"Geruchsgedächtnis" und Abneigung gg. intensive Geschmäcker

Alles rund um die Besonderheit der Wahrnehmungsfähigkeit und Gefühlswelt hochsensibler Menschen.

Moderatoren: Hortensie, Eule

"Geruchsgedächtnis" und Abneigung gg. intensive Geschmäcker

Beitragvon chaira » Fr 7. Nov 2014, 19:37

Liebes Forum,

nachdem ich gerade in der letzten Woche gehäuft zwei Erfahrungen gemacht habe,wollte ich mich hier mal erkundigen, ob es sich dabei um typische HS-Phänomene oder eine persönliche Schrulle handelt.

Ich könnte mir vorstellen, dass diese Fragen schon öfter abgehandelt wurden, aber ich habe bei der Suche noch nichts gefunden oder leider das übersehen, was genau passt, deshalb traue ich mich jetzt nochmal:

Und zwar geht es einmal darum,dass ich Gerüche, die z.B. an anderen Leuten haften (wie z.B. Parfum oder Essensgeruch) oder auch den Geruch aus Räumen, in denen ich mich nur ganz kurz aufgehalten habe, noch ewig danach in der Nase habe, wenn ich schon längst wo ganz anders bin.
Dass sich die Gerüche in meiner Kleidung befinden, ist ausgeschlossen, weil selbst ich sie dort nicht mehr riechen kann.

Es ist vielmehr so, als hätte sich der Geruch förmlich in meiner Nase oder Gehirn eingegraben und er müsste sich erst nach und nach abbauen.

Zum anderen reagiere ich sofort mit Übelkeit und teilweise sogar Kopfschmerzen auf geschmacksintensive Lebensmittel und zwar auch dann, wenn ich Lebensmittel der gleichen Art in "milderer Variante" gut vertrage.

Das kann eine Intoleranz oder Unverträglichkeit oder ein Auswuchs der HS sein - mich würden jetzt Eure Erfahrungen interessieren, um vielleicht auch mal in eine andere Richtung zu denken bzw. ggf. einmal Intoleranzen oder Allergien testen zu lassen, um dann vielleicht auch gezielt bestimmte Lebensmittel meiden zu können.

Vielen Dank schon im Voraus, wenn diese Fragen jemand nochmal beantworten möchte!
chaira
 

Re: "Geruchsgedächtnis" und Abneigung gg. intensive Geschmäc

Beitragvon atemlos » Sa 8. Nov 2014, 15:15

Hallo chaira
Zum Schluß schreibst du von Intoleranz oder Unverträglichkeit bzw. testen lassen. Dazu die Frage, gegen was denn genau? Geruch? Dass man mit einem feinen Näschen stärker auf penetrante aufdringliche strenge Gerüche reagiert leuchtet ein und ich möchte das auch nicht runterspielen, dass kann mit Sicherheit sehr irritieren! Dein olfaktorisches Echo, ich nenne das jetzt einfach mal so, ist dann vielleicht wieder eine andere Angelegenheit. Obwohl in jedem Fall natürlich das "Gehirn riecht" und die Nase "nur" das Empfangsorgan ist.

Das Gleichnis mit "den Geruch abbauen" find ich gut und eigentlich gar nicht so weit hergeholt. Emotionale Dinge haben bei mir z.B. einen starken und langen Nachklang, so als ob ich das auf Raten verarbeiten müsste.

Wie gehts dir denn wenn so (ein starker) Geruch bei dir hängenbleibt? Gehts dir dann schlecht? Kommt das auf den Geruch drauf an, ob gut/schlecht? Wie lange dauert sowas?

Ich hab auch eine feine Nase (kann oft einzelne Gewürze ausm Essen rausriechen), Geruch ist ein ständiger Begleiter. Mich kann das leider auch machnal sehr stören/ablenken. Z.B. Parfum! (zum Glück sind die Zeiten der Parfumwolken um die Menschen überwiegend vorbei) oder strenges Rasierwasser, aber besonders süssliche chemische Gerüche *pfuiteufel*. Wenn ich einen unmittelbaren Arbeitskollegen hätte der sich jeden Tag voll einduftet könnte ich mir vorstellen dass das zum Problem werden könne..

