Soziale Phobie & Angst vor Nähe

Alles rund um die Besonderheit der Wahrnehmungsfähigkeit und Gefühlswelt hochsensibler Menschen.

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Soziale Phobie & Angst vor Nähe

Beitragvon Schokokuchen » Mo 21. Jul 2014, 16:23

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Wahrscheinlich würde ich hier ein ganzes Buch schreiben, wenn ich könnte. Aber ich werde versuchen, mich so kurz wie möglich zu fassen.

Selbst, wenn das vielleicht keiner liest, muss ich es einfach loswerden. Ich bin mittlerweile an einem Punkt, an dem ich einfach nicht mehr weiter weiß.

In der Hoffnung, dass es dadurch übersichtlicher und nicht allzu überwältigend wirkt, habe ich den Beitrag in drei Teile aufgeteilt: Meine Kindheit, meine Jugend und die Gegenwart. Wem das alles zu viel ist, der kann auch nur den dritten Teil lesen. Allerdings wird es euch leichter fallen, mich zu verstehen, wenn ihr meine ganze Geschichte kennt.
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Meine frühe Kindheit verlief eigentlich relativ normal. Ich bin offen und freundlich auf jeden zugegangen, habe ohne Probleme Fremde angesprochen.

Ich hatte als Kind ADS (ohne Hyperaktivität), was allerdings nie diagnostiziert worden ist. Erst vor ca. einem Jahr bin ich zufällig darauf gestoßen und konnte erstmals meine Vergangenheit wirklich verstehen.

Als ich 8 Jahre alt war und wir in einen anderen Teil der Stadt zogen (weshalb ich die Schule wechseln musste), zeigten sich erstmals die Symptome. Ich war ängstlich, verträumt, schusselig, naiv und emotional unreif. Vieles konnte ich nicht und fühlte mich deswegen wie ein Versager (z.B. war ich schlecht in Sport, habe spät Fahrrad fahren und Schwimmen gelernt). Manchmal tat ich Dinge ohne vorher nachzudenken oder hörte nicht zu, wenn man mit mir sprach. In Sport verstand ich zum Beispiel oft die Spielregeln nicht (und das lag nicht an mangelnder Intelligenz). Ich weinte leicht und wurde aggressiv, wenn ich wütend war. Mag sein das manche Punkte (z.B. die starken Emotionen) auch etwas mit meiner HS zu tun hatten.

Die neue Gegend, in die wir zogen, wirkte äußerlich wie der perfekte Ort für Familien mit Kindern. Allerdings musste ich bald feststellen, dass der Schein trügt. Ich weiß gar nicht wirklich, wie ich diesen Ort beschreiben soll. Es war wie eine seltsame Mischung aus Ghetto und Vorstadtidylle. Viele schöne und moderne Neubauhäuser, in denen eher wohlhabende Familien wohnten, gemischt mit älteren Wohnblöcken, die vor allem von sozial schwächeren Familien bewohnt wurden. Da es eine reine Wohngegend war, gab es jede Menge wenig befahrene Straßen, Spielplätze und Wiesen. Das war es wohl, was diesen Ort so friedlich und idyllisch erscheinen ließ.

Doch wie gesagt kam alles ganz anders als erwartet, als wir schließlich dorthin zogen. Eine meiner ersten Erfahrungen, die ich dort machte, war, dass ich von zwei Mädchen die Straßen herunter gejagt wurde, weil sie mir grundlos gedroht hatten, mich zu schlagen. Noch vor meinem ersten Schultag, begegneten mir immer wieder völlig fremde Kinder (die zum Teil älter waren als ich) auf der Straße. Sie kannten meinen Vor- und Nachnamen und schikanierten mich. Es war allerdings kein „normales“ Mobbing, sondern sie versuchten systematisch mich zu verwirren und zu verunsichern. Taten erst nett, um mich kurz darauf zu beleidigen. Sie logen mich an, nutzen mich aus, versuchten mich einzuschüchtern.

Ich denke, die anderen Kinder merkten schnell, dass man (bedingt durch mein ADS) alles mit mir machen konnte. Ich hatte absolut kein Durchsetzungsvermögen und wollte es jedem rechtmachen. Wenn mich die anderen anlogen, wollte ich es einfach nicht wahrhaben, dass jemand so etwas tun würde. Ich war viel zu gutgläubig. Mein Leben war vor diesem Umzug mehr oder weniger sorgenfrei gewesen, und all diese Verhaltensweisen waren völlig neu und unverständlich für mich. Ich war einfach nur ein naives kleines Kind, für das die Welt eitel Sonnenschein war. Immer wieder stellte ich mir die Frage: Warum sollte ein Mensch so etwas tun? Und immer wieder glaubte ich ihre Lügen.

