Wie wäre ich, wenn ich ein Nicht-HSP wäre

Alles rund um die Besonderheit der Wahrnehmungsfähigkeit und Gefühlswelt hochsensibler Menschen.

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Wie wäre ich, wenn ich ein Nicht-HSP wäre

Beitragvon Bea » Mi 12. Okt 2011, 21:20

...das frage ich mich, seit dem ich weiß, dass ich das ich HSP bin.

Ich frage mich, ob vieles, was ich in der Vergangenheit gemacht habe, im Sinne von "normalen"Menschen (Nicht-HSP sehe ich als solche an, da sie mind. 85% der Bevölkerung ausmachen) nicht richtig, oder nicht angemessen war, oder wie auch immer.

Z.B. habe ich kurz vor meiner Erkenntnis (ich bin HSP) einer eigentlich ganz doll lieben Freundin die Freundschaft gekündigt, weil ich mich so sehr von ihrem Verhalten verletzt gefühlt habe. Sie konnte damals auf Grund von anderen privaten Turbulenzen lange Zeit nicht mit mir Kontakt haben, weil sie sich um andere Freundinnen kümmern musste. Würde ein Nicht-HSP das auch tun? Ich habe auch schon andere Freundschaften gekündigt.

Ich habe bei vielen Menschen, privat und beruflich, viel Kraft für Überzeugungsarbeit eingesetzt, wenn ich der Meinung war, es wäre wichtig für die Gerechtigkeit. Dabei habe ich mir viele "Feinde" gemacht. Aber ich war überzeugt, dass ich richtig handel.

Zu Hause habe ich immer darauf bestanden, dass das Licht in der Küche am Abend nur gedämft ist und das am Morgen kein Radio angemacht wird.

Na gut, ich glaube, ich habe mir die Fragen gerade selber beantwortet. Aber wie geht man damit um, wenn man weiß, dass man vielleicht irgendwie anderes reagiert in Situationen. Gut, man muss mit den Konsequenzen leben. Aber ist man damit immer glücklich? Ich glaube nicht. Deshalb würde ich gern wissen, wie ich die Situationen im Sinne von Nicht-HSPlern bewerten könnte...Kann man das nicht Erlernen? Ich glaube, das Leben wäre so viel einfacher.

Bea
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Re: Wie wäre ich, wenn ich ein Nicht-HSP wäre

Beitragvon sanfte_Wellness » So 16. Okt 2011, 07:48

Hallo Bea,

jemanden so meine Freundschaft kündigen könnte ich nicht, jedenfalls nicht verbal, weil ich mich emotional innerlich damit sehr aufwühlen würde und nach Klärung drängen würde, was nach einer Freundschafstaufkündigung schon wieder erschwert würde und noch mehr Energieeinsatz von mir erfordern würde und worin ich Gefahr laufen würde, mich in einem Netz von Gefühlen, Verantwortung, Selbstvorwurfen und Gedanken in ethisch-moralischer Sicht verstricken würde. Von dem her würde ich lieber ein stillschweigendes Entgleiten des Kontaktes einleiten, der für beide Seiten sanft ist. Sich von Menschen zu trennen, die einem nicht gut tun, bzw. man mit dem insgesamten Kontaktverhalten nicht einverstanden ist, finde ich völlig in Ordnung. Für mich ist hierbei der Weg entscheidend, und dass ist der sanfte Weg. Ein Weg, der womöglich ein Zurückkommen auch wieder möglich machen kann und die Fronten nicht unnötig verhärtet, das Leben ist schon unnötig hart genug.

Beruflich und privat Überzeugungsarbeit zu leisten, ist ein immenser Act und kann nur aufgrund freiwilliger persönlich / privater Entscheidung bzw. Motivation beruhen, da man ja selbst auch wie du schreibst, die Konsequenzen zu tragen hat. Ich denke, sowohl HSP-ler als auch Normalsensible können Überzeugungsarbeit leisten wollen aufgrund eigener Motivation.

Ich selbst habe mich herausgezogen aus der großen Menge. Ich habe keine Lust mehr, gegen Mauern zu rennen. Der ganz normale Wahnsinn um mich herum wird sich weiterdrehen... es wird noch weniger Arbeitsplätze geben und noch mehr Arbeit, die von Einzelnen getragen werden muss, es wird noch mehr Menschen geben, die unter diesem System leiden werden, es wird noch mehr Arbeitslose geben, die unter ihrer Situation Leid , Ausgrenzung und unverschuldete Ächtung erdulden müssen..u.a. - vielleicht überzeuge ich durch meine sanfte aber unkonventionelle Art, vielleicht als Anschauungsbeispiel, das andere sehen, es gibt noch was /wer anderes, aber mehr muss ich nicht (mehr) tun.

