erkennen wir uns untereinander?

Alles rund um die Besonderheit der Wahrnehmungsfähigkeit und Gefühlswelt hochsensibler Menschen.

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Re: erkennen wir uns untereinander?

Beitragvon gyn » Do 2. Okt 2014, 21:08

Pusteblümchen hat geschrieben:...hingegen das Erleiden einer echten Männergrippe einen Mann in meinen Augen wirklich zum Weichei macht, ob sensibel oder nicht _läch_


Echte Männer bekommen keine Grippe. _läch_
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Re: erkennen wir uns untereinander?

Beitragvon klecks » Fr 3. Okt 2014, 12:22

Gut gekontert icon_winkle

Ich glaube auch, je nach Situation (Beziehungsstatus zu dieser Person) kann die eine Variante besser als die andere sein... entweder persönliche Gespräche, Bücher,.. ich hab heute erst einen Internetlink einfach nur weiter gegeben. Wir HSP sollen ja recht gut intuitiv handeln können _flöwer_
_Mij_ Hab Dich selbst lieb und mach Dir eine schöne Zeit! _Mij_
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Re: erkennen wir uns untereinander?

Beitragvon Pusteblümchen » Mo 6. Okt 2014, 19:51

Sorry, gyn, da ist irgendwas schief gelaufen...
Aber ansonsten: _läch_

Das wird wohl das Beste sein, klecks. Dann kann derjenige draus machen, was er für richtig hält.
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Re: erkennen wir uns untereinander?

Beitragvon Equilibrium » Mo 6. Okt 2014, 20:52

Nachdem ich meine Sensibilität erkunde stelle ich fest wieviele HSP ich bereits kannte, einige davon wussten noch nichts oder nicht viel darüber. Darunter waren auch einige Männer.
Ich werd das weiter beobachten. Ich denke, das sich durch die Empathie ein Gefühl für andere HSP einstellen wird, ganz abseits ihres tendenziell harmonischen & umsichtigen Verhaltens.
Ein gegenteiliger Bericht, wann Empathen nicht umsichtig sind, fand ich vor einiger Zeit hier:
Wenn hochsensible Empathen sich verhalten, wie Elefanten im Porzellanladen

Ich las vorhin "zufällig" einen kleinen Bericht von einer Ärztin die ebenfalls meint, Hochsensible stets zu erkennen (selbst hochsensibel)
Der hochsensible Patient ->Seite 15 und 16


Den Zusammenhang von Schizoid und Schizotyp kann ich bestätigen. Kenne andere HSP die diese Akzentuierung haben und bin selbst Schizoid akzentuiert.


Zum Thema Männlichkeit möchte ich beisteuern, dass das Rollenbild in unserer Zeit völlig durcheinander kam und es schon seit langem ist. Imgrunde seit der Industrialisierung extrem leidet und heute nur noch ein schwacher Abglanz von Männlichkeit zu sehen ist. Es ist verständlich das das spätere bzw heutige Zerrbild dann abgelehnt wurde/wird.
(Falls es jemanden interessiert, die allg. als negativ empfundene Entwicklung des Feminismus wird hier Thematisiert)

Ich habe mich die letzten Jahre dem Thema von archetypischer Seite genähert. Im geläufigsten Sinne von Yin und Yang oder Europäisch Feuer/Elektrik & Wasser/Magnetismus. Ich habe die Thematik alsbald als sehr bedeutsam erkannt, da in dieser Hinsicht sehr viel Verwirrung herrscht und Gesellschaftlich über Gender Mainstreaming sogar noch Einfluss genommen wird, die Menschen völlig gleich zu machen (& m.A. nach, schwach und entwurzelt). Jeder meiner Freunde/innen hat es als sehr bereichernd empfunden sich damit auseinander zu setzen und allgemein zu mehr Lebensfreude gefunden.
Mein Konzept das sich herauskristallisiert hat, lautet: Lebe dich selbst und deine ursprüngliche Natur. Denn das macht automatisch Erfolgreich und Glücklich. Das eigene Geschlecht zu leben, ist dabei ein elementarer Grundbaustein, denn wir verkörpern das eine oder das andere Prinzip.

Um zum eigentlichen Thema zurück zu kehren:
Es ist m.E. kein Widerspruch stark und sensibel zu sein. Es braucht nur ein Gleichgewicht und die weibliche Emotionalität ist nicht direkt auf Männer übertragbar. Das Problem der heutigen Männer ist denke ich ihre Verweiblichung, und das empfinde ich selbst ebenfalls als abstoßend. Ein wesentlicher Wert gelebter Männlichkeit ist Selbstbewusstsein und Entschiedenheit und diese kann auch als hochsensibler gelebt werden und insbesondere das Selbstbewusstsein kann über die differenzierte Selbstbetrachtung schnell erreicht werden (Selbstliebe und Selbstbewusstsein können nur entstehen wenn man sich seiner selbst tatsächlich bewusst ist.)
Ich bin selbst sicher noch nicht am Ende mich als Mann zu finden, doch das was ich bereits lebe kommt, sowohl bei Frauen als auch bei Männern, gut an.

