Rat gesucht - Herausforderungen im Job.

Hier möchten wir in Diskussionen und Erfahrungsberichten zusammenfassen, wie bereichernd oder erschwerend HS im Alltag von Schule, Studium und Beruf ist.

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Rat gesucht - Herausforderungen im Job.

Beitragvon lark236 » Mo 13. Jan 2020, 11:05

Liebe Forumsmitglieder,
ich bin sehr froh, dass ich Euch hier gefunden habe und möchte mich auch kurz vorstellen bzw. meine aktuelle Herausforderung schildern.
Aktuell bin ich seit ca. 6 Wochen in einer neuen Arbeitsstelle und nach anfänglichem Optimismus kämpfe ich nun jeden Tag. Die Situation – und die hatte ich so in der Arbeit noch selten (ich, weiblich, bin 42 Jahre) – ist die, dass ich ständig sehr stark kontrolliert werde und selbständiges Arbeiten meistens nicht möglich ist. Die Folge davon ist, dass ich – gefühlt oder auch real – nicht mehr an meine bisherigen Leistungen anknüpfen kann. Ich bin dauernervös und unsicher und habe ständig Angst vor Fehlern, habe Selbstzweifel und tatsächlich passieren mir auch immer wieder Fehler. Was passiert mit mir, wenn ich Fehler mache, egal ob kleine, oder auch mal schwerwiegendere: ich fühle mich über Stunden, manchmal über Tage endlos schlecht und innerlich unbehaglich, ich möchte am liebsten nicht mehr zur Arbeit gehen, und ich hänge in meiner Freizeit depressiv grübelnd herum.
Darüber hinaus kann ich mir vieles nicht merken, kann mich nicht konzentrieren, bin sehr langsam. Ich kann mich nicht wiedererkennen. Einige der Arbeitsbedingungen sind nicht so, wie erwartet, so z.B. die (wechselnden) Schichten, das Alleine-Arbeiten (bei zu hohem Arbeitsanfall), Belastung durch zu viele Reize an meinem Arbeitsplatz. Zudem ist die Zusammenarbeit im Team von einer sehr nüchternen und kalten Atmosphäre geprägt- Späße, persönliche Worte und Interesse am Kollegen sind sehr selten. Mich als sensiblen Menschen belastet das sehr. Ich fühle mich nicht wohl.
Natürlich kann ich darüber nicht sprechen – ich will mich nicht kleinmachen. Und ich glaube nicht, dass es in diesem Betrieb Verständnis fürs Anders- oder auch Sensibelsein gibt.
Also ist der einzige Weg, es mit mir auszumachen, bzw. so für mich zu sorgen, dass ich das alles schaffe. Wie würdet ihr mit dieser Situation umgehen?

Ich vermute, ich bin sehr sensibel - als Baby hatte ich wohl einen sehr nervösen Magen, als Kind viel Migräne mit Erbrechen, besonders in ungewohnten Situationen, ich war schon immer irgendwie anders, oft blieb mir nur der Rückzug, ich hatte große Probleme mit meinen Eltern, habe mich nie verstanden gefühlt, in sozialen Situationen und mit Kontakten hab ich mir immer sehr schwer getan und tue es noch immer. Ich habe mich immer schon extrem an alle(s) angepasst und kompensiere meine Gefühle am besten mit Essen.
Danke fürs Lesen, liebe Grüße und habt einen leichten Tag.
lark236
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Re: Rat gesucht - Herausforderungen im Job.

Beitragvon DesdiNova87 » Mo 13. Jan 2020, 21:43

Hallo lark236,

erstmal herzlich willkommen im Forum _Mij_

lark236 hat geschrieben:Natürlich kann ich darüber nicht sprechen – ich will mich nicht kleinmachen. Und ich glaube nicht, dass es in diesem Betrieb Verständnis fürs Anders- oder auch Sensibelsein gibt.
Also ist der einzige Weg, es mit mir auszumachen, bzw. so für mich zu sorgen, dass ich das alles schaffe. Wie würdet ihr mit dieser Situation umgehen?


