Schmerzreize durch Bewusstseinstraining aufgelöst

Alles rund um die Besonderheit der Wahrnehmungsfähigkeit und Gefühlswelt hochsensibler Menschen.

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Re: Schmerzreize durch Bewusstseinstraining aufgelöst

Beitragvon Jamania » Mi 11. Apr 2018, 08:32

Hallo slapstickliebe80,

slapstickliebe80 hat geschrieben:Hallo Jamania,
was heilbar ist oder nicht tue ich für mich persönlich z.b. selbst entscheiden. Und bei den Kurs erforscht man selbst seine Absichten und ich bin sozusagen mein eigener allmächtiger Heiler;-)


_thum_
Dann hat es sich für dich ja auf jeden Fall gelohnt, diesen Weg zu gehen.

Ich stehe für mich selbst auch auf dem Standpunkt: "wer heilt hat Recht" was eine jeweilige Situation angeht.
Das kann ein Arzt genauso sein wie ein Heilpraktiker, sogar ein Gespräch im Bus oder ein Artikel in einer Frauenzeitschrift.
Manchmal muss man eben den Schlüssel finden, der zu seinem Problem passt und das kann man auch m.M. nach tatsächlich oft selber.

Zumindest in dem man für unterschiedlichstes offen ist und das für sich prüft.
Ich würde dabei auch Körper und Geist nicht getrennt sehen wollen, aber rein von den Anbietern gesehen, muss man die Informationen von außen meist genauso suchen: also die für den Körper getrennt von denen für Psyche und Geist.
Finde ich ein großes Manko unserer jetzigen medizinischen Landschaft.

Ich würde immer zuerst die körperlichen Infos sammeln, weil ich auf dem Standpunkt stehe, dass dort schon sehr viel erforscht wurde, das auch tatsächlich valide ist.
Einfach um eine solide Basis zu haben, denn was bringt es mir, wenn ich spirituelle Kurse belege oder mein Bewusstsein erforsche, wenn ich eine vereiterte Zahnwurzel habe...

Was dann den Rest angeht, da würde ich es eher so halten wie atemlos im Nebenthread geschrieben hat, ich zitier jetzt nur mal lose: no method - no teacher, durch Sammeln vieler Informationen darauf vertrauen/hoffen, das auch das richtige zur richtigen Zeit zu finden ist - keine Angst vor Infos auch nicht vor denen, die erst mal nicht in mein Bild passen.

Was dabei aber ein Thema für mich ist und bleibt, das mich einige Überwindung kostet: der "teacher"
Wieweit würde ich offen bleiben, wenn der teacher dogmatisch auftritt, aber nichts "beweisen" kann?
Oder wenn er geschmeidig Werbung für seine Sache macht und Erfolge anbringt, die nicht überprüfbar sind und für mich auch nach dem Zufallsprinzip hätten eintreten können?
Was, wenn ich hinter seine Methode reine Spekulation sehe, aber sie bringt mich zum Nachdenken über mein Problem - mit so ähnlichen Mitteln wie ein Kartenleger z.B.
Ist es für mich wichtig, wenn ein Problem gelöst wurde, wodurch es gelöst wurde?
Eigentlich doch egal oder, das Problem ist weg, wer heilt hat Recht... _gruebel_
Ich muss gestehen, da hakt es bei mir einfach, theoretisch könnte ich doch einfach Impulse von ihm nehmen und mein eigenes draus machen - hindert mich ja keiner dran.
Auch das Geld wäre es mir u.U. wert, wenn ich mein Problem so einfach gelöst bekäme....
Nein, das ist es auch nicht....
Und ich traue mir auch zu, nicht in eine hilflose Abhängigkeit zu fallen, die sich immer weiter ködern und ausnehmen lässt.
Also was lässt mich da so derart auf Abstand gehen?
_nüxweiss_ _gruebel_

Vielleicht kannst du, slapstickliebe80, ja ein wenig mehr über diese Vorgänge schreiben, die bei dir das ganze begleitet haben?
Fände ich interessant. :-)

Viele Grüße,
Jamania
Jamania
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Re: Schmerzreize durch Bewusstseinstraining aufgelöst

Beitragvon Jamania » Mi 11. Apr 2018, 09:00

Hi atemlos, :-)
atemlos hat geschrieben:Hallo Jamania
Man kann jede Art von Schmerz, physisch wie psychisch, überwinden. Und zwar vollständig! Der Schmerz des Körpers kommt irgendwann wieder, zumindest solange man atmet und die Ursachen dafür nicht eliminiert. Was man mit der Grübelrübe macht, bleibt einem selbst überlassen. Für mich ist das eine (wirklich erstaunliche) Tatsache. MfG
PS.: Nein, ich verkaufe nichts und biete auch keine Kurse oder irgendein Training an!

