HSP = sehr intelligent?

Alles rund um die Besonderheit der Wahrnehmungsfähigkeit und Gefühlswelt hochsensibler Menschen.

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HSP = sehr intelligent?

Beitragvon Nine » Di 4. Okt 2011, 18:35

Heyho....

_schf_

Heute morgen auf dem weg zur kaffeemaschine stellte ich mir die frage (30 sekunden wach!!!) 1güt ob HSP grundsaetzlich intelligenter sind als normalos? Sind alle hochbegabten, mit ca. 2% in der gesellschaft vertreten, HSP? Kann es, wie druecke ich es aus???, ehm, ... schwach leuchtende kerzen aufm HSP-kuchen geben???

Lg, nine


Btw: findet ihr nicht auch, dass ihr smileys fehlen?? N kaffeesmiley, kotzsmiley, nervsmiley, augenroll....
Herzliche grüsse,

Nine
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GELASSEN SEIN ~ kommt von sein lassen :-)
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Re: HSP = sehr intelligent?

Beitragvon Florian » Di 4. Okt 2011, 19:03

Intelligenz istnormalverteilt. Ich schätze, dass es da auch ein paar "eher schwach leuchtende Kerzen" geben sollte. Eine gewisse Korrelation besteht aber wahrscheinlich bzw. soweit ich weiss schon. Interessant ist auch die Theorie der multiplen Intelligenzen. Ich zitier mal Wikipedia:
Wikipedia hat geschrieben:"Interpersonale Intelligenz (auch Soziale Intelligenz nach David Wechsler)
Als interpersonale Intelligenz wurde die Fähigkeit bezeichnet, auch unausgesprochene Motive, Gefühle und Absichten anderer Menschen nachempfindend zu verstehen (vergleichbar mit Empathie) und deren Stimmungen und Emotionen zu beeinflussen. Diese Fähigkeit ist eine wesentliche Voraussetzung für den erfolgreichen Umgang mit anderen Menschen. Gardner sieht diese Fähigkeiten bei politischen oder religiösen Führern, bei geschickten Eltern, Lehrern sowie bei anderen beratenden oder heilenden Berufen besonders stark ausgeprägt. Berühmte Persönlichkeiten: Mahatma Gandhi, Mutter Theresa, Nelson Mandela und Martin Luther King."


Ich finde, dass man nie genug Smilies haben kann.. Ohne sehen die Sätze vorallem in Chats immer so böse aus.. _10_
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Re: HSP = sehr intelligent?

Beitragvon DrKatZe » Di 4. Okt 2011, 19:41

Mh... sehr intelligent. Laut IQ-Test bin ich das jedenfalls nicht, wobei ich im sozialen Bereich einen doch deutlich erhöhten Wert hatte, als in den anderen Bereichen. Meine Emotionale Intelligenz ist ebenso deutlich erhöht aber eben nicht im Bereich der Hochbegabung. Nun gut, solche Werte weisen ja vielleicht auch nicht unbedingt tatsächlich gefühlte Begabung nach. Hähä (es fehlt ein Zunge-rausstreck-Smily)

Ja, ich denke schon, dass es unter HSP auch weniger leutende Leuchten gibt. Warum auch nicht? Ich würde nicht sagen, dass HSP GRUNDSÄTZLICH intelligenter sind als Normalos. Eher würde ich vermuten, dass es wenn schon denn schon eine Tendenz geben könnte, mit mehr Intelligenz geschmückt zu sein als Nicht-HSPler.
Ich selbst würde mich auch nicht zu den intelligenteren HSP zählen. Das Lernen fiel mir immer schwer. Ich habe stets lange gebraucht, um mir Lerninhalte anzueignen. Wissbegierig und neugierig bin ich. Ja, das auf jeden Fall. Deshalb eigne ich mir auch weiterhin mehr Wissen an, auch wenn der Aufwand größer ist. Ich bin im Enwicklungsalter des Warum-Fragens hängen geblieben. _grin_

Nun bin ich doch etwas verwirrt. HSP wird ja oft auch mit Hochbegabung in Verbindung gebracht. Ist Hochintelligenz das gleiche wie Hochbegabung oder gibt es da Unterschiede? Ich dachte, das wäre alles eine Suppe. _gruebel_ _nüxweiss_ _lüpe_
Gib mir Kraft, zu verändern, was ich verändern kann, und die Gelassenheit, geschehen zu lassen, was ich nicht verändern kann, und die Weisheit, das eine vom andern zu unterscheiden. .Seneca.