Ich hab auch ein ziemlich gutes Geruchsgedächtnis. Zeit scheint hier keine Rolle zu spielen. Ich kann z.B. bestimmten Tabak (ich rauche selbst nicht) nach Jahrzehnten wiedererkenne, oder der Geruch von Menschen mit denen man mehr Zeit verbracht hat (wobei hier sicher auch Waschmittel, Routinen der Körperhygiene wesentlich sind). Was ich auch schräg finde ist, dass mein Geruchsempfinden oft sehr assoziativ ist. Beispiel: Manchmal kann ich Sachen (tatsächlich) riechen nur wenn ich an sie denke (geschieht meist nicht willentlich!) obwohl sie nicht da sind! Meist handelt es sich um Lebensmittel. Fällt das schon unter Synästhesie?

Viele Grüße
atemlos
 

Re: "Geruchsgedächtnis" und Abneigung gg. intensive Geschmäc

Beitragvon chaira » Sa 8. Nov 2014, 18:44

Liebe(r) Atemlos,

ganz herzlichen Dank für Deine ausführlichen und intensiven Gedanken, auf die ich gerne noch ein bisschen etwas erkläre:

Die Frage nach einer Intoleranz bzw. Unverträglichkeit hat sich mir deshalb gestellt, weil ich mir vorstellen könnte, dass der Körper gegen Stoffe, auf die er intolerant oder sogar allergisch ist, unter Umständen in der gleichen Art und Weise reagiert wie ich auf bestimmte Gerüche oder eben auch auf den intensiven Geschmack von manchen Lebensmitteln.
Dann läge mein Problem weniger an einem sehr feinen Näschen, sondern mehr an einer körperlichen Unverträglichkeit; Letzteres halte ich mittlerweile aber eigentlich eher für unwahrscheinlich, weil ich sonst keinerlei körperliche Reaktionen (wie z.B. Bauchgrimmen oder Pustelchen) bekomme, sondern es mir einfach "nur" übel wird und ich den Geruch/Geschmack ewig nicht mehr los werde.
Und Geruch und Geschmacksinn hängen ja auch sehr eng miteinander zusammen.

Die Erinnerung an einen Geruch bleibt - sowohl bei Gerüchen, die ich als angenehm empfinde, als auch bei mir unangenehmen Gerüchen - in der Regel bis zu zwei Tage.
Ganz schlimm ist es bei Gerüchen, die ich mit einem Migräneanfall verbinde - die bleiben gefühlt eine Ewigkeit an/in mir kleben und das empfinde ich als ausgesprochen unanangenehm, weil mir jedes Mal auf´s Neue schlecht wird, wenn ich wieder einen Stoß in die Nase bekomme.

Bei Geschmäckern ist es ähnlich, wenn - zumindest bei guten Geschmacksrichtungen - nicht ganz so "schlimm" wie beim Geruch.

Ob ich das als angenehm oder unangenehm empfinde, hängt von dem Geruch/Geschmack und davon ab, ob ich ihn mag oder ob mir davon übel wird. In ersterem Fall freut mich die Erinnerung, im anderen Fall finde ich es scheußlich.

Und auch bei mir ist es oft so, dass ich - wenn ich nur an etwas denke - gleichzeitig auch den Geruch wahrnehme, auch wenn weit und breit nix ist, was danach riecht.

Offensichtlich ist diese Eigenschaft wohl auch ein weiterer Auswuchs der HS, mit der ich mich wohl oder übel abfinden muss; Gerüche kann man ja leider nur schlecht vermeiden, aber beim Essen versuche ich weitgehend, zu intensive Geschmäcker zu meiden.
chaira
 

Re: "Geruchsgedächtnis" und Abneigung gg. intensive Geschmäc

Beitragvon missingstarlight » So 9. Nov 2014, 00:10

Hallo chaira und atemlos,

dass sich penentrante Gerüche in meiner Nase und auch im Mund "festsetzen" und ich sie noch, je nach Dauer der Aussetzung des Geruches wahrnehme, kenne ich von mir. Wenn ich durch den Mund atme kann ich manchmal sogar einen Geschmack wahrnehmen.

Habe das (bis jetz) nicht als ungewöhnlich empfunden, da es mir logisch erklärbar war: die Molekühle setzten sich im Sinnesorgn fest und es dauert gewisse Zeit, bis sie weg sind (durch neue Ersetzt werden).