Da kenne ich mich überhaupt nicht mit aus, habe es aber im Zusammenhang mit Kampf z.B. schon gehört, also: Schmerzen mental ausschalten können, um handlungsfähig zu bleiben...
Auch Adrenalin als Mittel zur Schmerzunterdrückung - jetzt nicht mal bewusst eingesetzt, aber so als Phänomen.

Ich halte es absolut für möglich, allerdings schriebst du ja schon, dass das eher kurzfristig gedacht ist und der Schmerz im Körper wiederkehrt.

Was tatsächliche Gesundung angeht, wäre ich eher in dem Spannungsfeld, in dem ich abwäge wie viel Einfluss

1. einfache körperliche Maßnahmen haben können (also z.B. mein Atmen), dazu würde ich auch noch zählen: psychische Bewusstwerdung (zur eventuellen Entspannung und Entfokussierung)

2. rein medizinische Maßnahmen nötig machen

und 3. alles feinstoffliche (oder übersinnliche, oder spirituelle), das sich momentan in der Regel zwar behaupten, aber nicht nachweisen lässt - im Gegensatz zu medizinischen Maßnahmen, von denen sich sehr viele nachweisen lassen, auch wenn es noch so viele Misserfolge gibt

In dieser Gewichtung würde ich auch an meine Problemlösungen heran gehen, wobei die 3. bei mir momentan noch außen vor bleibt, weil mich die "teacher", denen ich bis jetzt begegnet bin, einfach nicht überzeugt haben.

Aber das kann sich ja durchaus mal ändern.

Viele Grüße,
Jamania
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Re: Schmerzreize durch Bewusstseinstraining aufgelöst

Beitragvon Anima (Lufthauch) » Mi 11. Apr 2018, 22:35

Jamania hat geschrieben:Ist es für mich wichtig, wenn ein Problem gelöst wurde, wodurch es gelöst wurde?
Eigentlich doch egal oder, das Problem ist weg, wer heilt hat Recht... _gruebel_
Ich muss gestehen, da hakt es bei mir einfach, theoretisch könnte ich doch einfach Impulse von ihm nehmen und mein eigenes draus machen - hindert mich ja keiner dran.
Auch das Geld wäre es mir u.U. wert, wenn ich mein Problem so einfach gelöst bekäme....
Nein, das ist es auch nicht....
Und ich traue mir auch zu, nicht in eine hilflose Abhängigkeit zu fallen, die sich immer weiter ködern und ausnehmen lässt.
Also was lässt mich da so derart auf Abstand gehen?


Hallo Jamania, :-)

ich will zu deiner letzten Frage nichts suggerieren. Aber: ich könnte mir vorstellen, dass der Satz „Wer heilt, hat recht“ auch zu den verabsolutierten, simplifizierten Phrasen gehört, denen viele schnell mal zustimmen mögen, die aber wenig gehaltvoll und letztlich Einiges außer Acht lassend sind.

Allgemein betrachtet, aber auch hinsichtlich des hier angesprochenen Bewusstseinstrainings, würde ich es schon für notwendig für das „Rechthaben“ eines Heilers halten, dass man diverse Faktoren oder Variablen zur Methodik und auch zur Prüfung eines Heilerfolgs mit einbeziehen und erfahren würde. Dazu würden für mich beispielsweise ein schlüssiges Erklärungsmodell gehören oder auch die Replizierbarkeit der Methode an zufallsverteilten Stichproben. – Denn in diesem Fall hier im Strang geht es ja nicht um eine günstig zu erwerbende Frauenzeitschrift oder ein kostenloses Gespräch im Bus, sondern um den teuren Verkauf einer „Heilmethode“.
Da würde ich auch einen Anbieter und Verkäufer in der Pflicht sehen, in Analogie zu den anderen Beispielen, die hier genannt wurden - ein gut gewartetes Motorrad zu verkaufen oder einen Briefmarkensammler nicht mit Fälschungen zu betrügen. Lug und Trug könnte man da auch nachweisen, selbst wenn es vielleicht erst mal so aussieht, als wäre alles bestens … _gruebel_

Viele Grüße! :-)
Anima
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Re: Schmerzreize durch Bewusstseinstraining aufgelöst

Beitragvon slapstickliebe80 » Mi 11. Apr 2018, 23:40

Hallo Herbststurm,

danke dir, ich wünsche dir auch alles Gute auf deinem Weg:-)
slapstickliebe80
 

Re: Schmerzreize durch Bewusstseinstraining aufgelöst

Beitragvon Jamania » Do 12. Apr 2018, 08:03

Hi Anima, :-)
Anima (Lufthauch) hat geschrieben:Aber: ich könnte mir vorstellen, dass der Satz „Wer heilt, hat recht“ auch zu den verabsolutierten, simplifizierten Phrasen gehört, denen viele schnell mal zustimmen mögen, die aber wenig gehaltvoll und letztlich Einiges außer Acht lassend sind.

