Wie geht Ihr mit dem Elend anderer um?

Alles rund um die Besonderheit der Wahrnehmungsfähigkeit und Gefühlswelt hochsensibler Menschen.

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Wie geht Ihr mit dem Elend anderer um?

Beitragvon herzblut » Mi 28. Nov 2012, 19:41

Hallo Ihr,
es ist Monatsende und ich habe es heute erst nicht gecheckt, aber beim dritten dann doch :

ich sah heute min. 3 Männer an verschiedenen Altglascontainern die darin nach Pfandflaschen suchten!

dann sah ich zwei junge Asylanten, die vom A-Heim kamen und mir schoss in den Sinn, dass die zwar
ganz adrett ausschauen und nicht weiter auffallen, dass die aber nicht wie andere junge Leute mal ein Mädel mit nach Hause nehmen können Bild

neulich hatten Jugendliche einem Obdachlosen im Park eine Hütte aus Ästen, Zweigen und Laub gebaut und saßen neben dem schlafenden Mann am Feuer um auf ihm ausfzupassen. Eine Frau meldete das und die Polizei riss die Bude ab.

Wie geht ihr mit dem alltäglichen Elend auf der Strasse um? Was macht das mit euch?

liebe Grüße, herzblut
"Ich glaube, daß wenn der Tod unsere Augen schließt, wir in einem Lichte stehen, von dem unser Sonnenlicht nur der Schatten ist."

Arthur Schopenhauer

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Re: Wie geht Ihr mit dem Elend anderer um?

Beitragvon Cassy5 » Mi 28. Nov 2012, 20:51

Im großen und ganzen, habe ich bei sowas relativ großen Herzschmerz. Nicht nur auf der Straße , sondern immer und überall. DEshalb muss ich mich von sowas etwas abschirmen bzw. eine Grenze setzten in wie fern ich damit offen umgehen kann. Denn ansonsten läuft das so:

Oh nein, die armen Menschen > Warum tut niemand was >es müsste sich doch nur jemand einsetzten > ich muss das tun > mein Lebensziel besteht darin diesen Menschen zu helfen

Tja, ich kann aber nicht die Welt vor Hungersnöten, Klimawandel etc. beschützen. Klar wenn ich irgendwann einen brillianten Geistesblitz habe werde ich mcih für die Umsetztung einsetzten aber trotzdem kann ich nicht einfach die Welt retten. Das macht mich dann furchtbar traurig, was mcih dazu bringt noch mehr Wege finden zu wollen die Welt zu "retten"

smecht

So gehe ich damit um, wie gehst du denn damit um?

Lg Cassy

P.S. Die Sache mit der Hütte für den Obdachlosen ist aber hart!
Am Ende wird alles gut und wenn es nicht gut ist ist es nicht das Ende - Oscar Wilde
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Re: Wie geht Ihr mit dem Elend anderer um?

Beitragvon krimifan » Mi 28. Nov 2012, 21:01

So gehe ich damit um, wie gehst du denn damit um?

Ich mache es wie du - ich kann nicht die Welt retten - LEIDER.

Momentan sitz ein schlecht Mundharmonika spielender Strassenmusikant in der Nähe meine Arbeitsplatzes - ich weiß nicht was ich schlimmer finde seinen kläffenden Hund oder sein disharmonisches Mundharmonika spiel - es tut mir weh, aber ich werde ihm kein Geld geben, aber ich werde ihn auch nicht anschreien und das erfordert viel Selbstbeherrschung _%_
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Re: Wie geht Ihr mit dem Elend anderer um?

Beitragvon Wolfsspinne » Mi 28. Nov 2012, 21:32

Nunja, ich sag mal so:
Ich hab mittlerweile begriffen, dass es mehr und schlimmeres Elend gibt, dass hinter den Wänden von schönen Einfamilienhäusen oder hinter adretter Kleidung verborgen ist.

Haben die Asylanten keinen besonders hohen Lebensstandard, aber wenn sie das nicht in kauf nehmen würden um nicht politisch oder religiös verfolgt zu werden, dann wären sie ja nicht hier.

Wir haben hier in Deutschland ein sehr gutes Sozialsystem, es gibt niemanden, der obdachlos sein muss, wenn er es nicht sebst so will.

Das mit den Falschen ist auch nicht unbedengt ein "Ich muss den Müll durchsuchen, weil ich sonst nicht leben kann". Ich kannte mal jemanden, der das auch gemacht hat, trotz gut bezahltem Job. Er meinte eben, dass er sowieso in seiner Pause durch die Stadt läuft aber dass wenn er dabei 8 Flaschen oder Dosen findet praktisch nichts für sein Vesper bezahlen muss.


