überfordert durch die Informationsflut hier im Forum ;-(

Alles rund um die Besonderheit der Wahrnehmungsfähigkeit und Gefühlswelt hochsensibler Menschen.

Moderatoren: Hortensie, Eule

überfordert durch die Informationsflut hier im Forum ;-(

Beitragvon cindy sun » Mi 9. Jan 2013, 09:54

Hallo zusammen,

zunächst meine Frage vorweg. Wie geht ihr mit der Informationsflut, den vielen interessanten Themen und Beiträgen um? Könnt ihr das alles verarbeiten? Wenn ich so sehe, an wievielen Themen gleichzeitig sich manche von euch beteiligen, frage ich mich, wie ihr das schafft.

Ich bin ja erst seit ein paar Tagen hier und fühle mich ja auch grundsätzlich wohl hier. Es ist schön, endlich auf Menschen zu treffen, die genauso ticken wie ich, die dieselben Probleme, Gefühle und Sichtweisen haben wie ich. Nur - es ist einfach zu viel für mich. Ich habe bisher nur ansatzweise in den Themen gestöbert. Da ist so viel, was mich interessiert und betrifft, zu dem ich mich gerne äußern würde. Aber ich merke JETZT schon, dass mir das Wenige, was ich gelesen habe und zu dem ich mich geäußert habe, zu viel wird. Meine Gedanken rasen wie eine wildgewordenen Horde Affen im Käfig durch meinen Kopf. Ich fühle mich völlig ausgelaugt.

Irgendein Teil in mir sagt, du musst dich hier wieder abmelden, das tut dir nicht gut. _hüüh_

sitze hier vorm PC und könnte heulen bei dem Gedanken, wieder etwas aufgeben zu müssen, an dem mir liegt, weil es nicht geht.
Weil ich es einfach nicht schaffe Bild

Kann mir irgendwer sagen, ob er das auch kennt und wie er damit umgeht?
.
Ich bin nicht egoistisch - ich passe nur auf mich auf! _yessa_

--- Sei lieber im Gleichgewicht als im Recht ---
Benutzeravatar
cindy sun
Moderator
Moderator
 
Beiträge: 4548
Registriert: Fr 4. Jan 2013, 13:07
Wohnort: im Nordwesten

Re: überfordert durch die Informationsflut hier im Forum

Beitragvon Anke » Mi 9. Jan 2013, 11:50

Liebe cindy,

Kenne Dein Gefühl nur zu gut. Als ich hier ankam war ich die ersten Tage durchgehend online und habe gelesen und gelesen und gelesen... Mein Kopf war kurz vorm Bersten. Die Informationsflut hat mich total überfordert. Ich musste mich dann selbst bremsen und erst mal lange über alles nachdenken. Ich bin viel spazieren gegangen um der Versuchung Forum zumindest kurzzeitig zu widerstehen...

Ich denke, man muss sich überlegen was man möchte. Ich musste lernen, dass ich mich nicht in jedem Thema einbringen kann. Seit ich Moderatorin bin kommt die aktive Beteiligung in den verschiedenen Foren leider noch kürzer als ich gedacht hatte, aber man muss halt Abstriche machen... Was ich sagen will, ich bin auch nicht in der Lage in jedem Thread zu schreiben. Ich sage etwas zu einem Thema, wenn es ihr am Herzen liegt und vor allem wenn mwin Leben außerhalb des Forums es zeitlich zulässt...
Vielleicht gelingt es Dir, dass ihr als Übung zu sehen. Als Übung Prioritäten zu setzen. Ich habe immer sehr zum "ich will alles auf einmal machen " geneigt...

Liebe Grüße

Anke
Anke
Rat der Weisen
 
Beiträge: 2502
Registriert: Sa 29. Okt 2011, 12:45

Re: überfordert durch die Informationsflut hier im Forum

Beitragvon Zauberlehrling » Mi 9. Jan 2013, 12:00

Hallo cindy sun,

cindy sun hat geschrieben:Hallo zusammen,

zunächst meine Frage vorweg. Wie geht ihr mit der Informationsflut, den vielen interessanten Themen und Beiträgen um? Könnt ihr das alles verarbeiten? Wenn ich so sehe, an wievielen Themen gleichzeitig sich manche von euch beteiligen, frage ich mich, wie ihr das schafft.


