Übers Nicht Aushalten

Alles rund um die Besonderheit der Wahrnehmungsfähigkeit und Gefühlswelt hochsensibler Menschen.

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Re: Übers Nicht Aushalten

Beitragvon ja » Mo 10. Jun 2013, 09:54

Danke für diesen Thread!

Wahrlich eines meiner grossen Themen, das Aushalten.

Mir geht es da auch so – jahrelang habe ich die Welt der Normalen und ihre Normen ausgehalten.
Zum Preis meiner persönlichen Gesundheit.

Um aus meinem ungesunden Kreislauf auszusteigen habe ich „aushalten“ für mich abgeschafft!
Ich halte garnix mehr aus – das ist sinnlos! OIO

Aushalten ist passiv – ich möchte aktiv leben.

Tolle Worte doch nur wie füllen
– fragte ich mich. Schliesslich gibt es ja nun mal Situationen die so sind wie sie sind und mit denen umgegangen werden muss.

So habe ich das Wort aushalten für mich in gestalten umgewandelt. Also ich schaue was macht Sinn und wenn eine Situation blöd ist, das Ergebnis jedoch für mich wünschenswert, überlege ich mir wie kann ich die Situation gestalten damit sie für mich erträglich oder sogar gut ist. Da kann es auch sein das ich mal irgendwo durch muss – klar aber anstatt es auszuhalten gestalte ich es.
(Z.B. mein jährlicher MRT-Termin furchtbare Sache und für mich extermst belastend. Doch da muss ich durch. Also mache ich das, jedoch nicht ohne mir im Vorfeld zu überlegen mit was ich mich danach belohnen werde und dieses dann auch umzusetzen.)

es grüsst euch,
ja.
weniger ist mehr

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+ ja ist im März 2017 nach langer schwerer Krankheit friedlich eingeschlafen +
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Re: Übers Nicht Aushalten

Beitragvon Elektra » Di 11. Jun 2013, 17:41

An Dark Shadow: Ja, ausgelöst wurde diese Frage wirklich wegen einer Person, bzw. wegen der Freundschaft zu ihr. Ich habe es lange mitgemacht, dass sie die Freundschaft zu mir immer nur aufrecht erhalten hat, wenn es ihr passte. Obwohl es mich unglaublich schmerzte, habe ich es ausgehalten und mich immer wieder auf sie eingelassen. Jetzt bin ich zu dem Schluss gekommen, dass nicht mehr auszuhalten und diese Freundschaft ein für allemal zu beenden.
Generell gesehen geht es mir da wie ja. Ich habe lange Zeit viel zu viel ausgehalten, nur um in die gesellschaftliche Konvention zu passen. Aber da wusste ich ja auch noch nichts von meiner HS. Vor lauter Angst nicht normal zu sein, passte ich mich also krankhaft an meine Umwelt an, um ebenfalls einen hohen Preis zu zahlen. Und "normal" wurde ich dadurch trotzdem nicht. Ich bin unglaublich froh, nichts mehr aushalten zu müssen, nur weil man denkt, andere erwarten das von einem. Natürlich gibt es immer Situationen die man aushalten muss. Da kommt mir dann vielleicht zu Gute, dass ich das so viele Jahre "trainiert" habe. Ich schalte dann in eine Art Stand-By Modus und funktioniere nur noch. Das rächt sich aber meistens im Nachhinein. Um das zu vermeiden, versuche ich mich wie ja auf die Situationen vorzubereiten. Und wenn das nur darin besteht, mir die positiven Seiten der Situation vor Augen zu führen. Aber zu lange halte ich nichts aus. Da verfalle ich in schlimme Depressionen und werde gezwungen zu ändern, was ich nicht aushalte. Manchmal nervt mich das, weil manche Dinge nur mit Zeit und somit mit aushalten zu lösen sind. Aber das ist eben nichts was ich kann. Und generell bewahrt mich das ja auch davor, Dinge die nicht gut für mich sind, zu lange auszuhalten.
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Re: Übers Nicht Aushalten

Beitragvon masch » Di 11. Jun 2013, 19:31

boa, das ist ein schwieriges thema - über das ich schon so oft nachgedacht hab. und das auch in meiner psychotherapie zur sprache kam. ich hab vieles ausgehalten - bis es nicht mehr ging. und danach mit einer gefühlsexplosion die sache beendet. privat hab ich mit dem aushalten weniger probleme - eher in der arbeit. mein lebenslauf ist doch recht bunt. gerade aus diesen gründen.