Wahrscheinlich ist es für Männer bedeutsamer, sich mit der eigenen Männlichkeit auseinander zu setzen, da frühere Initiationen zum Mann heute fehlen. Frauen erleben diese automatisch über die Schwangerschaft (und meistens gelingt sie auch).
Insbesondere für HSP kann ich mir vorstellen das es drängender ist, da die weiblichen Einflüsse stark sind und diese Art von Emotionalität einen Mann dann schwach erscheinen lassen (oder die weibliche Energie im männlichen Energie-System, tatsächlich schwächend wirkt) und er damit nicht mit sich im reinen ist. Doch die Sensibilität will dennoch ausgedrückt werden und braucht ihren Raum.

Empfehlenswerte Bücher sind hierfür:
Magische Männlichkeit - Mann-Sein aus initiatischer Sicht von Oliver Ritter
Männlichkeit leben: Die Stärkung des Maskulinen von Björn T. Leimbach
Weiblichkeit leben: Die Hinwendung zum Femininen von Leila Bust


Gruß
Equilibrium

PS: Um einem geläufigen Missverständnis vorzugreifen, ein Mann ist archetypisch nicht nur Männlich und die Anteile schwanken. Angeblich sind 70% der Menschen, zu 80% in ihrer Energie, ihrem Geschlecht entsprechend.
Findet euch selbst, seid ihr selbst, folgt euren eigenen Eingebungen und Impulsen, nichts und niemand anderem. Zerstört alle Bilder, die ihr euch von euch selbst, von den anderen und von den Rollen der Geschlechter gemacht habt, und vertraut dem Wildwuchs eurer eigenen Natur.
Safi Nidiaye


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Re: erkennen wir uns untereinander?

Beitragvon Pusteblümchen » Di 7. Okt 2014, 20:05

Hallo Equilibrium,

vielen Dank für deine tolle Antwort! _yessa_
... und für die vielen Links und Buchtipps. Da werd ich mich mal durcharbeiten icon_winkle

Mit Schizoid/Schizotyp kenn ich mich gar nicht aus... Magst du mir das kurz erläutern? (ich könnte natürlich auch googlen, aber wenn's dir nichts ausmacht... _köss_ )

Equilibrium hat geschrieben:Zum Thema Männlichkeit möchte ich beisteuern, dass das Rollenbild in unserer Zeit völlig durcheinander kam und es schon seit langem ist. Imgrunde seit der Industrialisierung extrem leidet und heute nur noch ein schwacher Abglanz von Männlichkeit zu sehen ist. Es ist verständlich das das spätere bzw heutige Zerrbild dann abgelehnt wurde/wird.

Ich habe mich die letzten Jahre dem Thema von archetypischer Seite genähert. Im geläufigsten Sinne von Yin und Yang oder Europäisch Feuer/Elektrik & Wasser/Magnetismus. Ich habe die Thematik alsbald als sehr bedeutsam erkannt, da in dieser Hinsicht sehr viel Verwirrung herrscht und Gesellschaftlich über Gender Mainstreaming sogar noch Einfluss genommen wird, die Menschen völlig gleich zu machen (& m.A. nach, schwach und entwurzelt). Jeder meiner Freunde/innen hat es als sehr bereichernd empfunden sich damit auseinander zu setzen und allgemein zu mehr Lebensfreude gefunden.
Mein Konzept das sich herauskristallisiert hat, lautet: Lebe dich selbst und deine ursprüngliche Natur. Denn das macht automatisch Erfolgreich und Glücklich. Das eigene Geschlecht zu leben, ist dabei ein elementarer Grundbaustein, denn wir verkörpern das eine oder das andere Prinzip.

