Schädliche Umweltbelastung, wie geht ihr damit um?

Alles rund um die Besonderheit der Wahrnehmungsfähigkeit und Gefühlswelt hochsensibler Menschen.

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Schädliche Umweltbelastung, wie geht ihr damit um?

Beitragvon jules1976 » Mi 4. Dez 2013, 23:06

Hallo liebes Forum! _Mij_

Pestizide, Elektrosmog, Schwermetalle, Holzschutzmittel, Weichmacher, Pilzsporen etc. belasten täglich und und unsere Umwelt.
Den einen betrifft es schneller und stärker - den anderen nicht.

Leichtere Anzeichen einer Belastung mit Schadstoffen können Müdigkeit, Antriebslosigkeit und Leistungsschwäche sein.
Ernstere Erkrankungen, auch im Zusammenhang mit „freien Radikalen“ sind das Chronische Müdigkeitssyndrom (CFS), Fibromyalgie, Alzheimer und Arteriosklerose.
Typische Erkrankungen bei übermäßiger Schadstoffbelastung sind auch chronische Entzündungen im Körper (z.B. in Magen und Darm), entzündliche und degenerative Gelenkerkrankungen, Hauterkrankungen, Allergien und Krebs.

In diesem Interview wird auch die zunehmende multiple Chemiunverträglichkeit erwähnt:
http://www.planet-wissen.de/alltag_gesu ... tgifte.jsp

Alles Dinge unter denen auch manche HSP leiden.

Auf dem Markt wird dazu viel angeboten, zur Ausleitung, Entschlackung und Entgiftung.

Habt Ihr Erfahrungen mit Umweltbelastungen, was habt ihr dagegen gemacht und hat sich mit der Entgiftung auch Eure Sensibilität verändert?

iwikx

Liebe Grüße Jules1976
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Re: Schädliche Umweltbelastung, wie geht ihr damit um?

Beitragvon Kris » Sa 7. Dez 2013, 16:08

Hallo Jules,

das Thema interessiert mich schon lange. Gott sei Dank habe ich mich so einrichten können, dass mich das Thema bisher wenig selbst tangiert.
Kleine Auswüchse im Alltag, wie einen stinkenden LKW vor sich zu haben, löse ich ad hoc: ranfahren, abwarten, weiterfahren. ;-)
Ich vermeide "stinkende" Kunststoffe und achte auf natürliche, wie auch faire, Produktionen.
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Re: Schädliche Umweltbelastung, wie geht ihr damit um?

Beitragvon cindy sun » Sa 7. Dez 2013, 16:45

Liebe Jules, ein interessantes Thema.

Vorletzte Woche habe ich in einem Fernsehbericht von einer Umweltbelastung gehört, die ich nie vermutet hätte.
Es ging um Mikroplastikteilchen in Lebensmitteln und Kosmetikprodukten, was überhaupt nicht unüblich und auch bei den zuständigen Stellen bekannt ist.
Das Zeug ist sogar in Trinkwasser zu finden. Da fällt mir nichts mehr ein. _%_

Hier ein Link zu dem Beitrag
http://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/mikroplastik101.html

oder der ganz Bericht als Video...8 min lang
http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/markt/media/markt8339.html
.
Ich bin nicht egoistisch - ich passe nur auf mich auf! _yessa_

--- Ich nehme mein Leben zu dem Preis, den es mir gekostet hat und noch kosten wird. --- H.G. Nobis
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Re: Schädliche Umweltbelastung, wie geht ihr damit um?

Beitragvon Grognak_theBarbarian » So 8. Dez 2013, 17:06

Ich sehe das Thema sehr kritisch.
Ich bin -allein schon berufsbedingt- sehr für strikte Kontrollen bezüglich Lebensmitteln und anderen möglichen Belastungen.
Das was aber dann aus den Ergebnissen gemacht wird ist meist einfach nur Panikmache, weil diese sich besser verkauft (sei es von Medien oder Anbietern von möglichen Gegenprodukten).

All die Symptome die Jules aufzählt sind larifari-Symptome.
"Müdigkeit, Antriebslosigkeit und Leistungsschwäche" - Hat jeder Mensch mal, vollkommen egal was er isst und sonst wie aufnimmt. HSP sowieso. So ziemliche jedes physische und psychische Problem kann dies auslösen.
"Chronische Müdigkeitssyndrom (CFS), Fibromyalgie, Alzheimer und Arteriosklerose" - Krankheiten, die durch eine Unzahl von Faktoren ausgelöst werden können. Anders gesagt ist jegliche Behauptung, dass ein Faktor Auslöser sein kann prophetisches Raten. Freie Radikale sind dagegen vollkommen normal. Sie kommen überall vor und entstehen schon bei bloßem Lichteinfall auf die Luft.
"Entzündungen im Körper (z.B. in Magen und Darm), entzündliche und degenerative Gelenkerkrankungen, Hauterkrankungen, Allergien und Krebs" - Jeder menschliche Körper hat Entzündungen. Gelenkerkrankungen gab es schon lange lange vor jeglichem künstlichen Stoff. Hauterkrankungen, Allergien und Krebs haben wieder eine Unzahl von möglichen Faktoren.
---Ich will damit nicht ausschließen, dass all dies nicht eintreten kann; nur ist es jeweils ein Faktor von hunderten. Von diesen Symptomen auf Stoffunverträglichkeit zu schließen ist in den aller seltensten Fällen richtig und sollte überprüft werden bevor man Anstrengungen inder Richtung unternimmt.
Will sagen: Man verrennt sich leicht.---

Was es gibt sind mögliche Sensibilisierungen, wenn man bestimmten Chemikalien zu sehr ausgesetzt ist. Man fördert somit die Chance auf Unverträglichkeiten, meist Hautreizungen.
Dies geschieht in der Regel bei Kontakt mit großen Mengen von Chemikalien.
Wenn diese Unverträglichkeiten eintreten lässt sich aber meist auch einfach das Produkt wechseln.

Ich vermeide daher wo es geht bestimmte Stoffgruppen und vor allem Chemiekeulen:
Weichspüler und Waschmittel benutze ich nur wenig, Reinigungsmittel bei längerem Kontakt nur mit Handschuhen.
Weichmacher in Plastik kann man riechen und sollte man meiden, Kleidung sollte man vor dem Tragen immer mindestens ein mal gewaschen haben.

Bei der Nutzung von "natürlichen" Produkten wäre ich vorsichtig. Nicht alles was künstlich ist ist schädlich und nicht alles natürliche unschädlich. Das gilt sowohl bei Chemikalien als auch bei Produkten.
Im Meer gefangener Fisch ist Beispielsweise ne kleine Chemiekeule, währen künstlich gezüchteter viel "sauberer" ist.
Generell ist aber das, was Kris geschrieben hat schon eine gute Richtschnur.
Man braucht auch keine Angst vor Chemikalien und Nahrungsmitteln zu haben. Nicht die Stoffe selbst sind das Problem, sondern zu große Mengen.

Damit gibt es dann auch eine sehr einfache und sowieso schon gesunde Schutzmaßnahme:
Ausgewogene Ernährung.
Jedes Nahrungsmittel hat so seine paar Stoffe, die in großen Mengen schädlich werden könnten (wir reden hier übrigens jeweils von sehr geringen Wahrscheinlichkeiten. Es ist immer ein "Kann" XY (tut es aber meist nicht)).
Wenn man sich also einseitig ernährt kann es sein dass man seinen Körper mit gewissen Stoffen überlädt. Wer viel Abwechslung hat setzt sich diesem Risiko erst gar nicht aus.
~ Grog

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