Ja, da stimme ich dir zu!
Er kann komplett irreführend sein, wenn z.B. ein Mensch zwar unter Anleitung, aber letztendlich durch eigene Fokussierung und Sortierung auf ganz einfache Lösungsansätze kommt, die tatsächlich Erleichterung bringen, WEIL er sich - wie auch immer mit seinem Problem beschäftigt.
Und so einiges ist vermutlich durch banale Stellschrauben regulierbar, was z.B. Entspannung, Ernährung, Bewegung, etc. betreffen könnte.

Diese Lösungen könnten vielleicht viel eher damit zu tun haben, dass er auch Dinge mit einbezieht, die er vorher außen vor gelassen hat.
Passiert ja oft, wenn man zu einem Arzt geht und erwartet, dass er die Schraube findet, die nicht funktioniert und sie auch sofort repariert und das in vielen Fällen so gar nicht (mehr) funktioniert oder unsere Wahrnehmung sich diesbezüglich sehr verändert hat... oder die Komplexität unserer medizinischen Möglichkeiten im Moment mehr Stress als Erleichterung erzeugt... ?
Dann muss man eben weiter suchen.

Deshalb vermutlich der Zulauf zu den alternativen Heilmethoden.

So weit so gut, das kann ich für mich nachvollziehen.

Anima (Lufthauch) hat geschrieben:Allgemein betrachtet, aber auch hinsichtlich des hier angesprochenen Bewusstseinstrainings, würde ich es schon für notwendig für das „Rechthaben“ eines Heilers halten, dass man diverse Faktoren oder Variablen zur Methodik und auch zur Prüfung eines Heilerfolgs mit einbeziehen und erfahren würde. Dazu würden für mich beispielsweise ein schlüssiges Erklärungsmodell gehören oder auch die Replizierbarkeit der Methode an zufallsverteilten Stichproben. – Denn in diesem Fall hier im Strang geht es ja nicht um eine günstig zu erwerbende Frauenzeitschrift oder ein kostenloses Gespräch im Bus, sondern um den teuren Verkauf einer „Heilmethode".

Wobei ja auch alles potenziell ein gewisses Risiko birgt, auch die Selbstdiagnose, auch die Methode, die man sich aus der Frauenzeitschrift raussucht..., aber dabei ist die Erwartungshaltung, von der hier am Anfang geschrieben wurde nicht da, weil sie nicht so "teuer bezahlt" sind, weil auch keine wie auch immer geartete Autorität in Form eines Verantwortlichen, an den man die Lösungssuche delegiert dahinter steht.
Und man geht bei sich selbst ja genau davon aus, dass man es nicht weiß und einfach auf der Suche ist, sich deshalb u.U. auch nicht so hinein steigert, dass es Erfolg bringen MUSS.

Ich glaube auch, dass diese psychologische Nische auf jeden Fall im Thema ausgeleuchtet werden muss, denn wenn ich dafür bezahle, dann WILL ich, dass es hilft und werde auch eher Signale wahrnehmen (wollen), die in diese Richtung gehen und anderes unterdrücken.
Es sei denn, ich gehe sehr kritisch und nicht so leidgeprüft daran, was in der Regel ja nicht der Fall ist.
Ich finde, das ist sehr menschlich und muss nicht mit Schwäche oder Naivität zu tun haben, Hoffnung ist einfach so ein starker Antrieb...

Ja, ich denke, dass das der Punkt ist, um den ich da herum gestrichen bin.

Das Geld, ja sicher - wie gesagt, wenn ich ein körperliches Problem loswerde, dann kann es mir das u.U. sogar wert sein.

ABER: eine Abhängigkeit ist da.
Mit der Schwere des Problems steigt die auch, denn egal wie aufgeklärt und kritisch ich bin, wenn ich Schmerzen habe oder leide, dann ist es schnell vorbei mit selbstbestimmtem Leben, in dem man aktions- und reaktionsfähig ist.