Versteht mich nicht falsch, ich verschließe meine Augen nicht vor den schlimen Dingen, nur sind die eben in der Regal da, wo ein normales Auge nicht hinsieht.
Wolfsspinne
 

Re: Wie geht Ihr mit dem Elend anderer um?

Beitragvon herzblut » Mi 28. Nov 2012, 22:29

Hallo Ihr,

@Wolfspinne
Nunja, ich sag mal so:
1)Ich hab mittlerweile begriffen, dass es mehr und schlimmeres Elend gibt, dass hinter den Wänden von schönen Einfamilienhäusen oder hinter adretter Kleidung verborgen ist.

2)Haben die Asylanten keinen besonders hohen Lebensstandard, aber wenn sie das nicht in kauf nehmen würden um nicht politisch oder religiös verfolgt zu werden, dann wären sie ja nicht hier.

3)Wir haben hier in Deutschland ein sehr gutes Sozialsystem, es gibt niemanden, der obdachlos sein muss, wenn er es nicht sebst so will.

4)Das mit den Falschen ist auch nicht unbedengt ein "Ich muss den Müll durchsuchen, weil ich sonst nicht leben kann". Ich kannte mal jemanden, der das auch gemacht hat, trotz gut bezahltem Job. Er meinte eben, dass er sowieso in seiner Pause durch die Stadt läuft aber dass wenn er dabei 8 Flaschen oder Dosen findet praktisch nichts für sein Vesper bezahlen muss.


Ich respektiere deine Einstellung aber persönlich halte ich deine Sichtweise für ein wenig eindimensional, sorry. _gruebel_

Zu erstens - "schlimmer" finde ich eine gewagte Steigerung - gewagt weil ich nicht denke, dass man Elend vergleichen sollte.

zu zweitens - keine Ahnung, woher du deine kenntnisse hast, ich persönlich bin mit einer Asylantin aus Aserbaidschan gut befreundet ( hier gibt es im geschützten Bereich einen thread von mir "Kann ich meine Freundin adoptieren?", da steht mehr dazu drin. Nur soviel : das sind auch menschen und die haben auch Bedürfnisse und nur ein Dach über dem Kopf und Sicherheit vor politischer Gewalt allein sind das sicher nicht!!

zu drittens - ich kenne auch mehrere Obdachlose, auch durch meinen Second Hand Shop - und die Zustände in O-Heimen müssen menschenunwürdig sein, mit Hund kannst es eh vergessen..

zu viertens - die Männer die ich gesehen habe, haben mit Taschenlampen in Containern gewühlt!! Um ein paar Cent zusätzlich zu ihren nicht vorhandenen Cents zu ergattern, schätze dass sie deshalb auch im Dunkeln losziehen ( dein Kollege sollte vielleicht die Flaschen für die Subkultur "Hartz4 Flaschensammler" liegen lassen? kannst ihm ja mal vorschlagen icon_winkle )
Mich würde auch seine Antwort dazu sehr interessieren _hih_

habe eben diese Zahlen hier zur Kenntnis genommen:
http://de.wikipedia.org/wiki/The_World% ... llionaires

Nein, wir können nicht viel bewegen - ist schon klar ( mein Kumpel N. hat dem obdachlosen in der Hütte Stullen zum Frühstück gebracht )

aber wie kann man derartig viel geld besitzen und dann über das Elend informiert sein?

ich habe mal gelesen, es würde 400 Millionen Doller kosten, den schlimmsten Hunger in Afrika zu besiegen - ?

Wie ich damit umgehe?? Mit offenen Augen, aber auch mit dem Bewusstsein, dass ich zu sensibel für einiges bin - z.B. Fernsehberichte über Hundetötungsstationen in Spanien. Daran würde ich zerbrechen.

Liebe Grüße, herzblut
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Re: Wie geht Ihr mit dem Elend anderer um?

Beitragvon pauline81 » Do 29. Nov 2012, 15:51

aber persönlich halte ich deine Sichtweise für ein wenig eindimensional, sorry. _gruebel_


Dem kann ich mich nur anschließen und ich kann noch nicht mal sagen, dass ich deine Meinung akzeptiere,
obwohl ich eigentlich sehr tolenrant bin.