Wikipedia schreibt dazu:
"Vorgang des Riechens
Die Duftstoffe in der Luft gelangen bei Säugetieren beim Einatmen und verstärkt beim Wittern (bewusstes Spüren) in die obere Nasenhöhle und an die Riechschleimhaut. Hier werden die Geruchsmoleküle gelöst, wodurch sie für die Zellen chemisch registrierbar werden. Dafür gibt es rund 350 verschiedene Rezeptortypen, die jeweils nur auf eine bestimmte Duftmolekülgruppe ansprechen. Aus der Kombination der angesprochenen Rezeptoren in den Zellen ergibt sich die Geruchsmischung. Das Riechen – der Sinn zur Duftwahrnehmung – hängt von genetischen und Wahrnehmungsprozessen, vom Zustand der Luft und von der Lernfähigkeit des Gehirns ab." (http://de.wikipedia.org/wiki/Geruch)

Bei Gerüchen, die ich sehr intensiv und als unangenehm wahrnehme fühle ich mich benommen, wie benebelt, kann mich schwer auf anderes konzentrieren. Es kann Übelkeit aulösen und fast stechende Schmerzen im Kopf bis hin zu Kopfschmerzen. Hatte ich aber schon lange nicht mehr. Ich vermute, weil ich mir "sowas" nicht mehr lange antue und auch meine Atmung ändere, so dass nicht so viel vom "Geruchsterror" ankommt und ich versuche mich da "rauszusteigern", irgendwie vom Geruch abzulenken.

Manchmal rieche ich auch einen Geruch einfach, obwohl er nicht da ist, durch Erinnerung oder Assoziation hervorgerufen. Das kann ich aber scheinbar nicht steuern und ist auch nur manchmal (eher selten) so. Einen Zusammenhang habe ich da noch nicht herausgefunden. Das aktive Erinnern (bewusst von mir aus) funktioniert sehr abgeschwächt, da kommt auch manchmal "nur" die Besetzung (postiv/negativ), Bilder, Assoziationen oder die grobe Vorstellung des Geruchs (kann ich nicht so in Worte fassen, was das genau ist).

Mir kommt es so vor, als ob ich als Kind Geruch und Geschmack intensiver wahrgenommen habe, bin nicht mehr ganz so empfindlich.

Einen Zusammenhang von Intensität des Geschmacks bei Lebensmitteln und Übelkeit/Kopfschmerzen habe ich bei mir bis jetzt nicht feststellen können. Dass gewisse Lebensmittel bzw. deren Geschmack Übelkeit auslösen kann, kenne ich, aber hierbei handelt es sich, glaube ich, rein um persönliche Vorlieben und ich kann intensiven Geschmack auch genießen, bevorzugt mit etwas Neutralisierbarem in der Nähe.

Ansonsten finde ich mein Geruchsgedächtnis phantastisch!
Ich liebe "Geruchszeitreisen". Wenn plötzlich ein positiv besetzter Geruch, Erinnerungen, Bilder und Gefühle hervoruft, die im aktiven Gedächtnis nicht mehr präsent waren. _10_

Habe als Jugendliche ganz bewusst meine Hygieneartikel gewechselt, wenn ich das Gefühl hatte ein Phase sei vorbei oder eine neue "einleiten" wollte. Habe die alten aufbewahrt und ab und zu solche Zeitreisen gemacht. smasz

Ich konditioniere mich selbst auch heute noch mit Gerüchen. Ich habe z.B. immer zwei verschiedene Bodylotion. Eine "heilige" für besondere Anlässe und eine "alltägliche". (Ich weiche die Grenzen aber auch manchmal auf, um mein Leben nicht zu sehr in "gut" und "schlecht" einzuteilen und manchmal auch einfach so, um mir eine kleine Geruchsfreude zu machen und den langweiligen Alltag aufzupeppen). Die postive Besetzung der "heiligen" Lotion erleichtert mir an nicht so guten Tagen die Überwindung und gibt mir Sicherheit und Vertrautheit...
missingstarlight
 

Re: "Geruchsgedächtnis" und Abneigung gg. intensive Geschmäc

Beitragvon atemlos » So 9. Nov 2014, 11:48

chaira hat geschrieben:...Und auch bei mir ist es oft so, dass ich - wenn ich nur an etwas denke - gleichzeitig auch den Geruch wahrnehme, auch wenn weit und breit nix ist, was danach riecht...

missingstarlight hat geschrieben:...Manchmal rieche ich auch einen Geruch einfach, obwohl er nicht da ist, durch Erinnerung oder Assoziation hervorgerufen. Das kann ich aber scheinbar nicht steuern und ist auch nur manchmal (eher selten) so...

