Smalltalk

Alles rund um die Besonderheit der Wahrnehmungsfähigkeit und Gefühlswelt hochsensibler Menschen.

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Re: Smalltalk

Beitragvon Golbin » Fr 2. Jan 2015, 15:44

Hallo Rojka,

ich kenne beiden Seiten. Ich war früher wie du, mochte Smalltalk nicht und bin oft genug lieber einsam geblieben. Dann wurde ich "in mein Glück" gezwungen, denn ich kam beruflich immer häufiger mit mir fremden Menschen zusammen. Smalltalk ist dabei ein wichtiger Schritt zum ersten Kennenlernen und so musste ich es lernen. Das war zu Anfang ganz schön schwer.

Ich kann dir nicht mit wenigen Worten beschreiben wie man Smalltalk erlernt oder im Zweifelsfall auch aushält. Dafür ist es ein viel zu umfassendes Thema für das es Spezialisten gibt. Ich möchte dir eine kleine Geschichte erzählen. Viel später war ich auf einer Weiterbildung über Kundengespräche. Ein kleiner Teil davon war auch Smalltalk. Vorgabe: Einfach ausprobieren und vier Minuten miteiander reden. Einfach gesagt, doch die meisten Teilnehmer zierten sich. Erschwerend war es hier sicherlich, dass es auch noch mit den anderen Teilnehmern Zuschauer gab. Also meldete ich mich freiwilllig und fragte eine der Teilnehmerinnen, ob sie bereit wäre, mit mir den Smalltalk zu machen. Ergebnis: Wir stellten fest, dass wir, obwohl wir in NRW waren, beide aus Norddeutschland stammten. Da war unser Thema. Nach acht Minuten und einem ausführlichen Gespräch über schwarze und braune Kühe trennte uns die Kursleiterin ...

Zurück zu dir. Du schreibst, du spürst oft, wie es jemanden geht. Ich sehe hier eine Möglichkeit, ein Gespräch zu beginnen: "Wie finden SIe die Party/die Stimmung/die Gespräche?" Die meisten Menschen erzählen gern von sich. Gleichzeitig bekommst du eine gute Möglichkeit festzustellen, wie dein Gespür für die Stimmung ist.
Noch kurz zu deinem Elefanten. Ich glaube, viele Menschen haben da ein Tier auf dem Teppich. Die wenigsten erzählen davon, schließlich sieht niemand dein Tier: Ich sehe deinen Elefanten nicht und du meine Giraffe nicht. Vielleicht aber findet sich der richtige Gesprächparter und er erzählt dir von seinem Nilpferd. Dieser Mensch sieht zwar immer noch nicht deinen Elefanten. Erzähst du ihm davon, wird er dir glauben, dass dort einer ist.

Viele Grüße
Wolfgang
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Re: Smalltalk

Beitragvon Armin » Sa 3. Jan 2015, 02:14

Rojka hat geschrieben:Wie empfindet ihr das?
Manchmal ist es für mich wirklich zum Verzweifeln. Jetzt ist ja gerade diese Zeit mit vielen Feiern, Familientreffen etc. Und ich finde einfach keinen Spaß daran, stundenlang über Belangloses zu sprechen.
Sie kommen mir manchmal alle so seltsam und leer vor. Und gleichzeitig habe ich das Gefühl, völlig falsch zu sein, völlig unangebracht. Können sie nur darüber reden, was sie so machen? Haben diese Menschen gar keine Zeit für ihr Inneres? Sind sie völlig von den äußeren Dingen beansprucht? Oder tun sie nur so?
Die meisten Gespräche kommen mir wie sinnfreies Auftrumpfen vor. Ich habe das gemacht, ich habe dieses interessante Ding entdeckt, ich war da und dort im Urlaub, ich kaufe dies und jenes...es ist für mich wirklich schlimm, dem zuzuhören.
Bitte nicht als Arroganz missverstehen, es ist eher ein Gefühl, ganz anders, seltsam und fremd zu sein. Ich wäre lieber so wie sie, glaube ich, sie wirken so zufrieden und ich bin dauernd unzufrieden und kann überhaupt nichts mehr sagen.
Lieben Gruß, rojka


Du schreibst mir voll aus der Seele
Tu ich das, was ich will oder will ich das, was ich tue?
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Re: Smalltalk