Ich bin verantwortlich für das, was ich sage. Aber ich bin nicht verantwortlich für das, was du verstehst.
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Re: HSP = sehr intelligent?

Beitragvon Maverick » Di 4. Okt 2011, 20:18

Ich glaube, dass unter den Hochbegabten und Menschen mit (bestimmten) psychischen Erkrankung mehr Menschen zu finden sind, die einen hochsensiblen Wahrnehmungsstil haben aber es ist denke ich sicher auch so, dass es die Hochsensibilität auch ohne Hochbegabung und/oder psychischen Erkrankungen gibt. Nur weil jemand hochsensibel ist, ist er noch lange nicht besonders intelligent oder psychisch krank, kann aber evtl. beides oder eines davon sein.
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Re: HSP = sehr intelligent?

Beitragvon Zero-11 » Di 4. Okt 2011, 21:43

Dinge Wahrzunehmen ist der Keim der Intelligenz. (Lao-tse)


Hab noch keine dummen HSP getroffen, dumme Nicht-HSP schon sie sind überall _violent4_ . Eine HSP steckt ja auch zwischen Genie und Wahnsinn _grin_ von IQ-Test halte ich im übrigen nicht viel. Und sich viele Dinge merken zu können ist auch nicht umbedingt ein Zeichen von Intelligenz, der Teufel steckt im Detail.
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Re: HSP = sehr intelligent?

Beitragvon Moimême » Mi 5. Okt 2011, 02:25

Dazu ein Film, den ich sehr mag:
"Patch Adams" mit Robin Williams

Wie heisst es so schön, der dünne "Kamm" zwischen Genie und Wahnsinn, schnell kannste kippen oder wirst evtl. auch geschupst oder gezogen....
Ich empfinde viele Menschen, die sich nicht trauen und sich nicht zeigen und sicherlich viel haben/vermitteln können.
(Manche wissen nicht um ihre Fähigkeiten und können/mögen sie nicht definieren)
Ebenso erfahre ich viele Menschen, die glauben zu haben und sich trauen und dennoch nichts sagen _gruebel_
(Einige sind nur durch den Spiegel der "lebendig Toten" in ihrer Energie und im Glauben ihrer Selbstdarstellung.)
Moimême
 

Re: HSP = sehr intelligent?

Beitragvon Jamania » Mi 5. Okt 2011, 07:23

Zero-11 hat geschrieben:Hab noch keine dummen HSP getroffen....

Ich habe noch überhaupt keine ausgewiesene HSP getroffen, nur selbsternannte.
Wohl aber in der Menge des Konzepts auch Menschen, die für mich rein psychische Einschränkungen damit erklärten und "nur reizüberflutet" nicht glaubwürdig waren, und ich rätsele immer noch, wer denn jetzt diese "richtige" HSP ist, die klüger sein könnte als der Durchschnitt.

Mir fehlt das Wissen über HSP, die ihr Leben meistern und sich ihren Weg gesucht haben.
Davon finde ich in Foren Ansätze, meistens geht es aber darum, sich zu bestätigen und sich endlich mal zurücklehnen zu können.
Und dann geht es darum, sich von der ach-so-dummen-Masse abzugrenzen - diesmal nach oben.
Wir sind ja viel besser, - wenn wir nur könnten (was wir aber wegen den bösen Reizen nicht können), würden wir die Welt zum Guten verändern.

Unter denen, die sich nicht in dem Konzept wiederfinden, sehe ich - da ich ihnen in weitaus größerem Maße ausgesetzt bin - alles: feinsinnige Klugheit und himmelschreiende Ignoranz.
Ein großer Pool. Und das alles noch nicht mal allgemeingültig, sondern durch meine Brille, mit jeweils individuell von allem möglichen abhängigem Schwerpunkt.

Zero-11 hat geschrieben:Und sich viele Dinge merken zu können ist auch nicht umbedingt ein Zeichen von Intelligenz, der Teufel steckt im Detail.

Dinge Wahrzunehmen ist der Keim der Intelligenz. (Lao-tse)


Zwei Aussagen, die sich widersprechen und dabei doch erklären, warum beides stimmt.
Ja, wahrnehmen/merken ist der erste Schritt, um daraus richtige Schlüsse zu ziehen. Oder eben falsche.
Die leichteste Überprüfung desjenigen, der behauptet, er kann andere mit Leichtigkeit lesen, ist es den zu fragen, den er meint gelesen zu haben.
Sein eigenes Weltbild bestätigen wollen, kann man mit viel und wenig Intelligenz, mit vorhandenen Widersprüchen oder glatt geschliffen.