Zu den Obdachlosen: Natürlich ist es eigentlich "eigenes" Verschulden. Aber es stehen ja teilweise sehr
schlimme Geschichten dahinter und es gibt außerdem auch Kinder, die schon auf der straße leben,
weil sie zu Hause sexuell belästigt werden o Ä.

Zu den Containern: Natürlich haben wir Sozialhilfe und (noch icon_winkle ) Rente, aber das ist eben
sehr wenig und ich glaube nicht, dass es viele Menschen gibt, die freiwillig in Containern rumwühlen
- das ist nämlich den meisten peinlich und kostet große Überwindung.

Zu den Asylanten: Ja, klar, im Verlgleich mit ihrer Heimat, wo sie vllt ermordet würden, geht es
ihnen "besser", trotzdem möchte ich ihre Situation nicht erfahren.


Zu dem ürsprünglichen Thema: Mir gehen solche Sachen auch sehr nah, aber auch noch von Tieren.
Letzt habe ich am Bahnhof eine Taube gesehen, der es nicht gut ging und das hat mich lange beschäftigt.
Ich wusste nicht, was ich machen soll, es war Samstag und vllt litt sie ja auch einfach an Altersschwäche...
Aber so etwas geht mir dann auch sehr lange im Kopf rum.
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Re: Wie geht Ihr mit dem Elend anderer um?

Beitragvon Buddha21 » Do 29. Nov 2012, 17:10

Mir tut das auch immer sehr weh, wenn ich so etwas sehe.

Aber wisst ihr, was mir gerade jetzt in den Kopf geschossen ist?
Das mag jetzt heftig klingen, aber: Würde diese Menschen nicht auch irgendwo glücklich sein, dann würde sie ja keinen Grund mehr zum Leben haben und sich schon bereits das Leben genommen haben. Also müssen ja auch die Obdachlosen das Leben genießen, nur in einer anderen Weise nehme ich mal an. Wir sehen solche Menschen und denken: "Oh Gott der Arme, dem muss so kalt sein und er muss Hunger und Durst haben und einsam sein". Aber er fühlt sich so vielleicht gar nicht.

Naja das mal nebenbei. Habe jetzt nur mal meinen Gedanken freien Lauf gelassen und hoffentlich niemanden damit verärgert.

Ansonsten kann ich Cassy zustimmen. Ich MUSS mich dann einfach distanzieren und ablenken, denn sonst würde ich so traurig werden und was bringt es diesen Menschen denn, wenn ich dann auch noch traurig und unglücklich bin? Dadurch geht es Ihnen ja leider (!) auch nicht besser. Dennoch finde ich es wichtig, diesen Dinge eine gewisse Beachtung zu schenken und sie nicht vollkommen zu ignorieren. Denn wenn jeder ein bisschen tut, dann ist das insgesamt auch schon viel wert!
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Re: Wie geht Ihr mit dem Elend anderer um?

Beitragvon grünebrause » Do 29. Nov 2012, 17:26

Mich berührt es sehr, wenn ich Obdachlose, Bettler oder Straßenkinder sehe, denn alle sind ein Zeichen dafür, dass es in unserer "Wohlstandsgesellschaft" doch nicht so rund läuft, wie allgemein behauptet wird. Die Löcher im sozialen Netz werden kontinuierlich größer, heißt jeder von uns kann morgen schon mit einem Bein auf der Straße oder vorm Müllcontainer stehen...prekäre Beschäftigungen, Arbeitslosigkeit, niedrige (oder gar keine) Rente usw. usw.

Um die Welt diesbezüglich ein bisschen besser zu machen, muss man sie nicht unbedingt ändern. Denkt weniger global, sondern fangt vor eurer eigenen Haustüre an. Herzblut hat das schöne Beispiel mit den geschmierten Stullen und der Hütte gebracht, man kann an Kinder- oder Obdachlosenprojekte im Heimatort spenden, bei den "Tafeln" helfen (eine sehr schöne, erhellende Erfahrung, die ich selber machen durfte). Man kann solchen Menschen einfach mal ein nettes Wort zukommen lassen und wird merken, wie dankbar sie es annehmen, weil sie Zuwendung gar nicht mehr gewöhnt sind.

Nebenbei tut man sich damit noch selber einen Gefallen. Man lernt von Armut Betroffene kennen und verliert die Angst vor ihnen. Ich sehe sie jedenfalls mit ganz anderen Augen, seit dem ich regelmäßige Kontakte habe.

LG, grünebrause
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Re: Wie geht Ihr mit dem Elend anderer um?

