Differenzen mit der Mutter-bin ich zu empfindlich?




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Differenzen mit der Mutter-bin ich zu empfindlich?

Beitragvon Herzchen » Di 29. Okt 2013, 06:25

Hallo ihr Lieben,

Vielleicht "kennen" mich noch einige hier. Ich hatte schon einmal einen Beitrag geschrieben und so nette Antworten von euch bekommen, dass ich dachte, ich schreib euch nochmal was mir zurzeit auf der Seele brennt.
Und zwar geht es um meine Mutter.
Zur Zeit verstehen wir uns gar nicht gut. Unser Verhältniss wurde schlechter als unsere Tochter, fast drei, zur Welt kam.

Für meine Mutter zählt nur noch meine Tochter und das zeigt sie mir auch. Z.b. Deine Tochter ist jetzt meine Nummer eins, etc. Das wäre ja noch in Ordnung. Aber seit einiger Zeit ignoriert sie uns (meinen Mann und mich), und ist gemein und respektlos.

Letzte Woche z.b. kamen wir gemeinsam zu uns nach hause, da wir gemeinsam in der Stadt waren. Ich musste noch kochen und sie sagte, sie helfe mir dabei. Dann ist sie mit meiner Tochter ins Kinderzimmer gegangen und war nicht mehr gesehen bis das Essen fertig war. Dann gegessen und sofort danach meinte sie, sie müsse jetzt heim. Das war unsere ganze Konversation für über zwei Stunden.

Am Freitag rief sie an und fragte ob mein Mann nächstes Jahr im Juli Bereitschaft hätte und ich meinte, das könne er noch nicht sagen. Warum? fragte ich. Und da schnautzt sie mich an....das sie ja nicht mal ein Geheimniss für sich behalten könne bei mir. Und immer diese bescheuerte Bereitschaft.....Sie wollte uns wohl Konzertkarten schenken....Ihr glaubt nicht, wie sie mich angeschnautzt hat.... Ich dachte ich bin im falschen Film.....

Und dann am Sonntag waren gemeinsame Freunde und sie bei uns zum Essen eingeladen. In fünf Stunden haben wir keinen Satz miteinander gewechselt. Im Gegenteil. Sie gängelte mich vor unsere Gästen und verdrehte abfällig die Augen wenn ich was sagte. Dann sprachen wir mit unseren Gästen über den Martinszug wo unsere Tochter mitgeht und wir sagten, wir lernen schon fleißig die Lieder. Meine Mutter spielte sich auf, und meinte zu unseren Gästen, dass SIE unserer Tochter ja die Lieder und die Geschichte erklärt hätte und nicht ich...ihr glaubt nicht wie, wütend ich war.
Sie nimmt mich überhaupt nicht ernst. Und sie respektiert mich null. Nachdem unsere Gäste gehen wollten, sprang sie auf und sagte nur Tschüss, und weg war sie.

Aber wenn unsere Tochter z.b. krank ist, meldet sie sich nicht, ganz im Gegenteil. Als unsere Tochter mit drei Monaten im Krankenhaus lag, konnte sie nicht vorbeikommen, da sie unbedingt ihre Steuer machen musste....
Und auch sonst. Sie wartet paar Tage ab und meldet sich dann wieder und meint, jetzt ist sie ja wieder gesund.

Ich weiss, dass sich meine Mutter jetzt erstmal nicht melden wird, weil sie sauer auf mich ist. Warum? Das weiss ich selber nicht. Mit ihr reden kann man gar nicht. Sie meint sie ist alt genug, sie lasse sich von niemandem etwas sagen. Und sie sagt, sie wüsste, dass ich sowiso wieder angekrochen käme. Ich finde das echt gemein...

Ausserdem hat sie niemanden ausser uns. Keine Familie, keine Freunde (ausser die oben genannten), keine Hobbys und Krach mit den Kollegen.
Da frag ich mich, warum sie mich so angeht und mich so fies behandelt. Ich hab jetzt nur einen kleinen Auszug geschrieben. Ich musste mir noch sehr viel mehr anhören.