Für mich ist die Unterteilung in HSP und Normalos ein Graus.
Weil ich davon ausgehe, dass das Phänomen HS interssant und beachtenswert ist und zwar für jeden, sofern es nicht zur elitären Strömung der klügeren, empathischeren und sehenden Königsberater und Druiden wird, die leider heute nicht mehr gebraucht werden.

Für jeden Menschen ist es wichtig, in welchen Bereichen er reizoffen ist und wie er damit umgeht, was seine ureigene Persönlichkeit ist, wie die Umwelt ihn formt und vereinnahmt und eben, wie er die schwierige Brücke schlägt zwischen Reizglättung, -bewältigung oder –vermeidung.
Letztendlich auch, wie weit er zugunsten von Aktivität, die (persönlichen) Fortschritt bringt, Mühen in Kauf nimmt und wo er passiv bleibt, im Innen.
Und ja, ich glaube auch an eine Skala, auf der alles vertreten ist, aber ob da an der Spitze 20 % stehen und die zur soft-skill-Elite gemacht werden sollen - da bin ich eher gegen, denn nicht jeder Feinfühlige ist ein Empath, nicht jeder, der viel zu sagen hat eloquent und auch nicht jeder, der viel zu sehen vermeint, durchschauend.

Das gehört alles zum Amalgam des individuellen Persönlichkeitsbildes, und für mich wirklich kluge Leute integrieren das in ihren Lebensplan und machen sich darüber Gedanken, wo sie stehen, was für sie positiv ist, wo es auch mal über den Schatten gehen muss und wie sie das individuell bewältigen, nicht darüber, wie sie sich von den anderen als Gruppe abheben.

Moimeme hat geschrieben: Ich empfinde viele Menschen, die sich nicht trauen und sich nicht zeigen und sicherlich viel haben/vermitteln können.


Ja, da sehe ich hier und in anderen HS-Gruppierungen auch einen sehr großen Teil an Menschen. Mir absolut unverständlich bei vielen, wenn ich lese, was sie zu sagen haben, aber vielleicht ein Hinweis auf eine Empfindlichkeit in unterschiedlichster Ausprägung, die mit Empfindsamkeit, bzw. der Nichtanerkennung einer solchen durch die Umwelt, erklärt wird
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Re: HSP = sehr intelligent?

Beitragvon Zero-11 » Mi 5. Okt 2011, 08:44

@Jamania

Selbsternannte HSP _grin_ wie geht den sowas ist das etwas schon so bekannt? Ich glaube kaum. Das Problem ist halt einfach das halt zu viele nichts davon wissen. HSPs zu erkennen ist übrigens kein Problem nach fast 10Jahre langer Freundschaft mit einem HSP - in einem Nicht-HSP Umfeld da konnte man ich mich immer austauschen, hab zwar damals nix davon gewusst kann das jetzt aber ganz gut reflektieren supercool

Für mich ist die Unterteilung in HSP und Normalos ein Graus.


Ja wenn man in nur in Schwarz-Weiss denkt kann man das bei mir schon rauslesen allerdings ist nichts absolut. Außerdem ist das Sensibilitätslevel nicht immer gleich.

Mir fehlt das Wissen über HSP, die ihr Leben meistern und sich ihren Weg gesucht haben.
Davon finde ich in Foren Ansätze, meistens geht es aber darum, sich zu bestätigen und sich endlich mal zurücklehnen zu können.
Und dann geht es darum, sich von der ach-so-dummen-Masse abzugrenzen - diesmal nach oben.
Wir sind ja viel besser, - wenn wir nur könnten (was wir aber wegen den bösen Reizen nicht können), würden wir die Welt zum Guten verändern.

Gegen den Strom schwimmen ohne Unterstützung in einer Feindlichen Umgebung und dabei immer ein Messer am Rücken ja verzückende Aussichten was. HSP gegen sehr viele, und was heißt hier abgrenzen eine Nicht-HSP (ich weiß der Begriff stört dich, alternative?) ist beeinflussbarer von Ihrem Umfeld das konnt ich schon praktisch feststellen wir müssen also Einfluss ausüben.

Zwei Aussagen, die sich widersprechen und dabei doch erklären, warum beides stimmt.
Ja, wahrnehmen/merken ist der erste Schritt, um daraus richtige Schlüsse zu ziehen. Oder eben falsche.
Die leichteste Überprüfung desjenigen, der behauptet, er kann andere mit Leichtigkeit lesen, ist es den zu fragen, den er meint gelesen zu haben.
Sein eigenes Weltbild bestätigen wollen, kann man mit viel und wenig Intelligenz, mit vorhandenen Widersprüchen oder glatt geschliffen.