Nach den Osterferien kam ich dann in meine neue Klasse und blieb dort bis zum Ende ein Außenseiter. Die anderen hielten mich für dumm und kindisch und nahmen mich nicht ernst. Übrigens ist die Ironie an der ganzen Sache, dass ich Jahre später sogar herausfand, dass ich hochbegabt bin. Ich habe sehr darunter gelitten, dass mich die anderen für dümmer hielten, als ich war und unter dem Druck, mich ständig beweisen zu müssen.

Nachts hatte ich oft Panikattacken und bin aus dem Schlaf aufgeschreckt. Ich hatte (psychosomatische) Schmerzen in der Brust und bin weinend zu meinen Eltern ins Schlafzimmer gegangen. Allerdings hieß es immer, dass das bestimmt nur vom Wachsen käme.

Das Ganze hat mich als HSP natürlich noch viel tiefer getroffen. Es ging wirklich bis an den Punkt, an dem ich nicht mehr in der Lage war, es zu verarbeiten und mein Unterbewusstsein daraus Konsequenzen zog. Ich verfiel in einen Zustand, für den ich Jahre lang keine Bezeichnung fand. Als Kind machte mir das alles natürlich noch viel mehr Angst. Keiner dem ich davon erzählte, nahm mich ernst oder konnte mich verstehen. Es vor wenigen Jahren, bin ich zufällig im Internet darauf gestoßen. Ich rede hier von Derealisation. Dieser Zustand tritt häufig in Folge von traumatischen Erlebnissen auf und ist so eine Art Schutzmechanismus, der das Unterbewusstsein vor weiteren negativen Einflüssen schützen soll, damit es überhaupt in der Lage ist, die Bisherigen zu verarbeiten. Jahrelang litt ich dauerhaft darunter. Er lässt sich in etwa so beschreiben: Man fühlt sich wie in Trance, alles fühlt sich unwirklich an, als würde man träumen, die Wahrnehmung ist irgendwie völlig verändert und alles wirkt fremd. Häufig treten auch Schwindelgefühle und Benommenheit auf. Die Leute um einen herum bekommen davon nicht wirklich etwas mit. Allerdings muss man sich sehr konzentrieren, um den Inhalt eines Gespräches mitzubekommen.

Das klingt natürlich erstmal nicht dramatisch. Allerdings ist es die Hölle. Lieber würde ich sterben, als mein ganzes Leben lang dauerhaft darunter zu leiden. Zum Glück tritt es mittlerweile nur noch selten und meist nur kurzzeitig auf. Ich würde es im manchen Punkten mit Depressionen vergleichen. Insbesondere wenn man morgens aufwacht fühlt man fast schon körperlich, dass in der Seele etwas „kaputt“ ist.

Während meiner frühen Jugend, als dieses Gefühl nur noch selten auftrat, war ich nicht in der Lage, auch nur an meine Vergangenheit zu denken, weil ich panische Angst hatte, dass dieses Gefühl zurückkommt.

Es gibt sogar Lieder, die zur damaligen Zeit populär waren, die ich jahrelang nicht anhören konnte, weil ich sonst Angstzustände bekam. Und das nur durch den bloßen Gedanken an diese Zeit.

Da ich hier schon wieder viel zu sehr ins Detail gehe werde nicht weiter darauf eingehen, welche weiteren Folgen dieses Trauma auf meine psychische Gesundheit hatte. Da das Meiste über die Jahre hinweg verschwunden ist, spielt es auch keine Rolle mehr.
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Dieser Hölle, die ich damals durchlebte, konnte ich nur schrittweise entkommen, nachdem ich auf die Realschule kam. Ich fand Freunde in meiner neuen Klasse, und alle Symptome von damals klinkten, wie gesagt, über die Jahre ab. Allerdings war ich noch immer weit davon entfernt, das Erlebte zu verarbeiten.

Wie ihr euch sicher vorstellen könnt, war es, nach allem was passiert war, so gut wie unmöglich für mich, ein gesundes Selbstwertgefühl aufzubauen. Meinen absoluten Tiefpunkt in dieser Hinsicht hatte ich mit ca. 13 bis 15 Jahren. Damals litt ich unter schweren Depressionen, die (so wie alles andere, was ich je in meinem Leben hatte) nie diagnostiziert oder behandelt wurden. Irgendwann sind sie zum Glück von allein verschwunden.

Mobbing war auch in meiner Realschulzeit noch ein Thema. Da wir aber, nach der Scheidung meiner Eltern als ich 12 war, wieder in eine andere Nachbarschaft umzogen, blieb ich zumindest zuhause davon verschont. Außerdem machte es schon einen großen Unterschied, Freunde in seiner Klasse zu haben und kein kompletter Außenseiter zu sein.

