Hörst du mich? Siehst du mich?

Alles rund um die Besonderheit der Wahrnehmungsfähigkeit und Gefühlswelt hochsensibler Menschen.

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Re: Hörst du mich? Siehst du mich?

Beitragvon Blackhills » Fr 14. Feb 2020, 13:33

Uh, ich denke, ich muss das noch konkreter darstellen, wie ich heute denke und was ich damit sagen wollte, also hier noch etwas im Nachgang als Ergänzung.

Die Frage ist doch: Wieso mutet dir deine Tochter diesen Gestank in der Küche zu? (nur mal als Beispiel) Sie weiß doch, dass es für dich einer ist und nicht etwa Wohlgeruch. Weil sie genau das in dem Moment kochen möchte. Sie will und da hast du...
Ihr Argument: X, Y und Z stört es nicht und schon bist du die Anormale. Für dich du aber auch, weil x,y und z... Man selbst betrachtet sich dann als das, weil eben nicht die Masse.
Darum geht es doch aber gar nicht. Ihr lebt gemeinsam in dieser Wohnung. Du hast das gleiche Anrecht auf DIR angenehme Gerüche. Der Rest wird nur als Argument benutzt, um die eine Seite zum Nachgeben zu zwingen – und den Verzicht.

Es hat weit weniger mit der nun mal gegebenen hohen Sensibilität zu tun, als mit der Durchsetzung von Interessen und Bedürfnissen, die nun mal bei sensibleren Personen anders als bei weniger sensiblen sind. Das könnte auch was anderes sein als Sensitivität, z.B. das Alter, mehr männliche Wesen als weibliche, vom Wuchs her kleinere und größere, dunkelhäutige, helle, schwarzhaarige, blonde....

Die Masse nimmt sich ständig das Recht raus, zu bestimmen, wonach sich gerichtet wird. Wieso? Dass die nicht nur im Recht war, gut, besser, okay, sondern sogar das Gegeneil, verrät allein schon ein Blick in die Historie. icon_winkle
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Re: Hörst du mich? Siehst du mich?

Beitragvon IrgendwieAnders » Fr 14. Feb 2020, 17:52

Hey d!Diese Sichtweise und Erklärung war eine riesige Hilfe! Stimmt, wieso habe ich die Sache noch nie umdreh? Buhh, mein Hirn rattert, aber in eine gute Richtung. Danke!Dein Posting hat mich einen wichtigen Schritt weitergebracht. Noch mal , danke! Mensch, lass dich küssen 1büssi
Heut emit einem echt breiten, glücklichen Grinsen IrgendwieAnders
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Re: Hörst du mich? Siehst du mich?

Beitragvon Blackhills » Fr 14. Feb 2020, 18:48

Oh ist das aber schön!! *+*

Hore uff, ich habe sooo lange gebraucht, bis ich das auch mal so herum betrachten konnte. Seither bin ich stolz drauf, sensibler zu sein. :-)
Mir fiel es an einer Banalität auf. Mich fragte man ständig, ob diese Wurst oder jene Speise noch gut sei und hielt sie mir unter die Nase. _läch_ Oder war froh, dass ich mal "was gerochen hatte" und sie keine Bauchkrämpfe kriegten. icon_winkle Das meinte ich mit das Eine haben wollen, aber das Andere nicht. So kam ich dann mal drauf, habs nur halt weitergesponnen.

Schönen Abend und freut mich!

PS: Aber mach dich bitte drauf gefasst, da kommt: "Was ist denn mit dir los?!" Das bist dann also wieder du. Ich war dann mal geplatzt und hab richtig vom Leder gezogen. Erst recht, als man mir auch noch von Dritter Seite einreden wollte, ich sei daran schuld, warum hätte ich vorher... Da knallte ich dann das zweite Mal. _läch_
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Re: Hörst du mich? Siehst du mich?