Schön nachplapern und Systemhöhrig sein jaja Details, dieses "Wissen" was sich einige aneignen und sich mit Titeln schmücken ist nicht gerade von nutzen. Meinst du das mit dem Weltbild jetzt wieder herausgelesen zu haben icon_winkle auf mich trifft das gerade am wenigsten zu mit dem Weltbild ich habe nur Bestätigung gefunden und lerne stetig weiter das war keine gesamte Fehleinschätzung sondern nur die Akzeptanz des Offensichtlichen. Bei dem Gebiet bin ich nämlich fast Blind und muss mir was für andere offensichtlich erscheint anders aneignen.
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Re: HSP = sehr intelligent?

Beitragvon Jamania » Mi 5. Okt 2011, 09:18

Zero-11 hat geschrieben:Selbsternannte HSP _grin_ wie geht den sowas

_nüxweiss_ Gibt es denn eine wissenschaftliche - was auch immer - Absicherung?
Meinst du etwa den Test, der Aufschluss darüber gibt, ob man dazu gehört oder nicht?
Und bleibt es nicht jedem selbst überlassen, ob er sich bei den AD(H)S lern einordnet, bei den Sozialphobikern, den Introvertierten und, und und
Sollte es darüber klare Aufschlüsse geben, dann bin ich sehr interssiert.

Zero-11 hat geschrieben: ...allerdings ist nichts absolut. Außerdem ist das Sensibilitätslevel nicht immer gleich.

Darum ging es mir.
Eine Fragestellung wie die dieses Threads führt für mich in eine Sackgasse.
Da eine valide Diskussion führen zu wollen, da kann man auch fragen, ob alle Landwirte durchschnittlich weniger lesen als die Beamten.

Zero-11 hat geschrieben:Gegen den Strom schwimmen ohne Unterstützung in einer Feindlichen Umgebung und dabei immer ein Messer am Rücken ja verzückende Aussichten was. HSP gegen sehr viele, und was heißt hier abgrenzen eine Nicht-HSP (ich weiß der Begriff stört dich, alternative?) ist beeinflussbarer von Ihrem Umfeld das konnt ich schon praktisch feststellen.


Also ein Zuviel an Reizen, ein Zuviel wahrnehmen ist eine Belastung in einem feindlichen Umfeld.
Warum?
Wo sind die Menschen, die schon von Kindheit an gelernt haben, ihre Umwelt viel besser zu manipulieren, weil sie erkennen, womit sie den Einzelnen am besten ansprechen oder einfangen können?
Wo sind die HSP, die in einen Raum gehen und ihre Reize sofort in Strukturen umsetzen, die ihnen erleichtern zu erkennen, wo was abläuft, wo man am besten hingeht, welche Stimmung aufgefangen wird?

Nein, es geht um Überflutung, um Misshandlung durch die so grobe Umwelt, die diese Gabe nicht anerkannt hat und böse Traumata hinterlassen hat.

Da ist für mich der Knackpunkt.
Ein Individualist hat es schwerer in unserer Gesellschaft als ein sozial Kompetenter.
Ein Introvertierter hat es schwerer als ein Extrovertierter.
Ein Schüchterner mehr als ein Entspannter
Und einer, der viele Bestätigungen für sein richtig-sein in der Kindheit bekommen hat, mehr als einer der gedrückt wurde.

Wo genau ist die Abgrenzung zu HS, wenn es das als Konzept, dem ich mich zugehörig fühle, geben soll?

Zero-11 hat geschrieben:...wir müssen also Einfluss ausüben..



Da stehe ich tatsächlich irgendwo ganz anders, ich wäge HS auf mein Leben gesehen ab, aber einer HS-Community konnte ich mich bis jetzt noch nie zugehörig fühlen.
Es gibt einfach ein Level sowohl an Verhaltensform und Denkweisen als auch an Sensibilität, das für mich angenehm ist.
Weicht es zu stark von meinem eigenen ab, fühle ich mich damit nicht sehr wohl.
Es liegt vielleicht, wenn man die normale Schlulklasse nimmt, im etwas erhöhten Bereich und da liegt dann auch meine Aufmerksamkeit.

Zero-11 hat geschrieben:Schön nachplapern und Systemhöhrig sein jaja Details, dieses "Wissen" was sich einige aneignen und sich mit Titeln schmücken ist nicht gerade von nutzen. Meinst du das mit dem Weltbild jetzt wieder herausgelesen zu haben icon_winkle .