Gute Frage wie schafft man das?
Ich denke es liegt an jedem selbst wie weit kann ich gehen und wie weit geht es mir damit gut. Außerdem wird es wohl leichter wenn man mal angekommen ist und der erste Wissensdurst gestillt ist.

cindy sun hat geschrieben:Ich bin ja erst seit ein paar Tagen hier und fühle mich ja auch grundsätzlich wohl hier. Es ist schön, endlich auf Menschen zu treffen, die genauso ticken wie ich, die dieselben Probleme, Gefühle und Sichtweisen haben wie ich. Nur - es ist einfach zu viel für mich. Ich habe bisher nur ansatzweise in den Themen gestöbert. Da ist so viel, was mich interessiert und betrifft, zu dem ich mich gerne äußern würde. Aber ich merke JETZT schon, dass mir das Wenige, was ich gelesen habe und zu dem ich mich geäußert habe, zu viel wird. Meine Gedanken rasen wie eine wildgewordenen Horde Affen im Käfig durch meinen Kopf. Ich fühle mich völlig ausgelaugt.


Ich bin da im Moment auch recht zwie gespalten. Auf der einen Seite will ich möglichst viel hier lesen, auf der anderen Seite überfordert es mich zum Teil auch. Eine schöne Analogie "Meine Gedanken rasen wie eine wildgewordenen Horde Affen im Käfig durch meinen Kopf". Das kenne ich auch.

cindy sun hat geschrieben:Irgendein Teil in mir sagt, du musst dich hier wieder abmelden, das tut dir nicht gut. _hüüh_


Wenn es tatsächlich so ist, dass es Dir nicht gut tut. Dann ist es sicher besser sich abzumelden.

cindy sun hat geschrieben:sitze hier vorm PC und könnte heulen bei dem Gedanken, wieder etwas aufgeben zu müssen, an dem mir liegt, weil es nicht geht.
Weil ich es einfach nicht schaffe Bild


Liebe cindy sun, Du fühlst Dich überfordert mit dieser Informationsflut.
Was könntest Du tun um hier bleiben zu können und es Dir damit auch gut geht?
Ich mache es so, dass ich viele Pausen mache und wenn ich merke es fängt an anstrengend bzw. meine Gedanken werden zu viel, dann lese ich auch bestimmte Dinge nicht gleich.
Lasse Dir Zeit! Du darfst kleine Schritte gehen!
Vielleicht kannst Du es so versuchen. _thum_

cindy sun hat geschrieben:Kann mir irgendwer sagen, ob er das auch kennt und wie er damit umgeht?


Ich verstehe wie es Dir geht. Denn es ist für mich sehr gut nachvollziehbar.
Ich denke nicht, dass eine Abmeldung aus dem Forum die richtige Entscheidung wäre.
Jedenfalls wäre es für mich nicht die richtige Entscheidung.
"Gut Ding braucht Weile"

Ich hoffe ich konnte Dir etwas helfen. _flov_

Liebe Grüße
Zauberlehrling _magic_
Leben heißt mutig vorwärts zu gehen.
Leben heißt Position beziehen.
Leben heißt Mitgefühl haben.
Leben heißt Liebe geben und Liebe geschenkt bekommen.
Leben heißt Toleranz und Weltoffenheit erhalten.

Nie aufgeben!

Wer sein Glück nicht in sich selber finden kann, wird es unnötigerweise anderswo suchen.

Liselotte von der Pfalz
(1652 - 1722)
Benutzeravatar
Zauberlehrling
Hero Member
 
Beiträge: 981
Registriert: So 6. Jan 2013, 10:26
Wohnort: Nordschwarzwald

Re: überfordert durch die Informationsflut hier im Forum

Beitragvon Momo08 » Mi 9. Jan 2013, 12:16

Ich bin erst seit 3Stunden angemeldet und staune auch über die Info-Flut.Aber ich sehe das nicht als Belastung,sondern
etwas angenehmes,interressantes-was ich nach und nach durchstöbern kann-keiner drängt mich-ich teile es mir ein,wie
ich es will.Wir sollten doch Entspanntheit durch Erfahrungsaustausch finden.
Aaalso,schön in kleinen Häppchen:"der Weg ist schließlich das Ziel."Für mich ist es wie ein toller dicker Roman... _flov_,hier im Forum
sollte es etwas schönes sein,"noch viel vor sich zu haben."(im Gegensatz zu Arbeit).
Momo08
 