Beitragvon IrgendwieAnders » Fr 14. Feb 2020, 19:06

Hey Du, weißt du, ganz blind oder festgefahren in meiner Sichtweise bin ich ja dann doch nicht . U72( Ich versuch dir das mal zu erklären: Da ist ein Fenster, das ziemlich schmutzig ist, aber nach und nach kann ich einzlene Stellen schon durchschauen und ein kunterbuntes Mosaik entsteht. Naja, der blinde Fleck ist eh noch da, aber es wird. smirl
PS: Sag bloß, du magst nicht geknutscht werden? Na gut, dann nicht _roseboy_ Darf ich dir diese Rose geben? sdj9 Irgednwieanders
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Re: Hörst du mich? Siehst du mich?

Beitragvon Anima (Lufthauch) » Sa 15. Feb 2020, 10:28

Blackhills hat geschrieben:Für mich sind sie unterempfindlich. Nicht ausreichend sensibel genug, um mir gut zu tun. Klingt anders, nicht wahr? Ich bin doch für mich selbst der Maßstab. Ich muss doch nicht denen, sondern sie auch mir entsprechen. Ich bin genauso wichtig wie sie. Ehe sie etwas von meinem Guten bekommen, muss ich etwas von ihnen haben, was mir gut tut. Und wenn sie das nicht bringen... Pech gehabt, müssen sie sich halt mal etwas mehr Mühe geben.

So wie jetzt wird die Mühe nur von dir verlangt. Du sollst Abstriche machen. Wieso das denn? Weniger wert? Garantiert nicht - bei all den Vorteilen, die sie dadurch zweifelsohne haben, dass du das bist was du bist: sensibel genug, um ihre Gefühle und Stimmungen wahrzunehmen... und und.

Wir sind nur zahlenmäßig nicht so stark vertreten, was aber nichts über die Qualität berichtet. Ihr teilweise rücksichtsloses, dampfhammermäßiges Verhalten betrachte ich nicht als gut und richtig. Ist es doch auch nicht! Weil es dir und so viel anderen sensibleren Menschen schlicht schadet.


Meine Gedanken gehen dann allerdings doch in eine ganz andere Richtung.

Warum ist es nötig, dass man Frontlinien aufbaut - wer sind denn "wir" und "die"?

„Wir“ guten und sensiblen Hochsensiblen gegen „die“ fiesen sogenannten Unsensiblen, die einen immer nur über den Tisch ziehen wollen, wenn wir das zulassen?
Soll man dadurch lernen, sich besser behaupten zu können, wenn man ein Feindbild hat? – Auch für diesen typischen Mechanismus gibt es genügend Beispiele in der Historie – und übrigens auch in der aktuellen politischen Situation, … aber lassen wir das.

Ob man „gehört und gesehen“ wird, ist nach meiner Auffassung doch mehr eine Frage sozialer Kompetenz als eine von Hochsensibilität oder Nicht-Hochsensibilität.
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Re: Hörst du mich? Siehst du mich?

Beitragvon IrgendwieAnders » Sa 15. Feb 2020, 11:07

Meine Gedanken gehen dann allerdings doch in eine ganz andere Richtung.

Warum ist es nötig, dass man Frontlinien aufbaut - wer sind denn "wir" und "die"?

„Wir“ guten und sensiblen Hochsensiblen gegen „die“ fiesen sogenannten Unsensiblen, die einen immer nur über den Tisch ziehen wollen, wenn wir das zulassen?
Soll man dadurch lernen, sich besser behaupten zu können, wenn man ein Feindbild hat? – Auch für diesen typischen Mechanismus gibt es genügend Beispiele in der Historie – und übrigens auch in der aktuellen politischen Situation, … aber lassen wir das.