und da muss ich sagen - optimal wäre es DEN job zu haben der freude macht und wo man nix aushalten muss. gut, den job hab ich aber nie gehabt ich glaub fast nimma daran dass es diesen EINEN job gibt - aber es wär optimal gewesen wenn ich länger in meiner ersten arbeitsstelle verblieben wäre. dafür hätte ich nur die langeweile aushalten müssen. aber im aushalten war ich noch nie gut...und an den nächsten arbeitsstellen gabs dann viele andere sachen die ich auch nicht aushalten konnte...

heute? bin ich auch nicht weiser geworden. aber ich beneide diejenigen, die einen ruhigen lebenslauf haben. obwohl ich auf der anderen seite viele verschiedenen erfahrungen (gut und schlecht) gemacht hab...

ach, keine ahnung. aushalten hat vor und nachteile... aber ich bin froh, dass es da nicht nur mir so geht...
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Re: Übers Nicht Aushalten

Beitragvon katrin.blume » Di 11. Jun 2013, 22:02

masch hat geschrieben:
heute? bin ich auch nicht weiser geworden. aber ich beneide diejenigen, die einen ruhigen lebenslauf haben. obwohl ich auf der anderen seite viele verschiedenen erfahrungen (gut und schlecht) gemacht hab...


Ja! Genau das denke ich auch. Mit meinem Wissen heute wäre ich auch mal lieber ruhiger geblieben. Aber in den Situationen damals KONNTE ich es einfach nicht. Ich musste da raus. Und rückblickend betrachtet war das nicht unbedingt falsch. Denn wäre ich nicht gegangen, wäre ich krank geworden. Ich hab mich zweimal im Leben so richtig zu Dingen gezwungen, auf die ich absolut keine Lust hatte und von denen ich nicht überzeugt war und keinen wirklichen Nutzen erkennen konnte...und was ist passiert damals? Ich bin krank geworden und habe Depressionen bekommen.

Deshalb habe ich mir gesagt: ich überlege bevor ich mich auf Dinge einlasse und höre auf mein erstes Bauchgefühl. Wenn dieses Gefühl schlecht sein sollte, hinterfrage ich WARUM es schlecht ist. Und wenn ich weiterhin Zweifel habe, seien sie auch "nur" mit einer Intuition begründet, lasse ich die Sache sein. Letzendlich muss man sich auch fragen: wem hilft es, wenn ich Sachen aushalte? Was ist der Nutzen? Was passiert, wenn ich die Sache nicht durchhalte? Wer trägt dann einen Schaden davon?
Als BWL'erin nüchtern betrachtet: eine Kosten-Nutzen-Rechnung anstellen.
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Beginne es jetzt." (J.W. von Goethe)
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Re: Übers Nicht Aushalten

Beitragvon Ährengast » Fr 16. Aug 2013, 20:23

....


Ist meine Fähigkeit, es lange in eigentlich unerträglichen Zuständen auszuhalten, eine Stärke?
Wäre es eher eine Stärke, unerträgliche zustände zu beenden, sobald man sie als unerträglich erkannt hat?

Interessante Frage(n). :-)

Der "Normalzustand", also das übliche Handeln, scheint zu sein, doch reichlich lange in üblem Zustand zu bleiben, weil "man" sich im "gewohntem Felde" sicherer fühlt als im "Neuland", auch wenn einem ein Neuaufbruch viel bessere Zustände verhieße.

Somit wäre also es eine STÄRKE, "unerträgliche" Zustände (zum Beispiel dass "man" es in Arbeit oder im familiären/partnerschaftlichen Dasein nur schwerlich noch aushält) zu beenden bzw. aus ihnen auszusteigen.
Ist es nur eine Stärke, wenn man Unerträgliches in Erträgliches umzuwandeln weiß, indem man das eigene Handeln so ändert, dass sich die Umstände ändern?

Oder muss man es gar schaffen, unerträgliche Zustände in der eigenen Wertung so umzuwandeln, dass sie gar nicht mehr unerträglich sind?

Ich jedenfalls halte aus. Zu oft. Zu viel. Zu lange. Obwohl es mir schon nach sehr kurzer Zeit damit schlecht geht. Und obwohl ich EMPFINDE, dass ich es NICHT aushalte. Ich tue es. Und weiß nicht, wieso eigentlich.

Manno.

Das "Aushalten" halte ich für einen Zustand, der von Herzen, vom Inneren, so eigentlich nicht
gewollt ist. Das Innere schreit nach Veränderung, die menschliche Trägheit, in dem Fall auch "Vernunft", erduldet aber weiter. Vermutlich weil kein konkretes Bild da ist, kein konkretes Ziel formuliert für einen selbst, das einen aus dem Erdulden herausrisse.