Ich steige jetzt mal nicht auf die ironische Ebene ein.

Hmmh, eher nein.
Es ging mir um die Währung Sensibilität.
Als Frau hat man eher damit zu tun als evtl. ein Mann, in den entsprechenden Kreisen, ist sie sogar sehr wichtig und wird zur Kernkompetenz, mit der andere Menschen auch dominiert werden können.
Kinder, psychische-Hilfe-suchende, alle, die sich schwach fühlen und darauf hoffen, darauf angewiesen sind, RICHTIG gelesen und wahrgenommen zu werden.
Wer da in der höheren Position ist und mit seiner vielleicht durchaus wohlmeinenden Sensibilität falsch liest, kann evtl. größeren Schaden anrichten als der grobe Pragmatiker.

Der Aspekt fehlt mir in den HS-Communities komplett.

Stattdessen Fragen wie: sind wir u.U. als Gruppe schlauer als die Anderen?

Eine Spielerei, ein Aspekt des ganzen – sicher.
Da mir aber eben genau die kritischere Auseinandersetzung mit dem ganzen fehlt, reagiere ich da drauf.

Und dabei geht es mir nicht um schwarz-weiß malen, aber das bleibt dir überlassen, wie es bei dir ankommt.
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Re: HSP = sehr intelligent?

Beitragvon Zero-11 » Mi 5. Okt 2011, 09:53

Jamania hat geschrieben:
Da stehe ich tatsächlich irgendwo ganz anders, ich wäge HS auf mein Leben gesehen ab, aber einer HS-Community konnte ich mich bis jetzt noch nie zugehörig fühlen.
Es gibt einfach ein Level sowohl an Verhaltensform und Denkweisen als auch an Sensibilität, das für mich angenehm ist.
Weicht es zu stark von meinem eigenen ab, fühle ich mich damit nicht sehr wohl.
Es liegt vielleicht, wenn man die normale Schlulklasse nimmt, im etwas erhöhten Bereich und da liegt dann auch meine Aufmerksamkeit.


Das war allgemein du musst dich hier in nichts einordnen obwohl mich schon interessieren würde warum du dich nicht so zugehörig fühlst wie die meisten hier.

Jamania hat geschrieben:
Also ein Zuviel an Reizen, ein Zuviel wahrnehmen ist eine Belastung in einem feindlichen Umfeld.
Warum?
Wo sind die Menschen, die schon von Kindheit an gelernt haben, ihre Umwelt viel besser zu manipulieren, weil sie erkennen, womit sie den Einzelnen am besten ansprechen oder einfangen können?
Wo sind die HSP, die in einen Raum gehen und ihre Reize sofort in Strukturen umsetzen, die ihnen erleichtern zu erkennen, wo was abläuft, wo man am besten hingeht, welche Stimmung aufgefangen wird?


Wie gesagt verschiedene Lern- und Denkstrukturen eine HSP zu sein macht noch kein anderes menschliches Persönlichkeitsmuster.

Jamania hat geschrieben:
Wo genau ist die Abgrenzung zu HS, wenn es das als Konzept, dem ich mich zugehörig fühle, geben soll?

Für mich ist das ganz einfach aber naja da du schon so fragst werd ich dir das wohl nicht näher bringen können hatte schon so was ähnliches und keine Lust gegen eine Wand zu reden. INFPs sind da echt schwierig.

Jamania hat geschrieben:
Stattdessen Fragen wie: sind wir u.U. als Gruppe schlauer als die Anderen?


mal als Beispiel: viele Hochkomplexe Zellen bilden bestimmt was viel interessanteres als viele Einfache _grin_

Jamania hat geschrieben:
_nüxweiss_ Gibt es denn eine wissenschaftliche - was auch immer - Absicherung?
Meinst du etwa den Test, der Aufschluss darüber gibt, ob man dazu gehört oder nicht?
Und bleibt es nicht jedem selbst überlassen, ob er sich bei den AD(H)S lern einordnet, bei den Sozialphobikern, den Introvertierten und, und und
Sollte es darüber klare Aufschlüsse geben, dann bin ich sehr interssiert.


Der Vorteil ist einfach sollte jemandes mit einer gefakten hohen Punktzahl bei dem Test vorgeben HSP zu sein wird sowas ganz leicht auffliegen. Man kann sich schlecht in uns hineinversetzen das kennen hier sicherlich einige aus Erfahrung dänce
Und wenn man sich in den Symptomen nicht wiedererkennt ist man halt keine HSP so einfach.
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