Deshalb umso schlimmer, wenn Menschen da mit einem ihr Ego aufpolieren oder ihre Berufung profilieren wollen... )/898u
Das muss ja noch nicht mal eine böse Absicht sein, ein Heiler kann ja total von sich überzeugt sein und das Gefühl haben, tatsächlich etwas zu geben zu haben.
Die Frage bleibt nur, inwieweit dann eine eigene Überzeugung eine valide Messgröße ist?
Die psychologischen Mechanismen, die dann eintreten, können z.B. beeinflussbar sein von so was wie Charisma, professionellem oder gut präsentiertem Auftreten, wohl dosiertem Wissen aus anderen Bereichen, z.B. für die eher Skeptischen... etc...
Das Sujet der jeweiligen Heilslehre lässt sich ja nicht greifen und schon gar nicht überprüfen, als "Beweis" wird nur genommen, wie vielen Menschen es geholfen hat.
Und da wäre interessant, WAS im jeweiligen Fall geholfen hat.
Im einen Fall reicht es vielleicht schon aus, dass endlich mal jemand zugehört hat, um eine unglaubliche Erleichterung zu erzeugen.

Anima (Lufthauch) hat geschrieben:Da würde ich auch einen Anbieter und Verkäufer in der Pflicht sehen, in Analogie zu den anderen Beispielen, die hier genannt wurden - ein gut gewartetes Motorrad zu verkaufen oder einen Briefmarkensammler nicht mit Fälschungen zu betrügen. Lug und Trug könnte man da auch nachweisen, selbst wenn es vielleicht erst mal so aussieht, als wäre alles bestens … _gruebel_

Ja! _yessa_
Und jetzt kommt's: das geht eben nicht, denn das feinstoffliche entzieht sich jeder Beurteilung und der, der es nicht einfach so anerkennt, wenn ein Heiler das von sich behauptet "ist eben noch nicht so weit"
Der, bei dem es keine Erfolge bringt, "hat nicht die Offenheit oder richtige Einstellung und steht sich so selbst im Weg" icon_winkle

Alles nicht zu beweisen, aber eben auch nicht abzustreiten.

Ich denke, dass es dieses Geflecht ist, das mich auf Abstand gehen lässt.
Vermutlich müsste ich da mehr Zuversicht in mich und meine Möglichkeiten all das für mich zu durchschauen haben, um mich da relativ entspannt nähern zu können.
Habe ich noch nicht mal im gesunden Zustand #bäh# , deshalb möchte ich erst gar nicht wissen, was dann mit mir und meinen Gedanken passiert, wenn ich verzweifelt wäre.

_Mij_
Viele Grüße,
Jamania
Jamania
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Re: Schmerzreize durch Bewusstseinstraining aufgelöst

Beitragvon Herbststurm » Do 12. Apr 2018, 14:14

Hallo zusammen

JAMANIA SCHREIBT:
ABER: eine Abhängigkeit ist da.
Mit der Schwere des Problems steigt die auch, denn egal wie aufgeklärt und kritisch ich bin, wenn ich Schmerzen habe oder leide, dann ist es schnell vorbei mit selbstbestimmtem Leben, in dem man aktions- und reaktionsfähig ist.


Ja und daran krankt die Schulmedizin genau so wie die Komplementärmedizin auch und die meisten Beziehungen auch noch gerade. Abhängigkeiten sind nie gut. Weder in Beziehungen privater noch in Beziehungen beruflicher Natur. Denn Abhängigkeiten bedeuten immer, dass eine Beziehung nicht auf Augenhöhe stattfinden kann. Und nicht immer lassen sich Abhängigkeiten auch vermeiden.
Aber wenn du einen verdammt verzweifelten Menschen vor dir hast, dann ist es manchmal unglaublich schwierig, diesem Menschen nicht die Schulter zum anlehnen zu sein, ihn nicht einfach in den Arm zu nehmen und ihm zu sagen: komm, zusammen schaffen wir das und dadurch eine Abhängigkeit zu generieren…und ihn gleichzeitig dennoch soweit zu stützen, dass er seinen Lebenswillen nicht verliert.
Und noch schwieriger ist es dann, wenn du einen verdammt verzweifelten Menschen vor dir hast, der nicht mehr geheilt werden kann und mit dem du sein letztes Wegstück gehst…
Es ist immer eine unglaubliche Herausforderung und Gratwanderung, einem Menschen die richtige Umarmung (im wörtlichen, wie im übertragenen Sinn, je nach Art der Beziehung ;-), also ob privat oder beruflich) anzubieten, die, die ihn seinen Weg selber gehen lässt, ihn soweit trägt und anlehnen lässt, wie er das zwingend braucht, ohne ihn abhängig zu machen und ohne ihn in seinem freien Willen zu beschränken, zu bevormunden oder ihm zuviel abzunehmen (und dabei selber in eine Überverantwortung zu kommen) oder zu weit zu gehen (das wäre dann wahrscheinlich dieses Übertragungsding oder sowas… in meiner Welt wärs übergriffig oder grenzverletzend).

