) nicht reicht…

Kätzchen hat geschrieben:Es ist eigentlich gar nicht so schwer wenn man weiß wie der Körper worauf reagiert.

Vielleicht muss ich lernen, mir noch bewusster über diese Zusammenhänge werden und / oder manches ernster nehmen. _gruebel_

Super, dass Du für Dich schon so viel gelernt hast!




Aloha hat geschrieben:Oh ja, das kenn ich.
Ich denke oft, diese ganzen Reize zu verarbeiten kostet enorm viel Energie, so dass man abends völlig alle ist.
Ich selbst bin meistens mitten drin im Geschehen, mache meine Sachen, die zu machen sind, dann kommen meine Gedanken dazu und evt. noch ungeplante Anforderungen.
Ich merke erst, wenn das Fass fast überläuft, dass es schon längst zu viel ist.
Ich nehme mir einen Tag in der Woche, der nur mir gehört. Schlafen, ausruhen, mich zurückziehen und malen, musizieren oder spazieren gehen. Gar nicht viel unter Leute oder telefonieren.
Dann geht`s wieder.


Danke für Deinen Bericht, Aloha. Sicher gut, dass Du das schonmal für Dich rausgefunden hast :)

Aloha hat geschrieben:Ich selbst bin meistens mitten drin im Geschehen, mache meine Sachen, die zu machen sind, dann kommen meine Gedanken dazu und evt. noch ungeplante Anforderungen.


Genau, das kommt mir sehr bekannt vor! Und es passiert einfach noch immer wieder, auch wenn ich eben verstärkt versuche, achtsamer mit meinen Grenzen zu sein. Deshalb meine Hoffnung, dass es hilfreich sein könnte, frühe Anzeichen zu finden….
Das mit einem Tag für mich alleine mache ich z.T. auch. Also ein Tag ohne Termine, nur mit dem was ich wirklich machen will. Allerdings hilft mir das an den anderen Tagen nicht... s.o.

Gar nicht so einfach, die Balance zu finden...
Sommerblüte
 

Re: "Frühwarnzeichen" Überstimulation / Reizüberflutung?

Beitragvon Sommerblüte » Fr 8. Aug 2014, 16:53

Hier sind anscheinend viele Katzenfreunde versammelt, wenn ich Eure Namen und Avatare sehe :-)
Meine Miezenmädels liegen auch grade neben mir...


Carolyn hat geschrieben:So ein frühes Warnzeichen hätte ich gerne. Inzwischen kann ich es einigermaßen abschätzen, wie viel ich mir zumuten kann, so dass mir ein Absturz meistens erspart bleibt (gerade beruflich kann man nicht immer dosieren), aber das funktioniert nur bei halbwegs bekannten Situationen. Ich versuche mich derzeit sozusagen von unten an meine Grenzen heranzutasten, einerseits um sie besser kennen zu lernen, andererseits, um sie evtl. hinauszuschieben (Trainingseffekt). Vielleicht finde ich dabei ja dann auch mal die Signale heraus, mit denen sich eine Überstimulation ankündigt.


Hallo Carolyn, Danke Dir, das sind noch mal neue Überlegungen…

Das ist ein ganz entscheidender Punkt, ob die Situation halbwegs bekannt ist, oder nicht. Gut, dass Du das nochmal extra benannt hast! Bei mir ist das auch so, aber so bewusst habe ich das noch nicht benannt… / benennen können.

Also es gibt scheinbar schon mal einige große Unterschiede:
Arbeit oder Privates und
Unbekannte Situation oder bekannte Situation.

"Mein Tempo gehen", "mich im Blick haben" gelingt im Privaten erheblich leichter. Schwierig ist es wirklich auf der Arbeit und an Tagen, wo sich zuviel häuft, dann ist es auch außerhalb der Arbeit schwierig. _%_
Finde das echt noch schwierig _gruebel_
Sommerblüte
 

Re: "Frühwarnzeichen" Überstimulation / Reizüberflutung?

Beitragvon Einsame » Fr 8. Aug 2014, 17:03

[quote="Sommerblüte"]
Musste das Alles nach dem ersten Lesen auch erstmal sacken lassen, mir meine Gedanke dazu machen… Evtl. kennt Ihr das auch?

/898u [/size]


Aber sicher doch!!! :) Nur allzugut!
Nimms locker.
Nur dann antworten wenn man soweit ist, die Kraft und Lust dazu hat.
Man hat genug "Druck" im Leben das muss man sich hier nicht auch noch antun.
Einfach so wie man es kann und mag.
Finde ich zumindest....
Oder...? 647&/
Einsame
 

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