Vor einigen Jahren hatte sie Depressionen. Kann das wieder so sein? Von jetzt auf gleich kippt die Stimmung und sie sagt nie, was los ist. Ausserdem ist sie ziemlich aggressiv. Egal ob die Verkäuferin oder der Busfahrer. Ein falscher Satz und meine Mutter poltert los.

Nur langsam bin ich an einem Punkt, wo ich mich nicht mehr so fies behandeln lassen möchte. Ich möchte, dass sie auch mit mir redet, obwohl meine Tochter da ist. Und ich möchte, das sie nicht das Gesicht verzieht wenn ich etwas sage. Warum macht sie das? Sie weiss wie sehr mich das ärgert aber es interessiert sie nicht. Vor allem weil jetzt meine Tochter ihre Nummer eins ist, wie sie sagt.

Ach mensch, helft mir bitte mal. Bin ich schon wieder zu empfindlich?

Ich würde mich über Meinungen freuen und wünsche euch einen super schönen Tag.

Euer Herzchen
Herzchen
 

von Anzeige » Di 29. Okt 2013, 06:25

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Re: Differenzen mit der Mutter-bin ich zu empfindlich?

Beitragvon originalC » Di 29. Okt 2013, 08:05

Hallo Herzchen,

Ich bin selbst nicht Mutter, erlebe aber einen ähnlichen (vielleicht auch anders gelagerten) Fall zwischen meiner Mutter und Schwester. Dort herrscht seit Anfang des Jahres ein kompletter Kontaktabbruch (durch meine Schwester), nach beinahe 7 Jahren Schlacht.

Du musst dich definitiv nicht mies behandeln lassen. Das ist klar. Wichtig wäre an diesem Punkt, dass du herausfindest, was deine Mutter dazu veranlasst, so zu handeln.
Dass Kinder, also die Enkel, eine gewichtigere Rolle spielen ist normal. Das ist überall so und das sollte dich nicht beunruhigen oder ärgern. Freu dich darüber, dass dein Kind eine Oma hat, die sie liebt und sich mit ihr beschäftigt. Lass nicht zu, dass das eure Beziehung beeinflusst. Schlimmer wäre es doch, wenn sie gar kein Interesse zeigen würde...

Wenn dein Mutter nicht auf der Bildfläche erscheint, wenn dein Kind krank ist, macht mir das schon Sorgen. Wieso tut sie das? Hast du sie gefragt? Kann sie es nicht mit ansehen, wenn das Kind "leidet"? Was ist es?

Ob sie Depressionen hat, kann ich dir auch nicht sagen. Vielleicht ist sie genervt, von all dem schlechten, was um sie rum ist, und reagiert deswegen so auf dich. Lässt es quasi an dir aus - sicher eher ungewollt. Manchmal ist es schwer seine Launen in den Griff zu bekommen - das ist keine Entschuldigung! Dennoch scheint deine Mutter Probleme zu haben, die herausgefunden werden wollen.

Ich verstehe deine Zwickmühle. Und auch wie es dir geht. Dennoch, solltest du, wenn du wissen willst was los ist, um ein ernsthaftes Gespräch bitten. Wer weiß, was sich alles angestaut hat. Meiner Mutter habe ich vor 2 Jahren geraten, meiner Schwester vorzuschlagen, sich jede Woche 1x ohne die Kinder zu treffen, also nur die beiden. So hätte man mal Zeit nur für einander, wo man einfach mal wieder Mutter und Tochter anstatt Oma und Mutter zu sein. Manchmal ist es doch so, dass Missverständnisse zu Streit führen. Um das zu verhindern, ist ein regelmäßiges Kommunizieren unabdingbar. In entspannter Atmosphäre fällt es dann vielleicht auch leichter aufeinander einzugehen. Die richtigen Worte zu finden, ohne mit der Tür ins Haus zu fallen.

Hm... Also so würde ich es machen. Was du letztendlich tust, ist deine Sache. Ich für meinen Teil käme nicht damit klar, meine Mutter im Streit zu verlieren.

Liebe Grüße oC
Manchmal muss man sich seine Gedanken einfach aus dem Kopf schütteln!!! _headbang_
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Re: Differenzen mit der Mutter-bin ich zu empfindlich?