Beitragvon Katrin Leone » Sa 3. Jan 2015, 11:45

Liebe Rojka,

ich danke dir für deine Zeilen. Ich bin heilfroh zu lesen, dass es auch Anderen so geht. In mir entstehen bei solchen Gesprächen regelrechte Aggressionen und ich wünschte das wäre anders. Solche belanglosen Gespräche strengen mich über die Maßen an - ich konnte damit noch nie etwas anfangen. Und ich finde es seltsam, dass ich es offensichtlich lernen muss. Ich habe nahezu das Gefühl als HSP ist man gezwungen vieles auszuhalten. Ich konnte bisher einen wirklichen Nutzen in meiner Sensibilität noch nicht finden. Ich wünsche mir oft, weniger sensibel zu sein. Leider bin ich oft wütend auf die weniger Sensiblen. Ich habe noch keinen guten Umgang mit der Situation im Allgemeinen gefunden.

Ich bin froh, mich hier angemeldet zu haben. Ich mag Foren eigentlich nicht. Es tut aber gut zu lesen, dass ich doch nicht so falsch und schrecklich zu sein scheine, wie ich bisher immer annahm.

Liebe Grüße
Katrin
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Re: Smalltalk

Beitragvon chaira » Sa 3. Jan 2015, 20:21

Bei mir ist es ähnlich wie bei Hortensie dahingehend, dass ich sofort in der Lage bin, auch mit Wildfremden ein gemeinsames Gesprächsthema zu finden und "charmant zu plaudern".

In dem Moment, wo ich das tue, fällt es mir auch total leicht und ich fühle mich in der Situation auch tatsächlich wohl - das dicke Ende kommt dann aber spätestens, wenn ich zu Hause bin:

Dann falle ich regelrecht in ein Erschöpfungsloch, fühle mich total ausgelaugt und oftmals auch richtig unglücklich. Außerdem grüble ich oft noch stundenlang über das, was ich gesagt, ob ich zu viel und zu laut gelacht habe, ob ich zu aufdringlich/aufgedreht war etc.pp..

Das passiert mir immer wieder, obwohl ich mir jedes Mal vornehme, das Ganze lockerer anzugehen - bislang habe ich es nicht geschafft..
chaira
 

Re: Smalltalk

Beitragvon Rojka » So 4. Jan 2015, 01:56

Wow, ich habe gerade dieses Thema nochmal angesehen (hatte die Befürchtung, dass es im Sand verläuft und war heute den Tag über unterwegs), und ich finde es interessant, wie unterschiedlich ihr die Dinge seht - und dass doch für einige von euch auch diese unterschwellige (oder auch manchmal weniger unterschwellige) Spannung deutlich zu spüren ist.

Kathrin, ich freue mich, dass mein Beitrag dir ein bisschen hilft, dich hier verstanden zu fühlen 647&/ Willkommen! Du schreibst sinngemäß, dass du noch keinen "guten Umgang" mit dem Thema finden konntest. Ich denke, wichtig ist auch, sich nicht permanent zu tadeln und zu korrigieren in der eigenen Wahrnehmung. Dass du diese Situationen nicht magst und (so wie ich) noch nicht weißt, wie du souverän darauf reagierst, heißt nicht, dass das schlimm wäre. Es ist eine Herausforderung, anders zu sein und dennoch zu sich zu stehen - gelingt mir ja auch nicht immer...

Was ich an deiner Antwort interessant finde, Golbin, ist, dass du Smalltalk als Mittel zum Kennenlernen charakterisierst. Das sehe ich ganz genauso!
Ich kenne aber meine Familienangehörigen und die Bekannten bzw. Freunde, die sich auf diversen Partys finden, eigentlich schon ; - ).
Manchmal - eben in solchen Situationen- denke ich dann aber, dass wir alle uns gar nicht richtig kennen. Meine Freunde wären vermutlich entsetzt, das zu hören - sie sehen das einfach anders, die Alltagskommunikation soll unkompliziert sein, das ist ihnen lieber, denn sie wollen sich bei Treffen im Freundeskreis entspannen und amüsieren.
Ich habe das mal kurz angesprochen bei einigen, und heraus kam dann etwa folgendes:
Nichts gegen meinen Wunsch, sich über ernstere Themen zu unterhalten, mir ginge es doch hoffentlich gut, oder? Klar, wenn ich Probleme hätte, sie seien da! Ob ich mich gerne zum "Krisengespräch" mit ihnen privat treffen wolle?
Diese Reaktion ist SO typisch. Gut gemeint und scharf daneben zugleich.
Ich habe keine direkten Probleme (zumindest keine krassen, die ein Krisengespräch notwendig machen würden), ich mag nur einfach eine andere Art der Kommunikation! Anscheinend ist aber das, was ich gerne öfter hätte, für die meisten Menschen reserviert für Ausheulen, Problemsituationen...oder zumindest wird das daraus gemacht...es ist nicht dasselbe, wenn ich zB gerne über psychologische Phänomene spreche, die ich einfach interessant finde (zB habe ich mich mit dem Verhalten von Gruppen intensiver beschäftigt, oder mit Kommunikationsmechanismen, weil mich das fasziniert), und dann merke, der andere wundert sich bloß oder macht sich Sorgen (Was ist denn wieder los? Wird sie gemobbt, beleidigt...? Warum will sie da drüber reden, wenn ihr Leben ok ist?).