Mit ca. 13 Jahren begann sich dann meine soziale Phobie bemerkbar zu machen. Falls jemand nicht wissen sollte, was das ist: Es ist die panische Angst vor anderen Menschen. Damals war es wirklich so schlimm, dass ich absolut gar nichts ohne Begleitung machen konnte (keinen Laden betreten, nicht an der Bushaltestelle warten, nicht einmal die Straße entlanglaufen). Jedes Mal wenn ich beim Bäcker etwas bestellen musste, habe ich tausendfach die Bestellung in meinem Kopf wiederholt. Wenn mir jemand eine einfache Frage gestellt hat, bekam ich ein totales Blackout und brauchte gefühlte 2 Minuten bis ich antworten konnte. Von Präsentationen und mündlicher Mitarbeit möchte ich gar nicht erst anfangen. Das schlimmste waren jedoch die Busfahrten. Nichts hat mir mehr Angst gemacht, als ein mit Kindern und Jugendlichen gefüllter Bus. Ich habe starr aus dem Fenster geschaut und mich voll und ganz auf meinen Atemrhythmus konzentriert. Irgendwann habe ich nach der Schule extra eine Stunde länger gewartet (bei einer Freundin, die in der Nähe der Schule gewohnt hat), damit ich mit einem weniger vollen Bus fahren konnte.

Nach meiner Realschulzeit wechselte ich aufs Gymnasium. Ich war "die Neue" in meiner Klasse und blieb es bis zum Schluss. Meine Freunde (die eine Ausbildung machten / auf eine andere Schule gingen) konnten mir hier nicht weiterhelfen. Ich lernte zumindest ein bisschen selbstständiger zu werden, da ich hier nun mal allein klarkommen musste. Allerdings kapselte ich mich im ersten Schuljahr sehr von den anderen ab, redete mit keinem und verbrachte die Pausen alleine. Als ich im zweiten Schuljahr herausfand, dass ich nicht einfach nur extrem schüchtern war, sondern eine Angststörung hatte, besserte sich meine Situation ein wenig. Ich traute mich die anderen zu fragen, ob ich mit ihnen in die Mittagspause darf und saß auch schon bald nicht mehr einzeln im Klassenzimmer. Ich hatte ein paar Personen, mit denen ich ab und an ein paar Worte wechselte. Aber irgendwie schaffte ich es nicht, eine wirkliche Beziehung zu den anderen aufzubauen. Als mir schließlich alles zu viel wurde, brach ich Mitte der 12. Klasse (G9) die Schule ab. Weitere anderthalb Jahre allein hätte ich einfach nicht ausgehalten.
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Das war Anfang dieses Jahres. Die letzten paar Monate habe ich daheim verbracht. Sobald es finanziell möglich ist, möchte ich mein Abitur über eine Fernschule nachholen. Allerdings ist es nicht einfach einen Nebenjob zu finden, bei dem man nicht mit Leuten zu tun hat.

Meine soziale Phobie hat sich seit Beginn etwas gebessert. Die Situationen, dich ich bereits aufgezählt habe, die mir damals Schwierigkeiten bereitet haben, sind für mich heute größtenteils relativ problemlos zu meistern.

Allerdings habe ich, seit ich 12 war, keine neuen Leute mehr kennengelernt. Mit zwei von den vier Freunden, die ich damals in der Realschule getroffen habe, bin ich heute noch befreundet. Zu den anderen hat sich der Kontakt verloren.

Durch meine soziale Phobie ist der einzige Ort, an dem ich ich selbst sein kann, zuhause. Sobald ich andere Menschen um mich herum habe (vor allem natürlich Fremde), bin ich ein völlig anderer Mensch. Ich kann nicht mehr sagen oder tun, was ich möchte. Ich denke über jedes Wort und jede Bewegung nach. Wenn ich mich mit jemandem unterhalte, konzentriere ich mich mehr darauf, was die andere Person wohl denken könnte, als auf den eigentlichen Inhalt des Gesprächs. Ständig habe ich das Gefühl, dass jeder mich anstarrt oder verurteilt. Ich kann anderen Menschen nicht in die Augen sehen, wenn ich durch die Straßen laufe und vermeide es grundsätzlich vor anderen zu lachen oder zu lächeln (weil mich mein Lächeln nicht mag und denke, dass mich andere dafür verurteilen). Wenn mir jemand begegnet, gehe ich instinktiv davon aus, dass diese Person mich auf tiefste verabscheut. Mich überkommt jedesmal das Gefühl, absolut minderwertig zu sein.