Hab dem bislang noch nicht so viel Aufmerksamkeit geschenkt; dachte auch dass das anderen Menschen nicht haben. Scheinbar schon... _zwr_

chaira hat geschrieben:...Die Erinnerung an einen Geruch bleibt - sowohl bei Gerüchen, die ich als angenehm empfinde, als auch bei mir unangenehmen Gerüchen - in der Regel bis zu zwei Tage.
Ganz schlimm ist es bei Gerüchen, die ich mit einem Migräneanfall verbinde - die bleiben gefühlt eine Ewigkeit an/in mir kleben und das empfinde ich als ausgesprochen unanangenehm, weil mir jedes Mal auf´s Neue schlecht wird, wenn ich wieder einen Stoß in die Nase bekomme...

1-2 Tage, hm, das ist lang! Schon mal versucht einen unangenehmen Geruch absichtlich durch eine Überdosis eines anderen, besser verträglichen zu ersetzen/verdrängen? Funktioniert das? Dann könntest du dir für den Alltag, für den Fall der Fälle, ein kleines Riechkissen mitnehmen, oder Kaugummis, Bonbons oder nach einem geeigneten Mundspray suchen? Wenn du möchtest dass auch deine Umwelt davon was hat, könntest du es bei Bedarf mit ein paar frischen Knoblauchzehen versuchen icon_winkle (..war nur Spaß).

Viele Grüße iwikx
atemlos
 

Re: "Geruchsgedächtnis" und Abneigung gg. intensive Geschmäc

Beitragvon chaira » So 9. Nov 2014, 19:31

Liebe(r) Atenmlos und Missingstarlight,

herzlichen Dank erneut für Eure Antworten, Eure eigenen Erfahrungen und die Anregungen, die mich schon auf ganz neue Gedanken gebracht haben.

Zuerst mal bin ich schon mal beruhigt, dass ich offensichtlich nicht die Einzige bin, der es so geht - und dass man diese "Gabe" durchaus auch positiv bewerten kann.

Gut finde ich insbesondere die Anregung, Gerüche, die man als unangenehm empfindet, mit einem angenehmen Duft zu neutralisieren.
Ich stehe total auf Lavendel oder Zimt - also werde ich mir ab sofort mal ein Riechfläschchen mit mir führen ("Frau Nachbarin, ihr Fläschchen") oder doch doch den Vorschlag mit dem Knoblauch aufgreifen *+* .

Und ansonsten werde ich künftig einfach auch versuchen, mich da nicht so rein zu steigern und Geschmäcker meiden, die mir nicht gut tun - so langsam kenne ich mich ja ganz gut!

In diesem Sinne:

Ich freue mich jetzt erstmal auf die Vorweihnachtszeit mit all dem, was ich so gerne mag:

Zimt, Lebkuchengewürze, Maronen, Glühwein, Vanillekipferl,Tannennadeln - einfach dieses geheimnisvolle Gesamtkonklomerat an Gerüchen und Geschmäckern wub
chaira
 

Re: "Geruchsgedächtnis" und Abneigung gg. intensive Geschmäc

Beitragvon Liandri » Mo 10. Nov 2014, 20:03

Hi,

das ist ja interessant das ihr auch so ein gutes "Näschen" habt!
Ist das wirklich erklärbar durch die Hochsensibilität???

Denn bei mir ist es noch etwas schräger :( Ich rieche es manchmal wenn jemand krank ist, jedoch kann mein Gehirn manche Gerüche nicht zuordnen außer Diabetes kann ich gut zuordnen und weiß wenn der Blutzucker entgleist ist....

