Narzissmus (NPS) ...lauf um dein Leben?

Alles rund um die Besonderheit der Wahrnehmungsfähigkeit und Gefühlswelt hochsensibler Menschen.

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Re: Narzissmus (NPS) ...lauf um dein Leben :-/

Beitragvon Histamina » Mo 9. Mär 2015, 23:36

uhhhh, ein mutiger! Gibt es irgendwo "absulte Toleranz und Freigeistigkeit"? Ich habe sie noch nicht entdeckt, und ich suche schon seeehr lange nach ihr.
Ehrlicherweise muß ich dabei aber einräumen, daß das " Absolute " meiner Meinung nach nicht existiert. Irgendwo stößt man in der Natur und so eben auch beim Mensch dann doch an eine Grenze.
Wo kämen wir auch hin, wenn irgendwann bspw., die Pädophilie toleriert würde...obschon wir uns da ja im Augenblick anzunähern versuchen....schüttelschüttel....

War das hier mit dem Silberrrücken und dem Matriarchat? Ganz klar: wer Macht sucht und will, liegt nicht im Geschlecht einer Person! Danke fürs richtig stellen, Nandus. Deine Korrektur war hier denk ich sinnvoll....
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Re: Narzissmus (NPS) ...lauf um dein Leben :-/

Beitragvon ja » Mi 11. Mär 2015, 08:16

Guten Morgen!

Themenfremdebeiträge sind verschoben,
nachzulesenin der rubrik "komposthaufen" Unterrubrik Themenfremde beiträge.


ja. - als mod.
weniger ist mehr

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+ ja ist im März 2017 nach langer schwerer Krankheit friedlich eingeschlafen +
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Re: Narzissmus (NPS) ...lauf um dein Leben :-/

Beitragvon Kiki64 » Sa 14. Mär 2015, 19:30

Obfa hat geschrieben:Hallo,
ich erlebe das bei einer Freundin, einer HSPlerin mit einer NPSMutter. Katastrophale Mischung!

Erschütterte Grüße
Obfa


Hallo in die Runde! _Mij_
Ich bin neu hier und habe eure Beiträge im Schnelldurchlauf gelesen - bei Gelegenheit werde ich mir noch mal mehr Zeit nehmen...

Bei diesem Beitrag bin ich hängen geblieben - er ist genau mein Thema: NPS Mutter und HSP Tochter.
Ich habe erst seit kurzer Zeit für mein So-sein-wie-ich-bin einen Namen: hochsensibel.
Was mit meiner Mutter ist, weiß ich schon etwas länger.
Aber diese Kombi ist hoch explosiv... smecht
Die Suche nach einer Lösung, zumindest eine kurze Zeit in einem gemeinsamen Raum sein zu können, ohne zu leiden und zu warten, dass es vorüber geht, oder mit viel Energie für genug eigenen Raum zu kämpfen, dauert schon jahrelang an. Ein Ende ist für mich nicht in Sicht. Die Eltern werden immer älter... Die ganze Familie ist für mich verloren gegangen (Eltern und 2 Schwestern), da ich aus dem "Spielekarussell" ausgestiegen bin... Ich bin der Buhmann, der so kompliziert ist... Durch eine lange Therapie habe ich wenigstens mir selbst helfen können, sodass ich jetzt ein eigenes Leben ohne gefühlte Fremdbestimmung führen kann.

Für mich ist es DIE Entdeckung gewesen, dass mein Fall kein Einzelfall ist, ein individuelles Problem!
Auch, wenn es meine Probleme nicht ändert, tut es sehr gut, zu wissen, dass es noch andere Menschen gibt, die diese Probleme kennen und sich mit ihnen auseinandersetzen müssen bzw. wollen!

Deshalb interessiert mich sehr, was Du genau bei Deiner Freundin und ihrer Mutter beobachtet hast!

Dein Beitrag ist schon etwas älter... Vielleicht gibt es ja schon was Gutes zu berichten, von dem ich lernen könnte 647&/

Lieben Gruß!
Kiki
Kiki64
 

Re: Narzissmus (NPS) ...lauf um dein Leben :-/

Beitragvon kikilino » Mo 29. Jun 2015, 20:04

Ich habe jetzt nur das Eingangsposting gelesen...bei 24 Seiten möge man mir das verzeihen. :-))

Der dort angegebene Test bezieht sich ja auf eine narzisstische Persönlichkeitsstörung, jedoch können narzisstische Tendenzen für hochsensible Menschen ebenfalls eine starke 'Störung' dar stellen. Deshalb hier mal ein Link mit recht interessanten Ausführungen: http://www.narzissmus.org/eigenschaften ... mutter.php