Ob man „gehört und gesehen“ wird, ist nach meiner Auffassung doch mehr eine Frage sozialer Kompetenz als eine von Hochsensibilität oder Nicht-Hochsensibilität.[/quote]


Ich habe die Antwort von Blackhills ganz anders verstanden. Für mich entstand keinerlei Feindbild. Es gibt immer die und wir. Das ist im Leben so: die Männer -die Frauen,die Alten-die Jungen; die Frühaufsteher -die Morgenmuffel usw... ich könnte unzählige Besispiele bringen.
Es liegt in mir, ob ich ein Feindbild vermute, hineininterpretiere, entstehen lasse oder eben nicht.
Weil ICH das Posting setzte, bin ich jetzt egoistisch und lasse die aktuelle, politische Situation aussen vor und nehme mir die Ratschläge von Blackhills zu Herzen,weil sie MIR weitergeholfen haben.
Manchmal hat bei mir "gehört und gesehen" werden nichts mit sozialer Kompetenz zu tun, sondern mit Aufmerksamkeit erregen und nach Zuspruch heischen. Ja, du hast recht, das hat aber nichts mit meiner Hochsenibilität sondern mit meinem (mangelnden) Selbstbewusstsein zu tun. 647&/
647&/ *nachdenklich* Irgendwieanders
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Re: Hörst du mich? Siehst du mich?

Beitragvon Anima (Lufthauch) » Sa 15. Feb 2020, 11:55

IrgendwieAnders hat geschrieben:Es gibt immer die und wir. Das ist im Leben so: die Männer -die Frauen,die Alten-die Jungen; die Frühaufsteher -die Morgenmuffel usw... ich könnte unzählige Besispiele bringen.

Richtig, und auch aus dem Grund finde ich es vernünftig und zielführend, bei Interessen- und Bedürfnisunterschieden von diversen Gruppen (und auch Einzelpersonen) nicht der Versuchung zu unterliegen, in gegenseitige Abwertungen (wie hier als „Unterempfindliche“, „Vorteilsnehmer“, „Rücksichtslose“ und „Dampfhämmer“, die einem schaden wollen) zu verfallen. Abwertungen von anderen Gruppen haben leider viel mit Feindbildern zu tun, und diese spalten mehr als dass es zu Lösungen kommen kann. – Das ist im Kleinen wie auch im Großen so.

IrgendwieAnders hat geschrieben:Weil ICH das Posting setzte, bin ich jetzt egoistisch und lasse die aktuelle, politische Situation aussen vor und nehme mir die Ratschläge von Blackhills zu Herzen,weil sie MIR weitergeholfen haben.

Das ist dir doch selbstverständlich unbenommen. Und voll o. k.
Finde es jetzt allerdings auch nicht unangemessen, wenn ich meine Ansicht der Dinge geäußert habe.

IrgendwieAnders hat geschrieben:Manchmal hat bei mir "gehört und gesehen" werden nichts mit sozialer Kompetenz zu tun, sondern mit Aufmerksamkeit erregen und nach Zuspruch heischen. Ja, du hast recht, das hat aber nichts mit meiner Hochsenibilität sondern mit meinem (mangelnden) Selbstbewusstsein zu tun.

Vielleicht bist du gar nicht so wenig selbst-bewusst, wie du dir vorkommst; du verwirklichst doch Dinge, die dir wichtig sind? (Nur so eine Vermutung von mir. :-) )

Gruß
Anima

P. S. Noch ein kleiner Tipp, wenn du magst, wegen dem Zitieren hier:
Wenn du was aus einem Beitrag zitieren willst, klickst du auf zitieren rechts oben in dem jeweiligen Beitrag, dann blockst du die entsprechende Stelle ein und löschst den Rest. Oder du markierst mit Quote in der oberen Leiste die gewünschten Stellen. In eckigen Klammern kommt dann quote=“Nick“ (also der Nick von dem, den du zitieren willst, in Anführungszeichen).
Sorry, falls ich das zu kompliziert beschrieben habe; kannst gerne nachfragen. _Mij_
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Re: Hörst du mich? Siehst du mich?