JAMANIA SCHREIBT
Deshalb umso schlimmer, wenn Menschen da mit einem ihr Ego aufpolieren oder ihre Berufung profilieren wollen... )/898u


Unterschreib…. Und ergänz:
Jeder Mensch hat ein Ego… sonst wären wir alle erleuchtet, neutral und nicht menschlich… und was meine Wenigkeit anbelangt… zum Buddha tauge ich – mal ausserhalb der Tatsache, dass ich physisch dazu durchaus was hergeben würde ;-))) – noch nix… da bin ich noch nirgends… tja, hab aber hoffentlich noch etwas Zeit, um zu reifen, wachsen und zu leben, Erfahrungen zu sammeln, mir mal ne Schramme zu holen, mal ein Pflaster, mal wütend, mal traurig zu sein und mal liebevoll, tröstend, mal eloquent, mal fies…. Tja, bisschen austoben halt, bisschen leben und sein, muss ja auch sein zwischendurch…
Und für das Licht und bedingungslose Liebe Ding, dazu habe ich ja dann Reiki, das ist mein Instrument, das mich begleitet und mit dem ich Andere begleiten darf, wenn sie das möchten. Ich darf also selber Mensch sein und werden und bleiben ;-)… und ich darf genau so sein, wie ich bin und genau dort stehen, wo ich stehe… aber ich muss die Verantwortung für mein Da-Sein und dann auch die damit verbundenen Konsequenzen tragen.

JAMANIA SCHREIBT
Das muss ja noch nicht mal eine böse Absicht sein, ein Heiler kann ja total von sich überzeugt sein und das Gefühl haben, tatsächlich etwas zu geben zu haben.
Die Frage bleibt nur, inwieweit dann eine eigene Überzeugung eine valide Messgröße ist?
Die psychologischen Mechanismen, die dann eintreten, können z.B. beeinflussbar sein von so was wie Charisma, professionellem oder gut präsentiertem Auftreten, wohl dosiertem Wissen aus anderen Bereichen, z.B. für die eher Skeptischen... etc...
Das Sujet der jeweiligen Heilslehre lässt sich ja nicht greifen und schon gar nicht überprüfen, als "Beweis" wird nur genommen, wie vielen Menschen es geholfen hat.


Ich lass hierzu gerne schnell C.G. Jung zu Wort kommen, es sei mir verziehen…
Ich habe vor Jahren einmal eine Statistik angefertigt über die Resultate meiner Behandlungen. Genau weiss ich die Zahlen nicht mehr, aber vorsichtig gesagt waren ein Drittel wirklich geheilt, ein Drittel weitgehend gebessert und ein Drittel nicht wesentlich beeinflusst. Aber gerade die nicht gebesserten Fälle sind schwer zu beurteilen, weil manches erst nach Jahren realisiert und verstanden wird und auch dann erst wirken kann. Wie oft ist es mir passiert, dass ehemalige Patienten mir schrieben: «Ich habe erst zehn Jahre, nachdem ich bei Ihnen gewesen bin, realisiert, was eigentlich gewesen ist.» Ich habe wenige Fälle gehabt, die mir davongelaufen sind, ganz selten musste ich einen Patienten fortschicken. Aber auch darunter gab es einige, die mir später positive Berichte schickten. Darum ist die Beurteilung des Erfolges einer Behandlung oft schwierig.
Erinnerungen, Träume, Gedanken; C.G. Jung; Hrsg. Aniela Jaffé; S. 164

JAMANIA SCHREIBT:
Und da wäre interessant, WAS im jeweiligen Fall geholfen hat.


Interessant? Ja sicher.
Relevant? Da kommts bei mir drauf an. Je nach je. Wenn es sich um ein «Ich hab X gebraucht und X gekriegt und erhalten» ist, dann finde ich es nicht wichtig, zu wissen, was im jeweiligen Fall geholfen hat.
Wenn es aber um etwas «Grösseres» geht, wie bspw. chronische Schmerzen, dann finde ich es extrem wichtig, rauszufinden, was wann wie und in welcher Situation hilft. Meine Erfahrung mit Menschen, die chronische Schmerzen haben ist nämlich folgende: Jeder, der damit gut leben kann heute, der hat letztlich nichts anderes gemacht, als auf einer längeren Reise Erfahrungen gesammelt, was er tun kann und was wann wie hilft, damit er mit den chronischen Schmerzen so leben kann, dass ein Leben daraus resultiert, das auch lebenswert ist und ertragbar.
Meist kommt dann ein ganz spannender Mix dabei heraus, der aber so wie ich das miterleben durfte bisher, genau so individuell ist, wie der einzigartige Mensch, der die chronischen Schmerzen hat.
Zuletzt geändert von Herbststurm am Fr 13. Apr 2018, 12:22, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Schmerzreize durch Bewusstseinstraining aufgelöst