Re: überfordert durch die Informationsflut hier im Forum

Beitragvon armemaus » Mi 9. Jan 2013, 12:39

Hallo zusammen,

mir ging's ähnlich nach meiner Anmeldung hier.... so viel zu entdecken, so viel Gemeinsames... aber ich hab mir dann auch die Frage gestellt, ob ich mich nicht auch damit wieder "zumülle"... Ich habe für mich persönlich entschieden, einfach zeitlich Grenzen einzuhalten... also nicht mehr als maximal 15-30 Minuten am Tag, wenn's meine Zeit erlaubt und mir danach ist....
Andererseits ist's wirklich hilfreich zu lesen, dass es mehreren Menschen so geht wie "uns", dass wir nicht alleine sind, dass wir dazu stehen dürfen... und das hilft dann auch wieder für den normalen Alltag und gibt "Selbstbewusstsein" dazu zu stehen, dass man nicht überall mitmachen, nicht jedem Smalltalk und jeder Einladung folgen will....
Also: dabei bleiben und das für einen persönlich richtige Maß finden ... (dass man sich dabei mal verzettelt und dann doch von der Vielfalt überrollt wird, ist ganz normal und darf auch sein)

In diesem Sinne smitanc
armemaus
 

Re: überfordert durch die Informationsflut hier im Forum

Beitragvon Maggie123 » Mi 9. Jan 2013, 13:10

Liebe Cindy Sun, _J(_

du fragst, wie die User und Userinnen hier mit der Informationsflut, den vielen interessanten Themen und Beiträgen
umgehen, wie sie alles verarbeiten, und du führst an, dass es so viele Themen gleichzeitig gibt, und dass hier viele
sich sehr einbringen.

Schön, dass du dich hier wohl fühlst und auf Menschen triffst, die genauso ticken wie du, die dieselben Probleme, Gefühle
und Sichtweisen haben wie du, allerdings birgt das auch eine gewisse Gefahr, weil man sich vor lauter Verständnis
selbst runterziehen kann! Ich halte nichts von Selbstbemitleidung, auch nicht davon, den anderen über Gebühr zu bemitleiden,
ein Tritt in den Hintern kann manchmal Wunder wirken, da spreche ich aus Erfahrung!

Ich denke, du brauchst dich nicht zu überfordern, weil hier ja niemand etwas von dir verlangt, du bist freiwillig hier,
kannst tun und lassen was du willst, und wenn dir nach antworten ist, machst du es, und wenn nicht, dann eben nicht.
Keiner wird von dir eine Leistung erwarten, deshalb brauchst du dich auch nicht zu überfordern!
Die Beteiligung hier soll dich bereichern, dir Freude bringen, das geht aber nur, wenn du dir nicht selbst Druck aufbaust.
Die wild gewordene Horde Affen in deinem Kopf kannst du mit einem Gedankenstopp erledigen, wie in diesem Link
erklärt wird:

http://www.selbsthilfe-beratung.de/gedanken-stopp.html

Damit habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht.

Was mich angeht, bin ich etwas anders geartet, ich bin zwar eine HSP, fühle mich aber selbst nur sehr selten überfordert,
weil ich mir nur so viel abverlange, wie ich leisten kann.
Ich heule fast nie, wenn dann steigen mir die Tränen in die Augen, weil ich vom Mitgefühl für andere Wesen überwältigt
werde.
Wenn ich spüre, dass mir eine Sache nicht gut tut, dann verabschiede ich mich peu à peu davon, weil es einen nur krank
macht, wenn man sich zu viel zumutet. HSP leiden sehr oft unter Perfektionismus, der ein ungünstiger Wesenszug ist,
wobei man ihn von einer überzogenen Erwartungshaltung unterscheiden sollte. Perfektionistische Menschen sind für ihre
Umwelt leider oft sehr anstrengend, nicht nur für sich selbst!
Die Schlüsselfrage lautet hier: Sind meine Wünsche und Erwartungen unvernünftig und übertrieben, schaden sie mir am
Ende selbst?