Beitragvon IrgendwieAnders » Sa 15. Feb 2020, 13:20

[quote="Anima (Lufthauch)"]
Richtig, und auch aus dem Grund finde ich es vernünftig und zielführend, bei Interessen- und Bedürfnisunterschieden von diversen Gruppen (und auch Einzelpersonen) nicht der Versuchung zu unterliegen, in gegenseitige Abwertungen (wie hier als „Unterempfindliche“, „Vorteilsnehmer“, „Rücksichtslose“ und „Dampfhämmer“, die einem schaden wollen) zu verfallen. Abwertungen von anderen Gruppen haben leider viel mit Feindbildern zu tun, und diese spalten mehr als dass es zu Lösungen kommen kann. – Das ist im Kleinen wie auch im Großen so. Zitat Anima

Du hast sicher recht, dass dies vernünftig und zielführend ist. Ich bin immer noch davon überzeugt, dass es immer im Blickwinkel des Betrachters/ der Betrachterin liegt, ob ich etwas als Abwertung empfinde/sehen will oder nicht. Jedes Wort, jedes Ding ist ambivalent z.B: Unterempfindlich kann heißen: Jemand ist wie eine Lotusblüte und lässt alles/vieles an sich abperlen und ist dadurch freier. Kann aber auch heißen: jemand hat eine dicke Hauit wie ein Elefant und spürt weniger. Verstehst du was ich meine? Nimm einen Hund: Ich verbinde damit: Freund. Ein andere/r assoziiert Feind.

Manchmal kommt es mir vor, dass ich (auch die Gesellschaft ?) im Sprachgebrauch zu übervorsichtig sind. Ein Beispiel: Ich schreibe (meistens) gendergerecht. Tue ich dies nicht, bin ich dann gleich abwertend Frauen gegenüber?

Ich finde es sehr! gut, dass du deine Meinung gepostet hast. Ich habe nirgendwo geschrieben, dass ich deine Meinung abwerte/ nicht brauche. Das meine ich damit: Ich habe das Gefühl, du hast meine Großschreibung persönlich genommen, obwohl ich nur für mich gesprochen habe. Ich habe das Gefühl, du gingst in Verteidigungsposition, obwohl ich neutral schrieb. Irre ich mich?




_roseboy_Du vermutest richtig, ich bin (meist) selbstbewusst. An manchen Tagen braucht mein Seelchen halt Zuspruch,Anerkennung, Lob..usw...und dann setze ich Zeichen,damit ich gesehen und gehört werde... smirl

Danke für den Tipp mit dem Zitieren. Ganz habe ich es noch nicht durchschaut. Aber ich lerne ständig dazu U72(
Danke frü den Posting! Mein Lächeln für dich 647&/ IrgendwieAnders
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Re: Hörst du mich? Siehst du mich?

Beitragvon Anima (Lufthauch) » Sa 15. Feb 2020, 14:58

IrgendwieAnders hat geschrieben: Ich bin immer noch davon überzeugt, dass es immer im Blickwinkel des Betrachters/ der Betrachterin liegt, ob ich etwas als Abwertung empfinde/sehen will oder nicht. Jedes Wort, jedes Ding ist ambivalent

Hm, das würde ja heißen, jemand könnte was Hässliches zu einem anderen sagen und derjenige ist dann auch noch selbst schuld, wenn er (oder auch andere Betrachter drum herum) das als Abwertung empfindet/sieht. Er könne sich das ja noch irgendwie schönreden?
Tut mir leid, aber da kann ich nicht mitgehen.
Für mich gibt es immer Sender + Empfänger in einem Dialog oder auch in einer Interaktion und jeder trägt daran sein gut Teil Verantwortung, dass das jeweils gelingt.

IrgendwieAnders hat geschrieben:Verstehst du was ich meine? Nimm einen Hund: Ich verbinde damit: Freund. Ein andere/r assoziiert Feind.