Beitragvon Herbststurm » Do 12. Apr 2018, 14:17

Ich kenne Menschen, die alles auf dem Schulmedizinweg hinkriegten, Andere, die sich selber Lösungen zusammengebastelt haben und viele, die Schulmedizin auch mit Komplementärmedizin koppeln und das immer noch mit kleinen und grossen Änderungen im eigenen Leben verbinden (wie zum Beispiel Schmerzen durch Anpassung von Aktivitäten und Planung von schmerzverstärkenden Situationen).
Und genau hier bin ich der Meinung, dass es dann nicht nur relevant ist, was geholfen hat, sondern auch, dass das Gegenüber den einzigartigen Weg und das, was hilft, nicht in Frage stellt. Da darf natürlich durchaus eine hey pass aber mal auf, dass du da nicht zuviel Geld reinbutterst oder dich abhängig machst Warnung mit dabei sein, aber sicher nie (und da bin ich klar der Meinung, dass alles andere nicht ok ist) darüber geurteilt werden, obs hilft oder nicht.
Das kann nur der entscheiden, der das selber erlebt und die Schmerzen hat. Und alle anderen können es nicht wissen. (Aber sie können durchaus merken, dass wer aus Bedürftigkeit in eine ungesunde Abhängigkeit gerät oder in einen Dauertherapiemodus verfällt.)
Würden das endlich alle Schulmediziner und Komplementärmediziner und alle Anderen gerade auch noch begreiffen, dann wären wir endlich da angekommen, wo der Weg meiner Meinung nach hin gehen sollte:
Die Verantwortung bleibt bei jedem Einzelnen, jeder lebt sein Leben so, wie es ihm gut tut und er darf das auch. Jeder nutzt das, was zu ihm passt, natürlich immer auch im Rahmen der eigenen Möglichkeiten der Finanzierbarkeit (hier empfehle ich zum Beispiel Menschen, die sich Reiki bei mir nicht leisten können, gerne auch jederzeit Menschen, die Reiki einfach so als Hobby oder aus purer Nächstenliebe anbieten und die sich das auch leisten können, weil sie ihr täglich Brot anderweitig verdienen…).

JAMANIA SCHREIBT
Im einen Fall reicht es vielleicht schon aus, dass endlich mal jemand zugehört hat, um eine unglaubliche Erleichterung zu erzeugen.


Ich persönlich glaube, dass in unserer heutigen Gesellschaft, wo das Ego eben grossgeschrieben wird und viele Menschen nur noch für sich schauen und nicht mehr echt füreinander da sind, dass zuhören, echt zuhören, eine der unglaublichsten und wunderschönsten Heilgaben ist, die es gibt. Wenn ein Mensch mir mit Empathie begegnet, mir liebevoll und aus dem Herzen zuhört, tja, dann wirkt das für mich manchmal genau so stark, wie ich das bei Reiki erleben darf… nämlich indem ein Licht in mir zu leuchten beginnt und mein Herz leichter wird….und ich mich einfach bedingungslos geliebt und angenommen fühle für einen Augenblick, weil da ein Mensch ist, der sich für mich und mein Sein interessiert, für mich da ist und mit mir das Kostbarste teilt, was es gibt: seine Zeit, sein Leben, seine Erfahrung, sein Sein.
Aber kostenlos ist auch das nicht, denn solche Dinge funktionieren auf Dauer nur, wenn ein echtes Geben und Nehmen da ist ;-).