Es ginge also darum, für sich selbst ein (Etappen-)Ziel konkret auszuformulieren. Vielleicht in einem Satz. Dass es das Herz begeistere. Und käme dann Ansporn und Mut. Beziehungsweise, das Entflammen von Vertrauen, (wieder-)entdecken des Urvertrauens in sich selbst. Das ist eine Start-Basis.
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Re: Übers Nicht Aushalten

Beitragvon AnnaK » Sa 17. Aug 2013, 09:56

Ich finde es immer wieder sehr beruhigend in diesem Forum zu lesen, es zeigt mir, dass ich nicht alleine mit Dingen hadere.

Ich habe früher sehr viel ausgehalten, mir einen Rundumschlag ausgemalt und nie durchgezogen. Manche Situationen wurden besser, manche liefen jahrelang weiter. Manchmal bin ich auch hochgegangen, ohne das es wirklich angebracht war, vor allem im familiären Umfeld.
In meiner jetzigen Partnerschaft habe ich sehr viele negative Dinge ausgehalten, zwar immer gekämpft, aber erst als ich gegangen bin, hat mein Partner verstanden, dass sich etwas ändern muss. Im Nachhinein war es trotz einer sehr aufreibenden Zeit das Beste, was ich machen konnte und auch genau zu dem Zeitpunkt. Ich habe meinen Freundeskreis auf die Leute reduziert, die wirkliche Freunde sind und mein Partner hat begriffen, dass er sich ändern muss. In dem Zuge habe ich mich auch mit meiner Familie ausgesöhnt, da diese nie verstehen konnte, warum ich so überreizt war.

Seit dieser Zeit (vor ca. zwei Jahren) höre ich auf meine innere Stimme, denn im Nachhinein zeigt sich die Legitimation.

Auf Arbeit habe ich jahrelang eine mehr als destruktive Kollegin ausgehalten, von der ich mich nicht abgrenzen konnte. Ich habe den Mund erst nach 1 1/2 Jahren aufgemacht und es wurde sehr viel schlimmer. Es ging mir monatelang schlecht und auch jetzt hadere ich noch gelegentlich (obwohl sie vor zwei Monaten gegangen ist). Aber selbst das hat mich weitergebracht, denn nun habe ich einen Stand bei meinem Vorgesetzten erreicht, mit dem ich leben kann. Ich kann einschätzen, wann er helfen kann und wann nicht und dass es keine Bosheit ist. Dies hilft mir.

Ich verrenne mich zwar auch immer mal wieder, und bin dann total fertig, aber irgendwie hat es im Nachhinein immer einen Sinn. Ich weiß auch nicht, ob ich den richtigen Dreh noch rauskriege. Aber muss ich das überhaupt? - denn wenn man es immer "richtig" macht, ist es doch auch langweilig? Ich glaube das Wesentliche ist, dass man seine Energieressourcen halbwegs einschätzen kann, und der größte Feind bin doch immer ich selbst gewesen, weil ich mit mir zu unbarmherzig umgegangen bin.
Man kann sich wohl in einer Idee irren, man kann sich aber nicht mit dem Herzen irren. Fjodor Michailowitsch Dostojewski

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Re: Übers Nicht Aushalten

Beitragvon baumratte » Sa 17. Aug 2013, 19:09

Manche Dinge kann ich aushalten, weil sie sein müssen, zu meinen Pflichten gehören (z.B. das Anstrengende an pubertierenden Töchtern...). Andere Dinge kann ich GAR NICHT aushalten und wills auch gar nicht erst probieren. Z.B. Kleidervorschriften bei Hochzeiten. Ich kann mich einfach nicht in ein schickes Kleid zwängen, weils nicht zu mir passt. Demnächst sind wir wieder bei einer eingeladen und es hieß, es wäre wohl so ne Trachtenhochzeit, viele kommen im Dirndl. Wir müssen nicht, aber man kann ja auch ne entsprechende Bluse zur Jeans anziehen. Allein die Vorstellung, ich müsste ein Dirndl anziehen, treibt mich an den Rand der Belastungsgrenze. Ein schwarzer Rock mit ner Bordüre wäre das Höchste. Meine Frau meint, ich soll nicht rummachen, es wäre nur der eine Tag. Nix da, ich könnts nicht, mir schnürt sich die Kehle zu, wenn ich nur dran denke. Genauso, wenn ich bei der Feier bei so Spielen mitmachen müsste. Da bin ich ganz schnell draußen beim Rauchen oder aufm Klo...
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Re: Übers Nicht Aushalten