Was ich hier an dieser Stelle auf jeden Fall erwähnen sollte: All diese negativen Gedanken spielen sich in meinem Unterbewusstsein ab. Logisch gedacht, weiß ich, dass das alles kompletter Unsinn ist. Heute ist es mir auch endlich gelungen, ein gesundes Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl aufzubauen, das allerdings nur existiert, wenn ich allein bin. Sobald ich unter Menschen bin, gewinnt mein Unterbewusstsein die Oberhand, auf das ich leider keinen Einfluss habe. Ich habe schon alle möglichen Denkstrategien ausprobiert, doch nichts hat funktioniert. Es ist fast so, als wäre ich zwei Menschen zur selben Zeit. Der eine ist stark, selbstbewusst und bestimmt, der andere ängstlich und unsicher.

Wenn ich von Natur aus ein schüchterner Mensch wäre, würde mir das alles nicht so sehr zusetzen. Schüchternheit ist ein Persönlichkeitsmerkmal, meine sozial Phobie jedoch etwas, dass ich auf keinen Fall als Teil meiner Persönlichkeit sehe. Zwar bin ich, wie wohl die meisten HSP, eher introvertiert und habe nicht unbedingt das Bedürfnis ständig im Mittelpunkt zu stehen, jedoch bin ich keineswegs ein Mensch, der nichts zu sagen hat. Es gab schon Situationen, in denen mir etwas so nahe ging, dass ich meine soziale Phobie fast vergessen habe. Für einen kurzen Moment war ich der Mensch, der ich wirklich bin. Und jeder der solche Momente mit erlebt hat, hat mich kaum wiedererkannt.

Die meisten Menschen halten mich entweder für ernst, unfreundlich, arrogant, und distanziert oder ängstlich, dumm, und schwach. Ich bin nichts davon, auch wenn mir durchaus bewusst, wie ich auf andere wirke. Leider bin ich aber ein Mensch, der absolut unfähig ist, seine Emotionen zu verstecken. Wenn ich traurig, wütend oder ängstlich bin, kann das jeder sehen, und es gibt nichts, was ich dagegen tun kann. Selbst wenn ich mal richtig gut gelaunt bin, sobald ich das Haus verlasse dominiert die Angst. Also kommt es auch nur selten vor, dass andere Menschen mich gutgelaunt erleben. Sogar wenn ich mit Freunden zusammen bin, kann ich nur ausgelassen sein, wenn niemand sonst dabei ist, den ich nicht bzw. nicht gut kenne.

Ständig von andern für etwas gehalten zu werden, das ich nicht bin und nie ich selbst sein zu können, macht mich fertig. Wie so viele HSP, bin ich kreativ und intelligent, voller Ideen und Interessen. Ich habe meine eigene Meinung zu verschieden Themen und bin keinesfalls ein Mitläufer. Ich bin sehr nachdenklicher und tiefsinniger Mensch, der manchmal 24 Stunden am Tag damit verbringt, über Gott und die Welt zu philosophieren. Und all das kann ich mit niemandem teilen. Niemand kennt mich als die Person, die ich bin.

Generell verbringe ich meine Zeit lieber zuhause, weil jeder Tritt vor die Tür ein Stressakt ist. Es ist nicht so, dass ich die ganze Zeit Panikanfälle habe, sondern ich bin einfach nur extrem angespannt, wenn ich unter Leuten bin. Das war auch der Grund, warum ich die Schule abbrechen musste. Ich habe gemerkt, wie dieser ständige Stress mir zunehmend auch körperlich geschadet hat. Hinzu kam dann natürlich auch noch der Leistungsdruck in der Schule.

Es hat sehr lange gedauert (und in dieser Hinsicht hat mir meine Zeit daheim auch gutgetan) bis ich meine soziale Phobie wirklich verstanden habe. Wie ich auf andere Menschen wirke, was genau in mir vorgeht, wenn ich unter Leuten bin und welche Beziehung es zu meiner Vergangenheit hat. Und das werde ich versuchen etwas genauer zu schildern:

Soziale Phobie ist eine Angststörung. Angst ist ein Schutzmechanismus unseres Körpers, der uns davor bewahren soll, uns in Situationen zu begeben, die uns das Leben kosten oder verletzen könnten. Also etwas sehr Primitives, wie die Angst vor Feuer oder vor wilden Tieren. Die Symptome die wir haben, wenn wir Angst oder Panik empfinden, sollen es uns ermöglichen schnell die Flucht zu ergreifen oder uns zu verteidigen. Angst ist in den meisten Fällen nicht wirklich etwas, auf das wir bewusst Einfluss nehmen können. Schon gar nicht in meinem Fall, wo sich alles tief in meinem Unterbewusstsein festgesetzt hat.

