HSP und Umgang mit dem Tod

Alles rund um die Besonderheit der Wahrnehmungsfähigkeit und Gefühlswelt hochsensibler Menschen.

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Re: HSP und Umgang mit dem Tod

Beitragvon Tacco » Mi 21. Jun 2017, 08:02

Hi ihr lieben, eure Wahrnehmungen und spirituellen (nennt man das so?) Erlebnisse lesen sich so weit sehr schön und besonders.

Bei einer Frau ging es kürzlich um die Beurteilung von einem Pflegegrad (früher Pflegestufe) und ich konnte die Fragen zur Beurteilung einsehen. Eine Frage war, ob man Wahnvorstellungen hätte und die Beschreibung der Frage hatte mich sehr aufgeregt. Darunter fiel auch die Vorstellung, das man mit Verstorbenen oder imaginären Personen in Kontakt stehen kann. Ihr berichtet hier alle von solchen Wahrnehmungen, die ich von mir in ähnlicher Weise auch kenne, und in so einer Beurteilung wird das als Wahnvorstellung (Im Sinne von psychischer Störung) abgetan. Ich denke, wir wissen alle dass das das nicht stimmt. Und in so vielen Kulturen ist es nahezu eine Selbstverständlichkeit (Buddhismus, Shinto, usw.) mit verstorbenen in Kontakt zu treten.
Im Prinzip kann ja jeder persönlich über das Thema denken und davon halten was er will, wer nicht daran glaubt oder es nicht nachempfinden kann, muss ja nicht. Aber ich finde es irgendwo schrecklich, so eine Behauptung als Grundlage für ein medizinisches Gutachten zu nehmen. Nach der Beurteilung müsste doch auch jeder, der beispielsweise mit Gott spricht eine psychische Störung haben.

Sollte jemand von euch vielleicht mal zu so etwas befragt werden, wäre es vielleicht besser mit "Nein" (im Sinne das es nicht zutrifft) zu antworten. Die Person die gefragt wird, bekommt weder die Fragen, noch die Beschreibung der Fragen zu Gesicht, die Beschreibungen sind eigentlich nur für den Gutachter als Hilfestellung. Passt bitte auf, auch bei Behörden, Gutachtern, Psychologen, usw. wie offen ihr erzählt, wenn so was aus medizinischer Sicht offenbar schon als Wahnvorstellung gilt.

Lg Tacco.
Tacco
 

Re: HSP und Umgang mit dem Tod

Beitragvon Vennezia » Mi 21. Jun 2017, 09:47

Hallo lieber Tacco, _Mij_

ich kann deine Empörung an dieser Stelle sehr gut verstehen und nachempfinden.

Da mein Partner in der Pflege tätig ist, bin ich recht nah an dem Thema dran und sehe es daher vielleicht etwas sachlicher.
Und generell gebe ich dir mit deiner Einschätzung Recht.

Also grundsätzlich sehe ich es so, dass bei der Einstufung in einen Pflegegrad jeder Punkt ein guter Punkt ist, um einen
möglichst hohen Pflegegrad zu erhalten. Ein höhrerer Pflegegrad bedeutet natürlich auch größere Unterstützung.

In diesem Fall wäre ich damit allerdings auch vorsichtig. Wird man aufgrund dessen als "psychotisch" o. ä. diagnostiziert,
wird man dem Patienten Medikamente "dagegen" geben wollen. Das würde ich auch für völlig fatal halten, wenn der Patient
noch klar bei Verstand ist und diese Kontakte zu Verstorbenen etc.. tatsächlich real sind - was wir hier ja auch niemals
abstreiten würden. Ich selbst bin mir 1000%ig sicher, meine Hündin nach ihrem Tot noch 2x "gespürt" zu haben!

Sollte man zu dieser Zeit also noch klar bei Verstand sein, wäre ich mit dieser Aussage auch sehr vorsichtig und würde sie
zurückhalten. Einem dementen Menschen dürfte das leider schwer fallen...