Jedes Erkennen dessen, was die Erziehung ausmachte kann einen befreien und zum Loslassen ermuntern (oder es erst ermöglichen). Und, auch wenn man die eigene Situation nur in einer einzigen Beschreibung wiederfindet so ist es ein erster Schritt zur inneren Freiheit. Es ist nicht wichtig, ob man katalogisieren kann sondern, dass man erkennt was einen behindert.
kikilino
 

Re: Narzissmus (NPS) ...lauf um dein Leben :-/

Beitragvon 30uschi04 » Di 30. Jun 2015, 20:37

Hallo an alle,

ich bin ganz frisch angemeldet und das ist mein erster Post :-)

Ich hatte vergangenes Wochenende dieses unschöne Erlebnis einen Narzissten kennen zu lernen.

Grundlose Beleidigungen, Maßregelungen, Versuche mich klein reden zu wollen waren in ihrer vollen Intensität an der Reihe!
Zu aller erst habe ich mal tief durchgeatmet mich aber dann doch hinreißen zu lassen mich zu rechtfertigen und mich zu verteidigen. Ich wollte mich auf keinen Fall klein machen lassen, was sich für den Moment wirklich gut und richtig angefühlt hat.
Leider ging es mir am nächsten Tag gar nicht mehr gut. Ich habe mich noch nie so Minderwertig gefühlt wie an diesem Tag. Ein Gedanke nach dem anderen haben mich gequält und ich habe mich furchtbar über diese Person aufgeregt.

Heute hat mich meine Therapeutin aufgeklärt, mir Mut gemacht und Hilfestellung geleistet. Danke!

In drei Tagen werde ich dieser Person wieder begegnen und ich habe mir vorgenommen mit einer Leichtigkeit zu reagieren und gut für mich so sorgen...

Ich werde sehen und berichten :-)
30uschi04
 

Re: Narzissmus (NPS) ...lauf um dein Leben :-/

Beitragvon trsrisland » So 5. Jul 2015, 20:19

Hallo Uschi, ...

wenn du einen Narzissten kennengelernt hast, heisst es doch, er gehört nicht in dein privates Umfeld. Das Du dich darauf vorbereiten willst oder hast, zeigt ihm nur, das du dich einschüchtern lässt. Narzissten trifftst du in der Regel immer, wenn du sie ignorierst, an ihnen vorbeiläufst.

Also lass ihn einfach nicht an deinem Leben teilhaben und geh einfach an ihm vorbei.

Du musst nicht stärker werden, um über schwachen Menschen zu stehen.

LG TI
trsrisland
 

Re: Narzissmus (NPS) ...lauf um dein Leben :-/

Beitragvon 30uschi04 » Mo 6. Jul 2015, 20:31

Hallo TI,

danke für deine Worte :-)

Volltreffer :-) Ich habe ihn nicht beachtet und völlig ignoriert.
Seine Blicke mir gegenüber habe ich zwar wohl zur Kenntnis genommen, aber nicht darauf reagiert.

In mein privates Umfeld gehört der jenige nicht, wir haben jedoch seit kurzem eine gemeinsame Familie von daher werde ich ihn immer mal wieder sehen.

Ich hoffe nicht, dass ihn meine Ignoranz anstichelt in Zukunft, irgendwann muss ihm das doch mal langweilig werden oder ? Abwarten.

LG Uschi
30uschi04
 

Freundschaft zu pathologischen Narzissten möglich?

Beitragvon herzblut » Mo 27. Jul 2015, 13:17

Hallo Ihr,

ich muss jetzt erst mal fragen - doch vorweg, ich habe eben über HSP Kind/ NPS Mutter gelesen -

bei mir sind beide Eltern NPS - meine Schwester vermutlich auch.

Ich habe ja schon mal im geschlossenen Bereich über die fatale "Auswahl" meiner Freunde/ Partner geschrieben -
im Ernst, ich bin ein NPS Detektor - spüre aus tausenden genau diejenigen auf, die in diesem Punkt mit meiner Prägung matchen.

Narzissten fühlen sich bei mir pudelwohl, gelernt ist eben gelernt -
zwei Eltern, die in keinster Weise kritikfähig sind, die vermitteln, dass andere dafür verantwortlich sind,
ob es ihnen gut oder schelcht geht, die in keinster Weise zu Selbstreflektion fähig noch willig sind.
Eine Schwester, die diebischen Spaß daran hatte, einen auszutricksen, zu schnüffeln und sich daran weidete
einen dann schön durch den Kakao zu ziehen - eine neidische Schwester, die gerne gepetzt hat um Anerkennung zu bekommen.

das ist noch keine Diagnose - aber der Faden in meinem Leben ist schon sehr dick und rot!

