"Scanner" Typ

Alles rund um die Besonderheit der Wahrnehmungsfähigkeit und Gefühlswelt hochsensibler Menschen.

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Re: "Scanner" Typ

Beitragvon Mannheimer » Di 7. Nov 2017, 18:38

Ich weiss gar nicht wo genau ich dies gelesen habe. Gerade noch mal nachgesehen, es ist sozusagen noch nicht sicher, ob vererbbar oder nicht, also noch recht umstritten....
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Re: "Scanner" Typ

Beitragvon Phönixfeuer » Mi 8. Nov 2017, 17:40

Ich hab mich jetzt nicht durch die Seiten gelesen. Mir wurde gesagt, ich wäre eine multivalente Persönlichkeit, ein scannertyp. Als wäre das gleichzusetzen. Vielleicht findet man darunter auch was?
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Re: "Scanner" Typ

Beitragvon Mannheimer » Mo 13. Nov 2017, 23:17

Mal so eine Frage in die Runde.....bei HSP heisst es, es beträfe so 15 bis 20 Prozent der Bevölkerung. Wie sieht es da eigentlich bei HSP-Scannern aus? Gibt es da auch Zahlen?
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Re: "Scanner" Typ

Beitragvon Hortensie » Di 13. Nov 2018, 17:35

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Re: "Scanner" Typ

Beitragvon Walter66 » Di 13. Nov 2018, 19:14

Vielen Dank fürs Hochschieben :-).

@Lampe
Genau die von Dir beschriebene Vielseitigkeit finde ich bei mir auch wieder. Ich habe mich in meinen Arbeitsgebieten auch recht schnell von meinen Ausbildungen entfernt, durfte aber - nach Jahren erst - auch feststellen, dass ich mit "gelernten IT-lern" in den von mir ausgeübten Bereichen auf Augenhöhe war. Bei meinem jetztigen Job sollte ich eigentlich auch wieder IT - und andere Aufgaben übernehmen und man hat mich mit Entscheidungsfreiraum und einem positiven Umfeld geködert. Aber ich bin jetzt in einer Abteilung gelandet, wo es eng ist. Querdenken und Kreativität bzw. eigene Ideen sind nicht erwünscht. Mein Chef hat narzisstische Verhaltensweisen. Also nix für eine HSP und schon garnix für eine HSP & Scanner :-(.
Im Alten Job bewegte ich mich seit ca. einem Jahr am Rande eines Burnouts. Der neue Job hat mir jetzt den Rest gegeben, da es furchbar eng wurde und das Klima von Missgunst und schlechtem Reden geprägt ist. Werde nächste Woche nach dann 3 Wochen krank wieder hin, mich abgrenzen und mich sobald wie möglich auf die Suche nach was neuem machen. Nicht leicht... Wenn ich kein Scanner wäre, könnte ich in meinem jetztigen Job mit "Dienst nach Vorschrift" überleben, aber das ist für mich unmöglich...
Walter66
 

Re: "Scanner" Typ

Beitragvon Walter66 » Mi 14. Nov 2018, 14:12

@Lampe
In Ergänzung zu Deinem letzten Beitrag aus dem Vorstellungsthread:
Ja, ich nicht alles, was mit mit dem Thema Hochsensibilität neu entdeckt wurde, ist wirklich neu. Und den Scannertypen wird man nicht nur unter HSP finden. Da ich HSP erstmalig entdecke, entdecke ich halt auch viele Dinge, die "eigentlich nicht neu sind" als neu für mich und sie ergeben für mich plötzlich einen Sinn.

Mal eine andere Frage dazu, ich weiß nicht, ob sie zum Scannertyp dazu gehört.
Wenn mich etwas begeistert, lese ich mich schnell ein und habe wenig Mühe, "dran" zu bleiben.
Schwer fällt es mir z.B. "auf Vorrat" etwas anzulesen, wenn ich es zwar insgesamt brauchen würde, aber konkret nicht. Mir fällt alles schwer, wo man - wie in der Schule - nach festem Fahrplan lernt. Ich bin Christ und lese auch in der Bibel (zur Zeit nicht besonders oft), aber mir fällt es unglaublich schwer, die Bibel nach Plan oder nach einem festen System zu lesen, um nach einer Zeit ein bestimmtes Ziel erreicht zu haben. Ich lese selten ein Buch von vorne bis hinten oder längere Zeit an einem Stück. In der Regel benutze ich Literatur, wie Nachschlagewerke. Vielleicht liegt es daran, dass planvolles Lesen mir nicht so leicht fällt?