Dein Konzept ist auch meins! Ich gebe dir vollkommen recht! _yessa_
Ich kenne einen Jugendlichen, der sich damit ganz schwer tut (so geht es wahrscheinlich vielen/allen). Für die Kumpels muss er cool und hart im Nehmen sein und am besten gar keine Gefühle zeigen. Für die Mädels sollte er seine sensible Seite zeigen ohne schwach zu erscheinen. Und das alles, obwohl er sich gerade erst selbst kennenlernt.... Das ist echt schwer. Und für Jungs wahrscheinlich schwerer als für Mädchen... Mädchen dürfen weinen UND cool sein. Bei Jungs darf kein "Yin" offensichtlich sein...
Pusteblümchen
 

Schizoide Persönlichkeitsakzentuierung

Beitragvon Equilibrium » Mi 8. Okt 2014, 00:50

Ich fühle mich nicht in der Lage es kurz und prägnant zusammen zu fassen, deshalb etwas länger

Grundlage ist: Fritz Riemann's "Grundformen der Angst"
Der Schizoide hat eine überwertige Angst vor der Hingabe oder Überbetonung der Eigendrehung und Selbstbewahrung.
Sie entsteht durch eine große seelische Empfindsam- & Verwundbarkeit. Aus Selbstschutz bauen sie eine Distanz zur Außenwelt und ihren Mitmenschen auf, diese ist zu laut und bedrohlich. Diese ist notwendig um der Welt gewachsen zu sein, denn sie bilden ein zu offenes System, es ist zu Hautlos und muss sich stark Abgrenzen um zu bestehen und nicht überfremdet zu werden. Das geschieht entweder im Rückzug oder in der Aggression insbesondere wenn Rückzug nicht mehr möglich ist.

Sie haben eine geringe Bindungsneigung und Unabhängigkeit nach der sie häufig aus Angst noch zusätzlich streben. Die häufige Erfahrung abgewiesen, nicht angenommen und in der Eigenart nicht bejaht zu werden, führt zu mißtrauischem sich zurück nehmen.
Aus Schutz von Angst vor der Nähe, wird eine größtmögliche Autarkie angestrebt die den Schizoiden weiter in die Isolierung treibt und das Erlernen emotionalen Umgangs mit den Mitmenschen weiter erschwert. Diese Angst wird manchmal abgespalten und nicht mehr gefühlt oder nach außen Projiziert in der sie Greifbarer ist und bekämpft werden kann.
Verstand und Gefühl laufen gewisser weise getrennt ab. Sicherheit wird im rationalisieren gefunden, Gefühle sind eher bedrohlich, weshalb sich der Schizoide gerne in eine Unnahbarkeit flüchtet in der er sich sicher fühlen und alles kontrollieren kann.

In ihrer starken Eigendrehung beziehen sie alles in ihrer Umwelt auf sich selbst und bringen es in einen Bedeutungszusammenhang. Für Außenstehende ist dies oft nicht nachzuvollziehen.

Das Empfinden des "total in frage gestellt seins", kann zu Genialität aber auch Wahnsinn führen. Es finden sich unter den Schizoiden gar nicht selten geniale Begabungen, in der sich die Zurückgezogenheit positiv auswirken kann. Die exponierte Position des Schizoiden kann dazu führen das er grenzen überschreitet, die ein normaler Mensch, in Tradition und Gesellschaft eingebunden, nicht wagt und sich respektvoll fern hält. Er ist damit in der Lage neue Dimensionen des Erlebens und der Erkenntnis zu erreichen. Manche verstehen es Weise zu werden und der Welt dort etwas zurück zu geben auch wenn Sie in ihren Erkenntnissen oft nicht leicht verstanden werden da sie anders Denken und Fühlen.

Sie ernüchtern und entzaubern gerne bis zur ehrfurchtslosen Erklärung des Unerklärlichen.
Wenn ihr Gefühlsleben nicht verarmt ist, sondern nur zurückgehalten wird, sind Schizoide sehr differenzierte und sensible Menschen, die eine tiefe Abneigung gegen alles Banale und Flache haben. Nur bei Gefühlsverarmung und -kälte können sie gegenüber dem Menschlichen zurück bleiben.

Postiv ist noch zu nennen, dass sie sehr Selbstständig sind, hängen an nichts so stark, nicht mal an sich selbst. Sie haben oft einen Mut zu sich selbst und die Dinge ungeschönt so zu sehen wie sie sind, ohne sich von Traditionen oder der Gesellschaft einengen zu lassen. Sie vertreten ihre Überzeugungen klar und kompromißlos und haben über alles ihre selbständige Meinung. Sie haben oft eine ironisch-satirische Seite und einen scharfen Blick für die schwächen anderer und man kann sie daher schwer Täuschen. Sie sind im mitmenschlichen Kontakt oft unbequem, weil wenig bereit Unechtes und Fassadenhaftigkeit gelten zu lassen. Sie glauben an ihre Fähigkeiten und vermögen es weitgehend ohne Illusionen zu leben.

Für den schizoid betonten Menschen ist es wichtig den Gegenpol zu seinem Streben nach Selbstbewahrung, die Seite der Hingabe nicht zu vernachlässigen, sondern sie zur Ergänzung in dem Maße zu Integrieren, dass die einseitige und überwertige Eigendrehung nicht verabsolutiert und ihn in die krankmachende Isolierung treibt, die ihn aus allen Bindungen fallen lässt.