Beitragvon ja » Di 29. Okt 2013, 08:17

Hallo liebe herzchen,

gut das du dir hier weitere empfindungen und meinungen einhohlst!!!
damit dir das auch gut gelingt und nicht untergeht empfehle ich dir den "Kummerkasten" hier oben angepinnt zu nutzen, dort antworten die user meist sehr zügig und vorallendingen mit der kraft sich auf dich einzustellen!

alles gute für dich,
_flov_
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Re: Differenzen mit der Mutter-bin ich zu empfindlich?

Beitragvon Ährengast » Di 29. Okt 2013, 08:17

Herzchen hat geschrieben:Hallo ihr Lieben,

Vielleicht "kennen" mich noch einige hier. Ich hatte schon einmal einen Beitrag geschrieben und so nette Antworten von euch bekommen, dass ich dachte, ich schreib euch nochmal was mir zurzeit auf der Seele brennt.
Und zwar geht es um meine Mutter.
Zur Zeit verstehen wir uns gar nicht gut. Unser Verhältniss wurde schlechter als unsere Tochter, fast drei, zur Welt kam.

Für meine Mutter zählt nur noch meine Tochter und das zeigt sie mir auch. Z.b. Deine Tochter ist jetzt meine Nummer eins, etc. Das wäre ja noch in Ordnung. Aber seit einiger Zeit ignoriert sie uns (meinen Mann und mich), und ist gemein und respektlos.

Letzte Woche z.b. kamen wir gemeinsam zu uns nach hause, da wir gemeinsam in der Stadt waren. Ich musste noch kochen und sie sagte, sie helfe mir dabei. Dann ist sie mit meiner Tochter ins Kinderzimmer gegangen und war nicht mehr gesehen bis das Essen fertig war. Dann gegessen und sofort danach meinte sie, sie müsse jetzt heim. Das war unsere ganze Konversation für über zwei Stunden.

Am Freitag rief sie an und fragte ob mein Mann nächstes Jahr im Juli Bereitschaft hätte und ich meinte, das könne er noch nicht sagen. Warum? fragte ich. Und da schnautzt sie mich an....das sie ja nicht mal ein Geheimniss für sich behalten könne bei mir. Und immer diese bescheuerte Bereitschaft.....Sie wollte uns wohl Konzertkarten schenken....Ihr glaubt nicht, wie sie mich angeschnautzt hat.... Ich dachte ich bin im falschen Film.....

Und dann am Sonntag waren gemeinsame Freunde und sie bei uns zum Essen eingeladen. In fünf Stunden haben wir keinen Satz miteinander gewechselt. Im Gegenteil. Sie gängelte mich vor unsere Gästen und verdrehte abfällig die Augen wenn ich was sagte. Dann sprachen wir mit unseren Gästen über den Martinszug wo unsere Tochter mitgeht und wir sagten, wir lernen schon fleißig die Lieder. Meine Mutter spielte sich auf, und meinte zu unseren Gästen, dass SIE unserer Tochter ja die Lieder und die Geschichte erklärt hätte und nicht ich...ihr glaubt nicht wie, wütend ich war.
Sie nimmt mich überhaupt nicht ernst. Und sie respektiert mich null. Nachdem unsere Gäste gehen wollten, sprang sie auf und sagte nur Tschüss, und weg war sie.

Aber wenn unsere Tochter z.b. krank ist, meldet sie sich nicht, ganz im Gegenteil. Als unsere Tochter mit drei Monaten im Krankenhaus lag, konnte sie nicht vorbeikommen, da sie unbedingt ihre Steuer machen musste....
Und auch sonst. Sie wartet paar Tage ab und meldet sich dann wieder und meint, jetzt ist sie ja wieder gesund.

Ich weiss, dass sich meine Mutter jetzt erstmal nicht melden wird, weil sie sauer auf mich ist. Warum? Das weiss ich selber nicht. Mit ihr reden kann man gar nicht. Sie meint sie ist alt genug, sie lasse sich von niemandem etwas sagen. Und sie sagt, sie wüsste, dass ich sowiso wieder angekrochen käme. Ich finde das echt gemein...

...
Vor einigen Jahren hatte sie Depressionen. Kann das wieder so sein? Von jetzt auf gleich kippt die Stimmung und sie sagt nie, was los ist. Ausserdem ist sie ziemlich aggressiv. Egal ob die Verkäuferin oder der Busfahrer. Ein falscher Satz und meine Mutter poltert los.