Ein Teil von mir ist der Meinung, dass andere Menschen eine Gefahr für mich darstellen und möchte mich um jeden Preis davor bewahren, dass sich die Ereignisse meiner Vergangenheit wiederholen.

Das geschieht zum einen auch durch meine negative Ausstrahlung. Leute gehen normalerweise nicht auf mich zu, weil meine Körpersprache schon fast danach schreit, dass ich in Ruhe gelassen werden will. Meine Ausstrahlung variiert wie gesagt zwischen ängstlich, zurückhaltend und demütig, und arrogant, distanziert und ablehnend.

Zum anderen macht mir aber auch die Nähe zu anderen Menschen Angst. Und damit meine ich nicht nur körperliche, sondern vor allem auch emotionale Nähe.

Wenn sich andere auf emotionaler Ebene Sorgen um mich machen, kann ich das kaum ertragen. Das trifft sogar auf Familienmitglieder zu. Ich habe eigentlich kaum Menschen in meinem Leben, die mir emotional besonders nahe stehen. Meine Freunde fühlen sich meistens überfordert, wenn ich versuche mit ihnen über persönliche Dinge zu sprechen. Meine Mutter ist kein besonders einfühlsamer Menschen und ebenfalls nicht die richtige Person, um über so etwas zu reden. Der einzige, den es wirklich interessiert, wie ich mich fühle, ist mein Vater. Wenn ich aber an unsere Telefonate zurückdenke, in denen er versucht hat mir Mut zu machen, muss ich feststellen, dass es mir jedesmal sehr unangenehm war, mit ihm über solche Themen zu sprechen. Ich habe immer versucht "Distanz zu wahren", das heißt, ich bin relativ objektiv geblieben, habe ihm gesagt, dass ich das schon hinbekomme und versucht das Thema zu wechseln.

Dieses Verhalten scheint immer einzusetzen, wenn mir andere Menschen zu nahe kommen. Es fühlt sich einfach falsch an. Ich bekomme fast schon den Drang, die Flucht zu ergreifen. Das Bedürfnis nach emotionaler Unabhängigkeit überkommt mich. Ich gehe jedesmal sofort auf Distanz. Gleichzeitig werde ich wütend. Auf mich selbst und auf die andere Person.

Das sind ebenfalls alles unterbewusste Prozesse. Von daher war mir auch nicht sofort klar, was genau mir an der Nähe zu anderen Menschen so viel Angst macht. Erst nachdem ich länger darüber nachgedacht und mir verschiedene Situationen vorgestellt habe, ist es mir bewusst geworden.

Zum einen ist es natürlich mein Misstrauen anderen Menschen gegenüber. Ich kann es kaum erstnehmen, wenn irgendjemand nett zu mir ist, und habe immer im Hinterkopf, dass derjenige mir nur was vorspielen könnte, was natürlich vor allem mit meiner Vergangenheit zusammenhängt.

Wenn man zu einer anderen Person eine emotionale Bindung eingeht, ist man verletzlicher, als wenn man sich von Anfang an von ihr distanziert. Da ich sowieso schon Angst habe von anderen Menschen verletzt zu werden, die mir nicht nahe stehen, ist es logisch, dass mir das noch viel mehr Angst macht.

Zum anderen habe ich Angst, nicht ernst genommen, bevormundet oder in sonstiger Art wie ein Kind bzw. minderwertig behandelt zu werden, so wie es in meiner Kindheit ständig der Fall war.

All das passt natürlich nicht zu zur Natur einer HSP. Es steht im Widerspruch zu meinem Bedürfnis, mit anderen Menschen enge emotionale Bindungen einzugehen. Auch andere gegenüber Mitgefühl zu zeigen fällt mir schwer. Das liegt nicht daran, dass ich keines empfinde, ganz im Gegenteil. Nur fühle ich mich oft einfach überfordert und weiß nicht wie ich reagieren soll.

Romantische Beziehungen sind natürlich nochmal eine ganz andere Liga. Ich bin 18 und hatte noch nie einen Freund (oder auch nur irgendwas, was dem gleich kommt. Aber schon die Vorstellung erscheint mir vollkommen absurd.


Während ich mich jahrelang (vor allem bevor ich wusste, dass ich soziale Phobie habe) mehr oder weniger mit dem Gedanken angefreundet habe, dass ich einfach nicht in der Lage bin, Beziehungen zu Menschen aufzubauen und auch meine Angst vor Leuten mehr oder weniger akzeptiert habe, werde ich in letzter Zeit zunehmend frustrierter. Ich denke es ist vor allem der wachsende Druck durch meine berufliche bzw. akademische Situation, der auch von meinen Eltern kommt. Allerdings auch der Druck, den ich mir selbst mache. Jeder weitere Tag, den ich in unserer Wohnung verbringe, ist ein weiterer vergeudeter Tag meines Lebens. Ich denke, gerade als HSP hat man das Bedürfnis irgendetwas Sinnvolles mit seiner Zeit anzufangen.