Beitragvon Frosch » Sa 17. Aug 2013, 22:26

interessanter thread....ich habe soviel "ausgehalten", bis nichts mehr ging, bis zum burn-out
ich muß immer noch lernen, mich abzugrenzen, aber das haushalten mit meiner energie hab ich bereits besser im griff
mir kommt es oft so vor, als wären überall energievampire, die an mir rumsaugen und nur mein lustiges, fröhliches, liebeswürdiges und unkompliziertes wesen haben wollen - und bitte ohne jammern und klagen 647&/ und diese "empfindlichkeit" kann eh niemand wirklich nachvollziehen und geht den anderen schon auf den keks...ich mag darüber schon gar nicht mehr reden, weil es keinen sinn macht
ich hatte mal jahrelang eine freundschaft zu einem mann, wo mir, wenn wir uns trafen, mir regelmäßig kotzübel geworden ist
alle diese alarmsignale, daß da was nicht so läuft, wie es mir gut getan hätte, habe ich ständig übersehen
aber mein KÖRPER hat immer reagiert, immer, mit tausend symptomen bis zum zusammenbruch 2009

ich bin mittlerweile ganz schlecht im aushalten von dingen, ich muß mich regelrecht zu etwas zwingen, seien es arzttermine oder erledigungen....ja, man MUSS oftmals dinge tun, ob man nun will oder nicht, aber es fällt mir verdammt schwer
mein körper schlägt sofort alarm
besonders reagiert er mit angstzuständen und panikattacken, wenn ich etwas nicht will oder mir etwas zuviel wird und das meist auch sehr rasch und unvermittelt
einerseits sehr hilfreich, aber anscheinend habe ich es noch immer nicht so tief begriffen, sonst würde meine seele dieses alarmsignal ja nicht mehr brauchen 647&/
ich bin mittlerweile ein recht einsamer mensch geworden, weil ich irgendwie mit den anderen nicht mehr kann, es tut mir nicht gut
ich spüre förmlich die erwartungen, die andere an mich haben, ihre unterbewußten impulse, die sie aussenden, sie brauchen das noch nicht einmal auszusprechen, aber ich spüre das
am liebsten würde ich mal ehrlich klartext reden wollen, weil die denken, ich würde das alles nicht mitkriegen
oftmals ist ganz viel wut und verzweiflung da und ich weiß nicht, wohin damit.... OIO

ich will weiter an mir arbeiten, an meinen alten mustern und ich beobachte mich und bin oftmals unzufrieden mit mir, wie ich mal wieder reagiert habe, obwohl ich nicht so reagieren wollte, bin wieder "lieb" gewesen, nur des friedens willen....damit ich nicht vollkommen einsam bin.... 647&/
dann bekomme ich echt selbsthass
manchmal weiß ich noch nicht mal mehr, was jetzt überhaupt richtig ist, anpassen, aushalten oder abgrenzen oder wieder mal eine freundschaft total beenden ????
ich finde, daß HS echt manchmal ein fluch ist....

gruss
FROSCH _müh_
Frosch
 

Re: Übers Nicht Aushalten

Beitragvon Stimmungsaufhellerin » Di 20. Aug 2013, 15:47

Liebe Anna,

du schreibst:

AnnaK hat geschrieben:

Seit dieser Zeit (vor ca. zwei Jahren) höre ich auf meine innere Stimme, denn im Nachhinein zeigt sich die Legitimation.



Kannst du mir da vielleicht weiterhelfen?
Ich würde so gerne auf meine innere Stimme hören, gerade, wenn es um das Aushalten geht.

Nur bin ich gar nicht so sicher, wie ich diese innere Stimme unterscheide von den vielen Gedanken, die ich habe. Ich wäge oft so viele Aspekte/Interessen miteinander ab.

Ist die innere Stimme eine Art erstes Bauchgefühl?

Ich würde mich riesig über Hilfe freuen.

Liebe Grüße,

Stine
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was doch nicht zu ändern ist.
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Re: Übers Nicht Aushalten

Beitragvon AnnaK » Di 20. Aug 2013, 20:53

Stimmungsaufhellerin hat geschrieben:Kannst du mir da vielleicht weiterhelfen?
Ich würde so gerne auf meine innere Stimme hören, gerade, wenn es um das Aushalten geht.

Nur bin ich gar nicht so sicher, wie ich diese innere Stimme unterscheide von den vielen Gedanken, die ich habe. Ich wäge oft so viele Aspekte/Interessen miteinander ab.

Ist die innere Stimme eine Art erstes Bauchgefühl?

Ich würde mich riesig über Hilfe freuen.

Liebe Grüße,

Stine


Gute Frage. Ich glaub da muss ich nochmal länger nachdenken wie ich das gut erklären kann. Fürs Erste fällt mir nur ein Beispiel ein. Kennst du es, wenn du ne Quizsendung guckst und die Antwort plötzlich aufpoppt, so ohne Nachdenken aus dem Nichts, irgendwo aus dem Unterbewusstsein? - so ist das bei mir, also erstes Bauchgefühl trifft es ganz gut.
Man kann sich wohl in einer Idee irren, man kann sich aber nicht mit dem Herzen irren. Fjodor Michailowitsch Dostojewski

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