Genau, und danach wird sich auch in vielen Fällen das Verhalten des jeweils Assoziierenden ausrichten: Ich z. B. liebe Hunde, sehe sie als „Freunde“ - ich verhalte mich also ihnen zugewandt und freue mich über sie, und sie meistens auch in Folge dessen ebenfalls zu mir hin.
Wenn jemand mit einem Hund „Feind“ assoziiert, könnte es allerdings gerne auch fies werden mit entsprechenden Verhaltensweisen, was oft wenig erfreulich abläuft.

IrgendwieAnders hat geschrieben:Manchmal kommt es mir vor, dass ich (auch die Gesellschaft ?) im Sprachgebrauch zu übervorsichtig sind. Ein Beispiel: Ich schreibe (meistens) gendergerecht. Tue ich dies nicht, bin ich dann gleich abwertend Frauen gegenüber?

Da sprichst du aber ein großes Thema an, „political correctness“? Schätze, das würde jetzt doch ins Off Topic laufen, wenn ich mich dazu ausgedehnt äußere. Nur so viel: es gibt verbrannte oder auch toxische oder auch herabwürdigende Begriffe, die im Gebrauch tatsächlich unterirdisch sind, aber die rein gendergerechte Sprache ist mir im Hausgebrauch zu kompliziert, auch wenn ich Frauen in meinem Verhalten (s. o.) nicht aufgrund ihres Frauseins abwerte.

Irgendwie anders hat geschrieben:Ich habe das Gefühl, du hast meine Großschreibung persönlich genommen, obwohl ich nur für mich gesprochen habe. Ich habe das Gefühl, du gingst in Verteidigungsposition, obwohl ich neutral schrieb. Irre ich mich?

Ja, du irrst dich: ich muss mich bei dir nicht verteidigen, du hast neutral geschrieben, ich habe mich null angegriffen gefühlt.
Es freut mich zusätzlich, dass mein Hinweis, meine andere Auffassung bitte als angemessen zu „bewerten“, offensichtlich bei dir nicht nötig war! :-)

IrgendwieAnders hat geschrieben:Du vermutest richtig, ich bin (meist) selbstbewusst. An manchen Tagen braucht mein Seelchen halt Zuspruch,Anerkennung, Lob..usw...und dann setze ich Zeichen,damit ich gesehen und gehört werde...

Finde ich selbstbewusst, wenn man sich das auch ehrlich zugesteht und erlaubt!

IrgendwieAnders hat geschrieben:Danke für den Tipp mit dem Zitieren. Ganz habe ich es noch nicht durchschaut.

Ging mir am Anfang auch so.
Versuch mal folgendes: wenn du z. B. auf meinen Beitrag jetzt antworten willst (ggf. auch nur testweise), dann drücke, wie gesagt, auf Zitieren rechts oben. – Dann taucht der ganze Text auf mit quote-Zeichen und Nick in Anführungszeichen ganz am Anfang des Textes – und auch am Text-Ende befindet sich ein Schrägstrich-quote-Zeichen in eckigen Klammern, das muss man auch stehen lassen. Und bei einzelnen Passagen ist es auch so: das quote am Anfang und am Ende muss bleiben. – In der Vorschau kannst du dann sehen, ob’s funktioniert hat.

Ein Lächeln an dich zurück und noch ein schönes Wochenende! :-)
Anima
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Re: Hörst du mich? Siehst du mich?

Beitragvon Blackhills » Sa 15. Feb 2020, 18:18

Hi IrgendwieAnders,

ne, sorry, belehrend sollte es nicht rüberkommen. Und knuddeln, mich... immer gerne. _läch_ _läch_ Blümchen nehme ich aber auch sehr gerne. icon_winkle Siehste, so bin ich zu beidem gekommen. icon_winkle _grinsevil_

Ja, stimmt, geht hier rein um Selbstwert. :-)

Ganz liebe Grüße
Blackhills

Diesmal ein anderes PS: _klp_ _klp_ _roseboy_
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