Das klingt ja alles nicht so schön. Ich würde dir normalerweise dringend dazu raten, parallel zur Arbeit eine neue Arbeitstelle zu suchen, wo du dich wohler fühlst. Auch bei einer neuen Stelle wird es ohne Ausprobieren nicht gehen; erst wenn man im Arbeitsalltag ist, merkt man wie es im Betrieb läuft.

Jetzt ist die Situation bei dir ja dadurch besonders, dass du erst 6 Wochen im neuen Job bist. Manchmal ist der erste Eindruck entscheidend, aber dieser kann auch trügerisch sein. Auch das Urteil über die Kollegen nach nur 6 Wochen erscheint mir sehr frühzeitig. Vielleicht ist es genau der richtige Weg, wenn du dich etwas öffnest und könnte bei deinen Kollegen ähnliche Reaktionen hervorrufen? Es braucht sicherlich Zeit, miteinander richtig warm zu werden, nach nur ein paar Wochen kennt man sich kaum.

Von daher würde ich vorschlagen dem Job noch einmal eine Chance zu geben und zu schauen ob sich dann eine Besserung ergibt in der nächsten Zeit. Wenn der Job dir dann immer noch so viel Bauchschmerzen bereitet, dann würde ich dir aber wirklich nahelegen, dich nach etwas anderem umzusehen, denn sowas kann sich nicht nur auf die Stimmung sondern auch auf die Gesundheit auswirken. Nicht jeder Job passt zu jedem.

LG DesdiNova87
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Re: Rat gesucht - Herausforderungen im Job.

Beitragvon DesdiNova87 » Di 14. Jan 2020, 12:56

Noch als kleine Ergänzung: Wenn ich das richtig verstehe, bist du dann jetzt hauptsächlich im Dezember im neuen Betrieb gewesen. Zumindest meiner Erfahrung nach ist das ein sehr spezieller Monat, sowohl wegen privater Gründe (Weihnachten, Silvester), die je nach Branche auch im Job eine Rolle spielen können, aber auch rein beruflich (Jahresabschluss, Inventuren zum Jahreswechsel).

Ob ich im großen Industriebetrieb tätig war, oder wie derzeit im übersichtlichen Familienunternehmen, der Dezember war immer ein Ausnahmemonat, wo sich die Mitarbeiter größtenteils etwas anders verhalten haben und eine andere Stimmung im Betrieb herrschte, als im restlichen Jahr. Das kann von Person zu Person unterschiedlich sein, bei manchen macht sich das positiv, bei vielen aber auch negativ bemerkbar, und Mitarbeiter die sonst gelassen und umgänglich sind können in der Advendszeit gestresst und oberflächlich sein.

Das ist mir wohl noch eingefallen und vielleicht ein weiterer Grund, warum es sich möglicherweise lohnen könnte, der Sache doch noch eine Chance zu geben.

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Re: Rat gesucht - Herausforderungen im Job.

Beitragvon lark236 » Di 14. Jan 2020, 14:48

Ich danke Dir für deine Antwort. Find ich sehr gut und hab ich schon viel drüber nachgedacht. Der nicht so empfindsame Teil in mir ist auch definitiv der Meinung, abzuwarten und nicht vorschnell aufzugeben. Meine Empfindungen, wie Angst, Unruhe, Nervosität, Unzufriedenheit und Scham machen es mir nur tagtäglich so schwer. Sogar heute an meinem freien Tag kann ich nicht ganz abschalten. Aber du hast recht, und die (Vor) Weihnachtszeit ist sicherlich nicht sehr repräsentativ. :) liebe Grüße und danke nochmal
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Re: Rat gesucht - Herausforderungen im Job.

Beitragvon DesdiNova87 » Di 14. Jan 2020, 21:55

Danke, gerne :-)

lark236 hat geschrieben: Meine Empfindungen, wie Angst, Unruhe, Nervosität, Unzufriedenheit und Scham machen es mir nur tagtäglich so schwer.