Beitragvon Stefan » Do 29. Nov 2012, 18:50

Das ist ein Thema... Da könnte ich mich Stunden aufregen, habe ich bestimmt auch schon des öfteren hier im Forum. Die Schere "Reich und Arm" geht immer weiter auseinander :-( Das ist traurig.

Ich saß mal am Bahnhof und hab mir ein kleines Bierchen getrunken. Anschließend habe ich gesehen, dass dort eine Frau im Müll gekramt hat... Bin ich zu ihr hin und hab ihr 50Cent gegeben und einen schönen Abend gewünscht. Später kam sie noch zu mir und wollte meine Pfandflasche haben.
Ich habe mich bestimmt 15 Minuten mit ihr unterhalten, über dies und das. Die Frau war so süß Sie tat mir auch richtig leid :-( Habe ihr am Ende auch noch 4 Euro in die gedrückt Hand.. Die war so dankbar. Das war so schön mitanzusehen, wie sie sich gefreut hat.


An einigen Tagen, habe ich auch echten Weltschmerz, da frag ich mich, was das alles hier für ein Sinn rgeben soll ??? Wir werden doch eh alle übern Tisch gezogen. Alles wird teurer, man wird nur verar****** etc.
Am einfachsten wäre wirklich, weggucken, so wie es der Rest der Welt macht... Doch das kann ich nicht und will ich auch gar nicht....
Ich versuch einfach solange ich kann, einigen etwas "Gutes" zu tun. Auch wenn ich ihnen nicht viel geben kann...
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Re: Wie geht Ihr mit dem Elend anderer um?

Beitragvon BurningDiamond » Do 29. Nov 2012, 18:53

Hier moechte ich mal etwas dazu schreiben, da ich da eine Szene/Situation im Kopf habe. So meld ich mich wenigstens auch mal wieder, war hier sehr lange nicht aktiv und dies tut mir Leid. ( ich denke mich wird keiner mehr kennen ), ich hoffe es ist okay, wenn ich dennoch drauf losschreibe, als waere ich nie weggewesen.

Eines morgens auf dem Parkplatz einer Mc Donalds Filiale, wir wollten gerade wieder ins Auto ( waren zu dritt, Fahrer, seine Freundin und ich ) da kam ein "Flaschensammler", jeder haette gesagt das ist ein Alki, nur der hatte nicht gerochen nach Alkohol, der war einfach nur etwas verwirrt, der fragte nett nach Flaschen, ich gesagt xxx mach mal deinen Kofferraum auf ( ich wusste, dass da Flaschen drin sind, wenigstens 3 Stueck ), gesagt getan, dem Herren die Flaschen gegeben, eine andere noch leergetrunken, ihm gegeben ( keine Bierflaschen, Normalgetraenke natuerlich )
Der Herr hatte sich so sehr gefreut, wir fuhren mich dann quasi nach Hause, ich denke mein Kollege der Fahrer hatte gemerkt was mit mir ist, ich wurde dann sehr ruhig, teils liefen mir Traenen.
Ich musste dann noch ein ganzes Weilchen an den herren denken, und wie der sich gefreut hatte ueber vllt max 75 Cent :(((
Ich denke dann auch an Moeglichkeiten uA, wie es bei dem Herren dazu kommen konnte ueberhaupt..

Weltschmerz an sich hab ich ab und an, koennen Narichten die Ursache sein, oder ich denke an etwas grundsaetzliches, was mich in der Welt traurig macht, um ein Bsp zu nennen, ich kann es halt nicht verstehen, wie Eltern, welche 2 Kinder haben beispielsweise, das eine Kind gut und das andere schlecht behandeln -.- es sollte doch im jeden Menschen soweit Verstand enthalten sein, dass man weiss, dass dies eine Persoenlichkeitsentwicklung stoert :( Aber scheinbar ist es dann meist eh so, dass ein Elternteil Narzisst ist..., ich denke da besteht dann echt 0 Selbstreflektion..

Das ist dann sowas, wo ich auch mal eine halbe bis ganze Stunde durchweg nicht aufhoere zu weinen, das Schlimme ist einfach nur, dass mir das so weh tut, das, was den Kindern angetan wird, was Ihnen in ihrer Zukunft vllt verwehrt wird...

Aber gut, ich schreibe mal wieder viel zu viel und sollte mich erstmal durchs Forum fuchsen, was hier alles passiert ist, vllt lenkt es mich ab :)

Cheerioh :)
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