Ich muss für mich da sein und mir Gutes tun, damit es mir gut geht (und damit auch den Menschen in meiner unmittelbaren Umgebung) - mehr muss ich nicht tun. Wenn andere sich für etwas einsetzen wollen, was sie für richtig halten, dann ist das in Ordnung, dann solle sie es tun - entweder ich entscheide mich dafür oder dagegen, wenn ich mich dagegen entscheide ist das auch in Ordnung. Mich mit reinziehen, wenn ich das nicht möchte, darf ich mich nicht lassen. Aufgrund meienr Antennen und Engagement-Fähigkeit kann ich mich schnell in sowas reinziehen lassen, da muss ich acht auf mich geben.

Wichtig ist mir eine gewisse Schutzdistanz zu allem zu wahren und mich nicht unnötig in energieaufreibennde Emotionskonflikte zu verwickeln, die nicht wirklich nötig sind. Meine Gesundheit, Entspannung und Wohlergehen gehen vor! Meine Hochsensibilität geht vor, da sie in der Minderheit ist im Gegensatz zum großen Gros und mich verletzbar macht. Mich in meiner Hochsensiblität gilt es durch mich zu schützen. Andere müssen sich selbst schützen (lernen) und für sich sorgen (lernen).

Ich kann auf möeine Weise für andere da sein, auch wenn ich darauf achte, dass es nicht meine Kräfte übersteigt. Jeder hat seine eigene Belastungsgrenze.

Wie nicht HSP' ler fühlen und denken weiß ich nicht und ob sie es soviel leichter haben.Ich könnte mir vorstellen, dass sie ihre eigenen Problem und Päckchen zu tragen haben. Mich kann z.B. schon eine bestimmte Farbzusammenstellung erfreuen, während ein anderer Mensch noch immer gefrustet und gelangweilt vor sich hin starrt. gleichzeitig kann ich mit mir und meinem HSP-Schicksal hadern, wenn ich mal wieder einen Überemfpindlichkeits-Schock zu erdulden habe.

Soweit meine Gedanken, die durch deinen Beitrag inspiriert wurden. Liebe Grüße sanfte_wellness 1alie wub _grin_ _yessa_ 1güt _hello_
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Re: Wie wäre ich, wenn ich ein Nicht-HSP wäre

Beitragvon Barbara » Mo 17. Okt 2011, 10:07

Liebe Bea,
Ich kann das was du schreibst sehr gut nachvollziehen. Das mit den " Freundschaften" kenne ich auch- und auch die Verletzungen. Mir fällt es unheimlich schwer zu verzeihen und ich knabbere ewige Zeiten daran. ( und das nicht nur im Privatleben- auch im Beruf)
Es gab Zeiten ( als ich noch nichts von HSP wusste) da dachte ich schon, ich wäre gestört- sogar von meinem Mann kam mal der Kommentar" Du kommst halt mit niemandem aus!" - oh, das hat mich damals sehr getroffen.
Da ich Konflikte ganz schwer aushalte,ja, man kann schon fast von " Harmoniesucht" sprechen- wähle ich ganz oft der Weg der Flucht und der Rückzugs, was wiederum meinem Umfeld den Eindruck vermittelt- ich wäre nicht teamfähig und zu wenig selbstbewußt.

Ja, was wäre wenn... genau DAS hab ich mir auch schon oft überlegt!!


LG
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Re: Wie wäre ich, wenn ich ein Nicht-HSP wäre

Beitragvon Jamania » Mo 17. Okt 2011, 12:28

Was wäre, wenn...?

Für mich ein guter Aufhänger, um mich in Situationen zu schulen, die ich immer so mache, aber ruhig mal anders machen sollte.

Was wäre, wenn ich mutig wäre?
Ich könnte Dinge anders anpacken, als wenn ich ängstlich wäre.
Was wäre, wenn ich Widerstand leisten würde, wo ich sonst ducke?
Ich könnte meine Belange durchsetzen... vielleicht, zumindest hätte ich es versucht.

Wo ich es nicht mag:

Was wäre gewesen, wenn...

Für mich oft die Rechtfertigung dafür, dass sich nichts ändern lässt, weil gewisse Weichen so gestellt sind und ich mich damit abfinden muss.
Das ist zwar manchmal so, daber dann ist es eine Selbstqual zu sehr daran zu denken, was im Leben anders gelaufen sein könnte und so für mich Energie in falsche Richtung geschickt.