JAMANIA SCHREIBT
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Ja, das ist so. Der Grund ist aber aus meiner Erfahrung nicht der, den du darin siehst.
Der Grund ist vielmehr der, dass der Heiler eben keiner ist ;-)…und er ist auch kein Guru, auch wenn er das vielleicht gerne sein möchte oder seine Kunden einen solchen suchen, weil abhängig sein immer noch einfacher ist, als hinzustehen und zu sagen: Jep, freier Wille, wenn ich mein Leben an die Wand fahre, tja dann, dann war auch ich das, denn freier Wille bedeutet auch, dass man für das eigene Verhalten und all seine Entscheide letztlich gerade stehen muss und die Verantwortung dafür trägt. Auch wenn er das oft selber gerne glaubt oder glauben würde. Das wiederum hat dann mit dem Ego zu tun und damit, dass das doch eher eine Lebensaufgabe ist, da rauszufinden und spirituell sich in die Richtung zu entwickeln, dass man versteht, dass man eben eigentlich nur Begleiter, Impulsgeber und Vermittler ist… und noch schwieriger ist es dann, wenn du als Impulsgeber unglaublich spannende Heilreaktionen erleben darfst und sehen darfst, wie sich deine Kunden oder wahlweise auch einfach die Personen, die du behandelst, so unglaublich weiter entwickeln, sich öffnen, ihre Lebensaufgaben aktiv angehen und lösen oder zum Beispiel eben auch auf der Körperebene unglaublich spannende Heilreaktionen miterleben darfst. Das sind dann die Momente, wo es unglaublich schwierig ist, nicht zu sagen: ich bin Heiler, ich mach das, sondern zu sagen: Schau, du bist aus dir heraus geheilt…. Du hast das ganz alleine geschafft. Mein Verdienst ist es, dass ich dabei sein durfte, dass ich miterleben durfte, was du gerade geschafft hast und dass ich es sein durfte, der dabei sein durfte und ich das Glück hatte, dass meine Methode genau die war, die diesen Heilungsprozess in dir auslösen durfte…und dann zu sagen: Ich habe dir nur die Energie dazu geschenkt, indem ich mit meiner Komplementärmethode, die ich als Instrument nutze, deine dir eigene Energie in Fluss gebracht habe und du so den Impuls erhalten hast, um aus dir heraus zu heilen…. Na ja, in so Momenten wird so manch ein Komplementärmediziner auch mal gerne zum Halbgott in weiss. (Und was die anbelangt, da verrate ich dir noch was: ich habe unterdessen viele wunderbare Ärzte/Schulmediziner kennenlernen dürfen und – das war für mein Ego nicht ganz einfach ;-)))) und mit so n büsschen Arbeit an mir und mit mir verbunden – auch solche, die ihren Patienten so begegnen, dass die sich als Kunden fühlen und denen doch tatsächlich Mitspracherecht einräumen, sie ernst nehmen und denen einen freien Willen eingestehen und so die Verantwortung für ihr Leben übertragen.). …. Iss so, ist mir auch schon passiert…
Zuletzt geändert von Herbststurm am Fr 13. Apr 2018, 12:26, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Schmerzreize durch Bewusstseinstraining aufgelöst

Beitragvon Herbststurm » Do 12. Apr 2018, 14:19

aber ich lerne täglich dazu (muss ich ja auch…. Wir Reiki-Lehrer sollen Reiki ja leben und nicht predigen, wir sehen Reiki als Lebensweg, getragen in Licht und Liebe, Schritt für Schritt selber eigenverantwortlich gegangen und erlebt und an Kreuzungen entschieden, wohin es weitergeht… also versuchen wir, uns an die Reiki-Lehre zu halten und nach den Reiki-Lebensregeln zu leben. Und wir leben nach dem Grundsatz: Ich danke dir, dass du mir Lehrer und Schüler bist, wenn wir unseren Kunden oder Menschen begegnen… denn das lehrt uns immer, dass wir uns auf Augenhöhe begegnen müssen, dass wir vor dem Leben und den Menschen Demut lernen dürfen. Und wir leben nach dem freien Willen. Der beinhaltet eben auch, dass niemand etwas daraus machen muss, nur weil er Energie erhält. Er darf sich dafür entscheiden, wozu er die Energie verwenden möchte, denn das, das kann ich als Reiki-Geber gar nicht wissen, denn, wir wissen nie, wer unser Gegenüber ist, wir wissen immer nur das, was wir auf unserem Lebenweg, dort wo wir gerade stehen im Hier und Jetzt, auch verstehen können und begreiffen und das wiederum noch in Abhängigkeit dazu, wo das Gegenüber gerade steht, was es verstehen kann und begreifft… und vielleicht braucht der Mensch die Energie einfach gerade nur so zum überleben und sich sagen zu können: Ok, alles Scheisse, aber ich dreh hier unten noch ne Runde. Und vielleicht braucht er auch nur einfach eine Pause von allem und die Energie schenkt ihm genau das. Und vielleicht braucht er Schmerz, um zu lernen…. Wir können das nicht wissen, weil wir nur unser eigenes Leben leben können.
Tja, und so bleibt letztendlich nichts, als einen Menschen ein Stückchen weit auf seinem Lebensweg zu begleiten….solange es für ihn mit seinem freien Willen stimmt…. Und die Methode passt.
Iss nicht ganz so einfach, wie es tönt, weil dieses freie Wille Ding manchmal ganz schön hart ist ;-)… und zwar für alle Beteiligten.
Und so könnte man also sagen:
Letztlich arbeitet ein Komplementärmediziner nicht viel anders als alle anderen auch.
Der entscheidende Punkt ist aber ganz klar der, dass man keine Heilung verkauft. Das tut der Schulmediziner – der seriöse Schulmediziner – nämlich auch nicht. Der sagt nämlich seinen Krebspatienten auch nie: sodala, ich heil sie jetzt… und was das anbelangt, da bin ich ganz mit der Schulmedizin: Wer Heilversprechen macht bei Menschen in herausforderungsreichen Zeiten jeglicher couleur… ist nicht seriös.