Aber.. Demenz ist eben ein schwieriges Thema und auch diese Erkrankung kann ein Grund dafür sein, dass Menschen z. B.
ihre verstorbenen Partner noch ganz real bei sich glauben und diese z. B. suchen. Es ist schwer, das zu unterscheiden. Ich habe
einfach die Hoffnung, dass der MDK und der behandelnde Arzt da durchaus in der Lage sind zu sehen, ob ein Patient dement, psychotisch,
oder generell noch völlig klar ist und sie da unterscheiden können, ob ein Mensch einfach spirituell veranlagt ist, oder seine Erkrankung
tatsächlich dafür sorgt, dass sie noch in der Vergangenheit leben.

Eine Heimbewohnerin nennt meinen Partner morgens immer "Papi", wenn er sie weckt...

LG Vennezia
Vennezia
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Re: HSP und Umgang mit dem Tod

Beitragvon Steffee » Mi 21. Jun 2017, 14:59

Dottilinski hat geschrieben:Mit der EINEN Seele tue ich mich ein bisschen schwer, kann es aber gut nachvollziehen, was damit gemeint ist. Nur was macht dann die Unterschiedlichkeiten der Menschen aus, wenn es nur eine Seele gibt?


Die meisten Menschen haben das Empfinden, dass ihre Identität, ihr Selbstgefühl, etwas unglaublich Kostbares ist, das sie nicht verlieren dürfen. Deshalb haben sie solche Angst vor dem Tod.
Es erscheint unvorstellbar und beängstigend, dass das >Ich< aufhören könnte zu existieren. Dabei wird jedoch das kostbare >Ich< mit einem Namen, einer Form und der damit verbundenen Story verwechselt. Dieses >Ich< ist nichts weiter als eine zweitweilige Form im Bewusstseinsfeld.
Solange diese Identität mit einer Form das Einzige ist, was du kennst, ist dir nicht bewusst, dass das Kostbare daran dein Wesen ist, dein innerstes Gefühl von >Ich bin< und damit das reine Bewusstsein. Dieses Bewusstsein ist das Unvergängliche in dir - und es ist das Einzige, was du nicht verlieren kannst.


Du fragst, was die Unterschiedlichkeit der Menschen ausmacht, wenn es doch nur eine einzige Seele gibt. Ja wie kann das sein? Hier liegt die grundlegende "Täuschung" unseres Vertsandes! Um diese Frage zu klären...was IST eigentlich eine Seele? Die Seele oder das Bewusstsein ist etwas FORMLOSES, etwas GESTALTLOSES, etwas was man nicht mit dem Verstand erfassen kann. Die Seele ist etwas unendliches, unsterbliches und sie kennt keine Unterschiede, denn sie ist eine Einheit. Unterschiede gibt es nur in der Welt der Formen. Das heißt, das was du mit "persönlicher Seele" bezeichnest und gerne daran glauben möchtest (gedanklich), ist eigentlich keine Seele, sondern wie du schon selber sagst, etwas PERSÖNLICHES. Aber die wahre Seele ist und hat nichts persönliches. Persönlichkeiten gibt es nur, wenn es auch Unterschiede gibt und somit existiert es nur in der Welt der Form. Das heißt, du verwechselst (aber das ist ganz normal!) die Seele mit FORM und glaubst, deine "persönliche Seele" wäre eben das: Deine Persönlichkeit, deine Ausstrahlung, dein Charakter - das was du meinst, was dich als "Person" eben aussmacht - womit du dich identifizierst.

Ansich stellt deine Persönlichkeit, dein Charakter und alles andere, was Form ist, wie dein Körper kein Problem dar. Was das Problem ist, ist die Identifikation damit, das heißt, du bist fest davon überzeugt, dies zu SEIN, es wäre DU, es wäre dein Wesen, dabei ist das alles nur eine Form, die vergänglich ist. Das heißt, das alles wirst du verlieren, wenn du stirbst und du wirst jetzt vermutlich Angst verspüren. Aber auch das ist normal! Warum hast du Angst? Wie schon Eckhart Tolle sagt: Du hast Angst, weil du nichts anderes kennst als das, weil du nicht wirklich in Kontakt mit deiner (wahren) Seele bist, die eins mit allem ist, die kein Gegenteil und keine Unterschiede kennt.