Mir tut es zum Beispiel nicht gut, wenn ich von anderen unter Druck gesetzt werde,
sie von mir Dinge erwarten, die ich gar nicht bringen möchte, oder wenn ich diffamiert werde, ohne anderen Böses
angetan zu haben; ich verabscheue Mobbing und bewusste Ausgrenzung, egal, ob das mich persönlich oder andere betrifft.
Von Menschen, die mich so behandeln, ziehe ich mich diskret zurück.
Im wirklichen Leben komme ich mit meiner Umwelt sogar sehr gut zurecht, von einer Nachbarin ausgenommen, aber diese
leidet an einer Persönlichkeitsstörung, sie kommt mit niemandem zurecht.
Und ich leide nicht darunter, dass man mich nicht versteht, denn mir ist es viel wichtiger, andere zu verstehen; ich stehe
nicht darauf an, dass man mich versteht, von meiner Familie und meinem kleinen Freundeskreis abgesehen, denn ich erwarte
nichts von der Welt. Ich lebe nach dem Motto: "Was kann ich der Welt geben?", aber nicht danach: "Was gibt die Welt mir?"

Je weniger Erwartungen wir haben, ob es uns selbst oder andere angeht, desto geringer ist die Gefahr, dass wir uns ärgern,
enttäuscht oder ausgelaugt sind.
Wenn man versucht, keinerlei oder nur wenige Erwartungen an einen selbst oder an andere heranzutragen, sind wir auch nur
selten gekränkt, aufgebracht, enttäuscht oder desillusioniert. Man sollte auch lernen, von sich selbst nicht zu viel zu erwarten.

Gutes Gelingen hier wünscht Maggie _moin_
Pax!
Maggie123
Gold Member
 
Beiträge: 391
Registriert: Mi 19. Dez 2012, 19:44

Re: überfordert durch die Informationsflut hier im Forum

Beitragvon Hortensie » Mi 9. Jan 2013, 14:29

Liebe cindy sun,

ich bin froh, hier so viele Informationen zu finden. Und ich teile es mir auch ein, aber lese auch viele Posts nicht, die nicht in meinem Interessengebiet liegen oder für mich zu lang ausfallen. Gelegentlich linse ich mal rein, ob es doch interessant sein könnte, aber ich sortiere weiter, sonst wäre ich auch überfordert.

Man muss nicht an allem teilnehmen!

Es ist schön, dass Du und die anderen hier sind, ohne deren Beiträge gäb's dieses Forum nicht.

Viele liebe Grüße,
Hortensie
pragmatisch und bodenständig
Hortensie
Moderator
Moderator
 
Beiträge: 8267
Registriert: So 18. Mär 2012, 15:41
Wohnort: weit im Westen

Re: überfordert durch die Informationsflut hier im Forum

Beitragvon Serenity » Mi 9. Jan 2013, 17:08

Hallo cindy sun habe das gleiche Problem. Schaue viel rein und habe den Zwang zu antworten, vor allen den neuen Mitgliedern. Als wäre es meine eigene persönliche Pflicht. Auch die vielen Beiträge haben mich oft überfordert und ich habe gemerkt, das ich einfach abbrechen musste beim Lesen, weil ich schlicht nicht mehr konnte. Jetzt lasse ich manche auch schon mal links liegen, wenn es nichts zu antworten für mich gibt oder es einfach nicht mein Themenbereich ist. Und selbst dann ist es meist noch zuviel und ich habe das Gefühl es erschlägt mich und ich komme nicht mehr hinterher mit lesen und antworten. Versuche möglichst oft reinzuschauen, damit sich nicht soviel anhäuft.
Serenity
Gold Member
 
Beiträge: 381
Registriert: Mo 12. Nov 2012, 17:18

Re: überfordert durch die Informationsflut hier im Forum

Beitragvon Tulipa » Do 10. Jan 2013, 08:38

Liebe Cindy sun,

bin ich froh, deinen Thread zu lesen.
Ich denke ,mir geht es ähnlich und dass ich aus lauter Überforderung gar nicht mehr mitmachen will.
Aber kennst du das Gefühl?
Ich kenne es nur zu gut und stosse immer wieder, wenn ich etwas neues, unbekanntes anfange, darauf.

Ich glaube, ich will es dann besonders gut machen und kann dem Neuen dann nicht mehr mit einer Leichtigkeit begegnen, die es so viel einfacher machen würde.

Es fängt schon damit an, dass ich die Threads von anderen lese und denke, oh, die schreiben so viel besser als ich.
Oder, wennich nicht schnell antworte, denke ich, dass die anderen bestimmt beleidigt sind und mich doof finden, weil ich mich nicht melde.