Switch ins jetzt - ich bin ja auch nicht dämlich:

natürlich weiß ich, was da um mich geschieht - aber ich komme nicht aus der Rolle des Bauernofers raus -
bzw. das genau bedeutet für mich -noch - gar keine Freunde, oder so gut wie keine!

Derzeit sind da zwei Damen - beide diagnostizierte NPS, die eine zweifelt an der Diagnose - will doch nur das beste für die ganze Welt, (die sie zu beherrschen versucht!)
die andere sieht im Narzissmus Persönlichkeitsrechte, die anderen sind halt schlecht.

Es ist, wie ihr euch vielleicht denken könnt, mit beiden keine Gleichberechtigte Freundschaft.

beide sind beim Therapeuten und beide werden immer schlimmer. Ein Ende der Therapie nicht in Sicht..

Frau 1 hat früher gesoffen und war promiskuitiv, nun trinkt sie nicht mehr, ist mit der ganzen Welt im Krieg - Vermieter, Nachbarn, Behörden, Freunde. Jetzt hat sie eine Projektionsfläche ihrer Bedürftigkeit gefunden:
etliche wilde Katzen hausen bei ihr in der Wohnung, nur sind die nicht mehr wild, sondern jetzt ihr Eigentum - was das für den Rest der Welt bedeutet..: ihr Ex-Mitbewohner erzählte, er durfte beim Umzug seine Couch nicht bewegen - weil darauf eine Katze saß. Auch das sie ihm ins Bett gepisst hatten, sah diejenige eher als seine Quittung für irgendwas in seinem falschen Umgang - die Katzen sind Projektion ihrer ganzen Asozialen, impertinenten Seite.
ich komme gleich noch mal auf sie zurück..

Frau 2, uneheliches Kind, bis 26 mit Mutter in einem Zimmer geschlafen, andere Räume wurden vor ihr verschlossen, wenn Mutter arbeiten war. Nur alte Frauen als Bezugspersonen, der Vater will nichts von ihr wissen, hat sie nicht anerkannt - ihre Mutter hatte aber weiterhin eine Beziehung zu dem Mann !!. Sie war außen vor. Mir ganz klar, dass man da einen Knall kriegt - leider ist das bei ihr völlig ausufernder Narzissmuss und Belohnungswahn. Nur das teuerste ist gut genug - dabei hat sie gar nichts außer Rente und Unterhalt für ihre Kinder. Miete an die Schwiegermutter zahlen, nein man hat doch Bedürfnisse.. Die Geschichte hat sich wiederholt - ihr Mann hat sich komplett abgewand, auch von seinen Kindern.

ich wüsste bei beiden aber auch keinen Menschen, der es in ihrem Revier auf Dauer aushalten kann.

Auf Grund meiner Prägung kann ich über sehr viel hinwegsehen, leider diese Menschen aber auch in ihren Irr-ungen bestärken und mich klein machen, so dass sie sich groß fühlen.

Aber ich bin ja heute auch schon einen Schritt weiter - ich sagte, leider oft zu spät, aber ich sage Stopp - wobei es sich nur auf meine Grenzen bezieht und nicht um Kritik an der anderen Person direkt handelt..

Mit den beiden war schon mal Sendepause von meiner Seite - aber es liegt vielleicht auch an der Kleinstadt,
dass man sich dauernd über den Weg läuft und aufgrund vorhandener Sympathie irgendwie wieder zueinander findet smeil

ich bin da in einem echten Dilemma - ich mag beide, aber beide mögen in erster Linie sich.
Das ist jetzt nicht so ein Egoismus, den man sich im Bilderbuch vorstellt - aber
es ist durchzogen von der Klarheit, dass ich zurückstecke oder die Drecksarbeit mache, weil die beiden sich ja in ihrer jeweiligen Krankheit, die therapeutisch mit "ganz tollen Tipps" begleitet wird, schonen müssen.

beide - sie kennen sich nicht und haben sonst nicht viel gemein, schlafen den halben Tag.
Die Kinder und der Hund von Frau 2 haben auch schon einen Knall.
Die Katzen von Frau 1 werden nacheinander krank, ich glaube, der Job als Lebensinhalt ist denen auch einfach zuviel.. Tierärzte sind natürlich alle gierige Schweine - selbstredend.. icon_winkle

Übrigens haben beide mit allen Parteien im Haus Krieg - jede für sich ist so dominant und unflexibel,
und erwartet, dass andere ihr Weltbild annehmen und erkennen, wie die Welt richtigerweise zu laufen hat.. da riecht eine Wohnung erbärmlich nach Katzenpisse, ebenso der Keller - aber der Mitbewohner ist der Buhmann, der nicht sauer macht..