Das ist zunächst schwer begreifbar für unseren Verstand. Ansich gibt es keine Trennung, keine Unterschiede. Es gibt auch kein >Ich< und kein >Du<, weil du und ich EINS sind, weil wir gleich sind, in der Tiefe unserer Seele...dort sind wir eine Einheit. Warum haben wir beide aber das Gefühl, das wir (ganz sicher nicht) eins sind, und wir unterschiedlich sind? Weil ich einen anderen Körper HABE, als du HAST. Weil ich eine andere Persönlichkeit HABE als du HAST. Weil ich andere Erfahrungen gemacht HABE als du gemacht HAST. Weil ich andere Gedanken HABE als du HAST... Und weil wir uns mit dem, was wir HABEN indetifizieren (unser Verstand!)
Klingelt hier vielleicht etwas?
Nochmals: Das was wir HABEN, das werden wir verlieren! Aber es ist nicht das, was wir SIND. Du bist nicht das, was du HAST, du bist das was du BIST! Und was bist du? LEBEN! SEELE! BEWUSSTSEIN! Du bist die EINE gestaltlose Seele die sich in einer bestimmten Form ausdrückt. Und es ist etwas ganz natürliches, dass Formen eben entstehen...eine Zeit da sind...und wieder vergehen. Es ist ein SPIEL - ein SPIEL aus Formen. Das macht die Seele - das macht "Gott" (wenn man es so nennen möchte).
Nur, wenn man sich aus seiner Form seine Identität bezieht, dann entsteht ANGST, denn wir wissen in der Tiefe ganz genau, dass Formen eben vergänglich sind. Wenn wir aber lernen, den Kontakt mit der Seele, die wir sind, herzustellen, dann können wir frei werden von Angst. Angst ist auch nur eine Form von Emotion und daher auch vergänglich!

Wie können wir statt gedanklich an einer (persönlichen) Seele zu GLAUBEN, den wirklichen Kontakt mit unserem wahren Wesen herstellen? Strecke die Hand aus, schließe die Augen und frage dich: "Woher weiß ich, dass ich eine Hand habe?" Zunächst wirst du vermutlich denken: "Ja, ich weiß es eben" oder "Ich habe sie ja gerade noch gesehen", doch das ist nicht die Antwort, die dich dorthin bringt, sondern es ist das Hindernis. DU DENKST an die Hand, aber du FÜHLST sie nicht. Statt an sie zu denken, konzentriere dich auf das innerliche Gefühl in der Hand. Du kannst fühlen, dass sie voller Leben ist, das sie vielleicht "kribbelt". Wenn du das trainierst, wird dieses Gefühl stärker und du kannst es auch in allen anderen Körperteilen fühlen. Es fühlt sich an, als würdest du "aufglühen". Dies ist das Leben in dir, die Seele! Und dieses Gefühl kann dich ÜBER den Verstand hinaus bringen, in einem angstfreien Zustand!

Ich hoffe, ich konnte damit die Frage beantworten, auch wenn es vermutlich zunächst kompliziert erscheint und evtl. weitere Fragen auslöst. Das ist der Verstand, der will immer alles wissen. Kannst du auch davon ablassen, immer alles verstehen zu wollen, und stattdessen deine Aufmerksamkeit auf dein LEBEN richten, in deinem Körper? Statt an sie zu DENKEN, kannst du die Seele FÜHLEN? Dies wird die Antwort auf alle Fragen sein! :)
*cat*
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Re: HSP und Umgang mit dem Tod

Beitragvon Dottilinski » Mi 21. Jun 2017, 19:42

Hallo Tacco,

vielen dank für deinen Beitrag. Ich kenne die Schwierigkeit (leider!) zu gut, dass anhand oberflächlicher Kriterien irgendwelche Schlussfolgerungen gezogen werden bzw. schlimmstenfalls Diagnosen gestellt werden.
Es macht mich jedesmal fassungslos, wie dilettantisch hier zum Teil vorgegangen wird. Ich selbst arbeite mit psychisch Kranken u.a. Schizophrenie, etc.
Dein Beispiel erinnert mich an eine Frau vom Arbeitsamt, die mal anhand der wöchentlichen Alkoholmenge in g bzw. mg "diagnostizieren" wollte, ob jemand alkoholabhängig ist oder nicht. Da fällt mir wirklich nichts mehr dazu ein. Solche Beispiele sind wirklich tragisch, manche Leute werden auch einfach nicht mehr Ernst genommen. Wie du sagst, ist dann jemand, der an Gott glaubt auch psychotisch.... ?!