Oje....das klingt hoffentlich nicht zuuu schräg wub

lg
Liandri
 

Re: "Geruchsgedächtnis" und Abneigung gg. intensive Geschmäc

Beitragvon chaira » Di 11. Nov 2014, 22:59

Liebe Liandri,

ich finde überhaupt nicht, dass das schräg klingt, sondern nur belegt, dass Du offensichtlich über einen sehr, sehr feinen und besonderen Geruchssinn verfügst.

Ich kenne das bislang nur von Hunden und Katzen (die ja bekanntlich ein weit besseres Näschen ihr eigen nennen als wir Menschen) und bei denen es z.B. speziell ausgebildete Diabetes-Hunde oder Katzen gibt, die ihr Herrchen/Frauchen vor einem nahenden Zusammenbruch aufgrund Unterzuckers gewarnt haben.

Insofern also kein Grund zur Beunruhigung, sondern vielmehr ein Grund, auf die besonderen Fähigkeiten Deines Körpers stolz zu sein!

Was mich angeht, habe ich jetzt zumindest schonmal bestimmte Lebensmittel ausgemacht, die bei mir Migräne auslösen - mit dem guten Geruchsgedächtnis beginne ich mich langsam anzufreunden und sehe es schon als Ausdruck der HS. Bis auf hier im Forum habe ich - zumindest in meinem Umfeld - nämlich noch niemand gefunden, der so reagiert wie ich!

Und als Neutralisator von ekligen Gerüchen habe ich jetzt immer ein Lavendel- und ein Zimtriechfläschen dabei - ich bin also gewappnet :-: (der Smiley passt nicht 100%ig, aber ich wollte ihn immer schon mal verwenden _Bolt_ )
chaira
 

Re: "Geruchsgedächtnis" und Abneigung gg. intensive Geschmäc

Beitragvon InnerLight-HH » Mi 12. Nov 2014, 22:07

Hallo ihr Lieben,

ja, eine sehr feine Nase habe ich auch. Zum Glück kommen Gerüche und sie gehen auch schnell wieder, sodass ich mich nicht sehr damit plage.
Es gibt einige Gerüche, die mir extrem zusetzen, dass ist z. B. Zigarettenrauch, der bei mir auch als Katalysator für allergische Reaktionen wirkt, wenn z. B. zusätzlich noch ein Hund, eine Katze oder ein Pferd vorbei läuft. Dann dauert es nur wenige Minuten und der Niesanfall ist da.
Da ich dieses rücksichtlose Zigarettenrauchausstoßen in der Öffentlichkeit nicht länger erdulden will, habe ich immer ein Sprayfläschchen mit Maiglöckchenduft dabei, wenn ich aus dem Haus gehe. Damit sprühe ich dann den/die VerusacherIn an (mich frag ja auch keiner, ob ich deren Dampf einatmen möchte...).

Dann gibt es noch ein Waschnmittel oder einen Weichspüler, ich bin nur noch nicht dahinter gekommen, welches Produkt es genau ist (Vernell, Lenor, Ariel?). Da wird mir jedesmal richtig schlecht und ich bekomme sofort heftige Kopfschmerzen.

Ich mag auch sehr Spaziergänge im Wald. All die verschiedenen Düfte die da herumschwirren - feuchtes Laub, blühende Blumen, Pilze, Hundek...e,..... _grinsevil_
=^..^=

*cat*
Benutzeravatar
InnerLight-HH
Full Member
 
Beiträge: 216
Registriert: Do 18. Sep 2014, 21:57

Re: "Geruchsgedächtnis" und Abneigung gg. intensive Geschmäc

Beitragvon atemlos » Mi 12. Nov 2014, 23:56

InnerLight-HH hat geschrieben:.. Da ich dieses rücksichtlose Zigarettenrauchausstoßen in der Öffentlichkeit nicht länger erdulden will, habe ich immer ein Sprayfläschchen mit Maiglöckchenduft dabei, wenn ich aus dem Haus gehe. Damit sprühe ich dann den/die VerusacherIn an (mich frag ja auch keiner, ob ich deren Dampf einatmen möchte...)..

Du sprühst wirklich die Raucher an? _reschpekt_ Riecht das stark was du da verspühst? _grin_
atemlos
 

Nächste


Ähnliche Beiträge


Zurück zu Hochsensibilität Allgemein

Wer ist online?

0 Mitglieder

cron