Sich bewußt zu machen, dass das NUR in meinem eigenen Kopf statt findet, ist manchmal sehr, sehr schwer, aber sich immer wieder nötig.

Ich weiß natürlich nicht, ob dein Problem auch in diese Richtung geht, aber ich verstehe dein hadern so gut und gerade beruhigt es mich, weil nicht nur ich hadere und schon gleich ist es viel weniger. _thum_

Ich hab nun beschlossen ein wenig weiterhier zu bleiben und vor allem bei der ganzen Sache mehr bei mir zu bleiben und mir nicht so ein Kopf zu machen, was jetzt wie auf wen wirkt.

Liebe Grüße an dich!!!

Tulipa _ghz_
Tulipa
 

Re: überfordert durch die Informationsflut hier im Forum

Beitragvon cindy sun » Do 10. Jan 2013, 16:01

Erst einaml danke für eure vielen lieben Antworten, wub
Ich habe sie gelesen und vor allem habe ich sie mir in Ruhe durch den Kopf gehen lassen, um nachzuspüren, wie es mir damit geht.

Ich habe mir überlegt, ob ich tatsächlich zu viel und zulange heir gelesen habe, wobei das relativ ist. Wenn die anderthalb bis zwei Stunden an den ersten beiden Tagen dann noch verteilt über den ganzen Tag lange ist _nüxweiss_ Ich fand das eigentlich nicht zu viel. Habe ja nur gestöbert, Themen angelesen oder überflogen, die sich für mich interessant anhörten. Lange Beiträge ganz ausgelassen, weil die mich zu sehr anstrengen. Danach habe ich schon nur noch das gelesen, was für mich nicht mehr so tief ging und die Zeit hier weiterbeschränkt.

Magiie123 hat geschrieben:Schön, dass du dich hier wohl fühlst und auf Menschen triffst, die genauso ticken wie du, die dieselben Probleme, Gefühle
und Sichtweisen haben wie du, allerdings birgt das auch eine gewisse Gefahr, weil man sich vor lauter Verständnis
selbst runterziehen kann! Ich halte nichts von Selbstbemitleidung, auch nicht davon, den anderen über Gebühr zu bemitleiden,
ein Tritt in den Hintern kann manchmal Wunder wirken, da spreche ich aus Erfahrung!


Ja, manche Beiträge haben mich wohl mehr berührt, weil sie mich so betrafen, weil da genau meine Verletzungen zur Sprache kamen. Es fällt mir schwer , mich dann innerlich auf Abstand zu gehen. Ich weiß, dass das geht. Nur, es fällt mir so unendlich schwer. Je schlechter es mir geht, um so schwieriger wird es. Ich weiß auch, dass da manchmal ein Tritt in den Hintern hilft. Den hole ich mir dann von einer guten Freundin, die darf das nämlich _biggrin_


Als Fazit habe ich jetzt beschlossen, mich ein paar Tage ganz hier zurückzuhalten. Vielleicht schaue ich mal rein, wenn die Neugierde zu groß wird. Aber an sich möchte ich Abstand bekommen und zur Ruhe kommen, mich etwas von meinen ganzen Baustellen erholen. Und dann werde ich einen neuen Anlauf wagen. Fühlt sich jetzt schon etwas besser an, aber es geht mir auch insgesamt etwas besser.
Vor allem werde ich nicht mehr abends hier herumtreiben, denn das tut mir defintiv nicht gut. Das nehme ich alles mit ins Bett.

Maggie123 hat geschrieben:Die wild gewordene Horde Affen in deinem Kopf kannst du mit einem Gedankenstopp erledigen, wie in diesem Link
erklärt wird:

Danke dafür. Hab schon mal etwas davon gehört. Werde das auf jeden Fall versuchen, wenn es tatsächlich feste einzelne Gedanken sind. Manchmal sind gar keine einzelnen Gedanken zu erkennen, dann summt es nur noch im Kopf.

Nochmals danke und bis bald, eure Cindy _wol_
.
Ich bin nicht egoistisch - ich passe nur auf mich auf! _yessa_

--- Sei lieber im Gleichgewicht als im Recht ---
Benutzeravatar
cindy sun
Moderator
Moderator
 
Beiträge: 4548
Registriert: Fr 4. Jan 2013, 13:07
Wohnort: im Nordwesten

Nächste


Ähnliche Beiträge


Zurück zu Hochsensibilität Allgemein

Wer ist online?

0 Mitglieder

cron