Klar, dass Smalltalk ein guter Weg ist, aber was, wenn es dann auf einer Ebene bleibt, die ich einfach zu flach finde? Zu banal? Ich muss nicht bei jedem Treffen mit Freunden die intimsten Dinge besprechen, aber ich langweile mich unsäglich und fühle mich leer, wenn ein ganzer Abend nur für Urlaubsgeschichten und Witze draufgeht. Und viele scheinen das zu lieben, dieses unkomplizierte Dahinfließen...während ich zB einfach gerne philosophiere oder auch mal diskutiere...


Chaira, ich verstehe auch dich und deine Gefühle. Bin eigentlich recht extrovertiert, und wenn es mir gutgeht, durchaus "aufgedreht". Wenn, dann richtig...und danach dann dieses schlechte Gewissen. Was ich will, will ich immer ganz und gar, ganz und gar traurig, ganz und gar ausgelassen, ganz und gar intensiv...ach ja...

Eine Lösung habe ich noch nicht gefunden. Aber, das ist mir dann doch klargeworden, fertigmachen will ich mich deswegen nicht mehr.

Lieben Gruß, auch @ Armin icon_winkle, rojka
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Re: Smalltalk

Beitragvon Golbin » Mi 7. Jan 2015, 00:15

Hallo Rojka,

ja, ich sehe Smalltalk als Mittel zum Kennenlernen. Das beinhaltet auch das erneute Kennenlernen bei einem Wiedersehen. Es ist für mich ein gutes Mittel, selbst irgendwo anzukommen oder andere Personen beim Ankommen zu unterstützen. Wenn ich deine Zeilen richtg verstehe, spricht in diesem Zusammenhang für dich auch nichts gegen diesen Smalltalk.

Mein Eindruck ist der, dass du anschließend gern Gespräche hättest, die viele als "tiefer" oder "ernster" bezeichen. Ich mag die Begriffe dafür nicht gern, ich mag sie lieber als intensiv bezeichnen. Meine Erfahrung ist die, dass solche Gespräche immer weniger gesucht werden; meine Vermutung ist es, dass viele Menschen Furcht davor haben - davor Farbe zu bekennen, davor Selbsterkenntnisse zu bekommen, davor, den anderen zu verletzen. Ich oberflächlichen Gesprächen ist diese Furcht nicht vorhanden, weil solche Dinge nur selten passieren. Es ist aus meiner Sicht auch ein Teil des Zeitgeistes, der auf der einen Seite von viel Hektik und Stress vor allem im Beruf geprägt ist und damit auf der anderen Seite damit die Sehnsucht nach Entspannung fördert. In eine solche Welt passen intensive Gespräche in einem privaten Umfeld nicht.

MeinWeg sieht so aus, dass ich für gewisse Themen feste Gesprächspartner habe. Manche Themen bleiben in mir oder ich Frage jemanden speizell, ob er mir als Diskussionspartner dient. Oft geht dies am besten zu zweit und ein Telefon ist ebenso geeignet wie ein direktes Gespräch. Die gegenteiliege Erfahrung habe ich mit größeren Gruppen gemacht. Gerade auf "vorgefertigten" Treffen wie Weihnachten führt die von vielen ersehnte "Friede, Freude, Eierkuchen"-Stimmung dazu, dass intensive Gespräche abgeblockt werden oder als Hilfegesuch interpretiert werden. Ich nehme das meinen Mitmenschen nicht übel, es sind ihre Stimmungen, so wie ich meine habe.