Vielen dank für deine Zeit und deine ausführliche Antwort Steffee. Ich glaub, ich habe verstanden was du meinst. Allerdings muss ich mich noch ein wenig in das Thema vertiefen, um an den Punkt zu kommen. Allerdings hat es mir wirklich eine neue Seite aufgezeigt. _thum_
Dottilinski
 

Re: HSP und Umgang mit dem Tod

Beitragvon Denalane » Mi 21. Jun 2017, 23:14

Hallo ihr Lieben,
Ich wollte mich kurz für die interessanten Beiträge bedanken und euch mitteilen, dass ich noch am Ball bin.
Eure Beiträge sind wirklich sehr tiefgründig und ich denke, ich sollte mich definitiv näher mit den spirituellen Ansichten von Eckhart beschäftigen. Vielen lieben Dank!
"Wege entstehen dadurch, dass man sie geht."
- Franz Kafka
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Re: HSP und Umgang mit dem Tod

Beitragvon Steffee » Do 22. Jun 2017, 18:28

Das freut mich sehr! :D
Eben weil es nicht viele Menschen gibt, die offen dafür sind :)

Als Hintergrundinfo empfehle ich jedoch eher das Buch "Jetzt - die Kraft der Gegenwart", da Eckhart Tolle einem dort in die ganzen Grundlagen einführt und man als "Einsteiger" erkennt, worum es sich überhaupt hier geht. "Stille spricht" ist zwar auch sehr zu empfehlen, jedoch eher für Menschen, die schon in der Spiritualität bzw. auch in den buddhistischen Weisheiten eingeführt sind und ihr Bewusstsein vertiefen möchten. Für Anfänger vielleicht zunächst noch etwas "schwierig" teilweise, meines Empfindens nach. Dann eher das oben genannte Buch, oder wer gerne viel liest und offen für weitere Details und Informationen ist, auch "Eine neue Erde". Hier finde ich vor allem sehr anschaulich zu lesen, dass A) die Grundlagen prezise erklärt werden und B) man als Leser noch mehr und konkretere Einblicke erhält, in Form von Beispielen, kurze spirituelle/buddhistische Geschichten und auch hin und wieder Erzählungen aus Eckhart Tolles eigenen Erlebnissen bezüglich des Bewusstseins. :)

Was die Vorahnungen betrifft:
Das kenne ich übrigens auch. Auch ich habe damals ein paar Wochen oder wenige Monate vorher geträumt, meine Oma wäre ganz plötzlich verstorben. Ich wachte mit rasenden Herzen auf und konnte zunächst nicht glauben, dass es nur ein Traum war und Oma noch lebte...und vollkommen fit war, wie eh und je... Ja...nix da, paar Wochen bzw. Monate später dann war es doch schon so weit - ganz plötzlich und unerwartet.
Oh...und meine Mutti hatte auch mal einen Traum, das geht aber schon über alles hinaus, was ich je mit dem "Verstand" begreifen kann! Ich habe vor ner Zeit dies schon mal in einem anderen Beitrag erzählt - aber kann mich nicht mehr erinnern, in welchen Thread. Sie träumte eines Nachts von der Mutter ihrer Schwägerin, die vor einigen Monaten verstorben war und neben ihr saß ihr Mann - also der Vater von der Schwägerin - und sie hielten lächelnd Händchen. "Ach, hallo *** (der Name meiner Mutter)", sagte die alte Dame ganze erfreut, "schau mal hier, wer nun wieder bei mir ist! Ist das nicht schön?!" Sie schaute in voller Liebe ihren Mann an und war so überglücklich! :)
Dann wachte meine Mutter auf und war ganz verstört... Am Nachmittag kam dann auch schon der Anruf von ihrer Schwägerin, dass ihr Vater diese Nacht verstorben sei...!