Ich weiß, dass ich, wenn ich es nicht schaffe meine Phobie zu besiegen, den Rest meines Lebens allein verbringen werden. Eines Tages bricht der Kontakt zu meinen Freunden und vielleicht sogar zu meiner Familie ab. Ich werde keinen Job finden, keine Familie gründen und nichts von all den Dingen tun, von denen ich schon lange träume. Mein Leben wird eine einzige Verschwendung sein.

Ich weiß nicht, ob es anderen HSP genauso geht, aber ich habe das starke Gefühl eine Art höhere Verantwortung zu haben, all das Potenzial, das mir gegeben wurde sinnvoll zu nutzen. Diese Verantwortung fühlt sich so wichtig an, dass ich gar nicht das Recht habe, mich ihr aus „egoistischen“ Gründen zu entziehen.

All diese Zeilen beschreiben nicht im Entferntesten, wie ich mich gerade fühle. Das Durcheinander in meinem Kopf in Worte zu fassen, ist mir noch nie leicht gefallen.

Ich bin einfach nur zu tiefst frustriert und wütend auf mich selbst. Ich habe es satt eine Mauer um mich zu bauen und mir selbst im Weg zu stehen. Ich will endlich leben und der Mensch sein können, der ich wirklich bin. Doch was soll ich tun? Wo soll ich anfangen? Wie gesagt, versuche ich schon seit Jahren alles, und nichts scheint mir zu helfen. Bei einem Therapeuten bin ich bereits, was mir im Hinblick auf meine Phobie nicht viel bringt. Ich denke die Tatsache, dass ich hochsensibel bin und ein Kindheitstrauma hinter mir habe, macht das alles noch viel komplizierter.

Ich weiß, dass ich jetzt einen Weg finden muss, aus diesem Teufelskreis zu entfliehen. Ich bin erst 18 und noch ist nicht alles verloren. Doch wenn ich länger warte, setze ich es aufs Spiel, mir mein ganzes Leben zu ruinieren.
Schokokuchen
 

Re: Soziale Phobie & Angst vor Nähe

Beitragvon Placebo » Mo 21. Jul 2014, 18:00

Hallo Schokokuchen,

als ich eben deinen Beitrag, 1. Abschnitt Kindheit gelesen habe, tat mir richtig der Bauch weh. Das geht mir so nahe, wenn Menschen so grausam sind. Du konntest doch einfach gar nicht ohne Schäden aus der Sache rausgehen, wer soll denn so eine Kindheit unbeschadet überstehen.

Die Phobie ist m. E. eine logische Konsequenz, genauso der tranceähnliche Zustand.

Alle anderen Eigenschaften sind meines Erachtens schon typisch für einen HS der nicht hochsensibel leben durfte.

Rückzug ist mein zweiter Vorname. Bloss nicht zeigen wie verletztlich man ist usw. usf.

Könnte noch endlos aufzählen. Jetzt möchte ich dir aber sagen, dass Ich es richtig beachtlich finde, dass du mit 18 Jahren schon so detailiert die aus deiner Hölle resultierenden Probleme benennst und erklärst. Ich denke, dass dich der Austausch hier im Forum ein Stück weiterbringen wird. Schon beim Lesen der Beiträge der anderen Mitglieder, wirst du dich weniger allein fühlen. Hier bist du nicht soviel anders. Das wünsche ich Dir und eine/n tollen Freund/in.

War grad verwirrt, aber du bist ja schon länger Mitglied.
Vielleicht werde ich die Welt nicht ändern,
aber ich arbeite daran, dass die Welt mich nicht ändert.

- Ammon Hennacy -
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Re: Soziale Phobie & Angst vor Nähe

Beitragvon ko(s)misch » Mo 21. Jul 2014, 18:26

hallo schokokuchen

habe deinen "bericht" gelesen. du hast mein mitgefühl. ich kann das, was du beschreibst, teils gut nachvollziehen, da ich in meiner pubertät auch eine soziale phobie hatte (konnte zwar noch die schule besuchen, aber trotzdem sehr unangenehm), mittlerweile sind die symptome meiner sozialen ängstlichkeit im Allg. wenig beeinträchtigend.
was das mobbing anbelangt, welches du erdulden musstest: die welt ist teilweise böse (leute, die ihren selbsthass auf andere projizieren; angeborene neigungen, schlechte erziehung, so in der art), zum glück gibts auch noch einige liebe menschen.