Auf Freundschaften bezogen: da reagiere ich eher auf Gefühle als auf Reize, ein Missklang im großen Raum dessen, was alles einströmt, kann, muss aber nicht das Gefühl verändern.
Ich bin mir eigentlich sehr sicher, dass es den meisten Menschen da genauso geht.
Empfindlichkeiten sind weit verteilt und darauf zu reagieren ist kein Makel in meinen Augen, aber ich muss auch mit den Konsequenzen leben.
Je mehr mir wichtig ist an Details, die stimmig sein müssen, desto größer die Gefahr, dass welche dabei sind, die der andere nicht erfüllt.
Also eher eine verfeinerte Wahrnehmung, was mich alles verletzen könnte, sehe ich da als den Grund und reihe mich da selbst ein.
Jamania
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Re: Wie wäre ich, wenn ich ein Nicht-HSP wäre

Beitragvon Kiki » Mo 17. Okt 2011, 14:20

Liebe Bea,
Dein Beitrag beschreibt auch sehr gut, wie ich so in der Welt unterwegs bin icon_redface wub _hüüh_

Wie ich in meinem Vorstellungsbeitrag bereits sagte, hat ein Urlaub mit Freunden bei Freunden (also die volle Wucht von verschiedenen Erwartungen, fremder Umgebung, 3-er Konstellationen, Versorgungsengpässen usw.) dazu geführt, dass ich mich mit HSP beschäftigt habe.

Fast wäre es dort zu Freundschaftsabbrüchen gekommen, weil ich wieder so "überreizt" und anspruchsvoll, überfordert und verletzt war. Eine Freundschaft ist jetzt noch in der Schwebe und will geklärt werden. Hoffe, mein Gegenüber ist zugänglich dafür, dass HSP ursächlich war für einige der Probleme, sonst wird es schwierig.

Die Konstellation an sich war schon sehr ungünstig, weil ich als Perfektionist und Überfunktionierer mit zwei eher Laissez-faíre-Menschen (ADHS-ler, chaotisch) zusammen losgefahren bin. Eine Konstellation die ich, mit heutigem Wissen, mir NIE wieder antun werde. Dann noch das wohnen im Privatquartier - fühlte mich immer dafür verantwortlich, dass unser Gastgeber nicht überstrapaziert wurde... Und der hatte natürlich auch noch den Wunsch nach Zeit und Aufmerksamkeit von mir... Und das alles in fremder Sprache und immer noch für die Anderen übersetzen...

Wenn ich mir das gerade so durchlese, klingt das so anstrengend, wie es auch gewesen ist. Kein Wunder, dass ich mich dann irgendwann "freigebissen" habe...

In meinem Leben hat es schon einige Freundschaftsabbrüche bzw. Kontaktbeendigungen von meiner Seite gegeben (von anderer Seite -soweit ich mich entsinne- nie, erstaunlich eigentlich ???). Manches davon geschah im Streit oder war das Ende einer Liebesbeziehung. Häufiger jedoch, und gerade in den letzten Monaten, habe ich mich von Kontakten befreit, die mir nicht gut getan haben. Es hat zwar trotzdem etwas von gescheitert-sein (und macht mich anfällig für Zweifel, ob ich unfähig bin, an Beziehungen/Freundschaften zu arbeiten, usw.), aber bei z.B. Menschen, die immer noch süchtig ausagieren und nicht in Genesung gehen WOLLEN, achte ich ganz klar meine Grenzen und trenne mich. Oder bei Menschen, die immer nur jammern, aber nichts ändern. Oder Menschen, die mich hintergehen. Das bin ich mir wert !!

Danke für Deinen Beitrag und dass ich mich darin wiederfinden durfte.
Alles Gute für Dich, Du sorgst für Dich und das ist gut so!

Kirsten
Kiki
 

Re: Wie wäre ich, wenn ich ein Nicht-HSP wäre

Beitragvon Bea » Mi 19. Okt 2011, 08:49

Ihr Lieben,

vielen Dank für Eure Beiträge. Es ist schön zu wissen, dass ich nicht die Einzige bin,
die sich solche Gedanken macht. 1büssi
Bea
 

Re: Wie wäre ich, wenn ich ein Nicht-HSP wäre

Beitragvon sanfte_Wellness » Do 20. Okt 2011, 22:08

Hallo zusammen!

Auf meinen nachträglichen Überlegungen nach meinem Beitrag hier, musste ich feststellen, dass doch auch ich schon mal verbal Freundschaften aufgekündigt habe. Bei zwei Personen fällt mir das ein. Bei anderen hatte ich es so wie beschrieben, sanft ausklingen lassen.