Macht es den Scannertypen aus, dass er das Wissen nach Bedarf und immer mit konkreten Praxis- und Lebensbezug ausrichtet? Macht es Sinn, immer zu versuchen, Dinge, die man lernen will, mit konkreten Fragen, Projekten oder Bedürfnissen zu verbinden?
Walter66
 

Re: "Scanner" Typ

Beitragvon Lampe » Mi 14. Nov 2018, 14:50

@Walter66:

Wenn ich mir ein Buch besorge (kaufe oder wie früher aus der Bibliothek ausleihe), dann lese ich das in der Regel von vorne bis hinten durch, auch wenn es mitunter mühsam oder nicht so interessant ist. Weil ich mich vorher für das Buch entschieden habe, weil ich das Thema des Buches interessant finde.

Ich lese aber keine belletristischen Bücher mehr, sondern nur noch Sachbücher.

LG

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Re: "Scanner" Typ

Beitragvon hs_positiv » Mi 14. Nov 2018, 15:50

Wie es aussieht, ist Frau Sher die Erfinderin der Scannerpersönlichkeit. In diesem Thread taucht ihr Name in diesem Zusammenhang jedenfalls auf, aber ihre Bücher habe ich nicht gelesen. In der Fachliteratur (Psychologie, Pädagogik und weiteren humanwissenschaftlichen Fächern) findet sich bisher nichts unter diesem Begriff. Über meinen Unibib.-Account habe ich heute gesucht und finde nichts. Daher gehe ich davon aus, dass es - wie in der Ratgeberliteratur oft üblich - ein erfundener Begriff des Autors ist. Danach war ich sowieso in einer Buchhandlung und habe erfahren, dass es unter dem Begriff Bücher gibt, aber keine Fachbücher.
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Re: "Scanner" Typ

Beitragvon Fräulein » Mi 14. Nov 2018, 17:40

Ich möchte niemandem zu nahe treten, aber...

Der Begriff "Scanner" ist mir so nicht geläufig. Allerdings finden sich dazu einige Seiten im Netz, die vermuten lassen, dass es sich dabei um nichts weiter als ein Geschäft handelt. Der Begriff ist nützlich.
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Re: "Scanner" Typ

Beitragvon Walter66 » Mi 14. Nov 2018, 21:07

Hallo Fräulein,

mir trittst Du damit nicht zu nahe, Ich lasse mich auch recht schlecht von Geschäftemacherei einfangen, da ich vielfach den Verdacht habe, dass es sich um pseudowissenschaftliche Modebegriffe handelt. Genauso, wie damals "Lochfrass" bei der früheren Waschmittelwerbung von C...n.

Mir begegnet der Begriff "Scannerpersönlichkeit" allerdings sehr oft im Zusammenhang mit HS, genauso, wie der Begriff "Multibegabung" bzw. "Vielbegabung". Dass sind wohl alles keine wissenschaftlichen Begriffe. Die HS - an sich steht ja, wenn ich richtig informiert bin, nicht auf stabilsten wissenschaftlichen Fundament. Aber es ist bei beiden Themen (HS und Scannerpersönlichkeit bzw. Vielbegabung) so, dass ich mich in den Beschreibungen und den Erfahrungsberichten sehr wiederfinde. Anders ist es z.B. bei der Hochbegabung, die auch vielfach mit HS in Verbindung gebracht wird, da finde ich mich nicht wieder.

Ich erhebe aber weder bei der Vielbegabung noch bei anderen HSP-Eigenschaften den Anspruch, dass sich diese nur bei HSP wiederfinden, ich würde diese Eigenschaften niemanden absprechen, der nicht HS ist. Ich habe diese Dinge bei mir gefunden beim Entdecken meiner HS und erarbeite mir jetzt nach und nach das Handbuch dazu :-).
Walter66
 

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