Ich denke ein Stück weit sind diese Empfindungen im (Arbeits-)Leben normal, nur wenn diese Überhand nehmen, sollte das schon Anlass sein, die Situation kritisch zu reflektieren.

lark236 hat geschrieben:Sogar heute an meinem freien Tag kann ich nicht ganz abschalten.


Gerade da liegt eine große Gefahr. Das hat irgendwie was mit dem Cortisol-Spiegel im Blut (das "Stress-Hormon") und auch mit dem Reizfilter des Gehirns zu tun.

Es ist normal, dass man im Leben oder im Beruf auf Probleme stößt, die es zu lösen gilt. Da steigt der Cortisol-Spiegel dann an, man ist gestresst. Wenn alles gut läuft, wendet man Energie auf und findet eine Lösung für das Problem. Der Cortisol-Spiegel normalisiert sich wieder und alles ist gut. In dem Zusammenhang wird oft der Begriff "positiver Stress" genannt.

Anders verhält es sich, wenn sich Probleme auftun, die sich einfach nicht befriedigend lösen lassen. Der Cortisol-Spiegel bleibt dauerhaft erhöht und das hat auf Dauer Folgen für Organismus und Psyche.

Auch der Reizfilter wird durch ständige Unruhe irgendwann überlastet und funktioniert dann nicht mehr richtig. Das wiederum führt zu wenig erholsamen Schlaf; durch die Übermüdung wird der Reizfilter weiter in seiner Funktion beeinträchtigt, es entsteht also ein Teufelskreis.

Ein Stichwort um solchen Entwicklungen entgegen zu wirken ist "Work-Life-Balance". Da gibt es viele verschiedene Methoden, wie man mehr Entspannung und Ausgleich in seinen Arbeitsalltag bringen kann, von autogenem Training über Yoga bis hin zu Vereinssport, da hat jeder seine eigenen Methoden.

Doch auch diese Dinge helfen nur, wenn sich das Problem auf Dauer auch lösen lässt. Wenn man partout unzufrieden ist, und es kein Ziel gibt auf das hingearbeitet wird, was mit einer Besserung einhergehen würde (z.B. Bestehen einer Prüfung; die Vorbereitungszeit ist oft stressig und von Entbehrungen geprägt, aber nach Ablegen der Prüfung ist dann auch wieder Ruhe im Karton), dann ist es mMn nicht der richtige Weg es mit der Brechstange zu versuchen.
Ergebnis einer solchen Herangehensweise ist dann häufig die Erschöpfungsdepression (Burnout) oder ähnliche schlimme Sachen.

Ich hoffe auf jeden Fall, dass du deinen Weg im Arbeitsleben findest, sei es in diesem Job oder welchen Weg auch immer du gehen wirst.

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Re: Rat gesucht - Herausforderungen im Job.

Beitragvon houdini » Fr 24. Jan 2020, 11:15

Hallo!
Das ist interessant, da ich mich in einer sehr ähnlichen Situation befinde.
ich habe voll motiviert im November einen Job angenommen, bei dem ich dachte,
es würde alles stimmen. Tut es eigentlich auch - alle Kollegen sind super nett.
Aber ich komme mir vor, wie ein Azubi im ersten Lehrjahr mit Lernschwäche. Man wird kontroliert und macht
ständig etwas - falsch - aus der Angst etwas falsch zu machen. Obwohl ich nur zwei Tage dort arbeite, denke ich alle anderen Tage
darüber nach, was und warum ich alles falsch mache und füchte mich dann schon vor der nächsten Woche.

Ich denke eigentlich nur noch darüber nach und kann auch nicht mehr abschalten.

Deshalb habe ich den Entschluss gefasst, mir was anderes zu suchen. Der Job sollte mir ja ein gutes Gefühl geben, ich will nachhause gehen, mit dem Gefühl, etwas geschafft zu haben. Aber jeden einzelnen Tag, frustriert mich nur. Ich kann es drehen wie ich will - das wird nichts,

Ich kann den Kollegen auch nichts vorwerfen, die machen das seit 10 Jahren und sagen mir ja immer freundlich meine Fehler.
Aber es passt einfach nicht - der Job sollte meinen Kopf frei machen und mich nicht auffressen.
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Re: Rat gesucht - Herausforderungen im Job.