Bei Frau 2 hängt sogar eine Tafel im Hausflur, auf der sie die anderen Parteien täglich auf deren Fehlverhalten aufmerksam macht. SIE braucht das als Ventil, sagt sie!

Auch mir gegenüber sind beide mit Kritik nicht zimperlich.

Warum ich jetzt ernsthaft versuche, herauszufinden, ob eine Freundschaft zu pathologischen Narzissten überhaupt möglich ist, war der letzte Spaziergang mit Frau 2: ich schloss mich an, um zu plaudern und es tönte nur, "Wie gehen aber immer diese Runde", "Wir gehen normalerweise schneller!" ( wegen meiner Herzgeschichte kann ich nicht rennen.. wie sie weiß), "Wir wären jetzt schon zuhause, Film fängt an..!"

und Frau 1 wollte mir irgendwelche Gläser aus dem Keller für meinen Shop geben - dieser Keller stinkt so ekelerregend nach Katerpisse, das ich raus musste - Kommentar: "Du bist aber auch empfindlich, total übertrieben!"

Ich hoffe, man erkennt an diesen beiden Beispielen, wie die Wertschätzung gelagert ist.

Aber wie ich anfangs sagte - ich lerne nur Narzissten kennen - egal was ich mache und irgendwann bin ich müde.. die beiden Damen mag ich trotz allem, und es ist nicht so, dass sie gar nicht auf mich eingehen - beide können auf ihre Art gut zuhören.

Fragenden, faszinierten Gruß!?

herzblut
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Re: Narzissmus (NPS) ...lauf um dein Leben?

Beitragvon kikilino » Mo 27. Jul 2015, 14:29

Hallo Herzblut,

mir fallen dazu nur die Theorie ein, die besagt, dass man durch das eigene 'Sein' und dem was in einem ist anderes 'stimmiges' anzieht. Stimmig, damit meine ich etwas, das einen 'weiter bringt' in der Entwicklung. Dann wäre die Frage, die man sich stellen kann: was kann ich anhand dieses Kontaktes lernen? An einem Narzisten vielleicht die eigenen Grenzen bestimmt zu ziehen, nach außen zu kommunizieren, zu achten; vielleicht auch die darauf zu achten keine 'narzisstische Zufuhr' zu ermöglichen, also dem Narzissten seine Spielchen nicht zu erlauben indem man sie durchkreuzt.
Ist eine von verschiedenen Betrachtungsmöglichkeiten. Aus der selben Denkrichtung ist auch die Frage an sich selbst möglich, was man eventuell sich selbst nicht zugesteht, bei sich selbst nicht anerkennt. Als Beispiel: achte ich meine Fähigkeit Oboe zu spielen als gering (obwohl ich es gut kann) so kommt laut dieser Theorie von aussen auch eher Geringschätzung. In diesem Sinne auch nicht ausschließlich auf das zurück zu führen, was ich über mein Oboenspiel anderen gegenüber artikuliere sondern schon aufgrund der eigenen 'Schwingung' dazu.
Vielleicht wäre es gemäß dieser Theorie ein Ansatz dieses 'ich kann über sehr viel hinweg sehen' zu ändern in ein 'ich wünsche mir Kontakte, bei denen ich über kaum etwas hinweg sehen muss'?...oder besser noch 'ich werde jetzt nur noch solche Kontakte anziehen'. :-))

Über die Psychologische Sicht der Prägung und 'Gewohnheit' weißt Du ja sicherlich selbst Bescheid, deshalb lasse ich das jetzt mal aussen vor.
Einen ganz lieben Gruß Dir, ganz persönlich.
kikilino
 

Re: Narzissmus (NPS) ...lauf um dein Leben?

Beitragvon KrautUndRüben » Fr 11. Sep 2015, 14:42

Mir fällt es gerade wie Schuppen von den Augen, dass die halbe Verwandtschaft lauter Narzissten sind!! In den Familien beider Elternteile... Und dann noch lauter HSPs! In beiden Familien sind sehr, sehr viele Dinge vorgefallen.
LG, KrautUndRüben

Wer mag, kann mir fünf Begriffe für meinen Kurzgeschichten-Blog per PN schicken.
Die freundlichen Spender erhalten dann auch die Adresse dazu. _rosegirl_
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