So, ich habe fertig ;-)))).

Herzlich,
Herbststurm
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Re: Schmerzreize durch Bewusstseinstraining aufgelöst

Beitragvon Source » Do 12. Apr 2018, 14:39

Liebe Herbststurm: Chapeau! iwikx

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Re: Schmerzreize durch Bewusstseinstraining aufgelöst

Beitragvon Jamania » Fr 13. Apr 2018, 08:04

Hallo Herbststurm,

ich bin jetzt ein wenig verwirrt, denn du hattest letztens vollmundig angekündigt, dich nicht mehr mit mir auseinander setzen zu wollen, weil wir irgendwie total unterschiedlich auf die Welt schauen oder sowas.

Jetzt zitierst du mich am laufenden Band, um dich darzustellen und dein Gewerbe (positiv) zu präsentieren
(meinst du es ist ok, wenn du nur den Namen in den Zitaten weglässt, eine allgemeine Anrede wählst, dann merkt es schon keiner? _gruebel_

Sorry, ich finde das schlechten Stil.
Dafür werde ich von dir also noch gebraucht (oder benutzt icon_winkle)
Konntest du das nicht alleine hier im Strang?

Für mich bleibt das folgende, was ich geschrieben hatte, weiterhin der Punkt, der mich interessiert, auch oder gerade nach deinen langen Beschreibungen:
Jamania hat geschrieben:....Das Sujet der jeweiligen Heilslehre lässt sich ja nicht greifen und schon gar nicht überprüfen, als "Beweis" wird nur genommen, wie vielen Menschen es geholfen hat.
Und da wäre interessant, WAS im jeweiligen Fall geholfen hat.
Im einen Fall reicht es vielleicht schon aus, dass endlich mal jemand zugehört hat, um eine unglaubliche Erleichterung zu erzeugen.

Und was deine Anleitung angeht, wie man es in der einzigartigen Position zu halten hat, diese Gaben empfangen zu dürfen, wo es ja für den Heiler auch so eine "unendliche Herausforderung und Gratwanderung" ist: icon_winkle
Herbststurm hat geschrieben:Und genau hier bin ich der Meinung, dass es dann nicht nur relevant ist, was geholfen hat, sondern auch, dass das Gegenüber den einzigartigen Weg und das, was hilft, nicht in Frage stellt.

und dem Heiler quasi einen Freibrief ausstellt... icon_winkle
Ja, das ist sicherlich notwendig, wo nichts fassbar ist und erklärt oder mit Sachinformationen hinterlegt werden kann, denn sonst ist's schnell aus mit der Behandlung.
Deshalb wiederhole ich auch das hier noch mal:
Jamania hat geschrieben:....ein Heiler kann ja total von sich überzeugt sein und das Gefühl haben, tatsächlich etwas zu geben zu haben.
Die Frage bleibt nur, inwieweit dann eine eigene Überzeugung eine valide Messgröße ist?
Die psychologischen Mechanismen, die dann eintreten, können z.B. beeinflussbar sein von so was wie Charisma, professionellem oder gut präsentiertem Auftreten, wohl dosiertem Wissen aus anderen Bereichen, z.B. für die eher Skeptischen... etc...

Es gibt für mich in diesen Konstellationen Heiler/Heilsuchender jede Menge Dinge, die mit reinspielen, von Hoffnung bis Suggestion.
Noch mehr als in der Konstellation Arzt/Patient, denn dort lässt sich auf einer gewissen Sachbasis aufbauen, es wurde geforscht, getestet, sich konkretes Wissen über Zusammenhänge und Ursache und Wirkung erarbeitet.
Sehr viele Leistungen sind dort überprüfbar und erfüllen ihre Zweck, die Aufmerksamkeit geht aber dahin, wo ihr Zweck nicht mehr erfüllt wird - ist ja auch richtig, verzerrt aber vielleicht auch das Gesamtbild (muss ich mir auch an die eigene Nase fassen, ich bin kein großer Fan der Schulmedizin)

Beim Heiler läuft aber ALLES auf der Glaubens- und Spekulationsebene ab.
Das ist der Unterschied.

Und da hilft es auch nichts gebetsmühlenartig darauf zu verweisen, dass die Schulmedizin ihre Grenzen hat, Ärzte unwissend oder schlecht sein können und oder nicht mehr den Menschen sehen, sondern zu reparierende Maschinen.

Das ist alles so, aber es macht den anderen Bereich der Heiler um keinen Deut valider und ist in meinen Augen, immer ein Totschlagargument.

Viele Grüße,
Jamania
Jamania
Rat der Weisen
 
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Registriert: Mi 13. Jul 2011, 17:02

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