Beitragvon DesdiNova87 » Fr 24. Jan 2020, 11:22

Hi houdini,

ein erster Gedanke dazu: Wie kommt es, dass du nur an zwei Tagen die Woche da bist? Ist das bei den Arbeitskollegen auch so?

Es ist natürlich schwer, bei nur zwei Tagen in der Woche eine Routine und Sicherheit bei den Tätigkeiten und auch im Umgang mit dem Umfeld rein zu bekommen.

Bei uns ist eine Mitarbeiterin die nur 1-2 Tage die Woche ein paar Stunden macht, und leider müssen wir ihr im Prinzip jede Woche (fast) alles neu erklären, weil es einfach nicht hängen bleibt. Ich denke das würde mir und den anderen auch nicht anders ergehen, wenn wir so wenig Praxis hätten. Die erwähnte Mitarbeiterin ist auch schon lange mit dabei, aber das ändert durch die geringe Präsenz leider gar nichts.

Vielleicht wäre daher eine Steigerung der Zeiten vor Ort schon eine Möglichkeit, beide Füße auf den Boden zu bekommen?

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Re: Rat gesucht - Herausforderungen im Job.

Beitragvon houdini » Fr 24. Jan 2020, 12:11

Hallo DesdiNova87!
Es wurde speziell für die zwei Tage, an denen Ware kommt - Montag und Mittwoch , jemand gesucht.
Ansonsten arbeite ich noch als freier Autor.

Es gibt dann die Packkräfte, die auch nur an diesen Tagen da sind. Meine Aufgabe ist es, die Ware auf Rollies ist, in den Gängen zu verteilen, damit die Packkräft sie auspacken können. Nun ist da eine ganz nette Kollegin, die das schon zehn Jahre macht. Ich laufe ihr quasi immer nur hinterher und versuche halt mizuhalten. Manche sachen soll ich aber auch selber auspacken. Aber wie gesagt: es ist ein kleiner Laden und es gibt für jede Dose, jede Flasche eine eigene Regel, wie diese zu stehen hat, in welchen Situationen dann aber wieder eine Ausnahme gilt usw. Die Kollegin verbessert auch immer die Packkräfte, die eigentlich auch schon ewig da sind udn wissen, wie es läuft. Es ist halt ihre Art, alles managen zu wollen und sie ist dabei ja immer lieb und sympathisch. Nur ich fühle mich halt, wie jemand, der es nie kapiert und immer alles falsch macht.

Dadurch bin ich halt total unsicher und grübele nur noch darüber nach.

Ich hatte vor zwei Jahren mal einen job - einfach Ware auspacken im Supermarkt. Da wurde man nicht kontroliert - hauptsache es war abends fertig und sah einigermaßen aus. Und es war nachmittags - jetzt stehe ich um 4:30 auf, womit ich total kämpfe.
Jedenfalls hat mit der job damals total den Kopf frei gemacht - und habe nichts mit nachhause genommen. Und dadurch war ich sehr produktiv in meiner Autorentätigkeit. Leider war der Job befristet.

Ich dachte, hier wäre es ähnlich aber jetzt habe ich nur noch den Job im Kopf
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Re: Rat gesucht - Herausforderungen im Job.

Beitragvon DesdiNova87 » Fr 24. Jan 2020, 20:06

Hi houdini,

houdini hat geschrieben:Nun ist da eine ganz nette Kollegin, die das schon zehn Jahre macht. Ich laufe ihr quasi immer nur hinterher und versuche halt mizuhalten. Manche sachen soll ich aber auch selber auspacken. Aber wie gesagt: es ist ein kleiner Laden und es gibt für jede Dose, jede Flasche eine eigene Regel, wie diese zu stehen hat, in welchen Situationen dann aber wieder eine Ausnahme gilt usw. Die Kollegin verbessert auch immer die Packkräfte, die eigentlich auch schon ewig da sind udn wissen, wie es läuft. Es ist halt ihre Art, alles managen zu wollen und sie ist dabei ja immer lieb und sympathisch. Nur ich fühle mich halt, wie jemand, der es nie kapiert und immer alles falsch macht.