"Es ist nicht gut das der Mensch allein sei, der Bindlungslose wird zu leicht unmenschlich."


Ich konzentriere mich grade auf meinen HS Anteil, doch wurde mir vorhin bewusst, das das gesellschaftliche und zwischenmenschliche Problem, wohl in einer Mischung aus Hochsensibilität, Hochbegabung und schizoiden Verhaltensweisen begründet liegt.
Im ersten Moment mögen mich viele Menschen und wenn es mir gut geht, wirke ich im ersten normal, gesund und interessant. Doch im zusammenleben oder bei längerem Kontakt entstehen dann Schwierigkeiten, die gar nicht ich habe, sondern andere mit mir. Grundsätzlich werden immer Probleme anderer an mich herangetragen, meines besteht meist hauptsächlich darin, das sie eines haben... meine eigenen löse ich für mich selbst.
Gesellschaftliche Konventionen habe ich durch beobachten aktiv erlernt, aber es sind so viele das ich immer wieder Fehler mache. In meinen Studien stoße ich dabei nur auf Probleme wenn ich mit anderen darüber spreche und dadurch Gesellschaftliche Reflexe auslöse, die ich selbst nicht kenne.
Ich hoffe es wird besser werden. Ich hab zwar sehr viel verstanden, kann fast immer mein Gegenüber nachvollziehen, aber das verstehen allein ändert nichts -_-

Eine schizoide Haltung ist wohl die Frage, ob es nicht besser wäre, weitgehend allein zu leben. Ich bin nur akzentuiert, aber die Anstrengung durch die HS begünstigt diese Stimme. Eigentlich will ich das nicht, doch manchmal scheint es der beste Weg zu sein...

Hm...da hab ich jetzt nicht wirklich das Thema getroffen -_- Verzeihung
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Re: erkennen wir uns untereinander?

Beitragvon Pusteblümchen » Mi 8. Okt 2014, 21:09

Passt nicht zum Thema, ist aber sehr interessant. Danke!!! In manchen Bereichen erkenne ich mich wieder.... Ich, der Alien unter den Normalos.....
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Re: erkennen wir uns untereinander?

Beitragvon flenst » Do 9. Okt 2014, 18:23

Danke für das interessante Zitat von Herrn Riemann. Ich erkenne mich da auch wieder... hmm.
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Hochsensible erkennen?

Beitragvon easyBee » Fr 24. Feb 2017, 18:41

Hallo Zusammen!

Ich habe eine Frage, vielleicht eher an die die schon länger von ihrer Hochsensibilität wissen aber jeder Input und Diskussionsansatz ist herzlich willkommen :)

Erkennt, oder fühlt ihr es wenn ihr anderen hochsensiblen Menschen begegnet? Damit meine ich nicht unbedingt bei der ersten Begegnung, vielleicht nach einigen Gesprächen.

Noch zwei Fragen am Rande, glaubt ihr man kann hochsensibel aber ohne Empathie sein? Oder zwar zu wissen was andere fühlen aber "kalt" sein, das es einem also egal ist?

Hoffe ihr habt ein schönes Wochenende! _cre_
_roseboy_ Liebe Grüße _roseboy_
Easy _bee_
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Re: erkennen wir uns untereinander?

Beitragvon rene261 » Fr 24. Feb 2017, 20:57

Hallo easyBee,

ich schließe mich im wesentlichen den anderen an: Ich glaube schon sie zu erkennen.

Warum schreibe ich "ich glaube..."?

Weil ich natürlich nicht wissen kann, wie der oder die andere tatsächlich so "tickt".
Was ich bemerke sind bestimmte Merkmale, wie Beteiligung an Gesprächen, Tiefgründigkeit eines Gesprächs, die Fähigkeit, sich in andere hineinzuversetzen (das kann man zumindest erfragen), Rückzugsbedürfnis, Beobachtungsgabe, usw...
Vieles erkenne ich dann (auch von mir selbst) wieder als die typischen Eigenschaften, die man Hochsensiblen so zuschreibt.

Ich hab das Experiment "Wer könnte noch dazugehören" (ohne den Begriff "hochsensibel" zu verwenden) mal mit einem Kollegen (vermutlich auch HS, siehe unten) gemacht - und auch wir kamen auf die gleichen Menschen.

Ob diejenigen, die ich dafür halte, es aber tatsächlich sind?

Keine Ahnung, ich habe bislang keinen von ihnen gefragt...

Ohne Empathie zu sein kann ich mir übrigens nicht vorstellen, denn wenn ich mir über den Gefühlszustand einer Person Gedanken mache, dann interessiert sie mich ja irgendwie, folglich lässt es mich nicht "kalt".

LG René
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