Wolfgang
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Re: Smalltalk

Beitragvon jazzfan » Mi 18. Feb 2015, 22:25

Hallo Rojka,
interessiert lese ich Deine / Eure Beiträge zum Thema Small Talk. Es fällt (auch) mir zunehmend schwer, selbst bei guten Freunden nicht einfach aufzustehen und zu gehen.
Mir fehlt es eindeutig, zu philosophieren. Mit früheren Klassenkameraden erlebe ich dies einmal jährlich, es sind dann super intensive, spannende und auch lustige Abende. Ein bisschen wie `Club der toten Dichter`. Die meisten Menschen, die ich treffe, haben sich "ihre" Wahrheiten zurecht gelegt, das war`s. Kein Hinterfragen, ob es nicht auch ganz anders sein könnte.
Helfen tut in diesen - eher langweiligen - Runden nur eine extrem provokante These. Dann gibt es zumindest eine Chance auf ein interessantes Gespräch.
Ansonsten teile ich Wolfgang`s Einschätzung, es wird vermehrt die Entspannung gesucht... .

Alexander
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Re: Smalltalk

Beitragvon Rojka » Do 19. Feb 2015, 20:04

Hallo Alexander, das sehe ich wie du, aber das war ja eh klar ; - )
Manchmal hilft mir das Schreiben hier im Forum, dann wieder merke ich, dass ich zunehmend nur noch in meinen Gedanken zu Hause bin und mich gar nicht mehr wirklich äußere. Wenn aber jemand "das Zauberwort spricht", ist alles wieder da, das geht ganz schnell.Also ist dieser Kanal wohl nur temporär verschüttet und nicht ganz blockiert. Schade, dass du deine Schulfreunde nur einmal im Jahr siehst. Aber toll, dass ihr dieses Vertrauen dennoch habt.
Was ich mich manchmal frage, wenn ich Menschen aus diesem Forum im richtigen Leben treffen würde, könnte man sich dann erkennen? Oder haben wir inzwischen unsere Versteckmechanismen so weit perfektioniert, dass wir uns gar nicht mehr finden lassen?
Lieben Gruß, rojka
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Re: Smalltalk

Beitragvon Hanna Marie » Sa 21. Feb 2015, 02:38

Katrin Leone hat geschrieben:Solche belanglosen Gespräche strengen mich über die Maßen an - ich konnte damit noch nie etwas anfangen. Und ich finde es seltsam, dass ich es offensichtlich lernen muss. Ich habe nahezu das Gefühl als HSP ist man gezwungen vieles auszuhalten.


Mir ergeht es auch so mit dem "SmallTalk", ich finde es ganz schrecklich, wenn sich sowas zieht und es immer "platter" wird. Es wird erwartet teilzunehmen, ich frage mich dann immer, "Das kann doch nicht euer Ernst sein?" oder warum es mir anscheinend keiner ansieht, ich will dann immer ganz schnell weg und kann darüber wütend werden, mich dem ausgesetzt haben zu "müssen" oder bin dann schlecht gelaunt. Ich meine, wenn man mal nen paar Sekunden was über die Wetterveränderung sagt, ok, aber manche Leute führen ja "SmallTalk", als wäre es ein wichtiges Gespräch und ziehen es in die Länge..
Mir ist auch schon klar, das viele Menschen diesen Übergang zum richtigen Gespräch (Wenn es denn immer auch zu einem "Gespräch" käme ;-] ) anscheinend brauchen, denke es ist aus "Unsicherheit" (sich beschnuppern), es ändert aber nichts daran, das es Kraft kostet, mich in der Situation zu "verstellen" oder diese Erwartung zu erfüllen. Versuche es sehr oft zu vermeiden, gehe den "Hardcore-SmallTalkern" schon aus dem Weg.
Zuletzt geändert von Hanna Marie am Sa 21. Feb 2015, 20:06, insgesamt 3-mal geändert.
Hanna Marie
 

Re: Smalltalk

Beitragvon jazzfan » Sa 21. Feb 2015, 14:33

Hallo Rojka, ich denke man erkennt uns daran, dass wir es lieben, zwar unter (vielen) Leuten zu sein, aber keinem Zwang zur Konversation ausgesetzt sein wollen. So genieße ich es, mit etwas Lektüre oder Arbeit in Cafés o.ä. zu sitzen. Als Stadtneurotiker habe ich zum Glück viele Gelegenheiten dazu.-)
Hast Du ähnliche Erfahrungen gemacht?
Trotzdem gilt: es kostet im Alltag viel Energie und dazu brauchen wir wohl als Ausgleich Rückzugsmöglichkeiten.
Einen Energiefresser stelle ich zum Glück immer öfter ab, und zwar das Hineinversetzen in andere.
Alexander
jazzfan
 

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