Ich denke mal das ist ziemlich normal, dass man als "Neuling" erst die Prozesse genau kennen lernen muss. Es braucht seine Zeit um in eine Position zu kommen, wo die Kollegin ist, wie du sagst, sie macht es schon 10 Jahre. Wenn dich ihr Verhalten verunsichert, wäre es eine Möglichkeit, mal das Gespräch mit ihr zu suchen. Vielleicht kann sie dich an einem deiner freien Tage auch nochmal gründlich einweisen.

houdini hat geschrieben: jetzt stehe ich um 4:30 auf, womit ich total kämpfe.


Das ist ja echt elendig früh. Da fühle ich voll mit dir, ich bin auch eher Eule als Lerche. Ich arbeite fast die ganze Woche spät aber mindestens einmal auch früh, und dass ist dann jedesmal voll die Qual. Wenn ich jetzt nur früh arbeiten müsste, dann würde das ganz gut gehen, weil man den Rythmus reinbekommt.

Vor allem weil es bei dir nur zwei Tage sind, kann ich gut verstehen, dass du damit zu kämpfen hast. Ich geh mal davon aus, dass du sonst wesentlich später aufstehst und für zwei Tage die Woche kommt dein Rythmus dann total durcheinander und du wirst quasi aus dem Tiefschlaf gezogen.

houdini hat geschrieben:Jedenfalls hat mit der job damals total den Kopf frei gemacht - und habe nichts mit nachhause genommen. Und dadurch war ich sehr produktiv in meiner Autorentätigkeit. Leider war der Job befristet.


Ich schätze mal da hilft nur Ausprobieren und Weitersuchen. Jeder tickt da anders; was den einen noch nach Feierabend beschäftigt, lässt den anderen völlig kalt. Genauso wie auch jeder andere Ansprüche an einen Job hat - für mich geht es in erster Linie darum, meinen Lebensunterhalt zu bestreiten und Vermögen aufzubauen. Sprich wenn die Bezahlung wegfällt, würde ich vermutlich auch nicht mehr arbeiten gehen^^. Ich sag' nicht das es der einzige Grund ist und ich mag auch vieles an meiner Arbeit, aber ohne Kohle würde ich bestimmt nicht so viel Freizeit opfern.

Wenn dein oberstes Ziel ist, den Kopf frei zu bekommen, dann würde ich es vielleicht mit etwas anderem als Arbeit versuchen, z.B. mit Sport. Speziell nach dem Sport ist das Gehirn auch besonders leistungsfähig, da sehr gut mit Sauerstoff versorgt, so dass kreative Tätigkeiten optimal danach ausgeführt werden können.

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Re: Rat gesucht - Herausforderungen im Job.

Beitragvon houdini » Sa 25. Jan 2020, 09:54

Danke DesdiNova87 für deine antwort! Es tut ja allein schon gut, mal eine Meinung zu hören :-)

Ja, sport werde ich zusätzlich in Angriff nehmen - dass kann nur helfen und ist ja allgemein gut - auch besonders für den Kopf.

Einen Teilzeit Job suche ich auch, damit ich etwas unter Leuten bin - das schreiben ist halt eine total einsame Sache.
Es muss etwas sein, dass einfach ist - eben wie Regale einpacken. Da muss ich schon aufpassen, was ich mache,aber es ist so simpel, dass man nichts mit nachhause nimmt. Es sei denn, man hat Stress mit Kollegen oder so.

Ich denke, diese Balance aus Mini/Teilzeit Job und freiberuflich ist die ideale Kombination - ich muss nur etwas finden, wo die Bedingungen stimmen.
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