Nur langsam bin ich an einem Punkt, wo ich mich nicht mehr so fies behandeln lassen möchte. Ich möchte, dass sie auch mit mir redet, obwohl meine Tochter da ist. Und ich möchte, das sie nicht das Gesicht verzieht wenn ich etwas sage. Warum macht sie das? Sie weiss wie sehr mich das ärgert aber es interessiert sie nicht. Vor allem weil jetzt meine Tochter ihre Nummer eins ist, wie sie sagt.

Ach mensch, helft mir bitte mal. Bin ich schon wieder zu empfindlich?

Ich würde mich über Meinungen freuen und wünsche euch einen super schönen Tag.

Euer Herzchen

Hallo Herzchen,

ich sehe es so, dass Du Dich nicht so abfällig behandeln lassen brauchst, nur weil sie Deine Mutter ist.
Durch ihr Dich-Brüskieren in der Öffentlichkeit versucht sie wohl, sich selbst zu erhöhen, um ihr mglws. niedriges Selbstwertgefuehl zu "pushen". Aber die Anwesenden werden ja nicht "blind" gewesen sein, und so fällt negatives auf sie zurueck. Auf diese Art wird sie es evtl. auch "geschafft" haben, sich "keine Freunde zu machen".
Ich selber würde mich vermutlich erstmal komplett von ihr distanzieren (= keine Besuche mehr usw.). Dass sie Deine Tochter zu "guten Zeiten" komplett an sich reissen will, ist nicht zu akzeptieren und verunsichert auch Deine Tochter.

Und wer da "angekrochen" kommt, das ist meines ersten Eindruckes nach mehr Deine Mutter bei Dir
statt wie Dir unterstellt
Du bei ihr...
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Re: Differenzen mit der Mutter-bin ich zu empfindlich?

Beitragvon Djembe » Di 29. Okt 2013, 13:10

manche mütter sind wahrscheinlich verunsichert, wenn ihre töchter erwachsen sind - eine rolle in der modernen gesellschaft, die so u.u. auch nicht ausreichend vorgelebt wurde.
vielleicht muss mancher Mutter/manchem Vater auch nur einmal in ruhe ganz klar gesagt werden, dass weder ihre kleinen noch ihre großen kinder ihr eigentum sind, damit sie eine andere
haltung zu ihnen einnehmen können und eine neue sehweise möglich ist. es kann dann auch immer nochmal wieder rückfälle geben - aber wir sollten nicht aufgeben, zu versuchen, uns gegenseitig zu erziehen. das wenigste ist wirklich dauerhaft so gemeint, wie es gesagt wurde,

meint Djembe
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Re: Differenzen mit der Mutter-bin ich zu empfindlich?

Beitragvon Nimchen » Di 29. Okt 2013, 13:33

Hallo Herzchen,

klingt erstmal recht bescheiden was du da so schreibst. Differenzen mit der Mutter kenn ich leider auch... Du hattest um Meinungen gebeten, hier kommt meine....

Es ist für Aussenstehende immer schwierig etwas zu beurteilen, weil man ja nur "eine" Seite grob geschildert bekommt... Man kennt die Vorgeschichte nicht, genauso wenig wie die Sichtweise der anderen Partei. Auf lange Frist wird euch evtl. ein ehrliches! Gespräch weiterhelfen, zumindest sollte es allen Klarheit verschaffen.
Man muss sich nicht alles gefallen lassen , aus falscher Rücksichtnahme, denn im Endeffekt zahlt man dabei drauf. Was ich damit meine, ist das niemand verstehen wird warum man sich freiwillig verbiegt und/oder gute Mine zum bösen Spiel macht, denn hinterher bekommt meistens gesagt das man es selber Schuld ist, man hätte es ja nicht machen müssen.
Vlt. solltet ihr erstmal auf Kontakt komplett verzichten, bevor sich noch mehr negative Emotionen anstauen. Denn mit solchen Gefühlen im Bauch lässt sich schlecht sachlich und vor allem ruhig reden. Natürlich ist es nicht schön, wenn man kein liebevolles Verhältnis zu seiner Mutter hat, aber sich immer wieder imaginär vor den Kopf stoßen lassen müssen ist genauso schmerzhaft.