schliesse mich meinem vorgänger an: finde ich auch beachtlich und grossartig, wie du dich schon mit deinem jungen leben auseinandersetzt, an dir arbeitest und dir helfen lässt - je früher desto besser!
glaub mir, es gibt hoffnung und es wird auch für dich ein plätzchen auf dieser erde geben _yessa_

wünsche dir alles erdenklich gute, viel kraft und liebe

lg ko(s)misch
Zuletzt geändert von ko(s)misch am Di 22. Jul 2014, 12:12, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Soziale Phobie & Angst vor Nähe

Beitragvon Volvox » Mo 21. Jul 2014, 19:33

Hallo Schokokuchen,

ich möchte Dir ebenfalls schreiben, daß mich Dein Bericht schwer beeindruckt hat. Da fehlen mir gerade die richtigen Worte. Alles, was mir einfällt, erscheint mir viel zu floskelhaft (und das wäre es wohl auch).
Deshalb wünsche ich Dir einfach nur Kraft, nach und nach ein wenig aus Deiner Isolation heraustreten zu können und immer ein paar liebe Menschen um Dich zu haben.

Liebe Grüße, Volvox
Zuletzt geändert von Volvox am Mo 21. Jul 2014, 22:47, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Soziale Phobie & Angst vor Nähe

Beitragvon cyrill » Mo 21. Jul 2014, 20:17

Hallo Schokokuchen,

Ich finde es toll das du so offen über deine Erlebnisse berichtet hast und ich kann deine Situation gut nachempfinden, den ich musste ähnliche Erfahrungen erleiden. Die Grundschule war damals eine tolle und unbeschwerte Zeit, die anderen Kinder hatten zwar bemerkt das ich anders als die anderen war und das hat sie an mir fasziniert und ich hatte dadurch viele Freunde. Erst als ich auf eine andere Schule wechselte fing das ausgrenzen und mobben an, auf einmal wurde aus dem Anderssein etwas schlechtes und ich fing an mich immer mehr zurückzuziehen, wurde schüchtern und entwickelte viele soziale Phobien. Als ich dann erneut die Schule wechselte wurde es wieder etwas besser, meine Mitmenschen respektierten meine Eigenheiten und gingen freundlich auf mich zu. Doch die Ängste von damals waren immer noch da und ich distanzierte mich bewusst und unbewusst von meinen Mitmenschen, da durch kamen kaum neue Freundschaften zustande und ich blieb alleine. So verbringe ich die meiste Zeit alleine mit meinen Gedanken und Träumen ohne die Möglichkeit sie mit jemanden teilen zu können. Eine meiner größten Ängste ist für den Rest meines Lebens alleine zu bleiben. Deswegen muss ich es auch irgendwie schaffen diese sozialen Ängste zu überwinden.

Ich selbst habe noch keine Lösung für dieses Problem gefunden, aber ich kann dir sagen das du mit diesen Problem nicht alleine dar stehst und es vielen hier im Forum ähnlich ergeht wie dir.

Liebe Grüße, Cyrill15
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Re: Soziale Phobie & Angst vor Nähe

Beitragvon ko(s)misch » Di 22. Jul 2014, 12:25

cyrill15 hat geschrieben:Ich selbst habe noch keine Lösung für dieses Problem gefunden,


@cyrill: wie steht es mit einer Psychotherapie, schon ausprobiert?!

lg ko(s)misch

ps: was das äusserliche anbelangt, solltest du keine probleme mit dem anderen geschlecht haben, weil du siehst richtig gut aus (finde ich; so weit ich das beurteilen kann)
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Re: Soziale Phobie & Angst vor Nähe