Ja, manchmal muss ich deutlich werden, damit es mir besser gehen kennen. Schmerzvoll aber kurz, für mich und die anderen! _yessa_

Liebe Grüße sanfte_wellness 1alie wub
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Re: Wie wäre ich, wenn ich ein Nicht-HSP wäre

Beitragvon Kätzchen71 » Fr 21. Okt 2011, 15:24

Hallo sanfte_wellness!

Ich mußte schmerzhaft erkennen, daß es manchmal keinen anderen Weg mehr gibt, als sich von jemanden zu trennen!
Mir fällt das auch besonders schwer, weil ich mich mit den Menschen sehr verbunden fühle!
Ich kann noch Liebe für die Menschen empfinden wenn sie mir auch noch so weh tun!
Ohne HS wäre ich bestimmt manches Mal konsequenter gewesen und hätte schneller eine Grenze gesetzt!
Genug ist genug aber irgendwie dauert das bei mir immer furchtbar lange!

Lieben Gruß
kätzchen 71
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Re: Wie wäre ich, wenn ich ein Nicht-HSP wäre

Beitragvon sanfte_Wellness » Fr 21. Okt 2011, 19:02

Hallo Kätzchen,

schön wie du diesen Umstand beschreibst, den ich von mir auch kenne:" Ich kann noch Liebe für die Menschen empfinden wenn sie mir auch noch so weh tun!"

Bei mir kommt hinzu - oder vielleicht ist das bei dir ja genauso - dass ich dann sogar noch besondere Verantwortung für diese Person spüre! :O Lebens-Verantwortung im Sinne von, ich muss ihr diese Freundschafts-Aufkündigung jetzt so pädagogisch wertvoll herrüber bringen, dass die Person keine seelischen bzw. persönlichen Schäden für zukünftige Beziegungen zurückbehält. Ich denke, der Person vermitteln zu müssen: du bist ok, aber jetzt muss hier und jetzt ein Ende sein.

Um es insgesamt leichter zu machen, sage ich dann auch schon gerne mal: es läge nicht an ihr, ich habe da andere Themen, für die ich meinen Kopf frei brauche usw....Lieber stelle ich mich als krank da "Nerven und so", anstatt klar und deutlich zu sein.

Klar und deutlich sein, könnte mich sehr aufwühlen bis dahin, dass es mir eine diffuse Angst erzeugt, ob dieser ich am liebsten alles wieder rückgäng machen würde. Wenn ich in dieses Verhalten hineingerate, kann es sein, dass ich beginne, mich emotional zu verstricken in die Richtung: "geh-bleib" oder so ähnlich und fühle mich ganz mies dabei...Also dann lieber: schmerzvoll aber kurz. Zu meinem Wohl. Aber auch da muss ich mich selbst intelektuell führen und mich durchsetzen und konsequent sein, aber widerum auch wieder so, dass ich emotional weich und durchlässig bleibe, damit ich mir selbst nicht schade...z.B. dass ich keine Schuldgefühle oder Gewissensbisse bekomme oder Abschiedsschmerz / Traurigkeit / SEntimentalität / Lebensnostalgie...

ohje...mannoman...aber ja: so ist das bei mir!

Liebe Grüße sanfte_wellness 1alie wub
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Re: Wie wäre ich, wenn ich ein Nicht-HSP wäre

Beitragvon Kätzchen71 » So 23. Okt 2011, 16:23

Ich erlebe gerade eine Situation, in der ich mich frage,wie wäre das jetzt ohne HS???

Vor ungefähr 3 Stunden habe ich eine SMS von einer Bekannten bekommen " Hallo ...... Ich wollte dich fragen wie es dir geht und ob alles ok ist?"
Ich antworte " Hallo..... Danke, alles ok bei mir und wie geht es dir?"

Keine Antwort!!! 3 Stunden lang keine Zeit um nochmal kurz zu antworten?
MIT HS !!! Mein Gehirn arbeitet schon wieder auf Hochtouren! Ich habe ständig dieses Handy im Kopf und achte auf das Signal, dann mischt sich Ärger dazwischen, weil ich das nicht ok finde und gleichzeitig mache ich mir noch andere Gedanken über den Grund!

Währendessen versuche ich mit meiner Tochter zu spielen,meine Wäsche aufzuhängen, zu kochen oder sonst was! Aber immer die Gedanken bei diesem blöden Handy,ich hätte jetzt Lust das Ding auzuschalten aber dann erreicht mich ja niemand mehr!

OHNE HS!!
Vermutlich gar keine Gedanken daran verschwenden!!!???

Lieben Gruß
Kätzchen 71
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