Was deine Tochter betrifft, solltest du bedenken das Kinder egal wie jung sie auch sein mögen, zum einen die emotionalen Schwingungen mitbekommen und zum anderen könnte auch hier auf lange Sicht gesehen euer Mutter-Tochter Verhältnis Schaden nehmen... sie bekommt ja mit wie abwertend sich deine Mutter dir gegenüber verhält...wie soll man Respekt vor jemandem haben, der sich selber nicht respektiert? Sich selber zu respektieren bedeutet auch, das man Menschen die einen in irgendeiner Form entwerten in ihre Schranken weisen sollte, auch wenn man mit hnen Verwandt ist.
Nimchen
 

Re: Differenzen mit der Mutter-bin ich zu empfindlich?

Beitragvon originalC » Di 29. Okt 2013, 13:54

Huhu Nimchen,

Ich gebe dir in den meisten Punkten recht! Muss aber im Punkt Kind eine Anmerkung machen. Der Oma den Enkel, oder dem Kind die Oma vorzuenthalten, ist da schlimmste, was man beiden Parteien antun kann. Ich kenne bereits 2 Fälle, in denen ich miterleben darf und durfte, wie beide unsäglich darunter litten/ leiden. Auch in dem Fall, der späten Zusammenführung, sagte das Kind, das es die Oma immer vermisst hat und traurig war, es auch nicht verstehen konnte.

Ich glaube auch nicht, das ein sofortiger Kontaktabbruch so gut ist. Mag ja sein, dass sich die Mutti bescheiden verhält, dennoch lohnt sich hier ein direktes "WIESO?". Ich lese auch aus dem Text von Herzchen heraus, dass sie das gerne geklärt haben würde. Deshalb würde ich die "Trennung" erst mal vertagen. Wenn kein Weg rein geht, ist es dann immernoch leicht zu sagen "Hey, ich habs probiert, aber du willst ja nicht, also sehen wir uns jetzt mal 2 Wochen nicht, und probieren es dann nochmal. Wenn was ist, melde dich." Punkt aus!

Ich verstehe echt nicht, wie erwachsene in eine so Unkommunikative Phase geraten.
Wieso sind die "Alten meist so uneinsichtig...
Tun aber so erwachsen?
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Re: Differenzen mit der Mutter-bin ich zu empfindlich?

Beitragvon Nimchen » Di 29. Okt 2013, 15:08

Huhu oC,

ja so in etwa meinte ich das. Zum kompletten Kontaktabbruch rate ich auch nur in Fällen wo es gar nicht anders geht, wichtig ist es sich auszusprechen(klappt allerdings nicht so gut, wenn man noch Wut im Bauch hat) deswegen ruhig mal ein paar Tage verstreichen lassen. Von Enkel vorenthalten halte ich auch nur bedingt etwas, nämlich dann wenn man ganz genau weiß das es gravierende Probleme gibt die dem Kind schaden könnten.
Nimchen
 

Re: Differenzen mit der Mutter-bin ich zu empfindlich?

Beitragvon originalC » Di 29. Okt 2013, 15:19

Ok!!! _Mij_
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Re: Differenzen mit der Mutter-bin ich zu empfindlich?

Beitragvon Grognak_theBarbarian » Di 29. Okt 2013, 17:21

Du bist nicht zu empfindlich, du bist so wie du eben bist! :)

Ich möchte mal das rausstreichen, was mir am wichtigsten scheint:
Nur langsam bin ich an einem Punkt, wo ich mich nicht mehr so fies behandeln lassen möchte. Ich möchte, dass sie auch mit mir redet, obwohl meine Tochter da ist. Und ich möchte, das sie nicht das Gesicht verzieht wenn ich etwas sage.

Es ist dein gutes Recht dich so zu fühlen und das auch einzufordern! Ebenso wie es dein gutes Recht wäre den Kontakt komplett abzubrechen wenn dich deine Mutter zu sehr belastet.
Ich würde mit ihr ein Gespräch auf neutralem Boden (z.B. einem Bistro) und ohne Kind führen wollen und gucken ob sich das klären lässt oder eben nicht.
~ Grog

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