Beitragvon Rhiannon » Di 22. Jul 2014, 16:14

Liebe Schokokuchen,

ich glaube, ich kann sehr gut nachfühlen, da ich ähnliche Erlebnisse hatte und auch an einer Sozialphobie leide. Es ist beeindruckend, wie du dich selbst reflektierst. In deinem Alter hatte ich keine Ahnung, was mit mir los ist, und fühlte mich einfach nur minderwertig und lebensuntüchtig. Es ist ein krasses Lebensgefühl, so eingeschränkt zu sein und nichts daran ändern zu können. Ich hatte bereits Angst im Kindergarten, Schule war mir auch sehr unangenehm, weshalb ich ein Magengeschwür bekam und auch Suizidversuche folgten. Ich hoffte, dass sich das alles mit dem Erwachsensein legt. Tat es aber nicht. Studieren konnte ich nur, weil meine Freundin dabei war. Und dumm fühlte ich mich auch, obwohl ich jetzt weiß, dass ich einen hohen IQ hab. Tja, was kann ich dir schreiben. Ich würde heute einiges anders machen, als ich es damals tat. Ich habe mir viel zu viel Druck gemacht, anders sein zu müssen. Habe mir ein Studium ausgesucht, was überhaupt nicht meiner Begabung entsprochen hat, nur weil ich Angst hatte, alleine zu studieren. Die Sozialphobie ist ein Fakt, den ich heute in mein Lebensprogramm einbeziehen würde. Sie ist bei mir zwar besser geworden, aber ganz weg ist sie nicht, und ich denke, ich trage manchmal eine Maske. Ich würde aus heutiger Sicht versuchen, mir möglichst viele angstfreie Zonen zu schaffen, einen Beruf zu lernen, wo ich möglichst angstfrei arbeiten kann (ohne Kontakt), keinen reinen Frauenberuf (da Frauen untereinander sehr hart sind im Berufsleben). Der Fehler, den ich gemacht habe, war zu denken, wo die Angst ist, sei der Weg. Nein, damit hab ich mir geschadet. Es ist gut an (!) die Grenzen zu gehen, aber schlecht, ständig seine Grenzen zu überschreiten wie manche Therapeuten es raten. Mein Therapeut wollte z.B., dass ich ihn öfter in die Augen schau und dass ich allein in Urlaub gehe. Ziemlich bescheuert so etwas. Respektiere die Grenzen, die die Sozialphobie etc. dir vorgibt, und geh nur behutsam und mit viel Selbstliebe an die Grenzen heran. Überfordere dich nicht. Egal, was die anderen alles können, Karriere, KInder etc.. Du tust dir nichts Gutes, wenn du dich mit anderen vergleichst. Dabei gehst du sehr schlecht mir dir um. Vielleicht kannst du dich irgendwann annehmen, wie du bist mit all den Einschränkungen. Übrigens kenne ich es auch von früher, mich nur alleine selbstbewußt zu fühlen. Es wird sich sicher einiges verbessern, ohne dass du dich überfordern mußt. Und irgendwann hast du vielleicht doch auch selbst eine Familie. Ich habe weder Karriere noch Familie. Der Grund liegt bei mir auch in diesem Hang zum Rückzug. Deshalb konnte ich mir Familie nie vorstellen. Mit Kindern ist man ja gezwungen, mehr unter Leuten zu sein. Ich seh das Ganze auch spirituell. Ich habe mir dieses Leben ausgesucht aus irgendeinem Grund. Es ist dein ganz persönlicher Weg, egal was die anderen machen. Du bist anders!
Liebe Grüße
Rhiannon _klp_
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Re: Soziale Phobie & Angst vor Nähe

Beitragvon ko(s)misch » Mi 23. Jul 2014, 17:56

Rhiannon hat geschrieben:Es ist gut an (!) die Grenzen zu gehen, aber schlecht, ständig seine Grenzen zu überschreiten wie manche Therapeuten es raten. (...) Respektiere die Grenzen, die die Sozialphobie etc. dir vorgibt, und geh nur behutsam und mit viel Selbstliebe an die Grenzen heran. Überfordere dich nicht.
(...)
Egal, was die anderen alles können, Karriere, KInder etc.. Du tust dir nichts Gutes, wenn du dich mit anderen vergleichst. Dabei gehst du sehr schlecht mir dir um.


so ist es!
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Re: Soziale Phobie & Angst vor Nähe

Beitragvon Coconut1 » Mi 23. Jul 2014, 22:59

Liebe Schokokuchen, fühl dich einmal ganz lieb gedrückt! Ich fühle mit dir. Leider kann ich grad nicht länger schreiben. Aber bitte gib nicht auf. Du bist noch jung. Such dir einen guten Therapie Platz. Du wirst es schaffen, dass sich etwas ändert und bessert. Einen ersten Schritt hast du schon gemacht. Ganz liebe grüße, Coconut smachti
Coconut1
 

Re: Soziale Phobie & Angst vor Nähe

Beitragvon jogimac » Do 24. Jul 2014, 00:16

Hallo Schokokuchen
ich habe Deine Geschichte gerade gelesen und bin sprachlos und weiß im Moment auch nicht was ich sagen soll.
Aber ich denke, dass es dir gut tut, sich hier im Forum auszutauschen und so auch Gleichgesinnte zu treffen. Vielleicht ist das jetzt der richtige Weg der dir hilft dein Leben wieder in den Griff zu bekommen ! ich finde es auch erstaunlich, dass du mit 18 Jahren schon so weitsichtig bist und dein Problem richtig erkannt und analysiert hast und deshalb schaffst du es auch wieder auf den richtigen Weg zu kommen.
LG
jogimac
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