Also...was diese "Wahnvorstellungen" betrifft, da teile ich auch wie ihr die selbe Meinung - am besten nichts sagen und verneinen! Der menschliche, "moderen" Verstand kann das eben nicht begreifen und tut es eben als "Krankheit" ab - aber das ist es gar nicht. Auch aus spiritueller Sicht nicht. Im Gegenteil, es gibt sogar eine ganz leichte und logische Erklärungen für diese "Vorahnungen" und "Zufälle", welche wohl kaum "Zufälle" sein könnten. Da ja alles miteinander EINS ist, alles miteinaner irgendwie vernetzt ist - ja auch WIR miteiander verbunden sind - ist es doch klar, dass es Menschen gibt (meist hochsensible oder spirituell/religiös geneigte Menschen), die eben zu solchen Gefühlsimpulsen neigen und "Vorahnungen", "Visionen" erhalten bzw. spüren. Das ist etwas ganz natürliches und normales! ;) Nur ein Mensch, der vollkommen mit seinem Verstand identifiziert ist - und das sind heute sehr sehr viele Menschen, in unserer "modernen" Gesellschaft - wird dies für >verrückt< und >gestört< halten...denke ich...

Liebe Grüße! :)
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Re: HSP und Umgang mit dem Tod

Beitragvon Anima (Lufthauch) » Do 22. Jun 2017, 19:54

"Glaubt den Schriften nicht,
glaubt den Lehrern nicht,
glaubt auch mir nicht.

Glaubt nur das,
was ihr selbst sorgfältig geprüft
und als euch selbst und
zum Wohle dienend anerkannt habt."

Buddha

Liebe Grüße
Anima
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Re: HSP und Umgang mit dem Tod

Beitragvon Steffee » Fr 23. Jun 2017, 12:26

Ohh... _reib_
Damit habe ich auch schon Erfahrung mit machen müssen, es bringt euch natürlich gar nichts, wenn euch eine Lehre trotz Offenheit nicht wirklich weiterbringt, oder ihr nur schwer etwas damit anfangen könnt. Danke für den Zusatz! Es ist immer wichtig auf euer innerstes Gefühl zu hören! :) Geht nach diesem euren Weg und nicht nachdem, was ihr glauben wollt oder jemand euch glauben machen will! Hört auf euer Herz :)

Liebe Grüße!
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Re: HSP und Umgang mit dem Tod

Beitragvon Tacco » Mo 26. Jun 2017, 07:17

Vielleicht ist der Tod gar nicht so negativ, sondern die Hinterbliebenen interpretieren es nur als etwas negatives, wegen dem Trennungsschmerz.

Kann ja sein, das das Leben wie eine Art Prüfung ist und man durch schwierige oder belastende Situationen immer wieder geprüft wird, wie man damit umgeht. Und wenn man 'bestanden' hat, ist die Prüfung vorbei/beendet, was dann im Prinzip das Versterben ist. Manche Menschen brauchen ihr ganzes Leben für ihre Prüfung, andere bekommen es während ihres Lebens nicht hin und müssen dann im nächsten Leben nochmal. Und jene die es geschafft haben, kommen nach ihrem Versterben wo anders hin. Ich glaube das ist eine ähnliche Sichtweise wie im Buddhismus, aber wenn ich mich richtig erinnere wird im Buddhismus der Tod ja auch nicht als extrem negativ betrachtet, oder?

Lg Tacco.
Tacco
 

Re: HSP und Umgang mit dem Tod

Beitragvon Dottilinski » Mo 26. Jun 2017, 20:16

Hallo Tacco,

ja, da hast du recht. Ich denke mir das auch oft: Eigentlich gibt es sehr viele Kulturen, in denen der Tod als etwas Befreiendes und auch Positives interpretiert wird, siehe Mexiko (Tag der Toten) oder Indonesien.
Beeinflusst wird man bei dem Thema schon auch stark von seinem kulturellen Hintergrund.
Dottilinski
 

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